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Trilaterales Forschungsprojekt EMMA4Drive entwickelt Menschmodelle für das autonome Fahren

Entspannen, Arbeiten, Filme Schauen: Wenn Autos erst einmal selbst fahren, können die Fahrer*innen den Weg zur Arbeit sinnvoll nutzen. Damit Ergonomie und Sicherheit dabei nicht zu kurz kommen, entwickeln Forschende der Universität Stuttgart, des Fraunhofer-Instituts für Techno- und Wirtschaftsmathematik (ITWM) sowie der Firma fleXstructures (beide Kaiserslautern) gemeinsam ein muskelaktiviertes Menschmodell, mit dem sich dynamisch simulieren lässt, wie sich Fahrmanöver auf die Wechselwirkungen von menschlichen Weichteilen und Fahrzeugsitz auswirken. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG fördert das Vorhaben im Rahmen der neuen Linie…

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Ein hybrides Team: Mensch und Roboter …

… arbeiten Hand in Hand an der FHWS. Einblick in das IDEE-Forschungsprojekt „Interaktive, kollaborative Montage komplexer Bauteile“ (InKoMo) Die Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK) in der Montage wird als Forschungsthema schon seit einigen Jahren bearbeitet. In einem von der Bayerischen Forschungsstiftung geförderten Projekt wollen die Forschenden des Instituts Digital Engineering (IDEE) an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (FHWS) diesen Ansatz durch sogenannte Assistenzsysteme erweitern. Damit werden einerseits dem Mitarbeitenden weitere Informationen zur Verfügung gestellt, andererseits soll die Akzeptanz des „Kollegen Roboter“ gesteigert…

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Pflanzenerbgut mit hoher Auflösung entpuzzeln

Die Aufschlüsselung insbesondere eines pflanzlichen Genoms ist sehr aufwändig und fehlerträchtig. Grund ist, dass alle Chromosomen in mehreren, sehr ähnlichen Kopien vorliegen. Ein Forschungsteam von Bioinformatikern der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) hat nun ein Softwaretool entwickelt, mit dem die Zuordnung zu den richtigen Kopien – das „Phasing“ – mit hoher Genauigkeit möglich ist. Ihre Entwicklung stellen sie in der aktuellen Onlineausgabe der Fachzeitschrift Genome Biology vor. Das Erbgut aller höheren Lebewesen ist im Zellkern auf Chromosomen gespeichert. Diese bestehen aus Strängen…

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Warn-Apps funktionieren!

Beim ersten deutschlandweiten Warntag kam es zu erheblichen Pannen beim Einsatz von Warn-Apps durch den Bund. Gleichzeitig zeigte das Warnsystem KATWARN, dass auf den regionalen Einsatz Verlass ist. Beim Bundeswarntag am 10. September 2020 hätte eine zeitgleiche Auslösung vieler Warnmeldungen zu Verspätungen beim Bundeswarnsystem MOWAS geführt, so ließ das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe BBK per Twitter wissen. Tatsächlich haben neben dem Bund eine Vielzahl von Leitstellen der Kommunen, Städte und Länder parallel Probewarnungen verbreitet, zum Beispiel über KATWARN. Bundesweite…

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Stromnetz der Zukunft soll sich selbst steuern

Verbundprojekt zu erneuerbaren Energien von Universität und Fachhochschule Für die Energiewende ist es zentral, dass die erneuerbaren Energien in die elektrischen Netze integriert werden. Dafür müssen Stromerzeugung und -verbrauch optimal aufeinander abgestimmt werden. In dem Verbundprojekt KI-Grid arbeiten Forscher*innen mit künstlicher Intelligenz an einer Lösung. Dafür kooperieren die Universität Bielefeld, die Fachhochschule Bielefeld und die Westaflex GmbH in Gütersloh sowie als assoziierter Partner die Stadtwerke Bielefeld. Bis zum Jahr 2025 soll gemäß dem Erneuerbare-Energien-Gesetz ein Anteil von 40 bis 45…

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Innovative Entwicklungsplattform für KI

