Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
BMBF unterstützt im “Jahr der Geowissenschaften 2002” neue Initiativen – Geowissenschaftler werden am kommenden Sonntag, dem “Tag des Geotops”, erdgeschichtlich bedeutsame Landschaftsformen, Findlinge, Quellen und Höhlen an Ort und Stelle erklären. Auch Geo- und Naturkunde-Museen, geologische Lehrpfade, Besucher-Bergwerke und deutsche GeoPark-Initiativen beteiligen sich an dem Aktionstag. Wie der “Tag der Erde” soll der “Tag des Geotops” in Zukunft jährlich stattfinden. Gleichzeitig unterstützt d
Schwebeteilchen gehören mittlerweile zur größten Gefahr, die der menschlichen Gesundheit aufgrund der Luftverschmutzung droht. Eine neue Technik zur Überwachung der Konzentration an Schwebeteilchen in der Luftvon Städten, die mit satellitengestützten Sensoren arbeitet, bietet eine sehr viel kostengünstigere Alternative zur herkömmlichen landgestützten Überwachung. Die ersten Testreihen mit diesem System, das von 11 Partnern im Rahmen eines von der Europäischen Kommission geförderten Projektes entwic
Südasiatische Küsten am stärksten gefährdet – Sanitäre Einrichtungen Mangelware
Die Küsten Südasiens werden wie keine anderen auf der Welt massiv von abgeladenem unbehandeltem Klärschlamm bedroht. Das Risiko für die Küsten Ostasiens und des Nordwest-Pazifiks ist ähnlich groß. Das geht aus einem Bericht des UN-Umweltprogramms (UNEP) hervor, der anlässlich des Umweltgipfels in Johannesburg vorbereitet wurde. Schätzungen zufolge werden durch die Verschmutzung der Küstengewässer beding
Die Menschen und Tiere der Arktis sind einer alarmierend hohen Belastung mit gefährlichen Industriechemikalien und Pestiziden ausgesetzt. Zu diesem Ergebnis kommt ein heute erschienener Bericht des Arktischen Überwachungs- und Bewertungsprogramms (AMAP).
Die fünfjährigen Untersuchungen zeigen, dass die Inuit auf Grönland und in Kanada die weltweit höchste Belastung an Dauergiften in ihren Körper aufweisen, obwohl sie diese Stoffe nie selbst verwendet haben. Die festgestellten Werte im Blut
Unbemanntes Luftfahrzeug kreist über 1.457 Hektar große Plantage
Die US-Weltraumbehörde NASA unterstützt Kaffeebauern auf Hawaii bei der Ernte. Mit Hilfe einer ferngesteuerten Kamera, befestigt an einem unbemannten Luftfahrzeug (Unmanned Aerial Vehicle, UAV), soll festgestellt werden, wann die Saat reif zur Ernte ist. Im ersten Versuch fliegt UAV über die größte Kaffeplantage der USA. Mittels der Bilder ist es laut Forschern unter der Leitung Stan Herwitz von der Clark University in W
Goldenberg Snarecoil™ heißt die neue Wunderwaffe, die Onkologen, Hämatologen & Pathologen jetzt zur Verfügung steht. Mit dieser Kanüle wird ein neues Kapitel in der Knochenmark-Biopsie aufgeschlagen, denn Goldenberg Snarecoil™ ist mit keinem bisher auf dem Markt befindlichen Produkt vergleichbar. Dank seiner einzigartigen, revolutionären Technik kann nun mit einer einzigen Punktion qualitativ einwandfreies und mengenmäßig ausreichendes Probenmaterial gewonnen werden. Die Verwendung h
Kanarische Inseln: Massensterben von Schnabelwalen
Umweltschützer haben erneut vor dem Einsatz von Sonargeräten durch das Militär gewarnt. Nach einem NATO-Manöver kam es auf den Kanarischen Inseln zu einem Massensterben von Schnabelwalen, berichtet heute, Montag, die deutsche Gesellschaft zur Rettung der Delfine (DRG). Verschiedene andere Umweltorganisationen haben sich mit massiver Kritik Einsatz von Sonartechnik in Gebieten mit hohem Walaufkommen ausgesprochen und machen die NATO
“Asian Brown Cloud” trägt Schuld für Wetterkapriolen der vergangenen Jahre Die “Asian Brown Cloud”, eine gewaltige Trübung aus Rußpartikeln, die über Südasien schwebt, ist laut einer NASA-Studie zumindest zu einem Teil für die jüngsten verheerenden klimatischen Verhältnisse in China verantwortlich. Den NASA-Meteorologen zufolge gibt es einen eindeutigen Zusammenhang zwischen dem steigenden Anteil des von Menschen erzeugten Rußes und der Art des Klimawandels, wie er seit den vergangene
