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Landwirtschaft & Umwelt

Hat Die Steinnelke Ein Rezept Gegen Den Klimawandel?

Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…

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Alle Neuigkeiten

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Geographen arbeiten mit neuem Umweltsatelliten

In wenigen Stunden ist es soweit: In der Nacht zum 1. März wird der neue Umweltsatellit ENVISAT der europäischen Weltraumbehörde ESA an Bord einer Ariane 5-Rakete in seine Erdumlaufbahn starten. Zu denjenigen, die in dieser Nacht mitfiebern, zählen auch Geographen der Universität Bonn: Sie werden zu den ersten Wissenschaftlern gehören, die mit den Daten von ENVISAT forschen.

Die Bonner Wissenschaftler untersuchen mit Hilfe der Satellitendaten, inwiefern sich die Vegetation in Kenia sowohl

Agrar- Forstwissenschaften

"Zuckerwatte" als Alternative zu Insektiziden

Schutzpolymer aus Ethylenvinylacetat umspannt Pflanzen

Entomologen der Cornell University haben eine aufsprühbare Schutzbarriere gegen Pflanzenschädlinge entwickelt. Das Polymer besteht aus Ethylenvinylacetat (EVA) und soll Schädlinge wie Maden und Würmer bekämpfen bzw. präventiv vor der Vernichtung der Ernte schützen. Die Forscher selbst bezeichnen ihre Entwicklung als “Zuckerwatte”, da die Substanz nach dem Aufsprühen ein weißes Netz über die Pflanze spannt. Derzeit ist das Schutzm

Agrar- Forstwissenschaften

Obstanbauer spritzen verbotene Pflanzenschutzmittel im Alten Land

Im Obstanbaugebiet Altes Land südlich von Hamburg wurden im vorigen Jahr illegal Pflanzenschutzmittel eingesetzt, die schon seit Jahren nicht mehr zugelassen sind. Das wurde aus einem Berichtsentwurf klar, der für die Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft (BBA) in Braunschweig angefertigt wurde. Die für das Alte Land geschaffenen Sonderregelungen wurden von einigen Obstbauern nicht eingehalten. Innerhalb der nächsten 14 Tage werden daher neue Maßnahmen getroffen werden müssen.

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Rettung für Nord- und Ostseewale

WWF-Studie präsentiert Sofortmaßnahmen für Politik und Fischerei

Der Schweinswal, der einzige Wal in unseren Küstengewässern der Nord- und Ostsee, ist stark durch die Fischerei bedroht. Doch bisher fehlen konkrete politische Schritte zur Rettung der Tiere. Der WWF selbst hat deshalb einen „Rettungsplan“ für die Schweinswale entwickelt. Er enthält Sofortmaßnahmen wie zeitlich begrenzte Verbote für die Fischerei in Gebieten mit viel Schweinswalbeifang, Veränderung der Fanggeräte und den

Agrar- Forstwissenschaften

Weidemastkälber – Kein Unterschied zwischen Geschlechtern

Zwischen männlichen und weiblichen Weidemastkälbern gibt es keine Unterschiede im Schlachtkörperwert und bei der Fleischqualität. Untersuchungen von Weidemastkälbern, die der Fachbereich Tierzucht, Fischerei und Grünland der Sächsischen Landesanstalt für Landwirtschaft in Koellitsch durchführte, belegen darüber hinaus, dass es zwischen den Altersklassen sechs bis neun Monate ebenfalls keine entscheidenden Unterschiede in der Fleischqualität gibt.  Bei Stufenschlachtungen

Agrar- Forstwissenschaften

Familienberatung und Tierseuchen

Keulung von Tieren: Ein Trauma, das bleibt Tierseuchen in der Landwirtschaft stellen nicht nur rein betrieblich eine große Belastung dar, sondern bedeuten auch persönlich für die Landwirtsfamilien eine schwere Zeit.  Welche psychosozialen Folgen Tierseuchen auslösen können, wurde in einer Doktorarbeit an der Georg-August-Universität (Abteilung Land- und Agrarsoziologie) in Göttingen exemplarisch an den in den 90er Jahren von der Schweinepest betroffenen Landwirtsfamilien in Nor

Geowissenschaften

Eis-Bohrcamp in der Antarktis: Die Kohnen-Station ist eingewintert

Wissenschaftler und Techniker des Alfred-Wegener-Institutes für Polar- und Meeresforschung (AWI) haben am vergangenen Montag, den 18. Februar, die Kohnen-Station für den kommenden antarktischen Winter geschlossen. Die Temperaturen am Ort sanken auf inzwischen minus 30 bis 35 Grad Celsius bei Tage und minus 46 Grad in der Nacht. Dabei können die Maschinen nur noch mit sehr hohem zusätzlichem Aufwand arbeiten. Die Bohrung wurde bei einer Tiefe von 450,93 Meter unter der Oberfläche eingeste

Geowissenschaften

Durch Forschungsergebnisse reisen: Multimedia-Preis für RUB-Geographen

Luftbildarchäologie kartographisch umgesetzt Virtuell durch eine Region Chinas in verschiedenen Zeitebenen zu reisen: dies ermöglicht ein Kartographisches Informationssystem von Dipl.-Geogr. Markus Oster, das auf der Learntec 2002 als “beste Lernsoftware” unter 187 eingereichten Projekten ausgezeichnet wurde (Preisgeld: 2.500 Euro). Oster entwickelte das Programm in seiner Diplomarbeit am Geographischen Institut der RUB (Betreuung: Prof. Dr. Jürgen Dodt). Das System bereitet die Projekter

Ökologie Umwelt- Naturschutz

CO<sub>2</sub>-Emissionen in Deutschland witterungsbedingt gestiegen.

