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Landwirtschaft & Umwelt

Hat Die Steinnelke Ein Rezept Gegen Den Klimawandel?

Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…

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Ökologie Umwelt- Naturschutz

Verpackungen aus Popcorn

Forstwissenschaftler der Universität Göttingen entwickeln biobasiertes umweltschonendes Material. Verpackungen sollten heutzutage neben den besonderen Anforderungen für Transport, Lagerung und Produktdarstellung auch nachhaltig sein. Nachhaltig bedeutet in diesem Fall: Das Material sollte umweltschonend und aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden, gute Stabilität für ein mögliches Wiederverwenden aufweisen und sich am Ende der Gebrauchszeit gut recyceln lassen. Eine Arbeitsgruppe der Universität Göttingen forscht seit langem an Herstellungsverfahren für Produkte aus Popcorn, die eine umweltfreundliche Alternative zu Styropor- oder Kunststoffprodukten darstellen könnten. Über die…

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Energie sparen – Ressourcen schonen

Fraunhofer IFAM entwickelt Konzept für energieeffiziente Entbinderungsprozesse. Das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM in Dresden arbeitet stetig an der Optimierung seiner Prozesse. Speziell bei Verfahren, in denen endkonturnahe Bauteile gefertigt werden, wird der hohe Energieaufwand adressiert und Lösungen zur Reduktion des Energieverbrauchs gefunden. So müssen beispielsweise in binderbasierten additiven Fertigungsverfahren organische Binder durch thermische Behandlung wieder aus dem Bauteil gelöst werden, ein bisher sehr energieintensiver Vorgang. Den Forschenden am Fraunhofer IFAM ist es gelungen, diese Entbinderungsprozesse auf den…

Geowissenschaften

Neuer Indikator für den Sauerstoffgehalt in frühzeitlichen Ozeanen entwickelt

Geowissenschaftliches Forschungsteam unter Kölner Leitung kommt durch die Analyse der Wolframisotopie dem Aufspüren von Sauerstoff in der frühen Erdgeschichte einen entscheidenden Schritt näher / PNAS-Veröffentlichung. Sauerstoff ist essenziell für die Entwicklung von höherem Leben. Er war in den Ozeanen der frühesten Erdgeschichte jedoch kaum vorhanden. Erst die Evolution Photosynthese betreibender Bakterien ermöglichte einen signifikanten Anstieg in der Sauerstoffkonzentration der Ozeane. Ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung von Wissenschaftlern des Instituts für Geologie und Mineralogie der Universität zu Köln hat nun den…

Geowissenschaften

Dynamische Steinfelder mit großer Artenvielfalt

Studie der Uni Kiel liefert neue Erkenntnisse zu Dynamik von küstennahen Steinfeldern in der Ostsee. Viele küstennahe Flachwasserbereiche in der Ostsee sind geprägt von Steinfeldern – Gebiete, die neben Sand vor allem aus größeren Steinen und Blöcken aufgebaut sind. Hier siedelt eine Vielzahl an Organismen. Fische finden wichtige Laich- und Schutzgebiete, Seevögel und andere Meeresbewohner wertvolle Nahrung. Diese marinen Lebensräume sind hoch dynamisch und verändern sich stetig. So haben etwa der Meeresspiegelanstieg, Sturmfluten, Baumaßnahmen oder auch der Eintrag von Nährstoffen…

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Winzigste Plastikpartikel in der Umwelt: Nanoplastik

– ein unterschätztes Problem? Die Bilder lassen niemanden kalt: riesige Strudel von Plastikmüll in den Weltmeeren mit zum Teil verheerenden Folgen für deren Bewohner – das Vermächtnis unseres modernen Lebensstils. Durch Verwitterung und Abbauprozesse entstehen daraus unzählige Kleinstpartikel, die sich inzwischen in praktisch allen Ökosystemen nachweisen lassen. Doch wie gefährlich sind die kleinsten von ihnen, so genanntes Nanoplastik, überhaupt? In der jüngsten Ausgabe der Fachzeitschrift «Nature Nanotechnology» beleuchtet ein Team der Empa und der ETH Zürich den Stand des derzeitigen…

