Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
Ökologische Marktwirtschaft gefordert Naturschutz kann Geld bringen Neben allen Nachteilen hatte die BSE-Krise einen Vorteil: sie gab den Anstoß für einen Richtungswechsel in der Agrarpolitik. Ökologische Reformen wurden in Angriff genommen. Trotz ehrgeiziger Ansätze ist es jedoch bisher zu keinen tiefgreifenden Veränderungen gekommen. Stattdessen droht die Agrarwende stecken zu bleiben: in Lagerkämpfen zwischen Bauernverband, Bundesverbraucherschutzministerium und den Landwirtschaftsm
Luftschadstoffe in Nebelpartikeln 25 Mal stärker angereichert als im Regen Schweizer Wissenschaftler haben einen weiteren Waldkiller entdeckt: sauren Nebel. Mithilfe von komplizierten Messverfahren konnten die Forscher der Universität von Bern nachweisen, dass der Nebel den Bäumen genauso stark zusetzt wie etwa “saurer Regen”. Das Forscherteam konnte beim Projekt Finimsas im ostbayerischen Fichtelgebirge die fatalen Wirkungen der kleinen Feuchtigkeitspartikel, in denen Luftschadstoffe 2
Deutsche Task Force Erdbeben untersucht Erdbeben bei Sultandagi — nur geringe Nachbeben Stärke Sechs auf der Richterskala hatte das Beben, das vor zwei Tagen die Region rund um Sultandagi, etwa 250 Kilometer südwestlich von Ankara, verwüstete. Die Behörden gehen derzeit von 43 Toten aus. Ein Fall für die Deutsche Task Force Erdbeben. Sie hält sich derzeit im Gebiet auf, um die Nachbeben zu registrieren und das Erdbeben wissenschaftlich auszuwerten. Der Leiter der Taskforce, der Seismolo
Stuttgarter Geologe an Forschung maßgeblich beteiligt Als wissenschaftliche Sensation bezeichnet der Geologe Manfred Krautter von der Universität Stuttgart die Entdeckung der großen Kieselschwamm-Riffe vor der Westküste Kanadas. Diese Hohltiere, die in einer Tiefe zwischen 165 und 240 Metern leben – hier herrschen ganzjährig Temperaturen zwischen vier und sechs Grad -, waren vor 160 Mio. Jahren in weiten Teilen der Erde häufig. Der Geologe, der 1999 mit der Erforschung der Kieselschwammr
Recycling-Prozess löst Material auf und reduziert Müllvolumen Forscher der University of Missouri-Rolla (UMR) http://www.umr.edu haben aus dem Öl von Sojabohnen einen Prozess entwickelt, mit dem sich Styropor kostengünstig und umweltfreundlich recyclen lässt. Das Styropor löst sich auf und das Rohmaterial kann u.a. für Beschichtungen herangezogen werden. Der Prozess wurde bereits patentiert. “Styropor ist wegen des hohen Volumens für die Müllhalden problematisch. Mit dem Verfahren ka
WWF Expertenteam sucht nach den Ursachen
Seit einigen Tagen werden an der Küste von Ostafrika tote Fische, darunter große Arten wie Manta-Rochen und Haie, sowie tote Meeresschildkröten an Land gespült. Rund 1000 km Küsten sind bereits betroffen. Unerklärlich ist, dass es sich bei den verendeten Tieren nicht nur um boden- und küstennah lebende Arten, wie Oktopusse und Aale handelt, sondern auch um Hochseefische. Der WWF vermutet, dass die Meerestiere möglicherweise durch eine rätselh
Projekt der Uni Göttingen will Geruchs-, Staub- und Ammoniakbelastungen in der Nähe von Geflügelställen senken – 170.000 Euro DBU-Förderung
Mitten in der Region mit der höchsten Schweine- und Geflügeldichte Deutschlands will das Forschungs- und Studienzentrum für Veredelungswirtschaft Weser-Ems der Universität Göttingen (FOSVWE) in Vechta (Niedersachsen) ein pikantes Problem lösen: Die unangenehmen Gerüche, die Hähnchenmastbetriebe verbreiten und die durch das Gas Ammoniak entstehe
Hilfsmittel zur Optimierung landwirtschaftlicher Produktionsprozesse
Ertragsleistungen, Nährstoffbilanzen und Energieeffizienz sind einige Beispiele für Kenngrößen, die zunehmend zur Feinsteuerung landwirtschaftlicher Produktionsprozesse genutzt werden. Mit solchen Indikatoren lassen sich einerseits mögliche Schwachstellen erkennen und bewerten, andererseits aber auch positive Umweltwirkungen und Leistungen der Landwirtschaft nachweisen. Auf der Ebene des einzelnen landwirtschaftli
