Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
Gemeinsame Presseerklärung von Öko-Institut e.V. und Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FIBL)
Pünktlich zur “Grünen Woche” erscheint neue Studie
Gentechnik in der Landwirtschaft würde den ökologischen Landbau gefährden, der auf den Einsatz der Gentechnik verzichtet. Und er gefährdet damit auch die Freiheit der Verbraucher, zwischen Produkten mit und ohne Gentechnik wählen zu können. Zu diesem Ergebnis kommt die Untersuchung “Grüne Gentechnik und ökologische L
Ein internationales Wissenschaftlerteam hat mit Unterstützung der National Geographic Society im Schwarzen Meer das älteste jemals dort entdeckte Schiffswrack gefunden. Kürzlich abgeschlossenen Untersuchungen zufolge sank das Schiff zwischen dem 5. und dem 3. Jahrhundert v. Chr. vor der Küste des heutigen Bulgarien. Zur Datierung des Schiffswracks untersuchten die Wissenschaftler Fischgräten, die in einer der Tonamphoren gefunden wurden, mit denen das Schiff beladen war. Die Analyse ergab, d
Alternative Methoden zur Bekämpfung von Echtem Mehltau in Weinkulturen untersuchte der australische Wissenschaftler Peter Crisp von der australischen Universität Adelaide.
Echter Mehltau verursacht in der australischen Weinindustrie jährlich einen Schaden von 30 Millionen Dollar. Der Wissenschaftler untersuchte 40 alternative Methoden, die zur Mehltaubekämpfung angewandt werden. Die meisten zeigten keine befriedigende Wirkung. Nur eine Behandlung mit Milch oder Molke war erfolgreich. Die M
Geologen untersuchen Erdbebenzone in der Türkei
Kaum ein Land in Europa wird so häufig von Erdbeben heimgesucht wie die Türkei. Am Boden des Marmarameeres – einem Binnenmeer im Nordwesten der Türkei, das mit dem Schwarzen Meer durch den Bosporus und mit dem Ägäischen Meer durch die Dardanellen verbunden ist – gibt es eine Erdbebenzone, die Geologen von der Freien Universität Berlin wissenschaftlich untersucht haben. Bei der Analyse von entnommenen Sedimenten kamen sie zu überraschend
Mit der Entwicklung von standardisierten Testfischpopulationen des Zebrabärblings (Danio rerio) für ökotoxikologische Untersuchungen befasste sich eine kürzlich abgeschlossene Forschungsarbeit an der Georg-August-Universität Göttingen.
Am Institut für Tierzucht und Haustiergenetik wurde versucht, durch die Kreuzung reinerbiger (homozygoter) Zuchtlinien Fische zu erhalten, die als Testfische mit möglichst geringen individuellen Abweichungen reagieren. Mit speziellen Züchtungsverfahren wurd
Gentechnisch veränderter Raps kann in begrenztem Umfang auf benachbarte Felder und auf verwandte Wildpflanzen auskreuzen. Damit bestätigt ein kürzlich veröffentlichter englischer Bericht ähnliche Ergebnisse anderer Studien.
Ausgewertet wurden Freisetzungsversuche mit verschiedenen gentechnisch veränderten Rapspflanzen in England zwischen 1994 und 2000. Der neue, gegen Ende 2002 veröffentlichte Bericht präsentiert die Ergebnisse einer sechs Jahre andauernden Untersuchung des N
Zwei Wochen nach Einführung des Dosenpfandes hat Bundesumweltminister Juergen Trittin eine positive Zwischenbilanz gezogen.
“Das Dosenpfand markiert eine Wende auf dem Getränkemarkt”, sagte Trittin. “Die Einführung der Pfandpflicht auf Einweg-Getränkeverpackungen stabilisiert Mehrweg und stoppt den Trend zu immer mehr Wegwerfverpackungen. Das ist gut für die Umwelt und die 250.000 Beschäftigten im Bereich der Mehrwegwirtschaft.” Zudem wachse nunmehr die Bereitschaft der Bundesländer,
Noch vor 20 Jahren waren flechten- oder moosbewachsene Bäume in Nordrhein-Westfalen eine Rarität: Luftschadstoffe wie Schwefeldioxid hatten den empfindlichen Indikator-Pflanzen schleichend den Garaus gemacht. Heute ist die Situation genau umgekehrt.
