Informationstechnologie

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Ein Bio-Schuh, der aus Bakterien wächst

Schuhe und Hosen wachsen dreidimensional aus einer Nährlösung. Ein Roboter flickt das Loch in der Jacke, zusätzlich wird sie mit Anleitung der Designerin modisch gepimpt und beides kostet nur ein paar Euro. Mit neuem Prozessdenken und innovativen Technologien will ein Linzer Forschungsteam aus den Bereichen Fashion and Technology, Creative Robotics und Biomechatronik die Wende zu einer nachhaltigen Modeindustrie anstoßen. Fair Fashion, Slow Fashion, lokale Produktion, Kreislaufwirtschaft statt Tonnen von Textilien auf dem Müll. Nicht nur Umweltschützer:innen fordern Veränderungen in der…

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Digital im Eiskanal

Mit dem digitalen Rennrodel zur Ideallinie… Sechs Drucksensoren verstecken sich im Rodel von Rupert Staudinger. Der gebürtige Bayer ist zweifacher Olympia-Teilnehmer im Rennrodeln, Trainer beim Bob- und Schlittenverband Deutschland und Forscher bei Salzburg Research. Mit Hilfe von smarter Sensorik entwickelt er ein digitales Feedback-System, das den Rodelsport digitalisieren und die Rodel-Profis immer näher an die Ideallinie im Eiskanal bringen soll. Der Rennrodel, mit dem Rupert Staudinger 2022 bei den Olympischen Winterspielen in Peking teilgenommen hat, gleicht momentan eher einem High-Tech-Analysegerät…

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Fraunhofer ILT koordiniert Quanten-Roadmap NRW

Bei einem Kick-off-Meeting in Köln fiel am 30. Januar 2024 der Startschuss für einen Roadmapping-Prozess, der die in Hochschulen, Forschungsinstituten, Start-ups und Unternehmen Nordrhein-Westfalens laufenden Aktivitäten auf dem Gebiet der Quantentechnologien bündeln soll. Die beiden federführenden Ministerien für Kultur und Wissenschaft (MKW) und für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie (MWIKE) haben die Koordinierungsstelle QT.NMWP.NRW und das Forschungszentrum Jülich mit der Durchführung beauftragt. Die Koordination übernimmt das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT in Aachen. Nordrhein-Westfalen hat ein lebendiges Quanten-Ökosystem. Über das ganze…

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Radarnetzwerk für den sicheren Flugbetrieb auf Vertiports

Future Urban Air Mobility… Bei den Olympischen Spielen 2024 können Menschen sich erstmals mit Flugtaxis zu den Spielstätten fliegen lassen. Start und Landung von senkrecht startenden Fluggeräten wie Drohnen, Multikoptern und Flugtaxis werden auf sogenannten Vertiports stattfinden. Forschende am Fraunhofer FHR entwickeln ein volldigitales Sensornetzwerk inklusive Radarsensor, das künftig den Flugverkehr an Vertiports hochgenau überwachen und einen sicheren Flugbetrieb gewährleisten soll. Das System umfasst dezentrale aktive und passive Sensoren, die vollständig autonom funktionieren, sich selbst miteinander vernetzen und gemeinsam den…

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Künstliche Muskeln – leichter, robuster, sicherer

Von ETH-​Forschenden neu ent­wi­ckel­te künst­li­che Mus­keln, die Ro­bo­ter an­trei­ben, ha­ben ge­gen­über bis­he­ri­gen Tech­no­lo­gien meh­re­re Vor­tei­le. Sie könn­ten über­all dort zum Ein­satz kom­men, wo Ro­bo­ter nicht starr, son­dern weich sein sol­len oder sie mehr Ge­fühl im Um­gang mit ih­rer Um­ge­bung brau­chen. In Kür­ze For­schen­de der ETH Zü­rich ha­ben künst­li­che Mus­keln ent­wi­ckelt, die leich­ter, ro­bus­ter und si­che­rer sind als ih­re Vor­gän­ger­mo­del­le. Die neu ent­wi­ckel­ten Ak­tua­to­ren ha­ben ei­ne neu­ar­ti­ge Hül­len­struk­tur und ver­wen­den ein hoch-​permittives fer­ro­elek­tri­sches Ma­te­ri­al, das ver­hält­nis­mäs­sig ho­he Men­gen an elek­tri­scher En­er­gie…

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Forschungsoffensive Digitale Mobilität

