Uralt und doch ein fortschrittlicher Werkstoff – Glas bietet unermesslich viele Ein-satz-möglichkeiten. Als alltäglicher Gebrauchs-gegenstand ist Glas für uns unver-zichtbar. Aber auch in der Kunst, Architektur, Optik und Elektronik bis hin zur Raumfahrt haben glasartige Materialien ihren Platz gefunden. In einem Sonderfor-schungsbereich an der Universität Bonn entlocken Forscher seit 1995 dem Glas seinen räumlichen Aufbau. Kommende Woche treffen sich 120 Experten für glasartige Materialien in Bonn,
Das Unternehmen REP (Recherche Exploitation Produit – Forschung Nutzung Produkt) stellt eine vielfältige Palette von Produkten zum Schutz der Umwelt auf der Basis verschiedener Methoden her: Absorption, Dispersion und auch eine etwas ungewöhnliche auf Schallemission basierte Methode, die in einer Alarmbake namens Berco genutzt wird, um die Seevögel von den Ölteppichen fernzuhalten. Um im Falle einer Ölverschmutzung eine Ölverkrustung in den Poren der Küstengesteine zu verhindern, hat REP einen filmbi
Eine wahrhaft brenzlige Situation ist jeder Brand. Besonders der klassische Baustoff Holz hat den Nachteil, gleichzeitig ein guter Brennstoff zu sein. Eine Möglichkeit, seine Entflammung deutlich zu verzögern, bieten Intumeszenzbeschichtungen (lateinisch intumescere bedeutet anschwellen). Oberhalb einer bestimmten Temperatur blähen sich diese Schutzanstriche zu einem weichen Kohlenstoffschaum auf und isolieren so das darunterliegende Holz vor Hitze und Sauerstoff. »Dieser Schaum wird jedoch vo
Der elektronische Produktkatalog unter www.packaging-finder.com erleichtert die Suche nach geeigneter Verpackungstechnik und dem richtigen Packmittel für einen konkreten Anwendungsfall.
Die Suche nach geeigneter Verpackungstechnik und dem richtigen Packmittel für einen konkreten Anwendungsfall ist recht aufwendig, wenn man nicht auf einen “Stammlieferanten” zurückgreifen kann oder will. Ohne verpackungstechnische Kenntnisse ist eine Groborientierung über Branchen-, Anbieter- und Produktverz
Universität Jena stellt auf der Terratec neue elektrolytische Entkeimung von Prozesswässern vor
Algen, Pilze und Bakterien sind Kleinstlebewesen, die in Ökosystemen wie Flüssen und Seen wichtige Funktionen erfüllen. In Prozesswässern von Kühlkreisläufen in Industrieanlagen und Kraftwerken sind sie jedoch äußerst unerwünscht. Als Biofilm zusammengerottet verstopfen sie Filter und Ventile und bringen ganze Anlagen zum Erliegen. Die Folge: aufwändige Wartungsarbeiten, hohe Kosten. Wisse
An der TU Darmstadt gelingt die Synthese von kubischem Zirconium und Hafnium Nitrid
In der Märzausgabe 2003 von “nature materials”, einer Zeitschrift aus dem renommierten US-amerikanischen Nature-Verlag, stellen Prof. Dr. Ralf Riedel, Dr. Andreas Zerr und Dr. Gerhard Miehe vom Fachbereich Material- und Geowissenschaften der TU Darmstadt ihre Forschungsergebnisse zur Hochdrucksynthese von Zirconium und Hafnium Nitrid vor, die zu neuen Übergangsmetallen von ausgezeichneter Härte und mit
Die Natur macht es vor: Der Kiel einer Vogelfeder ist hohl und trotzdem stabil – ein fester Knochen oder Holz ist nicht massiv, sondern besitzt eine luftige Innenstruktur. Die Leichtigkeit des Seins hat längst auch in der Werkstoffentwicklung Einzug gehalten: Mit Metallschäumen beispielsweise lassen sich leichte und doch feste Bauteile fertigen. Solche Materialien besitzen filigrane dreidimensionale Mikrostrukturen, die aus Teilchen, Poren und Stegverbindungen bestehen und die unter anderem das mecha
US-Konzern Cargill kooperiert für Weiterentwicklung mit 85 Unternehmen
Der US-Konzern Cargill Dow mit Sitz in Minnetonka/Minnesota und die Firma Unifi haben eine biologisch abbaubare Biotech-Faser entwickelt. Es soll die erste je von Menschenhand hergestellte Faser sein, die aus 100-Prozent nachwachsenden Rohstoffen besteht. Entwickelt wurde die Faser “Ingeo” aus auf Getreide-basiertem Kunststoff. Sie vereint laut Herstellern die Vorteile natürlicher Fasern, verfügt aber auch über di
Die NeMa-News, die aktuellen Online-Nachrichten aus der Werkstofftechnik, gibt es ab sofort auch für alle DGM-Interessenten kostenlos: Ihre Mitglieder und Kongressteilnehmer informiert die Deutsche Gesellschaft für Materialkunde im prämierten Newsletter gezielt über materialwissenschaftliche Veranstaltungen und Weiterbildungsangebote.
