Wie denkt die deutsche Bevölkerung über die Nutzung von Erdwärme? Dieser Frage ist die Universität Leipzig in einer Teilstudie eines von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) geleiteten Forschungsprojekts nachgegangen. Ziel der bundesweiten Befragung war es, den Status quo der öffentlichen Wahrnehmung und Akzeptanz der Oberflächennahen Geothermie zu erfassen – also jener Form der Erdwärmenutzung, bei der bis zu 400 Meter tiefe Sonden das thermische Potenzial des Erdreichs zum Heizen und Kühlen von Gebäuden nutzbar machen….
Die Perspektiven für eine Belebung der Bauwirtschaft sind so gut wie lange nicht mehr. Die Prognosen gehen von einer Stabilisierung der Investitionen aus. Mit einer deutlichen Verbesserung der Rahmenbedingungen und einer Verstetigung der Investitionen hat die Bundesregierung die Weichen für mehr Innovation, Wachstum und Beschäftigung gestellt.” Dies sagte der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, Achim Großmann, am Dienstag anlässlich der Eröffnung d
Die GD Forschung der Europäischen Kommission hat einen Überblick über die EU-finanzierte Forschung im Bereich der Photovoltaikenergie veröffentlicht. Außerdem hat sie Forscher und Unternehmer aufgerufen, ihre Kooperation zu verbessern und die Entwicklung dieser viel versprechenden Energiequelle voranzutreiben.
“Wir hoffen, dass die Bereitstellung dieser Informationen dazu beitragen wird, wissenschaftliche und technologische Spitzenleistungen zu verbessern und die Kooperation zwischen Forsc
Die im Schiffbau angewandten Techniken haben sich im Laufe der Jahre zwar rasant entwickelt, doch sie stellen noch immer sehr komplexe und arbeitsintensive Prozesse dar, in denen vieles schief gehen kann. Wenn aber hier etwas “schief geht”, so bedeutet dies, dass in einer ohnehin sehr kostenempfindlichen Industrie zusätzliche Kosten anfallen und somit Wettbewerbsfähigkeit verloren geht.
Wenn eine neue Technologie auf den Markt kommt, wird sie deshalb – insbesondere in der europäischen Indu
Gerade die luft- und raumfahrttechnische Industrie ist dafür prädestiniert, in puncto Innovation und Technologie immer wieder an die Grenzen des Machbaren zu stoßen. Ganz im Sinne dieser Philosophie hat ein Luft- und Raumfahrttechnikunternehmen in Italien fortschrittliche, integrierte Konzepte für die zerstörungsfreie Materialprüfung (Non-Destructive Testing, NDT) entwickelt, die im Lebenszyklus eines Luftfahrzeugs vorteilhaft eingesetzt werden können.
Im Verlauf der Entwicklung von Flugz
Mit überzeugenden Ergebnissen endete ein vom Verbraucherschutzministerium gefördertes Demonstrationsprojekt zum Einsatz pflanzlicher Betontrennmittel in der Fertigteilherstellung. Die sechsmonatigen Praxisversuche in Betonwerken dokumentierten Vorteile der Pflanzenöl-Produkte gegenüber den Referenzmitteln, die sich nicht nur auf ihr Umweltverhalten beschränken.
“Beton – Es kommt nicht nur darauf an, was wir daraus machen, sondern auch wie!” So könnte der Slogan der Betonwirtschaft in Zukunf
In Neustadt an der Weinstraße ist am 09. Januar 2004 eine der weltweit größten Solarstromanlagen ans Netz gegangen. Auf etwa 70.000 Quadratmetern – das entspricht einer Grundfläche von über 7 Fußballfeldern – werden insgesamt 2 Megawatt umweltfreundlicher Strom produziert. Damit können rund 700 Haushalte dauerhaft versorgt werden. Herzstück des Großprojekts sind knapp 7.000 Elemente des ASE-300-DG-FT Hochleistungsmoduls von RWE SCHOTT Solar, dem Testsieger der Stiftung Warentest 1999. “Wir
Die Entstehung von Biofilmen ist eine typische Ursache, die die Funktion optischer Unterwassergeräte einschränkt. Um diese Verschmutzungen zu vermeiden, haben Forscher vom Labor für elektrochemische Querschnitte und Systeme (LISE) der Université
Pierre et Marie Curie in Paris eine neue Technik entwickelt, die auf der kontrollierten Elektrolyse von Meerwasser basiert.
Die Elektrolyse produziert Chlor direkt auf der Oberfläche des Fensters, das vor einer Verschmutzungen geschützt werden
Ein Konsortium belgischer und deutscher Forscher hat eine neue Reihe von Lasertechnologie-Instrumenten hergestellt, um die Lärmbelästigung durch quietschende Bremsen von Fahrzeugen und Zügen zu beseitigen.
