Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
Ein 17-köpfiges Expertenteam des UN-Umweltprogramms (UNEP) wird zwölf Regionen Bosnien-Herzegowinas auf das Vorkommen von abgereichertem Uran untersuchen
Das abgereicherte Uran (depleted uranium/ DU) könnte von Munitionen stammen, wie sie im Zuge des Bosnienkonflikts 1994/95 verwendet wurden. Die Entnahme von Boden-, Wasser- und Luftproben erfolgt auf Anfrage der Regierung Bosnien-Herzegowinas. Der Einsatz wird von den Regierungen Italiens
Radar misst Bodenstruktur
Ein Forscherteam hat nach Angaben des Wissenschaftsmagazins Scientific American ein neues System entwickelt, das die Fruchtbarkeit von Böden schnell und ohne große Freiversuche feststellen soll. Mithilfe von Radarwellen soll die Bodenstruktur rasch erfasst werden. Physikalische und mechanische Eigenschaften eines Bodens können so ohne wesentliche Eingriffe festgestellt werden. In der Oktober-Ausgabe des Wissensc
Wissenschaftler entwickeln neuen Test für organische Stäube in Viehställen
In Viehställen ist immer Bewegung, die Tiere werden gefüttert, es wird ausgemistet. Dann schwebt ein organischer Staubcocktail in der Luft, in dem sich unter anderem Bakterien, Schimmelpilzsporen und tierische Proteine befinden. Diese Bioaerosole können, eingeatmet, beim Stallpersonal und den Tieren Entzündungen auslösen, vor allem in den Bronchien und der Lunge. Aber auch Allergien können auftreten. Da die Sta
Schiff legte einmillionste Seemeile für die Forschung zurück
Heute kehrt das Forschungsschiff “Polarstern” des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung (AWI) von seiner 18. Arktisreise zurück nach Bremerhaven. Rund 100 Wissenschaftler waren während der vier Monate dauernden Arktis-Expedition an Bord, um Daten über die Kontinentalverschiebungen zwischen Spitzbergen und Grönland, über die Meeresströmungen in der Fr
Das Fachinformationszentrum (FIZ) Karlsruhe hat sein Angebot an wissenschaftlich-technischen Online-Informationen um die Fachdatenbank AQUIRE erweitert
Die in AQUIRE enthaltenen Dokumente informieren über toxische Wirkungen chemischer Substanzen auf Süß- und Meereswasserorganismen sowie Wasser- und Uferpflanzen. Das FIZ Karlsruhe bietet diese Datenbank über sein renommiertes Informationsnetz STN International weltweit an.
Ökotoxikologische Daten haben in jüngster Zeit durch
Mit Kleie, die beim Mahlen von Getreide anfällt, können die krebserregenden und organschädigenden Substanzen Arsen und Hexachlorcyclohexane (HCHs) aus Industrieabwässern gefiltert werden
Fraunhofer-Forscher haben gemeinsam mit der GUTec mbH eine mobile Anlage mit Bioadsorbern aus Kleie entwickelt. Sie verringert Arsen und HCH im Wasser bis weit unter die gesetzlichen Grenzwerte.
Kleine Kleie mit großer Wirkung: Forschern vom Fraunhofer IGB ist es gelungen, mit Bioadsorbern a
Seit dem Ende des Kalten Kriegs steigen die Temperaturen in Mitteleuropa noch rascher: So kann man zusammenfassen, was Prof. Hartmut Graßl, Direktor am Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie, und Dr. Olaf Krüger vom Meteorologischen Institut der Universität Hamburg jüngst aus einer fast zwanzigjährigen Satelliten-Messreihe herausgefiltert und in der Zeitschrift Geophysical Research Letters (10. Oktober 2002) veröffentlicht haben
Die Wissenschaftler selbst sprechen von einem “
Politische Wende beschert Klimaforschern ein “Großexperiment”
Seit dem Ende des Kalten Kriegs steigen die Temperaturen in Mitteleuropa noch rascher: So kann man zusammenfassen, was Prof. Hartmut Graßl, Direktor am Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie, und Dr. Olaf Krüger vom Meteorologischen Institut der Universität Hamburg jüngst aus einer fast zwanzigjährigen Satelliten-Messreihe herausgefiltert und in der Zeitschrift Geophysical Research Letters (10. Oktober 2002) veröffentli
Neue Messmethode in Deutschland, Italien und Großbritannien im Test
Forscher der University of Essex haben in Zusammenarbeit mit Partnern aus Italien, Dänemark, Deutschland und Großbritannien ein neues Verfahren zur Niederschlagsmessung entwickelt, das zu einem besseren Hochwasserschutz beitragen soll. Die Technik, bei der Dualfrequenz-Richtfunk zum Einsatz kommt, wird derzeit im Irwell-Valley in Nordwestengland, in den italienischen Bergen und im Ruhrgebiet getestet. Das Verfahren i
Kieler Wissenschaftler erkunden Zirkulation
In der neuesten Ausgabe der Wissenschaftszeitschrift nature (Datum 10. Oktober 2002) wird über meeresphysikalische Untersuchungen im Nordatlantik berichtet, an denen das Institut für Meereskunde an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel maßgeblich beteiligt ist.
