Wie man sich die Welt im Innern der Atome vorzustellen hat, wurde unter Quantenphysikern von Anfang an kontrovers diskutiert. Die vollständige Erklärung der rätselhaften Quantenphänomene scheitert bisher an Einsteins Relativitätstheorie. Nun hat der Mathematiker Dr. Roderich Tumulka einen Weg gefunden, eines der Modelle der Quantenmechanik mit relativistischen Prinzipien zu vereinbaren. In seinem Modell besteht alle Materie aus “Materieblitzen”.
Tübinger Mathematiker bringt Quantenmec
Experimente zur Verformung von Nanokristallen am Institut für Physikalische Chemie – Veröffentlichung im Wissenschaftsjournal Science
Kohlenstoff-Nanoröhrchen können bei Bestrahlung mit Elektronen einen so starken Druck erzeugen, dass sich winzige kristalline Drähte, die im inneren Hohlraum der Röhrchen eingeschlossen sind, massiv verformen. Dies wurde in einer internationalen Zusammenarbeit der Johannes Gutenberg-Universität Mainz mit Gruppen in Finnland, Mexiko und den USA g
Zwei Roboter – die Mars-Rover Spirit und Opportunity – hat die Nasa bereits erfolgreich zum roten Planeten geschickt. Am vergangenen Wochenende stellte die amerikanische Weltraumbehörde im Jet Propulsion Laboratory (JPL) in Pasadena die jüngste Robotergeneration vor. Cliff-Bot wiegt knapp acht Kilogramm, kann steile Felshänge hinabklettern und dort Marsgestein analysieren. Dabei bildet er mit zwei weiteren Robotern eine Seilschaft, die ihn vor dem Absturz sichert. Projektleiter Terry Hunts
MAGIC-Teleskop entdeckt bisher unbekannte Form hochenergetischer Gammastrahlung in unserer Galaxis
Forscher des internationalen MAGIC-Projektes (Major Atmospheric Gamma-ray Imaging Cherenkov) haben erstmals eine periodisch variierende hochenergetische Gammastrahlung bei einem Mikroquasar – also einem Doppelsternsystem – nachgewiesen. Zwischen Oktober 2005 und März 2006 hatte das Forscherteam den Mikroquasar LSI +61 303 zu verschiedenen Zeitpunkten seiner Umdrehungsperiode beoba
Paraphierung des Gründungsvertrags am 24. Mai in Brüssel / internationaler Fusionstestreaktor
Den Vertrag zur Gründung der für den Bau und Betrieb des internationalen Fusionstestreaktors verantwortlichen ITER-Organisation werden am kommenden Mittwoch, den 24. Mai 2006, die Vertreter der sieben ITER-Partner in Brüssel paraphieren. Bevor der Vertrag in Kraft tritt, muss er noch durch die Regierungen der Partner – Europa, Japan, Russland, die USA, China, Indien und Südkorea – ratifizi
Physiker haben zahlentheoretisch erklärt, warum sich Atome in bestimmten Zuständen sehr geordnet bewegen
In der Schule geht Bruchrechnung so: Wer auch die Zahlen unterm Strich addiert, hat es nicht kapiert. Genau das aber machen Physiker unter anderem vom Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme, wenn sie geheimnisvolle Zustände von Atomen charakterisieren, die sie Quanten-Beschleunigungsmoden nennen. In diese Zustände gelangen die Atome zum Beispiel, wenn sie auf eine
In der aktuellen Mai-Ausgabe von “Nature” geben Astronomen der Universität Genf und Astrophysiker der Universität Bern die Entdeckung eines neuen extrasolaren Planetensystems bekannt. Das neu entdeckte System besteht aus drei Planeten, die zwischen 10 und 18 mal so schwer sind wie die Erde.
Die Entdeckung der Genfer Astronomen weist Eigenschaften auf, das es von bisherigen Planeten-Entdeckungen unterscheidet: “Neptuns Dreizack”, so der Übername des neuen Systems, gleicht am meisten un
Morgen wird das robotische Teleskop STELLA (STELLar Activity) vom Astrophysikalischen Institut Potsdam (AIP) auf Teneriffa feierlich eingeweiht. STELLA, das ist ein selbständig agierendes Observatorium mit zwei vollautomatischen 1,2m Spiegelteleskopen (STELLA-I und STELLA-II), die selbständig arbeiten und ähnlich einer künstlichen Intelligenz lernfähig sind. Doch nicht nur die beiden Teleskope werden robotisch betrieben, auch die Sternwarte selbst arbeitet vollkommen automatisch und bedarf ke
Mit der von Prof. Volker Kaibel und Thorsten Koch zum Teil im MATHEON entwickelten Standard-Software für ganzzahlige Optimierungsprobleme lassen sich auch mehrere Tausend Sudokus in einer Minute lösen kann, ohne sich groß anstrengen zu müssen. Der Schwierigkeitsgrad der Rätsel spielt dabei keinerlei Rolle.
