Ergebnisse aus sieben Jahren Sonderforschungsbereich Magnesiumtechnologie der Universität Hannover und der TU Clausthal. Ökosteuer und steigende Benzinpreise; Autofahren ist ein teures Vergnügen. Um gleichermaßen Portemonnaie und Umwelt zu schonen, sind neue Konzepte im Fahrzeugbau gefragt, und Handies und Laptops sollen gleichfalls leichter werden. Mit dem Ziel, die Einsatzmöglichkeiten von Magnesium zu erweitern, forschten Wissenschaftler der Universität Hannover und der TU Clausth
Die Landesinitiative Mikrosystemtechnik Niedersachsen (MST) und die Landesinitiative Neue Materialien Niedersachsen (NMN) haben eine Zusammenarbeit vereinbart. Die Vereinbarung bezieht sich auf das Gebiet der Entwicklung und Anwendung von speziellen Materialien z. B. für die Herstellung von und Oberflächentechnik zur Herstellung von Mikrostrukturen und auf die Weiterentwicklung so genannter Smart Structures, also kleinster, intelligenter Systeme z. B. für die Strukturüberwachung in Flugze
Dies klingt wie der Albtraum eines jeden Zahn-Patienten. Künstliche Zahnwurzelimplantate werden in den Kiefer gedübelt. Die von Wissenschaftlern der TU Berlin neu entwickelten Stiftzähne und deren Verankerungsmethode sind nicht nur besser und haltbarer, sondern auch noch preiswerter als die herkömmlichen Metallstifte. Wenn alle Möglichkeiten der Restauration ausgeschöpft, alle Rettungsversuche vergeblich geworden sind, gibt es nur noch eine Möglichkeit: Der Zahn muss raus. Soll nun ein Stiftzahn
In Kraftwerken setzt das Material dem Wirkungsgrad und dem Umweltschutz noch Grenzen – Fraunhofer IWM prüft und optimiert Rohrverbindungen Es ist extrem heiß, es herrscht ein Riesendruck, und Wasserdampf schießt durch die Rohre: Im Inneren eines Kraftwerkes bei 600 Grad Celsius ist eine stählerne Schleife rund um den Heizkessel schnell nicht mehr das, was sie war: Die Rohre strecken und verfestigen, dehnen und krümmen sich. Dabei würden noch höhere Temperaturen – zum Beispiel in Kohlekraf
Rostocker Firmen testen Alternative zu giftigen Bewuchsschutzsanstrichen Rostocker Wissenschaftler testen derzeit eine Alternative zu giftigen Schiffsanstrichen. Die Forscher umhüllen den Schiffsrumpf eines Marineschleppers mit einem schützenden, für unbeteiligte Organismen ungefährlichen “Strom-Mantel”. Das System könnte 2003, pünktlich zum weltweiten Verbot Tributylzinn(TBT)-haltiger Schiffsanstriche, in Serie gehen. Unterwasseranstriche sollen Seepocken, die binnen weniger Tage di
Vakuumtechnik zum 400. Geburtstag Otto von Guerickes:
Eine Innovation aus der industriellen Gemeinschaftsforschung
Neu entwickelte Kunststoffe werden in Zukunft eine herausragende Rolle als Materi-alien für die Optik und Optoelektronik spielen. Kunststoffoptiken sind leichter, bruch-fester und einfacher herzustellen als die bislang genutzten Bauteile aus Glas. Dies gilt unter anderem für Brillengläser, Scannerlinsen und Handydisplays. Sie erfüllen ihre Funktion allerding
Kristalle aus Plastik? Staedtler-Stiftung fördert Simulationsmodell für eine “Neue Generation der polymeren optischen Fasern” an der FH Nürnberg
Das “Anwendungszentrum für Polymere Optische Fasern” (POFAC) der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg erhält für die nächsten beiden Jahre von der Staedtler-Stiftung eine Förderung in Höhe von 110.000 Euro für die Entwicklung einer “neuen Generation” von polymeren optischen Fasern (POF). POF sind Fasern aus Kunststoff, die in der Lage
Hochporöse Werkstoffe: Von der Brennstoffzelle in die Hüfte Am Forschungszentrum Jülich entwickeln die Wissenschaftler neue Materialien für bessere Brennstoffzellen. Doch für ihre hochporösen Werkstoffe – Substanzen mit vielen Hohlräumen, ähnlich einem löchrigen Käse – interessieren sich neuerdings auch Biomediziner. Denn: In einem mittlerweile patentierten Verfahren stellen die Jülicher Wissenschaftler hochporö
