Informationstechnologie

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Musik mit Röntgenlicht retten

Forschende des PSI entwickeln eine Methode, um mit dem speziellen Röntgenlicht der Synchrotron Lichtquelle Schweiz SLS Aufnahmen auf hochwertigen historischen Tonbändern zerstörungsfrei zu digitalisieren – darunter auch Schätze aus dem Archiv des Montreux Jazzfestivals – so zum Beispiel eine seltene Aufnahme des «King of the Blues», B.B. King. Magnettonbänder sind mittlerweile fast gänzlich aus unserem Leben verschwunden und geniessen nur noch ein nostalgisches Nischendasein. In den Archiven der Tonstudios, Radio- und TV-Sendern, Museen und privaten Kollektionen weltweit lagern jedoch noch…

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Eine App, die Schmerzen sichtbar macht

Der Informatiker Dr. Kai Vahldiek von der Ostfalia Hochschule forscht an der schnelleren Diagnose von Rheumaerkrankungen. Die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften und die Medizinische Hochschule Hannover arbeiten gemeinsam daran, eine schnellere Diagnose von Rheumaerkrankungen zu ermöglichen. Die Methode kombiniert eine verbesserte Erhebung von Schmerzen mit klinischen Daten und Laborwerten. Dazu wird die an der Ostfalia geschaffene Applikation „Pain2D“ weiterentwickelt, um die Schmerzintensität und spezifische Schmerzmuster rheumatischer Erkrankungen abbilden zu können. „Mit dieser Kombination der digitalen Schmerzerfassung mit klinischen Daten…

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Mit Künstlicher Intelligenz gegen Verschwendung

Kleine Ursache, große Wirkung: Die Kosten, die Leckagen in Druckluftanlagen verursachen, belaufen sich pro Unternehmen und Jahr schnell auf zehntausende Euro. Die Suche nach Löchern und undichten Stellen war bisher aufwendig. Doch nun haben das Fraunhofer IPA, die Universität Stuttgart und das Sensorunternehmen Sick eine automatisierte Detektion entwickelt, bei der ein intelligenter Algorithmus die Leckagen aufspürt. Die Suche nach Leckagen in einem Druckluftsystem gehört zu den Aufgaben, die oft und gerne aufgeschoben werden. Schließlich ist das Aufspüren von undichten Verbindungsstücken…

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Manuelles Transkribieren schlägt (noch) KI

Eine vergleichende Studie über Transkriptionsservices. Forschende aus dem Team des Empirical Research Support (ERS) am CISPA Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit haben zum ersten Mal systematisch die bekanntesten Transkriptionsservices auf dem Markt miteinander verglichen. Der Vergleich der elf Anbieter manueller und KI-basierter Transkription zeigt, dass letztere trotz guter Qualität weiterhin Probleme mit der Sprecherzuordnung haben und bedeutungsverzerrende Abweichungen zwischen Aufnahme und Transkription vorkommen. Die besten Ergebnisse unter den KI-Anbietern lieferte Whisper AI von OpenAI. Interviews sind eine beliebte Methode zur Erhebung wissenschaftlicher…

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Fahrfunktionen in virtuellen Welten

embedded world 2024: Fraunhofer IESE testet Fahrfunktionen in virtuellen Welten. Virtuelle Prüfstände revolutionieren die Validierung von ADAS-Funktionen. Die Überprüfung von Fahrfunktionen erfordert nach jeder Softwareänderung Tausende von Kilometern an Testfahrten. Doch was, wenn echte Testfahrten in dieser Größenordnung nicht möglich sind? Hier kommen virtuelle Prüfstände ins Spiel. Das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE präsentiert vom 09. bis 11. April auf der embedded world Exhibition&Conference 2024 (Halle 4, Stand 422) in Nürnberg die neuesten Entwicklungen in diesem Bereich und zeigt,…

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Eigenständiger Gedächtnistest per Smartphone