Seit den 1950er Jahren hat sich die ganzzahlige Optimierung zu einem der wichtigsten Modellierungs- und Optimierungswerkzeuge für viele praktische Probleme entwickelt. Heute hat die g
Schwankungen in gekoppelten Kondensaten nutzbar gemacht – Team des Kirchhoff-Instituts für Physik der Universität Heidelberg publiziert neue Ergebnisse
Mit Bose-Einstein-Kondensaten aus ultrakalten Atomgasen lässt sich das faszinierende Zusammenspiel von Quantenmechanik und Thermodynamik unter nahezu idealen Bedingungen studieren. Zerlegt man ein Kondensat in zwei unabhängige Teile, die man nach einiger Zeit wieder zusammenbringt, so können sich deren Materiewellen unter bestimm
Nano-Optiker stellen zwei Qubits dar, kodiert in ihrer Polarisation und ihrer räumlichen Mode
Quantencomputer basieren auf den Gesetzen der Quantenphysik. Sie ermöglichen es, komplexe Probleme zu lösen, für die die Rechenleistung herkömmlicher klassischer Computer nicht ausreicht. Statt mit Bits, die den Wert Null oder Eins haben können, rechnen Quantencomputer mit Quantenbits oder kurz Qubits. Qubits kann man im Prinzip in allen physikalischen Systemen realisieren, die sich durch
Kugelblitze im Labor – genauer gesagt, kugelblitz-ähnliche Plasmawolken – haben Wissenschaftler der gemeinsamen Arbeitsgruppe Plasmaphysik des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik (IPP) in Garching und der Berliner Humboldt-Universität (HUB) erzeugt. Die Physiker produzieren über einer Wasseroberfläche leuchtende Plasmabälle, die Lebensdauern von knapp einer halben Sekunde und Durchmesser von 10 bis 20 Zentimeter besitzen.
Kugelblitze werden als Leuchterscheinungen beschrieben, die während
Wettbewerb soll Inspiration für künftige Mond-Missionen bringen
Mit einem Preisgeld in der Höhe von 2,5 Mio. Dollar will die US-Raumfahrtbehörde NASA private Entwickler anspornen, ein Fluggerät zu konstruieren, das in der Lage ist auf dem Mond zu landen. Die Aufgabenstellung zur “Lunar Lander Analog Challenge”, so der Name des Wettbewerbs, wurde nun konkretisiert. Hauptanforderung ist es, ein raketenbetriebenes Fluggrät zu bauen, das senkrecht vom Boden aufsteigen, einige Zeit
Maßstab 1 zu 10 Millionen
RUB-Physiker nutzen Elektronenstrahllitographie
Das vermutlich kleinste Fußballfeld der Welt hat passend zur kommenden Weltmeisterschaft Andreas Westphalen, Doktorand am Lehrstuhl für Experimentalphysik (Prof. Dr. Hartmut Zabel) hergestellt: Statt 100 x 70 Meter misst es nur 10 x 7 Mikrometer, d.h. es ist um einen Faktor von 10 Millionen verkleinert und nur unter dem Elektronenmikroskop sichtbar. Die Randmarkierungen sind 200 Nanometer breit. Dieses
Im Beisein von Innovationsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart haben das Forschungszentrum Jülich und das niederländische astronomische Institut ASTRON (Dwingeloo / Drenthe) heute in Düsseldorf einen Kooperationsvertrag unterzeichnet, der die Infrastruktur für die Forschung erheblich stärken soll. Dazu werden die Kräfte in der Supercomputer-Technologie durch den internationalen Aufbau eines besonders leistungsfähigen Radio-Teleskops (LOFAR) gebündelt: Bei dem Projekt sollen Radioantennen mit schn
Bei der Erforschung von Quanteneffekten und deren möglicher Nutzung für die Informationsverarbeitung haben Wissenschaftler aus Waterloo und Massachusetts erstmals Verfahren zur Quantenkontrolle mit einem 12-Qubit-System bewertet. Ihre Forschungsarbeit wurde mit dem bis dato grössten Quanteninformationsprozessor durchgeführt. Gemeinsam mit dem MIT in Cambridge haben Theoretiker und experimentell ausgerichtete Wissenschaftler vom Institute for Quantum Computing (IQC) und Perimeter I