Darauf haben Hausfrauen und Hausmänner schon lange gewartet: Fliesen und Badezimmerarmaturen, Badewannen, Waschbecken, Böden und Töpfe, auf denen weder klebrige Kinderhände noch Wasserspritzer oder Bratfett Spuren hinterlassen und die jahrein, jahraus blitzen wie in der Fernsehwerbung. Jetzt ist der Traum von den sich selbst reinigenden Oberflächen, auf dem Weg in die Realität: Die Forscher vom Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC haben ein Edelstahlwaschbecken mit einer Schicht überzo
In den neuesten Geschirrspülern der Marken Siemens und Bosch hilft ein so genanntes Metall mit Gedächtnis beim Entkalken und verhütet damit einen weißlichen Belag auf Geschirr und Gläsern. Während des Spülprogramms misst ein Optosensor bis zu zehnmal den Kalkgehalt des Wassers und steuert daraufhin die Zugabe von Regeneriersalz. In dem Sensor ist eine Quarzglaswendel, durch die Licht geleitet wird. Das Spülwasser fließt in den Sensor, und auf der Wendel schlägt sich Kalk nieder. Dies verändert das R
BTU-Professor Wagner erhält einen von zwei “Honda German Grants” Für den japanischen Großtechnologiekonzern Honda ist Prof. Dr. Lothar Wagner ein Hoffnungsträger. Der Inhaber des Lehrstuhls Metallkunde und Werkstofftechnik an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus (BTU) bekam einen der beiden “German Initiation Grants”, die die Japaner in diesem Jahr an deutsche Universitäten und Forschungseinrichtungen vergaben. 30.000 Euro erhält Prof. Wagner als Anschubfinanzierung für e
Die Anwendungsforscher der BASF in Ludwigshafen haben eine neue, hoch effiziente Methode entwickelt, um Kunststoffe und Metall zu einem Hybridbauteil zu verbinden. Bei dem mechanischen Fügeverfahren werden mit Hilfe eines Stempels sogenannte “Kragen” in ein Metallblech eingedrückt. Durch ihre spezielle Form sorgen diese Kragen im fertigen Bauteil für einen festen Verbund mit dem Kunststoff. In einem zweiten Schritt werden die Kragen des Metallteils in den Kunststoff hinein gedrückt –
Boeing-Wissenschaftler entwickeln Schall isolierende Matten Boeing-Wissenschaftler entwickeln Schall isolierende Matten, die Flugzeugkabinen deutlich leiser machen sollen. Die so genannte Hightech-“Tapete” nutzt Druckluft, die den Schall aktiv unterdrückt. Die Entwickler der Matte, die F&E-Abteilung von Boing, Phantom Works, bezeichnen ihre neue Technologie als “fluidic wallpaper”. “Wir befinden uns noch in der frühen Entwicklungsphase und eine Reihe von Tests stehen noch aus. Das Sys
Polymerchemiker der TU Chemnitz ist es gelungen, ein völlig neues Polymer nur 0,5 Nanometer dünn auf feste Oberflächen aufzubringen. Diese von außen steuerbare Polyelektrolytschicht dürfte vor allem die Medizin interessieren: Sie hilft, dass Implantate bioverträglich einwachsen und ist grundsätzlich in der Lage, medizinische Wirkstoffe im Organismus genau dorthin zu transportieren, wo sie gebraucht werden.
Um die unlöslichen Strukturen des Hybridmaterials, auf der die neue Polyelektrolytsch
Ein Standardkunststoff im Großeinsatz: Flammgeschütztes Ultramid der BASF in Schaltanlagen von ABB
Außen: Ultramid B
Zuverlässig, sicher, funktional und ästhetisch: Von den modularen Niederspannungs-Schaltanlagen (MNS®) der ABB für die Steuerung komplexer Produktionsprozesse werden diese Eigenschaften gefordert. Nicht nur zur Funktion, sondern auch zur Ästhetik trägt seit kurzem die BASF bei, denn Teile der Bedienfronten der MNS-Anlagen bestehen aus Ultramid® B, einem Pol
Herzklappen aus Zellen des Patienten zu züchten, wäre ein großer Fortschritt. Bis es so weit ist, müssen andere Methoden und Materialien herhalten: körpereigenes Gewebe, umgeformte Herzklappen von menschlichen Spendern oder Schweinen. Künstliche aus Metallen und Polymeren besitzen den Vorteil, länger zu halten als natürliche. Leider verstärken sie die Blutgerinnung, neigen zu Korrosion und werden leichter von möglicherweise gefährlichen Bakterien besiedelt. Gleiches gilt für den Ring, der mi