14 Partner aus 5 Nationen starten Forschungen in EU-Projekt COALA | 5,7 Millionen Euro Förderung | Im Fokus: Ethik-Richtlinien für den Einsatz Künstlicher Intelligenz Am Arbeitsplatz in der Fertigung ohne aufwendige Suche sofort die richtigen Informationen und individuell schnelle Hilfe selbst bei komplexen Problemen – Menschen in der Produktion soll künftig ein intelligenter Sprachassistent zur Seite stehen. Das System setzt auf Künstliche Intelligenz und soll auch den Wissenstransfer zwischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ermöglichen. 14 Partner aus 5 Nationen forschen dazu…
Supercomputer Hawk an der Universität Stuttgart wird erweitert. Das Höchstleistungsrechenzentrum der Universität Stuttgart (HLRS) erweitert seinen Supercomputer Hawk, einen der schnellsten Höchstleistungsrechner der Welt, um NVIDIA Grafik-Prozessoren (GPUs), wodurch die Architektur des HLRS-Supercomputers von einer reinen Zentralrechnertechnologie zu einer Hybrid-Plattform gewandelt wird. Dieser Schritt optimiert die Rechnerlandschaft des HLRS insbesondere für Deep Learning-Anwendungen und ermöglicht neue Arten von Arbeitsabläufen, die Simulation unter Nutzung von Höchstleistungsrechnen (High-Performance Computing, HPC) mit Big-Data-Methoden kombinieren. „Unsere Mission am HLRS war es schon immer, sich…
Ob im Smart Home, bei Sprachassistenten, in Navigationssystemen – Künstliche Intelligenz (KI) ist längst Teil unseres Alltags. In der Raumfahrt wird sie dagegen kaum genutzt. Der Grund: Die Anforderungen an die Zuverlässigkeit und Sicherheit sind hier besonders hoch und KI erfüllt diese bislang nicht. Dabei ist das Potenzial riesig: Mit KI könnten etwa Roboter im Weltall Satelliten zusammenbauen – was deutlich kostengünstiger ist, als sie auf der Erde zu montieren. Das FZI Forschungszentrum Informatik möchte daher mit dem Projekt VeriKI…
Ein dänisch-deutsches Forschungsteam hat einen winzigen Chip entwickelt, der auf Quantentechnologie basiert und – wenn er in größerem Maßstab realisiert würde – die Rechenleistung eines klassisch arbeitenden Supercomputers übertreffen könnte. Die Forscherinnen und Forscher zeigten, dass ihr Nanochip diesen sogenannten Quantenvorteil prinzipiell erreichen kann. In dem Chip werden Lichtteilchen, auch Photonen genannt, erzeugt, die als fliegende Quanteninformationseinheiten genutzt werden können. Das Team der Universität Kopenhagen und der Ruhr-Universität Bochum berichtet über die Entwicklung in der Zeitschrift Science Advances, online veröffentlicht…
InformatikerInnen entwickeln ein Designwerkzeug, das den Einsatz kosteneffizienter Technologie für gebogene Glasscheiben ermöglicht. Das Werkzeug basiert auf einem tiefen neuronalen Netzwerk und ermöglicht die freie Gestaltung von ansprechenden Glasfassaden. Gebogene Glasfassaden können atemberaubend schön sein, aber traditionelle Bauweisen sind extrem teuer. Scheiben werden in der Regel durch „Heißbiegen“ hergestellt, bei dem Glas erhitzt und mit Hilfe einer Form oder speziellen Maschinen geformt wird. Das ist ein energieintensives Verfahren, bei dem überschüssiger Abfall in Form von einzelnen Formen anfällt. Kaltgebogenes Glas…