Geowissenschaften

Von Gewittern über Starkregen bis Dürreperioden

Extremes Wetter wie starke Gewitter, Hagel oder Hitze haben in den letzten Jahren auch in Deutschland zugenommen und verursachen teils große wirtschaftliche und infrastrukturelle Schäden. Die komplexen physikalischen Prozesse, die beim Entstehen dieser Wetterereignisse ablaufen, untersucht die Helmholtz-Initiative MOSES, an der das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) beteiligt ist. Ziel der nun startenden und vom KIT koordinierten Messkampagne „Swabian MOSES“ ist es, die Ursachen, Auswirkungen und Wechselwirkungen hydro-meteorologischer Extreme ganzheitlich zu untersuchen. Im Untersuchungsgebiet in Baden-Württemberg treten sowohl Gewitter als…

Ökologie Umwelt- Naturschutz

»Waste4Future« ebnet neue Wege für Kunststoff-Recycling

Vom Abfall zum Rohstoff … Eine nachhaltige Gesellschaft mit klimaneutralen Prozessen benötigt erhebliche Anpassungen in den Wertschöpfungsketten, die nur durch Innovationen möglich werden. Sieben Einrichtungen der Fraunhofer-Gesellschaft bündeln im Leitprojekt »Waste4Future« ihre Kompetenzen, um neue Lösungen für dieses Ziel zu entwickeln, von der Rohstoffbasis über die Stoffströme und Verfahrenstechnik bis zum Ende des Lebenszyklus eines Produkts. Insbesondere wollen sie die Energie- und Ressourceneffizienz beim Einsatz von Kunststoffen erhöhen und somit den Weg ebnen für eine Chemieindustrie, die weniger fossile Rohstoffe…

Agrar- Forstwissenschaften

Dem Geheimnis der Kakao-Bestäuber auf der Spur

Team unter Göttinger Leitung untersucht Agroforstsysteme in Indonesien … Wie wichtig Bestäuber für erfolgreiche Ernten und damit für die globale Ernährungssicherheit sind, ist weithin anerkannt. Allerdings ist oft nicht geklärt, wer genau die Bestäuber sind – selbst bei wichtigen Nutzpflanzen wie Kakao. Zudem ist bislang wenig erforscht, wie die Plantagen geschützt und bewirtschaftet werden sollten, um die Populationen der Bestäuber und deren Bestäubungsleistung zu erhöhen. Ein Forschungsteam unter Leitung der Universität Göttingen hat in Zentral-Sulawesi, Indonesien, herausgefunden, dass Ameisen und…

Geowissenschaften

Weltweiter Gletscherschwund hat sich beschleunigt

Ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung der ETH Zürich zeigt auf: Fast alle Gletscher weltweit werden immer dünner und verlieren an Masse – und das immer schneller. Die Untersuchung ist die bisher umfassendste und genaueste ihrer Art. Gletscher sind ein sensibler und augenfälliger Indikator für den Klimawandel. Ungeachtet der Höhenlage oder der geografischen Breite schmilzt das Gletschereis seit Mitte des 20. Jahrhunderts rasant. Doch das Ausmass des Eisschwundes wurde bislang nur lückenhaft erfasst und war unvollständig bekannt. Nun legt ein internationales…

Geowissenschaften

Das Rote Meer: Kein Baby-Ozean mehr

Verborgene Strukturen offenbaren 13 Millionen Jahre Meeresbodenspreizung. Das Rote Meer ist nicht nur einer der wichtigsten Verkehrswege des modernen Welthandels. Es ist auch ein faszinierendes und in vielen Teilen bis heute rätselhaftes Untersuchungsbiet für die Geowissenschaften. Zu den umstrittenen Fragen gehören die nach seinem Alter und die, ob es ein Sonderfall der Ozeanentstehung darstellt oder sich ähnlich entwickelt wie andere, größere Ozeanbecken. Forscher*innen aus Kiel, Saudi-Arabien und Island veröffentlichen jetzt in der internationalen Fachzeitschrift Nature Communications ein neues tektonisches Modell…

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Pflanzenherkunft beeinflusst Bestäuber

Der Rückgang an Insekten stellt Herausforderungen für das Bestäuben von Wild- und Kulturpflanzen dar. Landschaftsökologen der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster fanden jetzt heraus, dass nicht nur die Pflanzenart, sondern auch die geografische Herkunft der Samen Einfluss auf die Insektenvielfalt hat. Die Studienergebnisse sind in der Fachzeitschrift „Journal of Applied Ecology“ erschienen. Das Insektensterben und der Rückgang der biologischen Vielfalt sind zwei der größten Herausforderungen unserer Gesellschaft. Durch die Zerstörung vieler natürlicher Lebensräume finden Bienen, Hummeln, Schmetterlinge, Käfer und Co. immer…