Chile und Vivendi Environnement unterzeichnen Partnerschaftsvertrag Am 1. Oktober tritt das Abkommen zwischen der chilenischen Regierung und dem französischen Unternehmen Vivendi Environnement zum Schutz der antarktischen Halbinsel in Kraft. Die Unterzeichner verpflichten sich darin in den kommenden zehn Jahren die Umweltbedingungen der Antarktis genau zu untersuchen, um konkrete und nachhaltige Schutzmaßnahmen für eine saubere Antarktis zu entwickeln. 1961 wurde die Antarkti
Geothermisches Pilotkraftwerk Altheim, Oberösterreich offiziell in Betrieb genommen “Altheim ist weltweit zum Synonym für diese Art der geothermischen Stromversorgung geworden”. Am Samstag wurde im oberösterreichischen Altheim die erste geothermische Stromerzeugung nördlich der Alpen offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Mitteleuropa galt wegen fehlender Dampflagerstätten bislang als eine Region, in der Erdwärmekraftwerken kaum Realisierungschancen eingeräumt wurden. Das nun in nac
Internationale Regierungskonferenz in Bonn eröffnet Bundesumweltminister Jürgen Trittin hat aus Anlass der heute in Bonn beginnenden 9. Internationalen Regierungskonferenz des Rotterdamer Übereinkommens gefordert, dass vom weltweiten Chemikalien-Handel künftig keine unvertretbaren Belastungen mehr für Mensch und Umwelt, vor allem in Entwicklungsländern, ausgehen sollte. “Der Johannesburg-Gipfel hat den Weg frei gemacht für eine neue internationale Chemikalienpolitik. Langfristig sol
Ein 250 Meter tiefes Bohrloch in der Südosttürkei ermöglicht den Geologen des Forschungszentrums Jülich zurzeit einen Blick 410 Millionen Jahre zurück in die Vergangenheit. Die Wissenschaftler wollen wissen, wie sich die Umweltbedingungen im Silur- und Devon- Zeitalter veränderten, als Pflanzen die Kontinente besiedelten. Welche erdgeschichtlichen Ereignisse beeinflussten den Landgang der Pflanzen und wie schnell verbreiteten sie sich? Wie haben die Pflanzen den Kohlendioxid-Gehalt der Atmosphäre ve
Wissenschaftsminister besucht Gemeinschaftsobservatorium Schiltach
Zwischen 1770 und 1850 suchte man in der Nähe von Schiltach im Schwarzwald nach Silber und Kobalt. Diese Zeiten sind längst vorbei. Heute ist im stillgelegten Erzbergwerk “Grube Anton” ein von der Universität Karlsruhe geleitetes und mit der Universität Stuttgart gemeinsam betriebenes geodynamisches Observatorium untergebracht. Die Bedingungen dafür sind ideal, liegt doch das Stollensystem vollständig im Granit. 400 bi
TU-Forscher an internationalem Projekt beteiligt /
Veröffentlichung in “Science”
Abwässer aus Bergwerken enthalten sehr hohe Konzentrationen von gelösten Schwermetallen und Aluminium. Ein internationales Forschungsteam mit TU- Beteiligung hat die weißen Flocken analysiert, die sich beim Zusammentreffen von Bergbauausflüssen und Fließgewässern bilden. Diese Flocken aus einem Aluminium-Komplex können Schwermetalle über weite Strecken transportieren. Die Resultate werden in der Ausg
Mehrere Riffe im Nordwesten von Hawaii sind nach Angaben der hawaiianischen Zeitung Honolulu-Advertiser sind von Dornenkronen-Seesternen bedroht.
Die Tiere gehören zwar nach Aussagen von Forschern zum natürlichen Riff-Habitat, eine explosionsartige Vermehrung führt aber zur Zerstörung von Riffen, da die Seesterne die Korallen abweiden und kahle Korallenskelette hinterlassen.
Die jüngsten Entdeckungen der Dornenkronen-Seesterne wurde von der wissenschaftlichen Expedition NOWR
Heftige Kritik an Weigerung der deutschen Autoindustrie
Die Umweltorganisation Greenpeace hat an einem gebrauchten Mercedes C 220 Diesel gezeigt, dass der Krebs auslösende Dieselruß schon lange aus den Abgasen deutscher Pkw gefiltert werden könnte. Bisher argumentierten die Autohersteller damit, dass ein nachträglicher Einbau von Rußfiltern in Dieselautos nicht möglich wäre. In Stuttgart zeigte die Umweltschutzorganisation, dass auch ein nachträglich eingebauter Filter nur noch ein Ze