… kann Vorzeichen von Alzheimer erkennen. Digitaler Ansatz soll Weg für bessere Frühdiagnostik bereiten. Mit speziellen Testaufgaben auf dem Smartphone lassen sich „leichte kognitive Beeinträchtigungen“ – die auf eine Alzheimer-Erkrankung hindeuten können – mit hoher Genauigkeit erkennen. Das berichten Forschende des DZNE, der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und der US-amerikanischen University of Wisconsin-Madison gemeinsam mit dem Magdeburger Unternehmen neotiv im Wissenschaftsjournal npj Digital Medicine. Ihre Studie beruht auf Daten von 199 älteren Erwachsenen. Die Ergebnisse unterstreichen das Potenzial mobiler Apps für die…

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Mini-Satellit soll Quantenkommunikation ins All bringen

Forschende aus Jena, Würzburg und Potsdam haben erfolgreich ein Design für das bisher kleinste System seiner Art entwickelt, um die hochsichere Kommunikation mit Quanten ins All zu bringen: Unter Leitung des Fraunhofer IOF entwickelte das Projekt CubEniK eine ultrakompakte Nutzlast für einen Satelliten von der Größe eines Schuhkartons, einen sogenannten »CubeSat«. Ziel des Mini-Satelliten ist es, einen sicheren Quantenschlüssel über eine Entfernung von 300 Kilometern zwischen zwei Bodenstationen in Jena und München zu übertragen. Wenn Alice und Bob miteinander sprechen,…

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Quanten-Talk mit Magnetscheibe

HZDR-Team entwickelt neue Methode zur Ansteuerung von Qubits. Quantencomputer arbeiten mit Quanteninformationen – doch diese sind überaus fragil und flüchtig. Deshalb sucht die Branche nach wie vor nach Wegen, um Quanteninformationen möglichst effektiv übertragen zu können. Einen neuen Ansatz präsentiert nun ein Forschungsteam des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR): Ihm ist es gelungen, Magnonen – wellenartige Anregungen in einem Magneten – in einem handelsüblichen Material so zu erzeugen, dass sich damit ein Qubit gezielt ansprechen lässt. Die Arbeitsgruppe stellt ihre Resultate im…

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Lohnt sich ein Retrofit?

Künstliche Intelligenz soll Vorhersage treffen. Lohnt sich die Investition in ein Retrofit? Diese Frage soll in Zukunft Künstliche Intelligenz (KI) beantworten. Daran arbeiten das IPH und das LFM im Forschungsprojekt „DiReProFit“. Um eine solide Datenbasis für den KI-Algorithmus zu schaffen, wollen die Forschenden zahlreiche Retrofit-Projekte begleiten – und suchen Schmiedeunternehmen, die sich beteiligen wollen. Produktionskosten senken, die Bauteilqualität erhöhen, Ausschuss reduzieren – all das können Unternehmen mit einem Retrofit erreichen. Bei einem Retrofit werden alte Maschinen mit neuen Sensoren ausgestattet,…

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Mit integriertem Licht zu den Computern der Zukunft

Während Computerchips Jahr für Jahr kleiner und schneller werden, bleibt bisher eine Herausforderung ungelöst: Das Zusammenbringen von Elektronik und Photonik auf einem einzigen Chip. Zwar gibt es Bauteile wie MikroLEDs als Einzelchips und Wellenleiter als winzige Glasfaserkabel, aber die benötigten Materialien sind zu unterschiedlich für einen harmonierenden Chip. Ein neuartiges Ätzverfahren könnte jetzt den entscheidenden Durchbruch für das Vereinen von Lichtquellen und Lichtleitern sein. Im Projekt OptoGaN arbeiten daher Forschende der Technischen Universität Braunschweig und der Friedrich-Schiller-Universität Jena an porösem…

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FedZero macht moderne KI-Modelle energiesparsam

BIFOLD-Forscher demonstrieren FedZero: ein neues System des verteilten Lernens (Förderales Lernen /Federated Learning), das ausschließlich mit grüner Energie betrieben werden kann. Beispielsweise könnte es in der Medizin eingesetzt werden, wenn mehrere Parteien ein medizinisches Vorhersage-Modell mit sensiblen Gesundheitsdaten trainieren möchten. Mit Hilfe des föderalen Lernens bleiben die Datensätze lokal bei dem jeweiligen Partner, ohne dass sie mit anderen Teilnehmern ausgetauscht werden. Der Nachteil: Federated Learning verbraucht enorm viel Energie. FedZero ist so angelegt, dass alle Trainingsprozesse fair verteilt werden und…

