Informationstechnologie

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Kompakte Navigationssysteme für unbemannte Drohnen der Zukunft

Für die photogrammetrische Vermessung von Industriegebäuden und Geländetopografien, oder als Lastendrohnen in der Logistikbranche werden unbemannte Drohnen (UAVs) mit möglichst geringem Eigengewicht und gleichzeitig hoher Nutzlast benötigt. Im Rahmen eines Forschungsprojekts hat das Fraunhofer IZM eine kompakte und leichte Navigationseinheit (IMU) für diese Drohnen entwickelt, die eine für die zivile Anwendung bisher unerreichte Genauigkeit im Zentimeterbereich ermöglicht. Ziel des Forschungsprojektes IMUcompact war die Entwicklung einer Messeinheit zur präzisen Positionsbestimmung von autonomen Drohnensystemen. Die Inertial Measurement Unit (kurz: IMU) des Systems…

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Effiziente Arzneimittelentwicklung mit KI

Plattform Lernende Systeme zeigt Potenziale und Herausforderungen. Künstliche Intelligenz (KI) kann die Entwicklung von Arzneimitteln beschleunigen und personalisierte Medizin in der Breite fördern. So können bessere und individualisierte Medikamente kostengünstiger auf den Markt gebracht werden. Bevor die Bevölkerung von günstigeren und innovativen Medikamenten profitieren kann, müssen jedoch ausreichend hochwertige Patientendaten für die Forschung zugänglich gemacht und ein rechtssicherer regulatorischer Rahmen geschaffen werden. Ein aktuelles Whitepaper der Plattform Lernende Systeme zeigt anhand von Praxisbeispielen die Potenziale von KI in der Arzneimittelentwicklung…

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Forscher ebnen Weg für Massenproduktion von Brennstoffzellen

Wasserstofftechnologie: Ein Forschungsteam vom Fraunhofer IPA und vom Campus Schwarzwald hat eine Roboterzelle aufgebaut, die Brennstoffzellen in Sekundenschnelle und vollkommen automatisiert steckt. Damit ist eine wesentliche Voraussetzung dafür erfüllt, dass die Preise für Brennstoffzellensysteme fallen und sie im Schwerlastverkehr den Verbrenner ablösen. Ein Fließband befördert Bipolarplatten ins Sichtfeld eines Roboters. Seine Bildverarbeitungssoftware erkennt das Bauteil, das in Brennstoffzellen verbaut wird. Mit seinem Sauggreifer nimmt der Roboter die Bipolarplatte auf und hält sie kurz in eine weitere Kamera. Diese scannt die…

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Neuartiger Sprachassistent für die Produktion

…arbeitet nach den Regeln der KI-Ethik. Erfolgreich: Projekt COALA mit 14 Partnern aus 5 Ländern | 5,7 Mio. Euro EU-Förderung | vertrauenswürdiger Einsatz künstlicher Intelligenz auch für den wirtschaftlichen Gewinn. Schnelle Hilfe auch bei komplexen Problemen: Menschen in der Produktion kann künftig ein intelligenter Sprachassistent helfen. COALA setzt auf den vertrauenswürdigen Einsatz von künstlicher Intelligenz. Das System kann die Arbeit, Qualifizierung und den Wissenstransfer von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern per Smartphone oder Tablet unterstützen sowie den Kosten- und Zeitaufwand reduzieren. So…

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SecAware.nrw – Sicher durch die digitale Welt navigieren

Von Passwort-Sicherheit über Online-Betrugsmethoden bis hin zur Netzwerksicherheit, Cloud-Diensten, Social Media und der Datenschutzgrundverordnung – das Angebot der Online-Selbstlernplattform www.SecAware.nrw bietet umfangreiches Know-how zu Cybersicherheit. Die speziell für Studierende und Wissenschaftler*innen konzipierten Schulungen sind für alle Interessierten frei zugänglich und ein großer digitaler Wissensfundus. In 20 jeweils nur wenige Minuten langen Lektionen vermittelt SecAware.nrw die wichtigsten Informationen, um sicher durch die digitale Welt zu navigieren. Nutzende entscheiden dabei selbst, ob sie lieber Erklärvideos folgen oder sich Texte durchlesen. In Quiz-Abschnitten…

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Gabelstapler mit 5G und Internet über eine Distanz von 260 Kilometern gesteuert

