Physik Astronomie

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Gefesselte Elektronen

Max-Planck Wissenschaftler beweisen, dass Elektronen Zustände oberhalb des Vakuum-Niveaus besetzen.

Wenn Saudi-Arabien Fußballweltmeister wird, ist das eine Sensation. Für noch mehr Aufregung aber könnte in dem Turnier eine schlichte Flanke, sagen wir von Michael Ballack, sorgen – wenn der Ball einige Zentimeter von seiner Fussspitze entfernt in der Luft hängen bliebe, heftig auf und ab zitterte, und erst nach einem weiteren Tritt über den Platz fegte. In der Quantenwelt ist so et

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Würfelt die Natur beim Nervenwachstum?

Untersuchungen Leipziger Physiker um Prof. Dr. Josef Käs zeigen: Wachstumsverhalten von Neuriten wird durch den Zufall bestimmt. Nervenzellen nutzen störendes Rauschen zur Signalverstärkung.

Einer der wichtigsten Schritte in der Entwicklung einer befruchteten Eizelle zum fertigen Menschen ist die richtige und verlässliche Vernetzung des zentralen Nervensystems. “Daher scheint es geradezu unerlässlich dass die Natur bei diesem entscheidenden Schritt jeden zufälligen und unkontrolli

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Internationales Forscherteam unter Tübinger Leitung entdeckt ungewöhnliches Doppelsternpaar

Weißer Zwerg hat einen kühlen Begleiter

Einem internationalen Forscherteam unter Leitung von Dr. Thorsten Nagel vom Institut für Astronomie und Astrophysik gelang der Nachweis eines ungewöhnlichen engen Doppelsternsystems. Es besteht aus einem ausgebrannten Weißen Zwerg mit seltener chemischer Zusammensetzung und einem massearmen Stern.

Gemeinsam mit Kollegen der Universität Göttingen beobachteten die Tübinger Astrophysiker das Doppelsternsystem mit dem Namen SDSSJ2125

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Laser helfen bei photodynamischer Krebstherapie

FBH stellt Neuentwicklungen auf der Laser-Optik-Berlin 2006 vor

Krebszellen gezielt ausschalten, ohne angrenzendes Gewebe zu schädigen: Ein Ideal, das klassische Krebs-Behandlungsmethoden wie Chemotherapie oder Operation nicht immer erreichen. Die photodynamische Krebstherapie dagegen kommt diesem Ziel nahe. Für die Behandlungsmethode hat das Berliner Ferdinand-Braun-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH) neuartige Diodenlaser im roten Spektralbereich mit exakter Wellenlänge entw

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Der weltgrößte Kameraverschluss reist nach Hawaii

Astronomen und technische Mitarbeiter am Argelander-Institut für Astronomie der Universität Bonn und am institutseigenen Observatorium “Hoher List” haben einen ungewöhnlich großen Präzisionsverschluss für eine astronomische Riesenkamera entwickelt. Astronomen auf Hawaii werden diesen Verschluss, dessen Öffnung knapp einen halben Meter im Quadrat misst, in ihrer Pan-STARRS Kamera einsetzen – das ist mit einer Auflösung von 1.400.000.000 Pixeln (1.400 Megapixel!) die größte Digitalkamera, die jemals

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Keine Langeweile bei Potsdamer Sonnenforschern trotz Minimum an Sonnenflecken

RHESSI-Mission der NASA bis 2008 abgesichert

Der 11jährige Zyklus der Sonnenaktivität befindet sich derzeit im Minimum. Es gibt zur Zeit wenige Sonnenflecken und Eruptionen. Wer aber denkt, dass Astronomen, die sich mit der Erforschung der Sonne befassen, nun eine lange Urlaubszeit von etwa vier Jahren einlegen, hat sich geirrt. Denn schon eine einzige aktive Region bietet sehr viele komplexe Phänomene, die jetzt sehr gut beobachtet werden können. Sonnenforscher Alexander Warmuth v

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Das Plattenspieler-Prinzip – Dortmunder Chemiker macht Unsichtbares sichtbar und chemisch analysierbar

Für seine Arbeiten zur “Tip-enhanced Raman Spectroscopy”, kurz TERS genannt, erhält Dr. Volker Deckert vom ISAS – Institute for Analytical Sciences den Bunsen-Kirchhoff-Preis 2006 des Deutschen Arbeitskreises für Angewandte Spektroskopie. Deckert kombinierte ein sogenanntes Raman-Spektrometer mit einer winzigen, mit Silber bedampften Glasspitze. Die von ihm entwickelte Methode funktioniert ähnlich wie ein Plattenspieler; doch statt Vinyl-Scheiben hörbar, macht sie eigentlich unsichtbare Dinge

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Klimaschutz, Quarks und Quantenschleifen

Mit einem breiten Themenspektrum rund um Wissenschaft und Gesellschaft beginnt heute in München die Jahrestagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG). Woher kommt in Zukunft der Strom aus der Steckdose? Enthält das Universum verborgene Dimensionen? Und was hält unsere Welt im Innersten zusammen? Um solche Fragen dreht sich der Kongress, der noch bis 24. März 2006 andauert und zu dem rund 700 Fachleute aus dem In- und Ausland erwartet werden. Gastgeber sind die Technische Universität Mü

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Geheimnisvolle Quantenzustände erstmals beobachtet

Innsbrucker Physiker bestätigen 35 Jahre alte Theorie von Vitali Efimov.

