Die Natur, aber auch die moderne Technologie bringen eine große Vielfalt ungeordneter Materialien hervor. Dazu gehören unter anderem Fensterglas, Verbundwerkstoffe, die aus verschiedenen Komponenten zusammengesetzt sind, aber auch Zuckerwatte. Ein weiteres Beispiel ist die innere Struktur biologischer Zellen. In homogenen, also gleichförmig aufgebauten Materialien bewegen sich mikroskopisch kleine Partikel meist gemäß den Regeln der Brownschen Molekularbewegung – das ist die normale Diffusion. Se
Amerikanisch-deutschem Forscherteam gelingt es erstmals, interstellare organische Materie in Meteoriten nachzuweisen
Meteorite haben sich ein weiteres Mal als ein wissenschaftliches Schatzkästchen entpuppt. Forscher des Carnegie-Instituts in Washington, der Harvard-Universität in Cambridge und des Max-Planck-Instituts für Chemie in Mainz konnten jetzt nachweisen, dass primitive Meteorite nicht nur Hochtemperatur-Sternenstaub enthalten, sondern auch Spuren ursprünglicher oder
Deutsche Astronomen haben einen wichtigen Schritt in Richtung auf ein neues Großteleskop gemacht: LOFAR (Low Frequency Array), ein neuartiges Radioteleskop für kosmische Meter-Wellen, das in einigen Jahren das größte Teleskop der Welt sein wird. Am 3. Mai 2006 fand am Astrophysikalischen Institut Potsdam die erste Sitzung des Deutschen Konsortiums zur Messung langer Radiowellen statt. Zum Vorsitzenden wurde Prof. Anton Zensus, Direktor am Max-Planck-Institut für Radioastronomie in Bonn, und Prof. M
Bund fördert Entwicklungsprojekt von Physikern der Universität Jena
Laser eignen sich für die Herstellung von Zahnimplantaten ebenso wie zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten der Augen. Sie können für die Analyse von Prozessen verwendet werden oder für die Bearbeitung von Materialien. Doch oft sind die Lasersysteme zu groß, zu unhandlich, zu empfindlich und zu teuer. Das Institut für Angewandte Physik (IAP) der Friedrich-Schiller-Universität Jena arbeitet derzeit im Verbund mit weit
FIZ CHEMIE Berlin hat für die Laser-Forschung ein webbasiertes Softwaresystem realisiert, das Projektvorschläge aus ganz Europa annimmt und die Begutachtung und den Genehmigungsprozess organisiert / Projektanträge und Forschungsergebnisse können zudem in Datenbanken erfasst werden / “Laserlab Europe” verbindet 17 europäische Forschungseinrichtungen
Mit Hilfe des World Wide Web will die EU die Forschung in Europa enger zusammen und dadurch schneller voran bringen. Voraussetzung dafür sind
Internationalem Forscherteam gelingt es mit seismologischen Methoden erstmals ins Innere eines extrem kompakten Himmelkörpers zu blicken
Ein amerikanisch-deutsches Team von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Astrophysik und der NASA hat mit Hilfe von Messungen des “Rossi X-Ray Timing Explorer”, eines Röntgensatelliten der NASA, die Dicke der Kruste eines Neutronensterns bestimmt. Neutronensterne sind die dichtesten Objekte, die im Universum existieren, mit bislang
Messungen des H.E.S.S.-Teleskops zeigen, dass das Hintergrundlicht die Gammastrahlung ferner Quasare kaum dämpft
Ein kosmisches Hintergrundleuchten erfüllt das gesamte Weltall. Es gilt als Überrest allen Lichts, das von sämtlichen Quellen wie Sternen oder Galaxien jemals ausgestrahlt wurde. Jetzt haben Astrophysiker herausgefunden, dass die Intensität dieses Glimmens wesentlich geringer ist als bisher vermutet. Als “Sonden” nutzten die Forscher zwei weit entfernte Quasare, deren
Organische Leuchtdioden (OLEDs) stellen einen vielversprechenden Weg zu effizienten farbigen Displays und großflächigen Lichtquellen dar. Solche Anwendungen erfordern, dass die Bauteile Licht mit einer hohen Effizienz ausstrahlen. Organische Leuchtdioden können entweder durch das Aufbringen kleiner Moleküle mit aufwändigen Vakuumtechnologien oder durch das kostengünstigere Beschichten von Polymeren aus Lösung realisiert werden. Leider zeigten Polymer-Leuchtdioden (PLEDs) im Allgemeinen eine deut