Mit Hilfe sogenannter “Floats”, das sind Treibkörper, die mit den Ozeanströmungen verdriften, konnten Dr. Walter Zenk und seine Arbeitsgruppe vom Institut für Meereskun
Über 11.000 Spezies sind vom Aussterben bedroht
Die Zahl der vom Aussterben bedrohten Tiere ist im neuesten Bericht der “International Union for Conservation of Nature” IUCN in diesem Jahr erneut um 124 Spezies erweitert worden. Das berichtet das Wissenschaftsmagazin New Scientist. Insgesamt stehen damit 11.167 Spezies auf der “Roten Liste”. Das bedeutet, dass die Anzahl der noch lebenden Spezies einen kritischem Zustand erreicht hat. Auch in Europa sind weitere Tierarten dazugekomme
Mit der genmanipulierten Variante der Ackerschmalwand könnten in Zukunft arsenverseuchte Böden gereinigt werden
Die Pflanze nimmt das giftige Schwermetall über die Wurzeln auf und reichert es in ihren Blättern an. Nach der Ernte könnte das erhaltene Arsen auf einfachem Weg unschädlich gemacht werden, so die Hoffnung von Forschern der University of Georgia in Athens. Wie die Forscher in der Online-Ausgabe von Nature berichten, könnte die Gentechnik ein neues biologisches Werkzeug für
Das 11. Kunststoff und Recycling Kolloquium von Fraunhofer UMSICHT und FKuR am 12. und 13. September 2002 in Krefeld fand bei einer Vielzahl von Fachleuten aus der Kunststoffrecyclingbranche wieder einen großen Anklang.
Kunststoff-Recycling bleibt weiter spannend, das zeigten die Vorträge und Diskussionen auf dem 11. Kunststoff und Recycling Kolloquium. Durch die Innovationen im Verpackungsrecycling der vergangenen Jahren, stellt die geplante Erhöhung der Verwertungsquoten für Kunsts
Auch wenn der geräucherte Lachs öfter am Teller europäischer Haushalte landet, rosig sind die Zeiten für wildlebende Fische nicht mehr.
Parasiten und Krankheiten bedrohen Lachse in freier Wildbahn mehr als bisher angenommen. Zwei Drittel der in freier Wildbahn lebenden Lachse sind in den vergangenen 30 Jahren nach Angaben von Umweltorganisationen bereits verschwunden. Bei einer Konferenz in Dänemark wurde das Ergebnis bekanntgegeben, berichtet BBC-Online.
Schottische Forsch
Querschnittssymposium “Oil 2002” vom 7. – 8. Oktober an der Universität Jena “Deutsches Speiseöl aus Raps ist ein Spitzenprodukt, und vom ernährungswissenschaftlichen Standpunkt aus genauso gesund wie Olivenöl” – das ist nur eine der Kernbotschaften des Oil 2002-Symposiums, das die Friedrich-Schiller-Universität Jena zusammen mit der Universität Halle organisiert. Wissenswertes und Verblüffendes rund um Pflanzenöle werden die geladenen Experten am 7. und 8. Oktober präsentieren. Wusste
Bisher gibt es keine Methode, um dreidimensionale Karten von Planeten anzufertigen, die ohne sogenannte 3D-Brillen gelesen werden können. Dieses Problems hat sich Prof. Manfred Buchroithner vom Institut für Kartographie der TUD gemeinsam mit seinen Mitarbeitern angenommen. Das Forschungsprojekt ist Bestandteil der internationalen Mars Express Mission (MEX).
Ziel dieser Mission ist es, den Mars umfassend zu erforschen. Die Teilaufgabe für die Dresdner: Die Erstellung einer dreidimensionalen K