Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
Während seiner Brasilienreise unterzeichnete Bundeskanzler Gerhard Schröder vergangene Woche gemeinsam mit dem brasilianischen Präsidenten Fernando Henrique Cardoso in Brasília ein Regierungsabkommen über Finanzielle Zusammenarbeit. Danach stellt die Bundesregierung über die KfW weitere 65,2 Mio EUR als Zuschuss für neun Projekte des Tropenwaldschutzes in Amazonien und der Küstenwälder am Atlantik bereit. Die KfW finanziert mit dem Zuschuss sowohl laufende, als auch neue Projekte. So wird beisp
Industrie kennt keine Grenze bei der Ausbeutung der Ozeane Mit Netzen, die tiefer gehen als 1,5 Kilometer und 60 Tonnen Fisch in nur 20 Minuten aus den Tiefen der Meere holen, rückt die Fischerei-Industrie den noch letzten lebenden Fischen an den Leib. Forscher befürchten, dass viele Arten ausgerottet werden, die kaum noch erforscht sind. Und Tiefsee-Riffe, die 5.000 Jahre für die Entstehung gebraucht haben, werden in wenigen Minuten zerstört. Das berichten Wissenschaftler beim Treffen d
Erfolgreicher Abschluss der ersten dreijährigen Projektphase zur Widerstandsfähigkeit von Getreiden gegenüber mikrobiellen Krankheitserregern Großer Erfolg für die Forschergruppe “Resistenzaktivierung im Getreide” (FOR 343) der Justus-Liebig-Universität Gießen: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat Anfang Februar 2002 Finanzmittel im Umfang von mehr als 2,5 Millionen Euro für die zweite Phase der Forschergruppe “Resistenzaktivierung im Getreide” für weitere drei Jahre bewilligt.
Neue Nutzergemeinschaft mit deutscher Beteiligung erforscht die Ozonschicht bis 21 Kilometer Höhe Mit Beginn des “Jahres der Geowissenschaften 2002” wird die europäische Atmosphärenforschung gleich durch zwei bedeutende Instrumente aufgewertet: Zum einen steht mit dem russischen Höhenforschungsflugzeug “Geophysica” nun eine Plattform für die Erforschung der Stratosphäre bis in 21 km Höhe zur Verfügung. Zum anderen wird am 28. Februar dieses Jahres der europäische Umweltsatellit ENVISAT gestar
Göttinger Geophysiker publizieren Forschungsergebnisse im Wissenschaftsmagazin Science “Plattentektonik” heißt die weltweit akzeptierte Theorie, nach der die Lithosphäre der Erde – das ist die Erdkruste und der oberste, starre Teil des Erdmantels – in etwa 15 einzelne Platten zerfällt, die sich relativ zueinander bewegen. Die bisher gängigen Erklärungsmodelle für solche Plattenbewegungen müssen möglicherweise neu formuliert werden. Darauf deuten Messungen hin, die Göttinger Geophysiker du
Süßwassersee in der Antarktis entdeckt Die erste Österreicherin am Südpol, Birgit Sattler, ist in ihre Tiroler Heimat zurückgekehrt. Die Wissenschaftlerin, tätig am Institut für Zoologie und Limnologie der Universität Innsbruck, war seit Anfang Januar im Rahme der “Antarctica Meteorite Expedition 2002” am Südpol unterwegs. Sattler hat dabei einen bisher unbekannten Süßwassersee in der Antarktis entdeckt, berichtet die Wissenschaftsagentur SciNews Austria Sattlers Entdeckung wird “Lak
Quellen sind stark gefährdete Lebensräume, mit einer hochangepassten Tier- und Pflanzenwelt. Bisher gibt es nur sehr wenige Daten über die Ökologie dieser Biotope. Im Gebiet der Verbandsgemeinde Dahner Felsenland (Pfälzerwald) werden zum ersten Mal Quellschutzmaßnahmen vorgenommen. In Zusammenarbeit mit der Verbandsgemeinde Dahner Felsenland, dem BUND Landesverband Rheinland-Pfalz e. V. und gefördert durch das Land Rheinland-Pfalz und die Theyson Stiftung in Ludwigswinkel untersucht das Institut
Die richtige Einstellung des Reifenfuelldrucks ist eine wirksame Massnahme, um den Boden beim Befahren mit landwirtschaftlichen Fahrzeugen vor Verdichtungen zu schuetzen oder diese zumindest zu vermindern. Verdichtungen koennen die Funktionalitaet des Bodengefueges stark einschraenken und laut Untersuchungen im Extremfall zu Minderertraegen von bis zu 40 Prozent fuehren. Das ergaben Versuche des Fachbereichs Bodenkultur und Pflanzenbau der Saechsischen Landesanstalt fuer Landwirtschaft. Die hoe