Biologen der Universität Bonn konnten bei einer landesweiten Untersuchung des Baumbestandes über 130 verschiedene Flechten- und Moos-Arten identifizieren, darunter auch sehr seltene und empfindliche. Dennoch geben die Wissenschaftler keine
Hausbesitzer, die Geld für Heizenergie sparen wollen, befinden sich in einer Zwickmühle. Wenn sie die Außenwände zu stark dämmen und luftdichtere Fenster einbauen, reduzieren sie den Luftaustausch zwischen Innen und Außen. Um muffiger und zu feuchter Raumluft mit der Neigung zum Schimmelwachstum vorzubeugen, sollte etwa die Hälfte des Luftvolumens pro Stunde erneuert werden. Durch unkontrolliertes Dauerlüften wird dies noch übertrieben – so sehr, dass der Wärmeverlust durch Luftaustausch in der Größe
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, bauten in Deutschland im Jahr 2002 etwa 14 000 Betriebe auf einer Fläche von 48 000 Hektar (ha) Äpfel und Birnen, Süß- und Sauerkirschen, Pflaumen und Mirabellen, Aprikosen, Pfirsiche und Walnüsse für den Verkauf an (Marktobstbau).
Damit hat sich die Zahl der deutschen Obstbauern seit der letzten Erhebung 1997 um knapp 8 000 oder 37% und die bewirtschaftete Baumobstfläche um 7 000 ha oder knapp 13% verringert. Die Vergleichbarkeit der Ergebniss
In den Balkanländern ist der Schädling seit einigen Jahren aktiv, betroffen sind auch Norditalien und Frankreich; nach Expertenmeinung ist es nur noch eine Frage der Zeit, wann der in den 1990er Jahren aus Nordamerika eingeschleppte aggressive Maiswurzelbohrer auch Deutschland befallen wird.
Die Larven des Maiswurzelbohrers – Diabrotica virgifera virgifera – fressen die Wurzeln der Maispflanzen an. Die dadurch entstehenden Schäden können in Europa nach Schätzungen von Fachleuten Kost
ICESat von der Airforce-Base Vandenberg gestartet
Ein Satellit zur Beobachtung der Eisdecke, ist am Sonntag von der Airforce-Base Vandenberg in Zentral-Kalifornien in die Erdumlaufbahn geschossen worden. ICESat soll den Forschern genau Aufschluss über Veränderungen der Eisdecken in der Arktis und Antarktis liefern.
Die Ergebnisse der Forschungsberichte sollen zu Modellen für die Berechnungen herbeigezogen werden, wie sich ein steigender Meeresspiegel aufgrund schrumpfender
Handelskrieg soll genetisch veränderte Lebensmittel in Europa durchsetzen
Das berichtet die Washington Post Amerikanische Juristen zeigen sich vom Vorschlag des Handels-Repräsentanten Robert Zoellick positiv angetan und stehen einer Klage bei der World Trade Organisation (WTO) durchaus aufgeschlossen gegenüber.
Wenn es nach Zoellick gehe, könne die Klage sogar innerhalb von einigen Wochen eingebracht werden. Einer Klage stehen auch amerikanische Bauernverbände durchaus positi
Erstmals Identifikation von magnetischen Meeresströmungen in Magnetfeldmessungen des Satelliten CHAMP
Erstmals ist es Wissenschaftlern am GeoForschungsZentrum Potsdam (GFZ) in Zusammenarbeit mit der University of Washington gelungen, die magnetische Signatur von Meeresgezeitenströmungen vom Satelliten aus zu kartieren (SCIENCE, 10. Januar 2003, Vol. 299, pp. 239-241).
Schon seit einiger Zeit wurde vermutet, dass die Bewegung des gut leitenden Meerwassers durch das Erdmagnetf
Die Große Zitterspinne ist die Spinne des Jahres 2003.
Mit diesem Tier will ein Kuratorium aus Spinnenforschern auf eine bekannte Spinne und ihre Ungefährlichkeit hinweisen. Zitterspinnen sitzen in jedem Haus meist unter der Decke an zarten, kaum sichtbaren Gespinsten und warten dort auf ihre Beute wie Mücken, Fliegen, aber auch andere Spinnen.
Zitterspinnen sind leicht an ihren sehr dünnen, bis zu fünf Zentimeter langen Beinen erkenntlich. Ihr Körper ist mit höchstens einem
Unerwartete Schätze in Heidelberger Weinbergen
Wissenschaftler des Instituts für Rebenzüchtung Geilweilerhof haben bei Untersuchungen in alten Weinbergen an der badischen Bergstraße bei Heidelberg sehr seltene Rebsorten, darunter auch einige Stöcke der uralten Sorte “Weißer Heunisch” gefunden – kulturhistorisch eine kleine Sensation.
Erika Dettweiler und Andreas Jung, Rebenkundler an dem zur Bundesanstalt für Züchtungsforschung an Kulturpflanzen (BAZ) gehörenden Institut, ha