Neuronale Netzwerke zählen zu den wichtigsten Werkzeugen der KI: Sie sind der Funktionsweise des menschlichen Gehirns nachempfunden. Bislang laufen sie als lernfähige Software auf herkömmlichen Prozessoren. Doch die Fachwelt arbeitet an einem alternativen Konzept, dem „neuromorphen Computer“. Hier werden die Schaltstellen des Gehirns nicht per Software simuliert, sondern von Hardware-Bauteilen nachgebildet. Ein HZDR-Team zeigt nun einen neuen Ansatz für eine solche Hardware auf – magnetische Wellen, die gezielt in mikrometerkleinen Scheiben erzeugt und aufgeteilt werden. Damit könnten sich in Zukunft…
Am 15. und 16. Dezember 2020 lädt das Fraunhofer IPA zum achten Mal zur ROS-Industrial Conference, die diesmal virtuell stattfindet. Sie bietet Aktuelles aus Wissenschaft und Industrie rund um das freie »Robot Operating System« (ROS). Die Konferenz ist zugleich die Abschlussveranstaltung für das EU-Projekt »ROSIN«, das nach über 70 Pilotprojekten endet. »Mehr Open Source wagen!« titelte vor einigen Tagen die »Frankfurter Allgemeine Zeitung« und zeigte auf, welche Mehrwerte Open-Source-Software für Wirtschaft und Gesellschaft bietet. Auch in der Robotik kommt man…
Head-Mounted Displays Für die Analyse wurde die Trackingreichweite der Trackingsysteme bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten gemessen und verglichen. Im Rahmen des Projekts Applikationszentrum V/AR stellt das Virtual Dimension Center (VDC) jetzt seine Ergebnisse vor. Die durchgeführten Messungen zeigen, dass es bei der Trackingreichweite der Trackingsysteme Unterschiede zwischen den Trackingsystemen gibt. Head-Mounted Displays (HMDs/Headsets, zu Deutsch “Datenhelme”) haben in den letzten wenigen Jahren einen kommerziellen Siegeszug, vor allem in Konsumentenanwendungen, hinter sich. HMDs sind seit Jahrzehnten als grundsätzlich interessante Interaktionsgeräte bekannt. Mit geringem…
Fraunhofer IPK und die Charité CFM Facility Management GmbH entwickeln ein KI-basiertes System zur automatisierten Vollständigkeitsprüfung von Operationsbesteck. Alltag in Universitätskliniken: In Aufbereitungseinheiten für Medizinprodukte werden Operationsbestecke gereinigt, desinfiziert, verpackt und sterilisiert. Rund 3500 Instrumente pro Tag werden so unter strengsten Hygiene- und Qualitätsstandards für chirurgische Eingriffe vorbereitet und in die OP-Säle geliefert. Bis zu 160 Skalpelle, Scheren, Klammern und andere Instrumente kann ein Packsieb mit der Flächengröße eines DIN A3-Blattes enthalten. Reklamationen aus dem OP, weil ein bestimmtes Instrument…
Die Analyse biomedizinischer Bilddaten durch Fachkräfte, zum Beispiel in der Zellmikroskopie ist nicht nur personalintensiv und kostspielig, sondern auch fehleranfällig. Durch maschinelles Lernen, sogenanntes Deep Learning, lassen sich Bilder zwar hardwareunabängig auswerten, aber die Auswahl und die Konfiguration eines geeigneten Deep-Learning-Modells ist aufwändig. Das Fraunhofer IPT entwickelt jetzt gemeinsam mit Partnern ein Softwaretool, das verschiedene Bilddaten automatisiert vorverarbeitet, sodass biologische Fachkräfte ein geeignetes Modell direkt auswählen und nutzen können. Die Anwendung von Deep-Learning-Modellen (DL) zur automatisierten Zellklassifizierung erfordert Expertise im…
Im Oktober präsentierten die Forschungsprojekte »ASARob« und »RoPHa« ihre Ergebnisse. In beiden entwickelte das Fraunhofer IPA mit Projektpartnern neue Grundfertigkeiten für interaktive Serviceroboter. Damit können Roboter ihre Umgebung besser wahrnehmen und zum Beispiel bei der Personenführung oder Nahrungsaufnahme unterstützen. Was für den Menschen selbstverständlich ist, stellt einen Serviceroboter vor Herausforderungen. Erkennen, was ein Mensch tun möchte und welche Hilfe er benötigen könnte, sowie das Anbieten und Ausführen entsprechender Assistenzfunktionen in direkter Interaktion mit dem Nutzer: Um dies leisten zu können,…
