Mit der Entwicklung von standardisierten Testfischpopulationen des Zebrabärblings (Danio rerio) für ökotoxikologische Untersuchungen befasste sich eine kürzlich abgeschlossene Forschungsarbeit an der Georg-August-Universität Göttingen.
Am Institut für Tierzucht und Haustiergenetik wurde versucht, durch die Kreuzung reinerbiger (homozygoter) Zuchtlinien Fische zu erhalten, die als Testfische mit möglichst geringen individuellen Abweichungen reagieren. Mit speziellen Züchtungsverfahren wurden erfolgreich sechs weibliche homozygote Zebrabärblinge produziert.
Über eine Kälteschockbehandlung der Eier dieser Tiere erhielt man letztlich geeignete Zuchtlinien. Die Leistungsvariabilität der Fische wird noch überprüft.
Der Zebrabärbling ist ein favorisierter Testorganismus für ökotoxikologische Testverfahren, die im Chemikaliengesetz vorgeschrieben sind. Während eine Standardisierung des Testverfahrens für Fischtoxizitätstest weitgehend abgeschlossen ist, steht eine Standardisierung des Textorganismus noch aus.