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Kleidungsstücke am Computer anprobieren

– in richtiger Größe und ressourcenschonend. Die Hochschule Hof arbeitet an einem Weg, wie künftig im Bereich des Online-Shoppings viele der aktuellen Rücksendungen eingespart und das Einkaufserlebnis damit um ein Vielfaches nachhaltiger werden könnte. Im Projekt „TryOn@Home“ wird dafür ein Online-Demonstrator entwickelt, mit dem es unter anderem möglich sein wird, neben farblich stimmigen und passend designten Kleidungsstücken auch die individuell passenden Kleidergrößen zu ermitteln, die dann gleich bestellt werden können. Die Wirtschaft ist wie viele Bereiche des täglichen Lebens von…

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Anymal macht Parkour und läuft über Schutt

Der Laufroboter Anymal hat erfolgreich die Schulbank gedrückt. ETH-​Forschende brachten ihm mit maschinellem Lernen neue Fähigkeiten bei. Der Roboter klettert nun über Hindernisse und überwindet Fallgruben. Den steinigen Untergrund auf Schweizer Wanderwegen meistert der Laufroboter Anymal längst. Forschende der ETH Zürich haben ihm nun neue Fähigkeiten beigebracht: Der Roboter schlägt sich jetzt hervorragend in Parkour, der Trendsportart, bei der es darum geht, Hindernisse im urbanen Raum mit athletischen Bewegungen geschmeidig zu überwinden. Auch in unwegsamem Gelände wie auf einer Baustelle…

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Satelliten für die Quantenkommunikation

Quantenkryptographie über weite Distanzen. Durch die immer weiter fortschreitende Entwicklung von Quantencomputern und deren steigenden Rechenleistungen wird es zukünftig möglich sein, unsere aktuellen Verschlüsselungsverfahren zu knacken. Forschende der Technischen Universität München (TUM) entwickeln in einem internationalen Forschungsverbund Methoden für die Verschlüsselung, die auf physikalischen Gesetzen beruhen und dadurch Abhörversuche unmöglich machen. Um die Kommunikation auch auf weite Distanzen zu garantieren, sollen im Rahmen der QUICK³-Mission Satelliten zum Einsatz kommen. Wie wird sichergestellt, dass Daten, die über das Internet übermittelt werden…

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Künstliche Intelligenz erkennt Herzfehler bei Neugeborenen

Forschende der ETH Zürich und der KUNO Klinik St. Hedwig in Regensburg haben einen Algorithmus entwickelt, der einen bestimmten Herzfehler bei Neugeborenen automatisch und zuverlässig erkennen kann. Viele Kinder kommen mit dem berühmten ersten Schrei zur Welt. Das neugeborene Kind schnappt mit diesem Schrei automatisch nach Luft. Die Lunge, die zuvor in einem Ruhezustand war, entfaltet sich, die Gefässe in der Lunge weiten sich, und der gesamte Kreislauf stellt auf das Leben ausserhalb des Mutterleibs um. Nicht immer klappt das…

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Künstliche Intelligenz lässt Fahrräder „sehen“

Die Fahrradfreundlichkeit eines Radweges hängt maßgeblich von der Oberflächenqualität ab. So kommen Personen, die beruflich mit dem Rad unterwegs sind oder tägliche Besorgungen und Pendelwege klimaneutral mit dem Fahrrad erledigen wollen, angenehmer und schneller ans Ziel. Salzburg Research trainiert KI, mit der smarte Fahrräder die Umgebung analysieren können. Die Technologie eignet sich für die Bewertung von Radwegen, die Analyse von Überholvorgängen sowie Kollisionserkennung und Warnkonzepte für sicheres Radfahren. Der Fahrradverkehr spielt eine wichtige Rolle bei der Mobilitätswende zur Erreichung der…

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