Veränderungen der Ökosysteme sind vorprogrammiert Das Pew Center on Global Climate Change hat einen Report bestehend aus mehr als 150 Studien über die Auswirkungen der globalen Erwärmung auf Frischwasserökosysteme und Feuchtgebiete veröffentlicht. Der für die nächsten 100 Jahre vorausgesagte Temperaturanstieg und wechselnde Wetterbedingungen werden signifikante Veränderungen der geographischen Verbreitung der Frischwasserfische, der Vermehrung vieler Wasserlebewesen sowie eine reduzierte
Energie vom Acker! – heißt das Ziel, dem die Forschungsgruppe um Prof. Dr. Konrad Scheffer wieder ein Stück näher gekommen ist. Finanziert von der Dr. Volker Raimann-Dübber-Stiftung kann jetzt auf einem landwirtschaftlichen Betrieb bei Göttingen eine Biogasanlage errichtet werden. Im Frühjahr 2002 wird mit dem Bau begonnen, mit der ein neues Energie-Konzept in der landwirtschaftlichen Praxis erprobt werden soll: Ein wirklich gangbarer Weg für LandwirtInnen, Energie (Strom und Wärme) aus landwirt
Eine CD-ROM zu ihrer Bedeutung, Neuanlage und Pflege Hecken und Feldraine sind ein wichtiger Bestandteil unserer Landschaft. Die Anzahl der Arten an Vögeln, Säugetieren, Insekten und Pflanzen ist hier besonders hoch. Eine neue CD-ROM, gemeinsam herausgegeben von der Biologischen Bundesanstalt, dem Naturschutzbund Deutschland und dem aid infodienst des Bundesverbraucherschutzministeriums führt leicht verständlich in diesen Teil unserer Natur ein. Möchte jemand eine Hecke pflegen oder n
Internationales Forum zu Problemstellungen des Uranbergbaues, seiner Folgen in Bezug auf das Grundwasser und zur generellen Frage “Uran im Grundwasser” Mit dieser Frage setzen sich Wissenschafter und Fachleute aus der Praxis im September 2002 auf der Internationalen Tagung “Uranium Mining and Hydrogeology” (UMH III) auseinander. Dabei stellt nicht nur der Bergbau und der Umgang mit Uran ein Problem dar, denn es gibt auch natürliche Grundwässer mit bis zu 400 µg/l Uran pro Liter (Deutschl
Tintenfische dienen Paläontologen der Freien Universität Berlin als Untersuchungsobjekte. Cephalopoden – niemand kennt sie genau, aber sie sind in aller Munde. Und das im wortwörtlichen Sinne. Denn Calamari fritti hat schon fast jeder Mensch einmal in einem italienischen Restaurant genossen. Kalmar, Krake, Sepia und ihre Kollegen dienen aber nicht nur als Leckerei, sondern auch als Hauptdarsteller in Horrorfilmen wie “Das Monster aus der Tiefe”. Der Tintenfisch – von Legenden umwoben.
3. Globales Umweltministerforum beginnt in Kolumbien Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium Gila Altmann hat sich aus Anlass des am Mittwoch in Cartagena (Kolumbien) beginnenden 3. Globalen Umweltministerforums dafür ausgesprochen, das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) institutionell zu stärken und fort zu entwickeln. “Die weltweiten Globalisierungstendenzen und die Notwendigkeit, auf dem Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung international v
Der Aufbau eines bundesweiten Datenbanksystems zu Vegetation und Artenvielfalt steht im Mittelpunkt einer internationalen Tagung, die vom 13. bis 15. Februar 2002 an der Georg-August-Universität Göttingen stattfindet. Das Geographische Institut ist Gastgeber und Organisator des Workshops “Von der Pflanzensoziologie zur Biodiversitätsinformatik?”, zu dem das Bundesamt für Naturschutz (Bonn) einlädt. Rund 35 Fachleute werden Erfahrungen über bestehende Vegetationsdatenbanken austauschen und die Einri
Gemeinsam mit der Gewässerdirektion Donau/Bodensee wird die EnBW Kraftwerke AG am Wasserkraftwerk Kiebingen (Landkreis Tübingen) einen 250 Meter langen Fischpass bauen, um den Wiederaufstieg der Fische im Neckar zu ermöglichen. Damit wird eine Maßgabe aus dem Wasserrechtsverfahren erfüllt, das im Zusammenhang mit der 1999 durchgeführten Sanierung des Wehrs der Wasserkraftanlage erforderlich war. Die Kosten für diese Umweltschutzmaßnahme belaufen sich auf insgesamt 585.000 Euro. Dazu steuert die EnB