Mit einem Modell für Vorhersagen will ein Forscherverbund aus Karlsruhe, an dem auch das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) beteiligt ist, effizient und nachhaltig Nitrat im Grundwasser reduzieren. Dabei wird auf Künstliche Intelligenz (KI) gesetzt. So soll eine intelligente Entscheidungsunterstützung erreicht werden, bei der Rechner selbstständig lernen können – um entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Das Bundesumweltministerium (BMU) fördert im Rahmen der KI-Strategie Projekte, die mit Künstlicher Intelligenz ökologische Herausforderungen bewältigen (KI-Leuchttürme). Die Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter hat nun den Förderbescheid…
Europäisches Netzwerk, das menschzentrierte KI mit ethischen Werten entwickeln will, geht unter Führung des DFKI an den Start. Das Netzwerk HumanE-AI-Net vereint europäische Spitzenforschungszentren, Universitäten und namhafte Industrieunternehmen, um die KI-Forschung zu einer ethischen und menschzentrierten Marke zu etablieren und Europas Position im globalen Wettbewerb zu stärken. Anfang September startete das ambitionierte Projekt, das zunächst für drei Jahre von der Europäischen Union gefördert wird. Vertrauenswürdige KI mit nachvollziehbaren Entscheidungen “Um von der Gesellschaft akzeptiert zu werden, müssen KI-Systeme vertrauenswürdig und…
Im Alter möglichst lange selbstständig und in der gewohnten Umgebung bleiben – das wünschen sich die meisten Menschen. Dies sollen humanoide Assistenzroboter möglich machen, die bei der Bewältigung des Alltags entlasten, sowie anziehbare Roboter, die Bewegungen des Trägers unterstützen. Damit solche futuristischen Robotik-Lösungen alltagstauglich werden, forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Die Carl-Zeiss-Stiftung fördert ihre Forschung mit 4,5 Millionen Euro. Im Projekt „JuBot – Jung bleiben mit Robotern: Vielseitige Assistenzrobotik für die Alltagsbewältigung“ entwickeln Forscherinnen und…
Ein internationales Forschungsteam der TU Wien (Wien), des IST Austria und des MIT (USA) hat ein neues System künstlicher Intelligenz entwickelt, welches auf den Gehirnen winziger Tiere, wie z.B. Fadenwürmern, basiert. Dieses neuartige KI-System kann ein Fahrzeug mit nur wenigen künstlichen Neuronen steuern. Nach Ansicht des Teams hat das System entscheidende Vorteile gegenüber bisherigen Modellen des Deep Learnings: Es kommt viel besser mit gestörten Eingaben zurecht und aufgrund seiner Einfachheit kann seine Funktionsweise im Detail erklärt werden. Dieses neue Modell…
Auch wenn Deep-Learning-Algorithmen zurecht als Schlüsseltechnologie für die moderne Künstliche Intelligenz angesehen werden, bieten die Schlussfolgerungen der Verfahren keinen hohen Grad an Sicherheit. Viele Bereiche mit Potential für den Einsatz von KI sind zu risikobehaftet, um von Systemen gesteuert zu werden, die sich nicht verifizieren lassen. Die Bremer Forschungsbereiche des DFKI arbeiten deshalb an einer neuen Methode, um die Vorteile von schnellem, eigenständigem Lernen und verlässlicher Verifikation zu kombinieren. Das Projekt VeryHuman, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, soll…
Koordiniert vom Fraunhofer IPA bauen Forscher derzeit an fünf Standorten in Baden-Württemberg die ersten 5G-Standalone-Netze auf. Diese Testumgebungen stehen kleinen und mittleren Unternehmen offen, um zu erforschen, welche Möglichkeiten ihnen der neue Mobilfunkstandard bietet. Kurz bevor die Testumgebungen den Betrieb aufnehmen, hat heute Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut den Standort am Campus Schwarzwald in Freudenstadt besucht. In Metropolen wie Berlin, Hamburg oder München können die Kunden der großen Mobilfunkanbieter bereits 5G nutzen. Doch was viele nicht wissen: »Ein reines 5G-Netz gibt es…
Neues Whitepaper Im Forschungsprojekt »Leitsystem zur Optimierung der Therapie traumatisierter Patienten bei der Erstbehandlung« (LOTTE) hat das Fraunhofer IAIS gemeinsam mit Partnereinrichtungen aus dem Gesundheitswesen und den Rechtswissenschaften sechs Musterszenarien für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Behandlung von Schwerverletzten entwickelt. Das vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) geförderte Projekt stellt die datengetriebene Entscheidungsunterstützung in den Mittelpunkt. Im Whitepaper beleuchten Wissenschaftler*innen des Fraunhofer IAIS die Potenziale und Herausforderungen von KI im Krankenhaus. In Deutschland gibt es jährlich mehr als…
Neue Forschungsverbünde an der Beuth Hochschule Die Beuth Hochschule für Technik Berlin richtet in ihrem Zentrum für Forschung und Innovation (ZFI) ab Oktober 2020 die interdisziplinär arbeitenden Forschungsverbünde „Data Science +X“ und „Humanoide Robotik und Mensch-Technik-Interaktion (HARMONIK)“ ein. Wissenschaftliche Beiträge zur Lösung aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen werden heute vor allem in inter- und transdisziplinären Forschungskontexten erarbeitet. Die neu entstehenden Forschungsverbünde an der Beuth Hochschule dienen dafür als Plattformen: Sie ermöglichen den intensiven Diskurs zwischen den Disziplinen zu jeweils einer gemeinsamen thematisch-fachlichen…