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Mikroplastik beeinflusst globalen Nährstoffkreislauf und Sauerstoffgehalt im Meer

GEOMAR-Studie weist auf mögliche größere Veränderungen im marinen Ökosystem hin … Die Auswirkungen der stetig steigenden Plastikmenge im Meer sind komplex und noch nicht endgültig verstanden. Wissenschaftler*innen des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel haben jetzt erstmals gezeigt, dass die Aufnahme von Mikroplastik durch Zooplankton schon bei geringen Konzentrationen erhebliche Auswirkungen auf das marine Ökosystem haben kann. Die Studie weist ferner darauf hin, dass die daraus resultierenden Veränderungen für einen Sauerstoffverlust im Ozean verantwortlich sein können, der über den durch die…

Agrar- Forstwissenschaften

HSWT erforscht den Einsatz von Drohnen in der forstlichen Forschung

– der Wissenstransfer erfolgt über Online-Workshops … Unbemannte Luftfahrzeuge (UAV bzw. umgangssprachlich Drohnen) bieten vielversprechende Einsatzmöglichkeiten für die forstliche Forschung und Praxis. In einem von der Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe (FNR) finanzierten Verbundprojekt erforscht die Fakultät Wald und Forstwirtschaft der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) in Kooperation mit der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) die drohnenbasierte Erfassung der oberirdischen Waldbiomasse. Bereits im Dezember 2020 gab es einen ersten Online-Workshop zu diesem Projekt. Dieser war auf sehr breites Interesse gestoßen und…

Ökologie Umwelt- Naturschutz

In der Gemeinschaft sind Bakterien stark gegen Plastik

Forscher*innen schlagen neuen Ansatz bei der Suche nach biologischen Wegen zum Kunststoffabbau vor. Bakterien sind extrem anpassungsfähig. Je mehr Plastik in die Umwelt gelangt, desto wahrscheinlich ist es, dass sie Wege finden, Energie aus den Kunststoffen zu gewinnen und diese dabei abzubauen. Das könnte sich der Mensch zunutze machen. Die Kunst ist, die entsprechenden Bakterien zu finden. In der internationalen Fachzeitschrift Trends in Microbiology schlagen Kieler Forscher*innen jetzt einen neuen Ansatz vor, der die Suche schneller und den Plastikabbau effektiver…

Geowissenschaften

Schwankungen der Meeresströmungen modulieren Sauerstoffgehalt am Äquator

Langzeitbeobachtungen zeigen komplexe Zusammenhänge auf … In weiten Bereichen der Ozeane nimmt der Sauerstoffgehalt ab, in den letzten 60 Jahren global etwa um 2%. Besonders kritische Regionen sind die tropischen Ozeane mit ihren sauerstoffarmen Gebieten. Eine deutsch-französische Studie unter Leitung des GEOMAR hat anhand von Langzeitbeobachtungen das komplexe Wechselspiel von Schwankungen im äquatorialen Stromsystem und Variationen im Sauerstoffgehalt untersucht. In den letzten 15 Jahren hat eine Intensivierung der oberflächennahen Strömungen zu einer Erhöhung des Sauerstoffgehalts in der äquatorialen Region geführt….

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Wirksame Methode zur Entfernung von Nano- und Mikroplastik aus Wasser

Magneten könnten die Plastikpartikel aus dem Wasser entfernen. Mikro- und Nanoplastik stellen omnipräsente und problematische Umweltbelastungen dar, für die gängige Reinigungskonzepte nicht anwendbar sind. Forscher der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) konnten nun zeigen, wie Plastikpartikel verschiedener Sorten und Größen mithilfe von Magneten aus dem Wasser entfernt werden können. Hierzu setzten sie ungiftige, speziell beschichtete Eisenoxid-Nanopartikel, sogenannte SPIONs, ein, die sie gezielt für die Anbindung an Plastikoberflächen entwickelt haben. Hintergrundwissen: Mikro- und Nanoplastik Wer hat in den letzten Jahren nicht von Mikroplastik…

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