Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
Kostengünstiges Titandioxid sorgt für nachhaltige Reinigung
Für Forscher der University of Nottingham ist Sonnenlicht der Schlüssel zu einer umweltfreundlichen Wasserentgiftung. Das Team unter der Leitung von Gianluca Li Puma hat einen Weg gefunden, durch die Reaktion des unschädlichen Weißpigments Titandioxid mit Sonnenlicht schwer abbaubare Gifte wie Pestizide und pharmazeutische Rückstände zu zerstören. Die Technologie ermöglic
Nur wenige nicht korrekt gekennzeichnet In ihrem ersten Bericht über die Bestrahlung von Lebensmitteln in der EU stellt die EU-Kommission fest, dass nur wenige bestrahlte Lebensmittel im Handel sind, die nicht korrekt gekennzeichnet sind. Der Bericht fasst die Ergebnisse nationaler Kontrollen im Zeitraum September 2000 bis Dezember 2001 zusammen. In diesem Zeitraum wurden über 6500 Lebensmittelproben untersucht, davon erwiesen sich 1,5 % als bestrahlt, aber nicht entsprechend
Im September dieses Jahres ist der “Atlas of Geothermal Resources in Europe” bei der EU erschienen. In diesem Atlas werden vor allem die Ressourcen in den Ländern Mittel- und Osteuropas dargestellt.
Die Staaten, die sich schon an dem 1988 erschienen “Atlas of Geothermal Resources in the European Community, Austria and Switzerland” beteiligten, wiesen nur ihre zwischenzeitlich neu ermittelten Ressourcen aus. Im Falle Deutschlands sind dies vor allem die Ressourcen in den neuen Bundeslä
Magere Johannesburg-Ergebnisse sind Ansporn für eine nachhaltige Umweltpolitik des Landes
Der im April 2002 von der Landesregierung gegründete Nachhaltigkeitsbeirat Baden-Württemberg (NBBW) wird sich in den kommenden drei Jahren vor allem mit den Themen Klimaschutz, Flächenverbrauch und effiziente Abfallwirtschaft – drei äußerst wichtige Bereiche der nachhaltigen Entwicklung – befassen. “Die größtenteils mageren Ergebnisse des Weltgipfels von Johannesburg haben gezeigt, wie wichtig e
Bio-Invasoren aus Ballastwassertanks von Schiffen könnten Ursache sein
Nach Angaben von Wissenschaftlern des New York State Department of Environment Conservation Labors sind im Leichnam von Vögeln und Fischen am Lake Erie seltene Botox-Toxine des Stammes E gefunden worden. In kleinen Mengen ist das Nervengift schon vorher im Lake Erie bekannt gewesen. Im September hat ein massenhaftes Fisch- und Vogelsterben eingesetzt, das tausenden Tieren das Leben gekostet hat, berichtet die New Y
Es wird wärmer: Um mindestens 1,5 Grad soll die mittlere Erdtemperatur in den nächsten 50 Jahren steigen.
An den Polen könnte die Erwärmung sogar bis zu viermal so hoch ausfallen. Der Temperaturausgleich zwischen den polaren Eisflächen und der Atmosphäre hat auf unser Klima einen großen Einfluss. Was in den Luftschichten direkt über dem Eis passiert, ist bislang aber noch kaum bekannt. Meteorologen der Universität Bonn untersuchen momentan die atmosphärischen Prozesse in der so genan
Laserspezialisten diskutierten über neue optische Messmethoden für Prognosen
Stürme, Fluten, Dürren, Ozonloch, Luftverschmutzung, Smog, Treibhauseffekt und globale Erwärmung – das sind Ereignisse, die immer bedrohlicher über uns hereinbrechen. Ob natürlichen Ursprungs oder vom Menschen ausgelöst, sie kommen “aus der Luft”, also aus unserer Atmosphäre. Diese genau zu kennen, ihren Zustand laufend zu überwachen, um die Ursachen möglicher Gefahren herauszufinden und rechtzeitig zu warnen
Interdisziplinäres Projekt bringt Licht ins Dunkel der Schadstoffe
Vom 20. bis 21. November findet in Hamburg ein Symposium über die Folgen von Schadstoffen in den Sedimenten von Meeresböden statt. Im Zentrum stehen dabei Forschungsergebnisse, die im Zeitraum von Januar 2000 bis Ende 2002 im Forschungsprojekt ISIS (Identifizierung sediment-gebundener Schadstoffe) erhoben wurden. Das berichtet die deutsche Bundesforschungsanstalt für Fischerei
Norwegen vernichtet Walfleisch – und erhöht die Fangquoten – Japanische Walfänger “erfolgreich” zurück – Island ist wieder Mitglied bei der Internationalen Walfang-Kommission
Gemeinsame Presseerklärung von: GMS Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere e.V. Deutsche Umwelthilfe DNR Deutscher Naturschutzring International Fund for Animal Welfare
Nachdem Norwegen im Sommer etwa 30 Tonnen Walfleisch vernichtet hat, gibt es wieder freie Kapazitäten. Statt 671 Zwergwale, genehm
In Sachsen werden besonders der Tourismus sowie Land- und Forstwirtschaft unter den negativen Folgen des globalen Klimawandels zu leiden haben. Das prophezeit Dr. Dirk Rübbelke, Wirtschaftswissenschaftler an der TU Chemnitz.
