Physik Astronomie

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Fata Morgana im Quantenkäfig

Computerberechnungen enthüllen bisher rätselhafte Vorgänge in Nanostrukturen / Künftig atomar kleine Super-Chips?

Mit Hilfe von Computerberechnungen ist es Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Mikrostrukturphysik und der Martin-Luther-Universität in Halle zum ersten Mal gelungen, die bisher rätselhaften Vorgänge in “Quantenkäfigen” im Detail nachzuvollziehen. Diese Gebilde werden in einzelnen Schritten aus wenigen Dutzend Atomen künstlich in Form einer Ellipse – einer ova

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Supercomputer erklärt die Geburt von Galaxien

Internationales Astrophysikerteam unter der Leitung von Forschern des Max-Planck-Instituts für Astrophysik in Garching stellt die weltweit größte Simulation des Universums vor

Die größte jemals durchgeführte Simulation des Wachstums kosmischer Strukturen und der Entwicklung von Galaxien, Quasaren und Schwarzen Löchern hat jetzt das Virgo-Konsortium, eine internationale Gruppe von Astrophysikern aus Deutschland, England, Kanada, Japan und den USA, veröffentlicht. Die “Millennium-Simul

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Durchbruch im Verständnis des Stromtransports in Hochtemperatur-Supraleitern

Ein Durchbruch im Verständnis des Stromtransports in Hochtemperatur-Supraleitern ist einem internationalen Forscherteam mit Beteiligung von Physikern der Universität Göttingen gelungen. Zusammen mit Experten aus den USA und Japan hat Privatdozent Dr. Christian Jooß vom Institut für Materialphysik die Auswirkungen so genannter Korngrenzen untersucht: Diese entstehen im Zusammenhang mit der unterschiedlichen Ausrichtung von Kristallen in supraleitenden Materialien und führen zu einer dramatischen

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Asphärische Supernovaexplosionen sind Quellen kosmischer Gamma-Blitze

Massereiche Sterne können auch stark asphärisch explodieren. Das hat jetzt ein internationales Team unter Beteiligung von Astronomen vom Max-Planck-Institut für Astrophysik (MPA) in Garching nachgewiesen. Durch genaue Beobachtung der Supernova “2003jd” mit den weltweit größten Teleskopen gelang den Wissenschaftlern zudem die Entdeckung, dass auch asphärische Sternexplosionen Quellen von rätselhaften kosmischen Gammablitzen sein können (Science, 27. Mai 2005)

Sterne leuchten, weil in

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Kosmische Radioblitze in der Atmosphäre

Mit einem internationalen Experiment konnten Wissenschaftler im Forschungszentrum Karlsruhe die hellsten und kurzlebigsten Radioblitze am Himmel nachweisen

Im Rahmen des internationalen LOPES-Projektes wurden am Forschungszentrum Karlsruhe hochenergetische kosmische Teilchen mit Hilfe digitaler Radioantennen nachgewiesen. Die aus dem Universum in die Atmosphäre eindringenden Atomkerne erzeugen kurze, sehr intensive Radioblitze, die für wenige Nanosekunden die hellste Radioquelle am H

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Das Neutrino-Teleskop ANTARES – Mit Mini-Teilchen den Weltraum erforschen

Emmy-Noether-Vorlesung 2005

Das Neutrino-Teleskop ANTARES steht im Mittelpunkt der Emmy-Noether-Vorlesung, die am 1. Juni 2005 zum ersten Mal an der Universität Erlangen-Nürnberg stattfindet. Prof. Dr. Gisela Anton, Inhaberin des Lehrstuhls für Experimentalphysik, wird in ihrem Vortrag “Ein Blick in den Weltraum mit dem Neutrinoteleskop ANTARES” darüber berichten, wie sich mit Hilfe von Neutrinos – winziger Elementarteilchen, die durch das All rasen – die Beschaffenheit des All

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Licht und Materie

Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert Exzellenzprojekt an der Universität Rostock

Riesenerfolg für Rostocks Physiker, die Universität der Hansestadt an Ostsee und Warnow, ganz Mecklenburg-Vorpommern: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) stimmte jetzt der Einrichtung eines Sonderforschungsbereiches “Starke Korrelationen und kollektive Phänomene im Strahlungsfeld: Coulombsysteme, Cluster und Partikel” zu. Untersucht wird darin das Zusammenspiel von Licht und Materie. “Wir w

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Quantensprung für die Quantenmaterie

Stuttgarter Physiker federführend bei neuem transregionalen Sonderforschungsbereich

Ein neuer Sonderforschungsbereich (SFB/TR 21), der vom 5. Physikalischen Institut der Universität Stuttgart koordiniert wird, wird grundlegend neue physikalische Phänomene ähnlich der Supraleitung und Superfluidität in maßgeschneiderter Quantenmaterie erforschen. Hierüber entschied die Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG) in ihrer Sitzung am 23. und 24. Mai. An dem SFB beteiligt sind auch Forscher

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NEST-"Wärme" für TU-Forschergruppe