Bremsenquietschen ist jedoch nicht nur ein unangenehmes Geräusch, sondern es verursacht auch eine verminderte Leistungsfähigkeit des Systems und führt zu enormen Garantieauszahlungen in der Automobilindustrie. In diesem Zusammenhang haben die Partner im Rahmen des EUREKA-Projekts BRAKE N
Der japanische Elektronikkonzern Hitachi arbeitet an Brennstoffzellensystemen für Handheld-Computer. Sie sollen über Methanolpatronen mit Energie versorgt werden. Für die Entwicklung der Kartuschen ist Hitachi eine Kooperation mit dem Unternehmen Tokai eingegangen, einem Hersteller von Wegwerffeuerzeugen.
Die beiden Firmen haben bereits einen Kartuschenprototypen von der Größe einer AA-Mignonzelle vorgestellt. Er enthält eine zwanzigprozentige Methanollösung und kann einen mit einer Direkt
Als Ergebnis der Entwicklung von organischen Photodetektoren konnten Siemens-Forscher auch den Wirkungsgrad gedruckter organischer Solarzellen von drei auf über fünf Prozent steigern. Mit diesem Erfolg eröffnet sich erstmalig die Möglichkeit diese Technologie kommerziell zu nutzen. Im Gegensatz zu den heute verbreiteten Siliziumzellen können organische Solarzellen auf Folien gedruckt werden. Daher sind sie flexibel und wesentlich leichter. Eine weitere Stärke dieser Technologie sind die sehr niedrig
Ein neues Verfahren zur Herstellung von biologisch abbaubarem Plastik ist an der Cornell Universität, USA, entwickelt worden. Der Schlüssel zu dieser “grünen Lösung” des zunehmenden Müllproblems ist Plastik, das aus Sojaproteinen und speziellen Pflanzenfasern hergestellt wird. Der neue Werkstoff kann Plastikteile im Autoinnenraum, in Zügen, Computern, Verpackungen usw. ersetzen. Außerdem ist das Material als Dämmstoff gegen Hitze und Geräusche geeignet. Im Gegensatz zu herkömmlichem Plastik (hergeste
Neuartige Kunststofffolie entwickelt
Forscherteams des israelischen Technion Institute of Technology in Haifa und der australischen Victoria University in Melbourne haben eine Plastikfolie entwickelt, die Lebensmittel länger haltbar machen soll. Die Folie enthält einen antibakteriellen Extrakt, der langsam vom Kunststoff abgegeben wird. Er wird aus zwei ätherischen Ölen des Basilikums gewonnen, deren positive Wirkung gegen verbreitete Bakterienarten bekannt ist. Entscheidend für die
Zur Minimierung des Implementierungsaufwands bei gleichzeitiger Maximierung der Qualität wurde jetzt ein Entwurfsverfahren für Komponenten aus stahlfaserverstärktem Beton (Steel Fibre Reinforced Concrete, SFRC) entwickelt, das auf der bestens bekannten Sigma-Epsilon-Technik basiert.
Die Zähigkeitseigenschaften von SFRC lassen sich nach bahnbrechenden Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Beton-Balkenprüfung künftig exakt bestimmen. Durchgeführt wurden die Tests im Rahmen des Projekts RILEM
Die Erdbebenschäden von Bam, Iran, machten erneut deutlich, dass viele Lehmbauten nicht erdbebensicher sind, obwohl es sowohl in China wie auch in Südamerika historische Lehmbauten gibt, die alle Erdbeben der letzten Jahrhunderte überstanden haben. Es ist nicht der Baustoff Lehm, der ein Gebäude erdbebenunsicher macht, sondern die falsche Bauweise. Dies ist das Ergebnis von drei Forschungsprojekten, die vom Forschungslabor für Experimentelles Bauen, Fachbereich Architektur, Stadt- und Landschaftsplan
In einem von der EU finanzierten Projekt wurde jetzt das komplexe Verhalten von Jod in einem Atomreaktor-Containment bei einem schweren Störfall im Detail analysiert. Dazu wurde eine ganze Serie von zuverlässigen Modellen und Codes entwickelt. Die Ergebnisse dürften zur Entwicklung effektiverer Sicherheitssysteme für das Störfallmanagement und zur Erarbeitung der Anforderungen neuer Vorschriften für mögliche Verbesserungen der Reaktorsicherheit beitragen.
Vor den Hintergrund eines zunehmend
Um die Schuhhersteller bei der Produktion sichererer Schuhe zu unterstützen, wurden jetzt Testläufe durchgeführt, in denen die Beständigkeit von Schuhen gegen Chemikalien und Mikroorganismen analysiert wurde.
Arbeitnehmer in Chemie- oder Laborumgebungen sind nicht selten gefährlichen chemischen Substanzen (in Form von Flüssigkeiten oder Gasen) und Mikroorganismen ausgesetzt. Schon 1989 wurde in einer EU-Richtlinie (89/686) über die Grundanforderungen zur Gesundheit und Sicherheit die Notwen