Wissenschaftler vom Fraunhofer IOSB-AST steuern erfolgreich per Teleoperation Gabelstapler mit 5G und Internet über eine Distanz von 260 Kilometern. Im Rahmen einer Demonstration konnten Wissenschaftler des Fraunhofer IOSB-AST das autonome mobile Transportsystem „MATS“, einen modifizierten Gabelstapler der Marke PALFINGER, über eine Entfernung von 260 Kilometern (Ilmenau – Karlsruhe) erfolgreich teleoperieren. Zum Einsatz kamen ein lokales 5G-Netz sowie spezielle Automatisierungstechnologien zur Verarbeitung und Auswertung der zahlreichen Sensordaten. Zukünftige Anwendungsfelder sind beispielsweise die Fernsteuerung von mobilen Arbeitsmaschinen in unterschiedlichsten Szenarien. Der Stapler…

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Dem Mars einen Schritt näher

Würzburger THWS-Studierende entwickeln ein Augmented-Reality-Display für virtuelle Mars-Missionen. Staunend steht Julian Nöth als virtueller Astronaut neben der SpaceX-Rakete und lässt den Blick über die Landschaft schweifen: Während sich in der Ferne der gigantische Mars-Vulkan Olympus Mons erhebt, erstrecken sich vor ihm Wohncontainer und Solarfelder im gelblichen Dunst. Trotz – oder gerade wegen – extremer Unwirtlichkeit ist das Leben auf dem eisigen und sauerstoffarmen Planeten Mars ein großes Faszinosum für die Menschheit. Der Verwirklichung sind Studierende des Studien-gangs Geovisualisierung an der…

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Offenes Datenformat vereinfacht 3D-Druckprozess

Ein neues Datenformat vereinfacht die Datenverarbeitung entlang der Prozesse beim 3D-Druck von Metallen. Damit lassen sich Fertigung und Prozesskontrolle in Echtzeit zusammenführen – nicht nur bei additiven, sondern auch bei subtraktiven Verfahren wie der Mikrostrukturierung. Für den 3D-Druck von Metallen gibt es vielfältige Verfahren. Am geläufigsten ist die Laser Powder Bed Fusion (LPBF), in welcher Laser durch schichtweises Belichten von Metallpulver ein Werkstück aufbauen. Entlang der Prozesskette müssen die Konstruktionsdaten hierbei mehrfach umgewandelt werden. Dabei entstehen teils Datenvolumen im zweistelligen…

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Innovation in KI-Anwendungen

Das Institut für Intelligente Systeme… Das neue Institut für Intelligente Systeme (IIS) bietet der Hochschule Esslingen spannende Projekte für Studierende und Promotionsplätze mit Schwerpunkt Künstlicher Intelligenz (KI). Am 20. Februar ist das Institut offiziell am Campus Flandernstraße eröffnet worden. Lehrinhalte von Vorlesungen können durch die eigenen Forschungsergebnisse schnell erweitert werden und bringen neue Impulse für Lehre und Forschung. (c) Hochschule Esslingen Angewandte Künstliche Intelligenz im Fokus „Jeder beschäftigt sich momentan mit KI, insbesondere mit ChatGPT. Wir setzen den Fokus auf…

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Sicherheitslücken bei Browserweiterungen im Chrome Web Store

Millionen von User:innen nutzen täglich Browser-Erweiterungen, etwa um Werbung auf Websites zu blockieren. Aber ist die Nutzung der von Drittanbietern zur Verfügung gestellten Erweiterungen überhaupt sicher? CISPA-Faculty Dr. Aurore Fass hat dies nun anhand von Erweiterungen für Chrome, den Web-Browser von Google, zusammen mit ihren Studentinnen Sheryl Hsu und Manda Tran untersucht und damit zum ersten Mal eine große Studie über den Chrome Web Store vorgelegt. Ihr zugehöriges Paper „What is in the Chrome Web Store?“ wurde von der ACM…

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1000 atomare Qubits, Tendenz steigend

Neuer Spitzenwert für atom-basierte Quantencomputer. Die Skalierbarkeit von Quantensystemen stellt eine der zentralen Anforderungen für die Weiterentwicklung von Quantencomputern dar, da deren Überlegenheit mit zunehmender Systemgröße immer stärker zum Tragen kommt. Forschenden der TU Darmstadt ist nun ein entscheidender Schritt in diese Richtung gelungen. Die Ergebnisse haben Eingang in eine hochrangige Publikation gefunden. Quantenprozessoren auf der Basis von zweidimensionalen Registern aus optischen Pinzetten, wie sie durch fokussierte Laserstrahlen erzeugt werden, stellen eine der aussichtsreichsten Technologien dar, mit denen sich Quantenberechnungen…