Peter Schattschneider und Cécile Hébert, beide Physiker an der Technischen Universität Wien, haben kürzlich ihre Kollegen mit der Behauptung überrascht, dass Zirkulardichroismus in einem handelsüblichen Transmissionselektronenmikroskop beobachtet werden kann. Bisher hatte man angenommen, dass das – wenn überhaupt – nur mit einem Strahl spinpolarisierter Elektronen möglich ist. Für die Praxis bedeutet diese Forschungssensation, dass ein neuer Weg zur Darstellung magnetischer Strukturen von Oberfläc

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Astrophysiker finden neue Hinweise auf die Natur der Dunkelmaterie

Das Universum besteht zu etwa einem Viertel aus der so genannten Dunkelmaterie. Deren Zusammensetzung ist bislang unbekannt. Doch nun haben Forscher von der Uni Würzburg erstmals die Masse der Dunkelmaterie-Teilchen bestimmt. Ihr Bericht ist in “Physical Review Letters” veröffentlicht.

Kein Wissenschaftler kann hundertprozentig sagen, woraus das Universum zusammengesetzt ist. Sterne und Gaswolken machen nur rund fünf Prozent seiner Masse aus, die dunkle Materie etwa 25 Prozent. “Jede

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Hellstes Leuchten aus dunklen Quellen

Max-Planck-Forscher bringen Licht in die Welt ultrahochenergetischer kosmischer Teilchen

Hätte der Mensch Augen für Radiostrahlung, würde er beim Blick in den Himmel von Zeit zu Zeit geblendet: durch Blitze, die zwar ungemein kurz dauern, doch auf der vierfachen Fläche des Vollmonds etwa 1000fach heller aufleuchten als die Sonne. Diese Radioblitze zeugen vom Aufprall extrem energiereicher Partikel der kosmischen Strahlung auf Atome und Moleküle der Erdatmosphäre. Sie stammen von den

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Ein Teleskop – tausend Beobachter

Schüler, Lehrer und Wissenschaftler entwickeln Experimente für den Bildschirm

Die ganze Klasse kann durchs Sonnenteleskop blicken, die magnetischen Felder nachweisen, wie richtige Wissenschaftler die Sonne spektroskopisch vermessen. Solche lebensnahen Experimente für alle sind bisher ein frommer Wunsch der meisten Lehrerinnen und Lehrer, insbesondere in den Naturwissenschaften. Es stehen nicht genügend Labore und Geräte zur Verfügung. Mit dem Projekt “Multimediale Wissenschaftsdokum

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Extrasolarer Riesenplanet um Riesenstern entdeckt

Thüringer Astronom weist erstmals extrasolaren Planeten mit Teleskop in Deutschland nach

Prof. Dr. Artie Hatzes hat mit seinem Suchprogramm nach extrasolaren Planeten Erfolg gehabt: Mit dem 2-Meter-Teleskop der Thüringer Landessternwarte konnte ihr Direktor jetzt nachweisen, dass der Stern “HD 13189” einen planetaren Begleiter besitzt. Es ist der erste extrasolare Planet, der mit einem Teleskop in Deutschland nachgewiesen wurde.

In den vergangenen zehn Jahren haben Astr

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20000-mal Plasma in der Fusionsanlage ASDEX Upgrade

In der vergangenen Woche lief im Fusionsexperiment ASDEX Upgrade im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching bei München die zwanzigtausendste Plasma-Entladung seit Betriebsbeginn der Anlage im Jahr 1991.

“Die Maschine hat das Potential für mindestens nochmals so viele Entladungen”, stellt der Projektleiter Dr. Otto Gruber fest. Aufgaben für ASDEX Upgrade gibt es reichlich: Die Garchinger Anlage, das gegenwärtig größte Fusionsexperiment in Deutschland, ist konsequent au

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Ein neuer Infrarotdetektor

Forscher des Labors für „Quantenmaterialien und –phänomene“ (CNRS/Universität Paris VII) und der Thales-Gruppe haben einen neuen Typ eines Infrarotdetektors entwickelt, den sogenannten „Quantenfalldetektor“. Diese Vorrichtung besteht aus nanometerdicken Halbleiterschichten, in denen die Bewegung der Elektronen vollständig kontrolliert werden kann. Er soll die Leistungen thermischer Kameras verbessern, um Beobachtungen bei Nacht und Nebel oder im Körper mit einer größeren Auflösung zu gewährleisten.

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Weltrekord: Bonner Forscher zerlegen riesige Zahl in Primfaktoren

Forscher der Universität Bonn und des Centrum voor Wiskunde en Informatica (CWI) aus den Niederlanden haben mit Rechnerunterstützung durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) einen neuen Weltrekord im Faktorisieren aufgestellt: die Zerlegung der Zahl RSA200.

Die Sicherheit bestimmter Verfahren zur elektronischen Signatur beruht auf der Schwierigkeit, sehr große Zahlen in ihre Primfaktoren zu zerlegen. Das trifft insbesondere auf den weit verbreite

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