Landwirtschaft im Wandel – unter dieser Ueberschrift veranstaltete der Fachbereich Agrarwirtschaft der Universitaet – Gesamthochschule Paderborn im Januar 2002 das 13. Soester Agrarforum. Im Vordergrund stand die Bewertung der aktuellen politischen Entwicklung in der Landwirtschaft unter Aspekten der Oekonomie und Nachhaltigkeit. Professor Dr. Norbert Luetke Entrup, Fachbereich Agrarwirtschaft in Soest, ging waehrend seines Vortrages “Umwelt- und Effizienzindikatoren zur Kennzeichnung der nachh
Mit Braunalgenextrakten gegen Krautfaeule Der Erreger der Kraut- und Knollenfaeule in Kartoffeln, Phytophtora infestans, fuehrt im oekologischen Kartoffelanbau regelmaessig zu hohen Ertrags- und Qualitaetseinbussen. Das bisher einzige wirksame Praeparat Kupfer soll laut der EU-Verordnung 2092/91 fuer den Oekologischen Landbau ab April 2002 verboten werden. Bei der Suche nach geeigneten Alternativen wurde im Institut fuer Organischen Landbau der Universitaet Bonn bei der Anwendung
Die Geographie-Institute der Universität Greifswald und der Humboldt Universität Berlin und das Müritz-Nationalparkamt erwarten vom 26. bis zum 28. 2. 2002 auf Schloss Hohenzieritz bei Neustrelitz etwa 100 Deutsche, Polen, Dänen und Niederländer zu einer Tagung zur “Entwicklung der Flüsse und Seen in Nordostdeutschland im Verlauf der letzten 20000 Jahre”. Im letzten Jahrzehnt gab es einen erfolgreichen Forschungsboom zur Erd- und Siedlungsgeschichte von Fluss- und Seenlandschaften Mecklenburg-Vo
Übersichtsartikel in Science Das Wissenschaftsmagazin Science rückt das Thema “Lebensraum Meereis” in seiner aktuellen Ausgabe auf die Titelseite. Dr. David Thomas von der University of Wales-Bangor und Dr. Gerhard Dieckmann vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) sind Verfasser des Übersichtsartikels “Antarctic Sea Ice – Habitat for Extremophiles”. Wir informieren hier kurz über die aktuelle Forschung der Arbeitsgruppe am AWI. Eine Übersetzung des Artikels finde
Regent-Forum präsentiert Spitzenweine Neue, gegen Pilzkrankheiten resistente Rebsorten mit verringertem Bedarf an Pflanzenschutzmaßnahmen stellen einen zukunftsweisenden Schritt für den deutschen Weinbau dar, gerade in Zeiten steigenden Umweltbewusstseins. Eine der bedeutendsten pilzresistenten Rotwein-Neuzüchtungen ist die Rebsorte “Regent”, die 1996 die Sortenzulassung erhielt. Entwickelt wurde sie am Institut für Rebenzüchtung Geilweilerhof der Bundesanstalt für Züchtungsforschung an Kultu
Warme Temperaturen in der Zeit der Dinosaurier im nordwestchinesischen Junggar-Becken Wörtlich übersetzt heißt Dinosaurier “schreckliche Echse”. Doch ihren Schrecken haben die imposanten Reptilien längst verloren, nur fossile Knochenreste zeugen noch von ihrer Existenz in der Zeit der mittleren Trias vor rund 230 Millionen Jahren und ihrem Aussterben zum Ende der Kreidezeit, vor etwa 65 Millionen Jahren. Für die Forschung sind die Überreste hochinteressant: die Knochen dienen zur Rekonst
Zwei im All stationierte Sensoren werten Infrarotspektrum im Nanobereich aus Huntsville/Alabama (pte, 29. Januar 02/15:46) – Mit Unterstützung zweier stationierter Sensoren im All ist es Forschern des Nationale Space Science & Technology Centers (NSSTC) erstmals möglich, die Verteilung von Gewittern weltweit aufzuzeichnen und regionale bzw. saisonale Veränderungen zu studieren. Mit dem Optical Transient Detector (OTD) und dem Lightning Imaging Sensor (LIS) können laut dem NSSTC http://ww
Projekt der TU München bestätigt Bedeutung des Rohrkolbenanbaus – Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) förderte mit 980.000 Euro
Buntes Treiben im Donaumoos bei Ingolstadt: Libellen, Amphibien und Wasservögel finden sich in der durch intensive Landwirtschaft verlorengegangenen Niedermoorlandschaft wieder ein. Zu verdanken ist dieser Erfolg auf einer acht Hektar großen Versuchsfläche dem “Multitalent Rohrkolben”. Vor drei Jahren pflanzten Wissenschaftler der Technischen Universität (