Um dieser Entwicklung zu begegnen, fordert er auf Bundesebene eine Reform der Heizkostenverordnung, eine massive Senkung des Verbrauchs fossiler Energieträger und einen zügigen Umstieg in die Nutzung erneuerbarer Energien. Eine Reduzierung des Treibhausgas-Ausstoß
Die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) hat gemeinsam mit dem deutschen Umweltbundesamt (UBA) mitgeteilt, dass in Deutschland immer noch Wasserkühlsätze (Chiller) mit dem Ozonkiller FCKW-R11 und R12 betrieben werden
Dies ergaben Recherchen von GTZ-Mitarbeitern, die über technische Alternativen zu Ozon zerstörenden Verfahren Studien anstellten. Bei der “Internationalen Fachmesse Kälte, Klima, Lüftung” (IKK) die derzeit i
Max-Planck-Experte warnt: Algen-Düngung mit Eisen hätte gravierende Nebenwirkungen auf die Atmosphäre und das Klima
Würde man das Phytoplankton im Ozean mit Eisen düngen, um das Übermaß an Kohlendioxid in der Atmosphäre abzubauen, hätte das beträchtliche und unvorhersehbare Folgen für das Klima und die chemische Zusammensetzung der Atmosphäre, belegt der Atmosphärenforscher Mark Lawrence, Leiter einer Nachwuchsgruppe am Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz, in der internationalen F
12 Ballungsräume mit Bioindikatorpflanzen auf Luftgüte untersucht
Drei Jahre lang haben Wissenschaftler der Universität Hohenheim in 12 Ballungszentren Europas die Luftgüte mit Indikatorpflanzen gemessen. Der Kraftfahrzeugverkehr hat sich als größte Schadstoffquelle entpuppt. Industrielle Einrichtungen und Quellen wie Hausbrand spielten nur eine untergeordnete Rolle, so der Schlussbericht, der im Rahmen einer Veranstaltung am 5. November an der Universität präsentiert wird.
DFG-Forschergruppe sucht neue Futterzusätze für Nutztiere – ein Zwischenbericht
Die positive Wirkung von Probiotika auf den menschlichen Organismus wird als längst bewiesen betrachtet. Aber sind diese Mikroorganismen genauso gesund für die Tierwelt? Können sie etwa eine Alternative zur Verabreichung von Antibiotika im Futter sein und über die Beeinflussung der Darmflora die Gesundheit von Schweinen, Kälbern und Geflügel fördern und damit die Verwendung von Antibiotika reduzieren? Mit
Die im Koalitionsvertrag festgelegten Zielsetzungen erfordern nach Angaben der Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft (UVS) den Bau von rund 500.000 neuen Solaranlagen innerhalb der nächsten vier Jahre
Bei erfolgreicher Umsetzung wären im Jahr 2006 damit in Deutschland über eine Million Solaranlagen in Betrieb.
Die Solarwirtschaft begrüßt dieses Ziel und den im Rahmen der Koalitionsverhandlungen beschlossenen Wechsel der Zuständigkeit für Erneuerbare Energien zum Umweltmini
Umweltbundesamt erwartet, dass CO2 als Kältemittel zukünftig einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten wird
Das klimaschädliche Kohlendioxid (CO2) als Klimaschützer? Das klingt zunächst paradox, aber: Als Kältemittel für Komponenten und Aggregate wird ausschließlich “technisches CO2” genutzt, das aus natürlichen Quellen oder aus Prozessabgasen gewonnen wird.
Dieses CO2 würde ohnehin – ohne weiteren Gebrauch – in die Atmosphäre gelangen. Eventuelle Kältemittel-Emissione