Forschungsteam der TH Nürnberg entwickelt neuartige Plattform für Ansteuer- und Regelungskonzepte Die Elektroindustrie ist einer der wichtigsten Wirtschaftszweige in Deutschland. Um den zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden, bedarf es neuartiger Ansteuer- und Regelungskonzepte. Im Projekt „KI-Power“ forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TH Nürnberg mit ihren Projektpartnern an einer Entwicklungsplattform für modellprädiktive Regelung sowie KI-basierte Regelungsverfahren in der Leistungselektronik. Das Projekt wird im Rahmen der Leitinitiative „Vertrauenswürdige Elektronik“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Nürnberg, 8. September 2020. Industrie 4.0,…

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Terahertz-Empfänger für 6G-Mobilfunknetze

Zukünftige Mobilfunknetze der sechsten Generation (6G) werden aus vielen kleinen Funkzellen bestehen. Um sie drahtlos zu verbinden, bieten sich Frequenzen im Terahertz-Bereich (THz) an. Forschende am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben ein neuartiges Konzept für einfache und kostengünstige Terahertz-Empfänger entwickelt, die aus einer einzigen Diode bestehen und diese mit einem speziellen Signalverarbeitungsverfahren kombinieren. Damit lässt sich im Experiment eine Datenübertragungsrate von 115 Gbit/s auf einer Trägerfrequenz von 0,3 THz über eine Entfernung von 110 Metern erreichen. Das berichtet das…

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Deep Learning für die Texterschließung

Dokumente schneller analysieren mit Künstlicher Intelligenz von Fraunhofer Die Flut von Dokumenten, die in Wirtschaft und Gesellschaft täglich entsteht, stellt eine enorme Herausforderung dar. Informationen aus zahlreichen unterschiedlichen Quellen müssen sortiert, verarbeitet und bewertet werden. Betroffen davon sind Unternehmen, aber auch Behörden, Forschungseinrichtungen und Krankenhäuser. Das Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS hat Lösungen entwickelt, die Dokumente aller Art klassifizieren und die Textinhalte erschließen. Den Schlüssel bilden dabei KI-basierte Sprachmodelle, die mit Deep-Learning-Verfahren trainiert werden. E-Mails, Aufträge, Lieferscheine, Angebote,…

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Mehr IT-Sicherheit im Hafenterminal

Schutz vor Cyberattacken Häfen zählen zu den kritischen Infrastrukturen, da Störungen und Ausfälle immense, nicht nur volkswirtschaftliche Auswirkungen haben können. Dabei sind die möglichen Sicherheitsrisiken vielfältig, insbesondere in digitalisierten Containerterminal-Prozessen, die durch Industrie 4.0 immer mehr an Bedeutung gewinnen. Ein neues Methoden- und Werkzeugset entwickelt von Forscherinnen und Forschern des Fraunhofer-Instituts für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF und seinen Industriepartnern ermöglicht die präventive Abwehr von Angriffen auf automatisierte cyberphysische Systeme und hilft, die Sicherheit entlang der gesamten Logistikkette inklusive der IT-Systemlandschaft…

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Künstliche Intelligenz hilft in der Archäologie

Künstliche Intelligenz ist besser als bisherige Softwareanwendungen in der Lage, den Ursprung archäologischer Funde aus naturwissenschaftlichen Untersuchungsdaten abzuleiten. Das zeigen der Marburger Physiker und Informatiker Dr. Michael Thrun und mexikanische Fachleute für Archäologie am Beispiel von Obsidianwerkstücken, die bei Ausgrabungen geborgen wurden. Das Team veröffentlichte seine Ergebnisse im Fachmagazin IEEE Access. Die archäologische Stätte von Xalasco liegt im Westen Mexikos; ihre Bewohner pflegten rege Kontakte zu anderen Regionen in der Landesmitte und am Golf von Mexiko, was zum Austausch von…

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Gefährliche Drohnen per Netz einfangen

Unbekannte Drohnen können in bestimmten Situationen eine Gefahr sein. Ein Forschungsteam der Uni Würzburg hat nun ein innovatives Abwehrsystem entwickelt, das auf einer relativ simplen Idee basiert. Ein vollbesetztes Fußballstadion, ein großes Open-Air-Konzert oder startende und landende Jets am Flughafen – es gibt mehr als genug Szenarien, bei denen Drohnen eine Gefahr darstellen können. Sei es mit einem kriminellen Hintergrund oder auch nur aus Leichtsinn. Doch um Flugverbote von Drohnen effektiv durchzusetzen, benötigen Sicherheitsbehörden das passende Equipment. Und hier kommt…