Das Land Niedersachsen fördert fünf naturwissenschaftliche Digitalisierungsprojekte an der Universität Oldenburg. Im Mittelpunkt stehen KI-Verfahren, maschinelles Lernen und automatische Datenanalyse. Viermal Meeresforschung, einmal Quantenphysik: Im Programm „Digitalisierung in den Naturwissenschaften“ fördert das Niedersächsische Wissenschaftsministerium (MWK) insgesamt fünf Oldenburger Vorhaben für drei Jahre mit insgesamt knapp 4,5 Millionen Euro aus dem Niedersächsischen Vorab der VolkswagenStiftung. Gemeinsam mit Partnern wollen die Oldenburger Forscherinnen und Forscher zum Beispiel die Nanowelt mit neuen digitalen Werkzeugen erkunden oder Systeme entwickeln, um Daten von Satelliten oder…
Die Digitalisierung hat inzwischen alle Lebensbereiche erreicht. Sie verkürzt Informationszeiten und hilft dabei, Prozesse zu automatisieren. In der Industrie werden hierfür in der Regel Bar- oder QR-Codes benötigt, die mit entsprechenden Scannern ausgelesen werden und sofort dafür sorgen, dass beispielsweise die richtigen Produktionsteile nachbestellt oder Bestände nach Entnahme bzw. Lieferung auf den aktuellen Stand gebracht werden. Etikettendrucker sind aus dem Digitalisierungsprozess der Industrie nicht mehr wegzudenken. Wo kommen Etikettendrucker zum Einsatz? Industrieunternehmen kaufen ein und liefern aus. Via Scan werden…
Im Februar 2018 fand im Oman die analoge Mission „AMADEE-18“ statt. Dabei wurde unter anderem ein Algorithmus getestet, mit dem kleine Helikopter zukünftig fremde Planeten erkunden können. Die Navigationstechnologie erlaubt es der Drohne, ihre genaue Position einzuschätzen, ohne dass Systeme wie GPS zur Verfügung stehen. Die Ergebnisse der Analog-Mission wurden nun in einem Heft der Zeitschrift „Astrobiology“ veröffentlicht. Es sind besonders die Klippen, Krater und Flußbetten, die für die Weltraumforschung interessant sind. An diesen Stellen vermutet man auf fremden Planeten…
Das Forschungszentrum Jülich und seine Partner haben einen unvergleichlich flexiblen und energieeffizienten Supercomputer konstruiert – es ist der schnellste Rechner Europas.Dank eines neuen Booster-Moduls sind nun 85 Petaflops möglich, was 85 Billiarden Rechenoperationen pro Sekunde oder der Rechenleistung von mehr als 300 000 modernen PCs entspricht. JUWELS kann damit die Grenzen von Simulationen massiv ausweiten und bietet zudem die stärkste Plattform Europas für den Einsatz künstlicher Intelligenz (KI). Der Rechner, den das Forschungszentrum Jülich, das französisch-deutsche Unternehmen Atos und der…
Das Virtual Dimension Center (VDC) hat Konzepte dazu erprobt, wie sich physische Modelle um die Möglichkeiten digitaler Produktdarstellung erweitern lassen. Dafür wurden immersive Design-Tools analysiert, die das Gestalten in Virtual-Reality(VR)-Umgebungen erlauben, z. B. mit VR-Headsets. Insgesamt zeigte der Ansatz hybriden Designs vielversprechende Ergebnisse, bot in der durchgeführten Umsetzung aber auch noch zahlreiche Möglichkeiten weiterer Verbesserungen. Designer arbeiten viel und gerne mit physischen Modellen – wie lassen sich diese um die Möglichkeiten digitaler Produktdarstellung erweitern? Im Rahmen des Projekts Applikationszentrum V/AR…