Die Interessengemeinschaft Neue Materialien e.V. (NeMa) und die Deutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V. (DGM) bündeln Ihren Info-Service: Die preisgekrön
Deutsche Forscher entwickeln nanostrukturierte Dämmplatten
Im Zuge einer Analyse der deutschen Energiestatistik haben Forscher des bayrischen Zentrums für angewandte Energieforschung errechnet, dass der Bedarf an Raumheizwärme zu 25 Prozent zum CO2-Ausstoß beiträgt. Als vorrangiges Ziel der energetischen Sanierung wird daher der Einsatz von optimiertem Dämmmaterial in Angriff genommen. Neuentwickelte nanostrukturierte Vakuumdämmplatten sind in der Lage zehnmal so effektiv zu sein wie
Türkische Forscher bauen Struktur der heiligen Blumen künstlich nach
Türkischen Wissenschaftlern ist es gelungen, die Oberfläche der Lotusblätter künstlich nachzubauen. Damit soll der so genannte “Lotus-Blatt-Effekt” , eine hochwirksame wasserabweisende Oberflächenstruktur, auch für die Industrie eingesetzt werden, berichtet die Nachrichtenagentur UPI.
“Die neue Technik verspricht mit billigen Mitteln die Herstellung einer wasserabstoßenden Oberfläche”, so Levent Demirel, P
Literatur-Datenbank des FIZ Karlsruhe listet rund 192.000 Fachpublikationen zu Kunststoffthemen auf / Kostenloser Testzugang ist freigeschaltet / Konferenzen-Vorschau per E-mail
Rund 192.000 Literaturhinweise auf Fachpublikationen zu Kunststoffthemen hat das Fachinformationszentrum (FIZ) Karlsruhe mit der Datenbank APOLLIT im Web bereit gestellt. Seit Anfang Februar ist der umfassende, elektronische Katalog unter der Adresse http://apollit.fiz-karlsruhe.de erreichbar. Schwerpunkt der
Videotheken können ein Lied davon singen: bei der Rückgabe erweisen sich viele ausgeliehene DVDs als unbrauchbar, weil die Kunden nicht sehr pfleglich mit den Speicherwundern umgegangen waren. Oberflächen optischer Datenträger können bei extremer mechanischer Beanspruchung verkratzen, was wiederum zu Abspielfehlern führen kann. Dann nützt auch die eingebaute Fehler-korrektur nichts mehr – der Datenträger kann nicht mehr gelesen werden. Gleiches gilt für stark beanspruchte CD-ROMs. Sol
Metall leitet Strom, ist aber relativ unbiegsam. Kunststoff ist dafür umso flexibler, lädt sich aber leicht elektrisch auf. Bestimmte Anwendungen brauchen aber gerade die Kombination beider Eigenschaften: Zum Beispiel Verpackungsmaterial in der Elektronikindustrie oder Materialien für Gehäuse in Bereichen mit hoher Explosionsgefahr, wie Tankeinfüllstutzen für Autos.
Mit der Entwicklung eines solchen High-tech-Werkstoffs, der leitet und biegsam ist, gelang Karl Schnetzinger, Diplom-In
Erstmals ist es gelungen, dreidimensional verformbare, leuchtende Kunststoffteile herzustellen, die kaum Energie verbrauchen, keine Wärme abgeben und darüber hinaus extrem langlebig und wartungsfrei sind.
Die dahinter stehende “Smart Surface Technology” ermöglichte die Entwicklung flacher, integrierbarer Leuchtobjekte für ein breites Spektrum von Anwendungen. Die Kunststoffformteile werden als komplett funktionsfähige Module in einem Arbeitsgang gefertigt, also mit minimalem Montageau
Bei den Stichwörtern Kunststoff und elektrischer Strom denkt man meist automatisch an Dinge wie Kabelummantelungen oder Computer-Gehäuse. Dass Kunststoffe grundsätzlich Isolatoren sind, ist jedoch ein Vorurteil. Bereits vor etwa dreißig Jahren wurde entdeckt, dass bestimmte Polymere den Strom zu leiten vermögen.
Auch wenn die erste Euphorie schon lange einer gewissen Ernüchterung gewichen ist, so ist doch der Traum von falt- oder gar aufrollbaren Laptops, Tapeten-Fernsehern oder ko