Das Thüringer Innovationszentrum Mobilität erhielt heute (23.01.2024) vom Freistaat Thüringen einen Zuwendungsbescheid über eine Förderung in Höhe von 6,4 Millionen Euro für die „Forschungsoffensive Digitale Mobilität“. Damit kann das 2011 an der TU Ilmenau gegründete Forschungs- und Entwicklungszentrum seine ingenieurwissenschaftlichen Arbeiten zu umwelt- und ressourcenschonender, schadstoffarmer und effizienter Mobilität in den nächsten fünf Jahren noch stärker auf digitale Methoden ausrichten. Als erstes Thüringer Innovationszentrum hat das ThIMo die Innovationsstrategie des Landes insbesondere in dem Spezialisierungsfeld Mobilität und Logistik wesentlich mitgeprägt….

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Bayerisches Chip-Design-Center

Bayern auf Kurs zum Innovations- und Exzellenzstandort für Chipdesign. Das Bayerische Chip-Design-Center (BCDC) hat am 18. Januar 2024 einen wichtigen Meilenstein erreicht, um Bayern zu einem führenden Innovations- und Exzellenzstandort für Chipdesign zu machen. Im Rahmen der »Fachtagung Chipentwicklung – mehr Innovationen durch Chipdesign« am Fraunhofer IIS überreichte Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger den Betreibern des Centers einen Förderbescheid in Höhe von 50 Millionen Euro. Das BCDC setzt sich das ehrgeizige Ziel, die Chipdesign-Kompetenzen in Bayern weiter auszubauen und einen erleichterten…

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Stärkung der Security von breitbandigen 5G/6G Kommunikationsnetzen

Sicherheit von 5G/6G Backbone- Komponenten und Netzen. Die Sicherheit von Kommunikationsnetzen wird mit zunehmender Digitalisierung immer wichtiger. Im Projekt »RealSec5G« sollen die Anforderungen der Datensicherheit in Kommunikationsgeräten für 5G/6G-Infrastrukturen in einem deterministischen Time-Sensitive-Netzwerk (TSN) erprobt werden. Im Projekt konzipiert das Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS dafür einen TSN-MACsec Funktionsblock, der im Rahmen eines Demonstrators getestet werden soll. Die finale Implementation sowie deren Performanceanalyse erfolgt in Kooperation mit dem Industrieunternehmen albis-elcon system Germany GmbH. Mit der fortschreitenden Entwicklung der drahtlosen Kommunikationstechnologien,…

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Futuristische Formwandler

Algorithmische Grundlagen für neuartige programmierbare Materie. Der Stoff, aus dem Science-Fiction-Filme sind: Seit Jahrzehnten inspiriert sogenannte „programmierbare Materie“ Filmemacher*innen und Kinobegeisterte weltweit. Sie ist in der Lage, ihre Gestalt und Eigenschaften wie z. B. Farbe, Form und Elastizität entweder eigenständig oder basierend auf äußeren Einflüssen zu verändern. Als Gegenstand der Forschung ist programmierbare Materie auch für Wissenschaftler*innen von Interesse. Bisherige Ansätze weisen allerdings eine Reihe von Unzulänglichkeiten auf. Wissenschaftler*innen der Universität Paderborn arbeiten deshalb daran, die zugrundeliegenden Modelle und Algorithmen…

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Ressourcenbewusste Edge AI ermöglicht KI-Anwendungen auf mobilen Geräten

Gemeinsames Projekt FAIRe von DFKI und Inria gestartet. Künstliche Intelligenz (KI) findet zunehmend vielfältige Anwendungen in der physischen Welt, insbesondere auf eingebetteten, cyber-physischen Geräten mit begrenzten Ressourcen und unter anspruchsvollen Bedingungen. Diese Art von KI wird als “Frugale KI” bezeichnet und zeichnet sich durch geringen Speicherbedarf, reduzierte Rechenleistung und den Einsatz von weniger Daten aus. Das Projekt FAIRe (Frugal Artificial Intelligence in Resource-limited environments) des DFKI und des französischen Informatikinstituts Inria entwickelt einen umfassenden Ansatz für alle Abstraktionsschichten von KI-Anwendungen…

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Photonischer Quantencomputer soll Realität werden