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Intelligente Rekultivierung mit virtuellen Tools

TU Freiberg koordiniert europäisches Projekt zum Kohleausstieg Um ehemalige Tagebaue und Halden künftig besser rekultivieren zu können, arbeiten Wissenschaftler/innen der TU Bergakademie Freiberg gemeinsam mit europäischen Experten aus Industrie und Forschung an einem innovativen Geo-Informationssystem mit hochauflösenden Daten und virtuellen Prognose-Werkzeugen. Dieses ermöglicht eine gezielte Simulation des Kohleausstiegs vom jetzigen Abbau bis zur späteren Nachnutzung der stillgelegten Flächen. „Mit dieser Technologie sollen auch Nichtfachleute bereits vor dem ersten Spatenstich eine klare Vorstellung von zukünftigen Landnutzungsformen erhalten können. So können wir…

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KI-Verfahren erkennen Qualität von Spenderhornhäuten

Projekt „KItatta“ gestartet In Deutschland werden jährlich mehr als 9.000 Hornhauttransplantationen durchgeführt. Trotz strenger Qualitätskriterien sind bei etwa 4-5 % der Transplantate postoperativ warzenförmige Veränderungen nachweisbar, die die Funktionsfähigkeit der Hornhaut beeinträchtigen. Bislang lässt sich nicht sicher ausschließen, ob und in welchem Ausmaß die sogenannten Guttae vorhanden sind. So kann es zur Verpflanzung krankhaft veränderter Hornhäute kommen. In einem gemeinsamen Projekt wollen die Universitätsaugenklinik des Saarlandes und das DFKI ein Verfahren entwickeln, um die Qualität der Spenderhornhäute besser beurteilen zu…

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Robotik sichert Produktivität trotz Fachkräftemangels

Autonome Roboter sichern bei kleinen und mittelständischen Unternehmen die Produktivität. Der zunehmende Fachkräftemangel kann so kompensiert werden – und Auftragsspitzen lassen sich besser bewältigen. Möglich wird das durch die Entwicklungsarbeit des Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU in Kooperation mit der Industrie-Partner GmbH aus Coswig in Sachsen: Ein mobiler »Robo Operator« bedient Werkzeugmaschinen mittels intelligenter Kamerasteuerung selbstständig und bietet damit eine Alternative für Zeiten, in denen gut ausgebildete Mitarbeitende fehlen. Dass Fachkräfte für die professionelle Bedienung von Werkzeugmaschinen fehlen, ist…

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Kontakterfassung in der Corona-Pandemie

Hochschule Trier entwickelt digitale Lösung Mittlerweile gehört es zu unserem Alltag: Handschriftliche Kontakterfassungsbögen in Restaurants, Kinos oder bei Veranstaltungen. Eine digitale Lösung für dieses Verfahren entstand im Fachbereich Informatik der Hochschule Trier unter Initiative von Prof. Dr. Georg Rock und Christian Bettinger. Beide hatten den Anspruch, eine zeitgemäße, digitale Anwendung zu realisieren, die sowohl benutzerfreundlich ist als auch in Einklang mit allen (datenschutz-)rechtlichen Maßgaben und Corona-Verordnungen steht. Das Ergebnis stellt die plattformunabhängige Web-Anwendung „Intake“ dar, die ohne Papier, ohne Stift…

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Zertifizierung von Robotern beschleunigen

Digitaler Zwilling erlaubt virtuelle Sicherheitstests von Produktionsanlagen Forscherinnen und Forscher des Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU beschleunigen die Inbetriebnahme von Robotern in Produktionsanlagen. Zusammen mit dem Start-Up coboworx aus Dresden haben sie einen Weg gefunden, die Zeit für aufwändige Zertifizierungen zu verkürzen, mit denen die Sicherheit der Beschäftigten gewährleistet wird. Die Sicherheitstests finden mit einem sogenannten »Digitalen Zwilling« virtuell statt. Die reale Anlage muss dafür noch nicht aufgebaut sein, denn alle Roboterbewegungen werden am Computer abbildet. Zertifizierungen können so…

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