H.E.S.S.-Experiment misst Strahlung weit entfernter Quasare
RUB-Astrophysiker berichten in NATURE
Das europäische H.E.S.S.-Experiment aus Gammastrahlen-Teleskopen in Namibia hat zum ersten Mal hochenergetische Photonengammastrahlung von zwei weit entfernten Quasaren nachgewiesen. “Es ist eine Überraschung, dass diese Objekte mit dem H.E.S.S.-Experiment nachgewiesen wurden. Hochenergetische Photonen werden nämlich auf ihrem Weg durch den intergalaktischen Raum mit den dort vorhan
Messungen der Strahlung von zwei fernen Quasaren zeigen, dass der Raum zwischen den Galaxien transparenter für Gammastrahlen ist als bisher erwartet – Wissenschaftler aus Heidelberg und Paris veröffentlichen ihre unerwarteten Ergebnisse in der neuen Ausgabe von “Nature”
Mit den H.E.S.S.-Gammastrahlen-Teleskopen in Namibia konnten Astrophysiker erstmals sehr hochenergetische Gammastrahlung von zwei recht weit entfernten Quasaren – das sind aktive Galaxien – messen. Aus diesen Messu
Ein braslianisch-deutsches Forscherteam misst direkt und in einem einzigen Experiment, wie stark Photonen verschränkt sind
Verschränkte Photonen sind wie ein innig verbundenes, aber ziemlich konfuses Paar: Erst können sich beide Partner nicht festlegen, wer beim Bäcker und wer beim Metzger einkauft. Wenn den einen aber der Duft frischer Brötchen in die Backstube lockt, geht der andere ganz selbstverständlich zum Metzger – ohne dass die beiden einander sehen, hören oder sons
Bonner Astronomen werten Beobachtungsdaten der europäischen Südsternwarte aus
Die Weltgemeinschaft der Astronomen verdankt Wissenschaftlern der Universität Bonn neue Einsichten in den Sternenhimmel: Mitarbeiter des Argelander-Instituts für Astronomie haben aus Beobachtungsdaten der europäischen Südsternwarte in Chile in jahrelanger Rechenarbeit 63 Bilder gewonnen, die unter anderem extrem weit entfernte und entsprechend lichtschwache Galaxien aus der Kindheit des Universums zeigen
Nicht alle Pulsare rotieren so stabil, wie Astrophysiker bislang dachten.
Ein Kreisel ist ein Spielzeug für Könner. Nur mit einem geschickten Fingerschnips lässt er sich sauber um seine Achse drehen. Meistens aber taumelt er – nicht sehr elegant – über Tisch oder Boden, weil er einen Schubs zur Seite bekommen hat. Frank Haberl vom Max- Planck-Institut für extraterrestrische Physik hat mit einem internationalen Team von Wissenschaftlern jetzt einen Neutronenstern beobachtet, d
Erstmals ist es einem niederländisch-deutschen Forscherteam gelungen, chemische Reaktionen über die Steuerung der Elektronenbewegung in den beteiligten Atomen zu beeinflussen
Ultrakurze Laserpulse im Femtosekunden-Bereich haben sich als effektive Werkzeuge bewährt, um photochemische Reaktionen kontrolliert zu steuern: Unter dem Einfluss des Lichtpulses ändern die Elektronen ihre Quantenzustände, was zum Aufbrechen einer chemischen Bindung oder auch zu ihrer Neubildung führen kan
Göttinger Max-Planck-Forschern gelingt mit neuer Mikroskopie-Technik erstmals Nanostrukturen der biologischen Signalübertragung sichtbar zu machen
Ein neues Fenster in die biologische Nanowelt haben Forscher des Göttinger Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie aufgestoßen: Mit Hilfe der am selben Institut neu entwickelten STED-Mikroskopie (Stimulated Emission Depletion) konnten die Forscher jetzt erstmals Proteine in einzelnen synaptischen Vesikeln abbilden und klären, w
Privatdozent Dr. Thomas Gasenzer vom Institut für Theoretische Physik der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg nutzt Heisenberg-Stipendium zur Erforschung der Dynamik ultrakalter Gase
Kalte Gase haben es dem Privatdozenten Dr. Thomas Gasenzer vom Institut für Theoretische Physik der Heidelberger Ruprecht-Karls-Universität angetan. Das Wort “kalt” bedeutet in diesem Zusammenhang extrem kalt, nämlich ganz nahe der absoluten Tiefsttemperatur von minus 273,15 Grad Celsius. Unter di