Mehr als 10 Millionen Euro EU-Förderung für großangelegtes Forschungsprojekt. Wissenschaftler*innen der Universität Paderborn wollen mit internationalen Partner*innen bis Ende 2026 einen photonischen Quantencomputer entwickeln. Das Vorhaben mit dem vielsagenden Titel „EPIQUE“ (European Photonic Quantum Computer) ist aktuell eines der ambitioniertesten Forschungsprojekte im Bereich der deutschen und europäischen Quantenforschung. Die Europäische Kommission unterstützt das Konsortium, einen Zusammenschluss von 18 internationalen Partner*innen, die für ihre herausragenden Leistungen im Bereich der Quantentechnologien bekannt sind, mit einer Summe von rund 10,3 Millionen Euro. Start…

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Massenproduzierbarer Mini-Quantenspeicher

Forschende der Universität Basel haben ein Quantenspeicherelement hergestellt, das auf Atomen in einer winzigen Glaszelle basiert. Solche Quantenspeicher könnten in Zukunft in Massenproduktion auf einem Wafer hergestellt werden. Netzwerke wie das Internet oder das Mobilfunknetz sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Ähnliche Netzwerke sollen in Zukunft auch für Quantentechnologien entstehen und es ermöglichen, Nachrichten mit Hilfe der Quantenkryptographie abhörsicher zu übertragen oder Quantencomputer miteinander zu verbinden. Solche Quantennetzwerke benötigen, ebenso wie ihre herkömmlichen Pendants, Speicherelemente, in denen Informationen zwischengelagert…

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Würzburger Informatiker entwickeln Virtual Reality für Astronauten

Forschende der Uni Würzburg haben eine Virtual-Reality-(VR-)Anwendung für die Ausbildung von Astronautinnen und Astronauten entwickelt. Sie erlaubt das Training verschiedener Einsatzszenarien unter Wasser. Nirgends lässt sich die Schwerelosigkeit des Weltraums so gut simulieren wie im Wasser – Trainings in großen Schwimmhallen gehören deshalb für angehende Astronautinnen und Astronauten zur Tagesordnung. Immer und immer wieder üben Sie Reparaturen, den Austausch von Sensoren und andere Einsätze in riesigen, aufwändig präparierten Wasserbecken. Darin befinden sich derzeit noch häufig Nachbauten von Raumstationen, Shuttles und…

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Smartes Spielzeug: Forschen für eine neue Generation

Teddy, Puppe, Plastik-Dino: Seit Computer sich auf die Größe einer Münze reduzieren lassen, stecken sie auch in Spielzeugen. Bisher machten die sogenannten Smart Toys als datensammelnde Spione Schlagzeilen. Das BMBF fördert vor diesem Hintergrund eine Forschergruppe um Professor Arne Berger von der Hochschule Anhalt, die den Weg für eine neue Generation Smart Toys ebnen will: die Privatsphäre von Nutzerinnen und Nutzern respektierend, nachhaltig in der Qualität und als fantasievolle Verbindung für Menschen, die geografisch getrennt sind. Als Demonstration ihres innovativen…

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Weltweit erstes omlox-Prüflabor

…in Lemgo ist eröffnet und akkreditiert. Am Fraunhofer-Institut in Lemgo wurde im November 2023 das weltweit erste omlox-Prüflabor akkreditiert. Lemgo erfüllt demnach alle technischen und organisatorischen Voraussetzungen und verfügt über das Know-how, um eine omlox-Komponente auf Konformität zum Standard zu überprüfen. Die Akkreditierung wurde von der PROFIBUS Nutzerorganisation vorgenommen. Fraunhofer möchte die zukünftigen wissenschaftlichen Erkenntnisse des Prüflabors für die technologische Weiterentwicklung des Standards einsetzen, um dadurch die Technologiestandorte Deutschland und Europa nachhaltig zu stärken. „omlox“ – dieser Standard ermöglicht erstmals…

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Forschung für „smarte“ Leitwarten

Wissenschaftler*innen aus Siegen und Trier erforschen gemeinsam, wie Leitwarten mit Hilfe digitaler Technologien „intelligenter“ gemacht werden können. Das Ziel: Die Mitarbeiter*innen in Leitwarten bei ihren verantwortungsvollen Jobs zu unterstützen und zu entlasten. Leitwarten sorgen dafür, dass im Notfall Feuerwehr und Rettungswagen schnellstmöglich vor Ort sind, dass unsere Strom- und Gasversorgung reibungslos funktioniert – oder auch, dass die Sicherheit im Flug- und Schiffsverkehr sichergestellt ist. Die Menschen, die dort arbeiten, tragen nicht nur viel Verantwortung, sie müssen auch in der Lage…

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