Mit Hilfe von Streckenbeeinflussungsanlagen (SBA) werden auf Autobahnen über dynamische Anzeigen Geschwindigkeitsbeschränkungen, Stauwarnungen oder Lkw-Überholverbote angeordnet. Sie sorgen für eine erhöhte Verkehrssicherheit, einen optimierten Verkehrsfluss und damit indirekt auch für weniger Umweltbelastungen. Das vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) koordinierte Projekt „U-SARAH live“ will nun Daten zu Verkehrsemissionen in die Steuerung von SBA integrieren und damit die Belastungen durch Schadstoffe und Lärm weiter reduzieren, ohne dabei den Verkehr unnötig auszubremsen. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fördert das…
Mobiles Radargerät ortet Lebenszeichen Sei es bei Lawinen, sei es bei Erdbeben – Verschüttete müssen schnellstmöglich geborgen werden. Mit einem neuartigen mobilen Radargerät des Fraunhofer-Instituts für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR lassen sich künftig hektargroße Bereiche rasch und gründlich durchsuchen. Der Clou: Die Technologie kombiniert Bewegung und präzise Lebenszeichendetektion. In manchen Regionen bebt die Erde täglich mehrere hundert Mal. Die meisten dieser Beben sind nicht allzu stark, andere jedoch entwickeln eine enorme Zerstörungskraft, bringen Gebäude zum Einsturz und lassen Tsunamis entstehen,…
Karlsruher Kompetenzzentrum für KI-Engineering hilft Unternehmen praxisnah. Technologien der Künstlichen Intelligenz (KI) und des maschinellen Lernens (ML) kommen in Smartphones, Suchmaschinen oder Navigationsgeräten zum Einsatz und erleichtern Anwendern auf Basis großer Datenmengen den Alltag. Auch im Ingenieurwesen gehen mit KI- und ML-Methoden große Wertschöpfungspotenziale einher – man denke an smarte Fabriken oder autonome Fahrzeuge. Allerdings fehlt es bislang an Verfahren und Entwicklungswerkzeugen, die einen sicheren und methodischen Einsatz ermöglichen, die das Verhalten der Systeme planbar und ihre Entscheidungen nachvollziehbar machen….
Photovoltaik-Anlagen sind ein ganz wesentlicher Faktor für die Energiewende. Damit sie auch nach vielen Jahren noch leistungsfähig sind, müssen sie regelmäßig geprüft und gewartet werden. Ziel des Forschungsprojekts COSIMA ist eine effiziente und intelligente Inspektion, die Handlungsempfehlungen für einen wirtschaftlichen Weiterbetrieb liefert. Koordiniert wird das bereits im Juli 2018 gestartete Forschungsprojekt durch das Helmholtz-Institut Erlangen-Nürnberg. Gefördert wird es durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Mit Adleraugen den Zustand von PV-Modulen erkennen Die Idee hinter COSIMA: Zunächst ein möglichst genaues…
… am L3S der Leibniz Universität Hannover installiert Umweltfreundlich, effizient und leistungsstark: An der Leibniz Universität Hannover ist am L3S jetzt der zurzeit schnellste Hochleistungsrechner für Künstliche Intelligenz (KI) an den Start gegangen. Europaweit gehört das Forschungszentrum damit zu den ersten Anwendern, bei denen der Nvidia DGX-A100 installiert wurde. Der neue Rechner ermöglicht mit fünf Billiarden Rechenoperationen pro Sekunde die zurzeit schnellste Bearbeitung im Bereich des maschinellen Lernens, verbraucht aber rund 75 Prozent weniger Strom als sein Vorgänger. Das Gerät…
Fraunhofer-Institute entwickeln per BIM autonom gesteuerte Desinfektionsroboter Im Forschungsprojekt BALTO entwickelt Fraunhofer Italia in Bozen gemeinsam mit dem Fraunhofer IAO in Stuttgart eine neue Generation von Desinfektionsrobotern. Wesentliches Unterscheidungsmerkmal zu existierenden Lösungen ist eine direkte Integration von Daten aus dem Building Information Modeling (BIM) in die Steuerung der autonomen mobilen Roboterplattformen. Zum Ausbruch der Pandemie hat die Fraunhofer-Gesellschaft das Sofortprogramm »Anti-Corona« ins Leben gerufen, um Lösungen für Probleme im Zusammenhang mit der pandemischen Ausbreitung von COVID-19 zu finden. Gefördert werden…
Über Blickkontakt, Sprache und Gesten kommunizieren wir in Zukunft mit Maschinen. Wissenschaftler vom Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) gGmbH haben eine Software entwickelt, mit der sich Fahrerlose Transportfahrzeuge (FTF) intuitiv steuern lassen. Alles, was dafür nötig ist, ist eine AR-Brille. Fahrerlose Fahrzeuge manuell steuern – das klingt zunächst nach einem Widerspruch. Denn eigentlich sind Fahrerlose Transportsysteme (FTS) dafür gemacht, Waren ohne menschliches Zutun zu bewegen, beispielsweise vom Lager in die Produktion oder von einem Montagearbeitsplatz zum nächsten. Die Fahrzeuge…
Eine Forschungskooperation mit Konstanzer Beteiligung untersucht die Magnetisierungsdynamik von Seltenen Erden im Hinblick auf ihre Eignung zur ultraschnellen Datenspeicherung Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Freien Universität Berlin sowie der Universitäten Prag, Uppsala und Konstanz ist ein Beitrag zum grundlegenden Verständnis der Magnetisierungsdynamik in einem Material mit hoher magnetischer Anisotropie gelungen, die für die digitale Datenspeicherung entscheidend ist. Mit Beteiligung des Physikers Prof. Dr. Ulrich Nowak von der Universität Konstanz verglichen die Forscherinnen und Forscher in ihrer Arbeit mittels aufwendiger Experimente und…