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Erkennung von Cyber-Angriffen auf vernetzte Alltagsgeräte

Das Startup-Projekt DÏoT entwickelt ein selbstlernendes System zur Erkennung von Cyberangriffen im Internet der Dinge (engl. Internet of Things, IoT). Das Förderprogramm StartUpSecure | ATHENE des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt die Entwicklung der neuen Sicherheitslösung mit einem Gesamtvolumen von rund 700.000 Euro. Gefahr für das Internet der Dinge Immer mehr Geräte sind mit dem Internet oder anderen IT-Netzwerken verbunden. Diese IoT-Geräte werden zunehmend in Haushalten, intelligenten Fabriken und Stadtinfrastrukturen eingesetzt und immer öfter auch angegriffen. Laut einer…

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Autonome Unterwasserfahrzeuge mit hybrider Kommunikation

Herkömmliche autonome Unterwasserfahrzeuge (AUV) sind groß und teuer in Herstellung und Wartung. Genau an diesen Handicaps hat das schlesig-holsteinische Forschungs- und Entwicklungsprojekt „MAUS“ (Mobiles Autonomes Unterwassersystem) angesetzt. Die beiden entwickelten AUVs wiegen rund 50 Kilogramm, sind etwa 1,25 Meter lang, 56 cm breit und 40 cm hoch. Die kleinen AUVs eröffnen eine flexiblere Verwendung, können unkomplizierter transportiert werden. Um sie zu Wasser zu lassen, ist keine Kranvorrichtung an Bord von Forschungsschiffen nötig. Die Einsatzbereiche der AUVs sind vielfältig: Sie spüren…

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Kritische Sicherheitslücke in der Internet-Infrastruktur

Grundlegende Design-Fehler in DNSSEC entdeckt. Das Nationale Forschungszentrum für angewandte Cybersicherheit ATHENE hat einen kritischen Fehler im Design von DNSSEC, der Sicherheitserweiterung des DNS (Domain Name System), aufgedeckt und Hersteller und Dienstanbieter dabei unterstützt, diesen zu beheben. DNS ist einer der grundlegenden Bausteine des Internets. Ohne die Fehlerbehebung könnte der Designfehler verheerende Folgen für praktisch alle DNSSEC nutzenden DNS-Implementierungen und öffentlichen DNS-Anbieter wie Google und Cloudflare haben. Unter der Leitung von Prof. Dr. Haya Schulmann von der Goethe-Universität Frankfurt hat…

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KI-Modell als Diabetes-Frühwarnsystem beim Autofahren

Nur anhand des Fahrverhaltens und der Bewegungen von Kopf und Augen erkennt das neu entwickelte Tool niedrige Blutzuckerspiegel. Niedrige Blutzuckerwerte (Hypoglykämie) sind eine der gefährlichsten Komplikationen bei Diabetes und stellen ein hohes Risiko bei kognitiv und motorisch anspruchsvollen Aufgaben dar, beispielsweise beim Autofahren. Der Nutzen bisher entwickelter Methoden zur Erkennung einer Hypoglykämie ist durch lange Diagnosezeiten, Invasivität, begrenzte Verfügbarkeit und hohe Kosten eingeschränkt. Eine kürzlich im Fachmagazin NEJM AI publizierte Studie von Forschenden der LMU in Zusammenarbeit mit dem Inselspital…

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Forschende verbessern Datenschutz bei Augmented-Reality-Anwendungen

Forschende der Professur Produktionssysteme und -prozesse der TU Chemnitz haben eine datenschutzgerechte Augmented-Reality-Lösung entwickelt, bei der Gesichter erkannt und verfremdet werden, ohne das Tracking zu beeinträchtigen. Eine der größten Hürden beim Einsatz von Augmented Reality (AR) in Unternehmen ist der Schutz sensibler Daten. Das Problem: Bei AR-Anwendungen auf Tablets, Smartphones oder Datenbrillen wird die gesamte reale Umgebung des Nutzenden mit Hilfe von Sensoren erfasst und ausgewertet, ohne personenbezogene bzw. vertrauliche Daten zu schützen. Dabei stellen sich die Fragen: Was geschieht…

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