Aus dem Labor von Wittgenstein-Preisträger Rudolf Grimm und Start-Preisträger Hanns-Christoph Nägerl gibt es erneut Erstaunliches zu berichten: Den Innsbrucker Experimentalphysikern ist es erstmals gelungen, so genannte Efimov-Zustände zu beobachten. Diese wurden vor über 35 Jahren vom Russen Vitali Efimov theoretisch vorhergesagt und waren seither begehrtes Objekt zahlloser Forschungsgruppen. Die Zeitschri

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Brachte Dunkle Materie die ersten Sterne zum Leuchten?

“Sterile” Neutrinos als Bestandteil der Dunklen Materie / Zerfall bewirkt sehr frühe Entstehung von Sternen im Universum

Dunkle Materie könnte zur Entstehung von Sternen bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt in der Geschichte des Universums geführt haben. Voraussetzung dafür ist, dass diese Dunkle Materie aus “sterilen” Neutrinos aufgebaut ist. Peter Biermann, Max-Planck-Institut für Radioastronomie, und Alexander Kusenko, University of California at Los Angeles, USA, zeigen

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Portal "Welt der Physik" mit neuen Inhalten gestartet

Physik des Fußballs im Internet

Pünktlich zur Weltmeisterschaft 2006 können sich Fußball-Fans im Internet über die Physik des Spiels informieren. Das Portal Welt der Physik (www.weltderphysik.de) startet am Mittwoch mit neuen Inhalten und Design. Hier werden ständig neue Phänomene des Alltags erklärt. Erstes Thema ist die so genannte “Bananenflanke”. Mit ihr bringen die Fußballer ihre Schüsse auch auf indirektem Weg ins Tor.

Das Portal stellt aktuelle Forschungsergebniss

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"Weiche Materie": Sie ziehen sich an, obwohl sie sich abstoßen!

“Ob Kosmetika, Milch, Mayonaise, Eiscreme, kurz: alles, was der Mensch mit den Händen deformieren kann, ist “weiche Materie”. Ein wenig erforschtes Arbeitsgebiet, das stark interdisziplinär geprägt ist und Biologen, Physiker und Chemiker interessiert. Wissenschaftler der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, der Technischen Universität Wien und der Universität Wien haben nun ein seltsames Phänomen dokumentiert: Bei kettenartigen Molekülen kann es durchaus sein, dass Teilchen, die sich eigent

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Anziehung trotz Abstoßung – Clusterbildung der anderen Art

Selbst bei gegenseitiger Abstoßung können Materieteilchen in einer Lösung zusammenklumpen. Die Bedingungen, unter denen diese scheinbar widersprüchliche Clusterbildung erfolgt, wurden im Rahmen eines Projekts des Wissenschaftsfonds FWF gefunden und jetzt veröffentlicht. Diese Ergebnisse aus der theoretischen Physik haben grundlegende Bedeutung für das Verständnis der Wechselwirkung zwischen Polymeren – und etablieren den noch jungen Wissenschaftszweig der “Weichen Materie” in Österreich.

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Atmosphäre am Südpol des Saturnmondes Enceladus

Atmosphäre am Südpol des Saturnmondes Enceladus
Entdeckung durch die Raumsonde Cassini

Die Geophysiker Professor Dr. Joachim Saur und Professor Dr. Fritz Neubauer von der Universität zu Köln sind Mitentdecker einer Atmosphäre am Südpol des Saturnmondes Enceladus. Eine Reihe von Messinstrumente an Bord der Raumsonde Cassini haben nun unabhängig von einander die Atmosphäre am Südpol bestätigt. Diese Ergebnisse sind in der aktuellen Sonderausgabe des renommierten Magazins Science

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Eisvulkane auf dem Saturnmond Enceladus

Internationales Forscherteam weist Eisvulkanismus auf dem Saturnmond Enceladus nach

“Eisvulkanismus” bzw. “Eisgeysire” haben Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kernphysik und der Universität Potsdam auf dem Saturnmond Enceladus nachgewiesen. Das gelang in einer Kombination von Messungen des Staubdetektors an Bord der Raumsonde CASSINI mit Computersimulationen. Die Position der Eisvulkane stimmt mit geologisch jungen, wärmeren Strukturen in der Südpolregion des Eis

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Kleiner Saturnmond ganz groß

Max-Planck Forscher weisen Material aus den Tiefen des Mondes Enceladus in der Saturn-Magnetosphäre nach

Der kleine Saturnmond Enceladus stößt permanent Eis- und Gasfontänen aus. Deren Effekt kann noch in einer Million Kilometer Entfernung nachgewiesen werden, berichten jetzt Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung in Katlenburg-Lindau in der Fachzeitschrift “Science” (Science, 10. März 2006). Ein von diesem Institut gebauter Detektor an Bord der NASA/ES

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