Die energiebedingten CO 2 -Emissionen in Deutschland waren im vergangenen Jahr um 1,6 % höher als im Jahre 2000. Nach Berechnungen des DIW Berlin ist dieser Anstieg auf die wesentlich kühlere Witterung zurückzuführen; eliminiert man den Temperatureinfluss, ergibt sich ein Rückgang um 0,7 %. Im Vergleich zu 1990 waren die effektiven CO 2 -Emissionen im Jahre 2001 um 13,5 % niedriger (temperaturbereinigt -15 %). Der Rückgang der CO 2 -Emissionen in Deutschland v

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Nur Hering und Makrele dürfen noch auf den Tisch

Greenpeace-Einkaufsratgeber belegt katastrophale Situation der Fischbestände. Angesichts der dramatischen Überfischung der Meere ist zur Zeit bei Seefischen nur der Kauf von Heringen und Makrelen akzeptabel. Das ist das erschreckende Fazit eines von Greenpeace herausgegebenen Einkaufsratgebers. Die Liste “Fisch & Facts” informiert über die aktuellen Bestände der 35 wichtigsten Speisefische und Meeresfrüchte aus aller Welt sowie über zerstörerische Fang- oder Zuchtmethoden. Neben Hering

Ökologie Umwelt- Naturschutz

25 Jahre Gorleben und kein Ende

Vor einem Vierteljahrhundert begann die Erkundung des Salzstocks Gorleben als Endlager für hochradioaktive Reststoffe Vor 25 Jahren, am 22. Februar 1977, hat die niedersächsische Landesregierung gegenüber der Bundesregierung den Salzstock Gorleben als möglichen Standort für ein Endlager hochradioaktiver Reststoffe benannt. Aus mehr als 200 untersuchten Salzstöcken wurde Gorleben anhand eines Kriterienkatalogs ausgewählt. Seit dem steht dieser Standort im Fokus kontroverser Diskussion un

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Trendwende im Verkehrssektor: 2 Prozent weniger Kohlendioxid-Emissionen als im Vorjahr

Trittin: Klimaschutzziel bis 2005 bleibt erreichbar Die Klimaschutzpolitik der Bundesregierung trägt inzwischen auch in jenen Bereichen Früchte, die in den 90er Jahren lange die Sorgenkinder des Klimaschutzes waren. So lagen die Kohlendioxidemissionen im Jahr 2000 in den privaten Haushalten um 11,5 Prozent niedriger als 1990. Auch im Verkehrsbereich konnte der Trend erstmals in zwei Folgejahren umgekehrt werden: Im Jahr 2000 nahmen die verkehrsbedingten CO 2 -Emissione

Ökologie Umwelt- Naturschutz

BfN fordert Stopp der Staustufenpläne an der Donau

Vogtmann:- Isar- und Donauauen müssen erhalten werden – Nur Ausbau ohne Staustufen vertretbar Bonn/Berlin, 20. Februar 2002: Anlässlich der Expertenanhörung im Verkehrsausschuss des deutschen Bundestages forderte der Präsident des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), Professor Dr. Hartmut Vogtmann, einen Stopp der Staustufenpläne an der Donau: “Nur mit einem Ausbau ohne Staustufen ist die einzigartige Fluss- und Auenlandschaft an Donau und Isar zu retten. Die Bundesrepublik hat hier ei

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Artenvielfalt großer Pflanzenfresser in Naturschutzgebieten vorhersagbar

Die Zahl der großen Pflanzenfresserarten, die in einem Naturschutzgebiet leben kann, wird einfach bestimmt vom Regenfall und der Bodenfruchtbarkeit. Der Wageninger Ökologe Dr. Han Olff kann hiermit angeben, wo in der Welt Naturschutzgebiete erwünscht sind, um Großwild zu schützen. Der Forscher der Universität Wageningen hat auf einer Weltkarte angegeben, in welchen Gebieten die größte Vielfalt an Großwild leben kann. Für artenreiche Naturschutzgebiete in Ostafrika und auf der argentinisc

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Hygiene und Umweltmedizin – vom Aussterben bedroht?

Forschungs- und Ausbildungskapazitäten für Hygiene und Umweltmedizin gehen in Deutschland zurück Das Umweltbundesamt (UBA) betrachtet mit Sorge, dass die Forschungs- und Ausbildungskapazitäten für Hygiene und Umweltmedizin an den deutschen Universitäten stetig zurückgehen. Von den 20 Instituten, in denen bis vor zehn Jahren hauptamtlich Fragen der Hygiene und Umweltmedizin erforscht und Fachleute ausgebildet wurden, sind heute noch 12 übrig geblieben. An so traditionsreichen Universitäten wie

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Brennender Regenwald führt zur Wetterkatastrophe

Dschungelfeuer kühlen Amazonas-Region extrem ab Die rund 5,5 Mio. Quadratkilometer große Fläche des Amazonas Regenwaldes ist durch die Brandrodung massiv gefährdet. Gründe dafür liegen in der massiven Abkühlung der Wälder durch kleine Rauchpartikel, die das Sonnenlicht blockieren. Das erklärten Wissenschaftler bei der derzeitigen Tagung der AAAS in Boston, berichtet BBC-online. Darüber hinaus führen die Waldbrände auch zu einer dramatischen Veränderung der Niederschläge. “Die Waldbrä

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