Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
Zwölf schädliche Stoffe werden verboten
Die Verwendung von zwölf für Mensch, Tier und Umwelt schädlichen Chemikalien ist ab heute, Montag, laut UN-Beschluss verboten. Die als POPs (persistent organic pollutants -organische Gifte) bekannten Chemikalien werden für Geburtsfehler und als Auslöser von Krebs verantwortlich gemacht. Die Vereinten Nationen haben bereits Mitte Februar den 17. Mai als Datum des Inkrafttretens des Abkommens, an dem 50 Staaten teilnehmen, festgelegt.
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Studie räumt mit ewigen Argumenten der Walschlächter und Robbentöter auf
Tatsächlich haben Fischer, Walfänger und Robbenkiller unrecht, wenn sie damit argumentieren, dass ihnen die Meeressäuger den wertvollen Speisefisch wegnehmen. Nach einer heute, Montag, im Wissenschaftsmagazin New Scientist veröffentlichten Studie jagen die beiden Konkurrenten nämlich in ganz verschiedenen Zonen der Meere. Augenscheinlich ist jedenfalls die Tatsache, dass dort, wo 80 Prozent der Fischer unterweg
Neue Vulkanart im Golf von Mexiko entdeckt
Unterwasser-Vulkane aus denen Asphalt statt Lava quillt: Sie wurden jetzt im Golf von Mexiko auf einer Expedition mit dem Forschungsschiff SONNE entdeckt, die Prof. Gerhard Bohrmann vom DFG-Forschungszentrum Ozeanränder leitete. Sein multinationales Wissenschaftlerteam stieß dabei in 3.000 Metern Wassertiefe auf ein artenreiches und bislang völlig unbekanntes Ökosystem. Über die spektakuläre Entdeckung berichtet die Wissenschaftszeitschrift S
Mainzer Max-Planck-Forscher belegen, dass die Luftverschmutzung durch Ozon zunehmend zu einem weltweiten Problem wird
Ozonmessungen über dem Atlantischen Ozean, durchgeführt von Forschern des Mainzer Max-Planck-Instituts für Chemie und des Deutschen Wetterdienstes im Zeitraum 1977-2002, zeigen, dass der Ozongehalt der Luft in den nördlichen mittleren Breiten nur gering angestiegen ist. Hingegen ist in niedrigen Breiten und in der südlichen Hemisphäre eine bemerkenswert starke Ozonzu
Lebensraum bedrohter Arten – DBU fördert Fürst-Pückler-Park mit 80.000 Euro Der junge Fürst Pückler-Muskau besucht einen Park in London – und ist begeistert von dessen neuem Stil, der nichts mehr wissen will von gestutzten und abgezirkelten, für die Bevölkerung unzugänglichen Gärten. Pückler kehrt zurück ins heimische Sachsen und wird zum Schöpfer einer Parklandschaft, die zum Vorbild in Europa wird. Pücklers Vision: eine für alle Bürger offene Landschaft kreieren, der man die Inszeni
In der Vergangenheit wurde der Begriff “Meeresressourcen” im Wesentlichen auf eine einzige Ressource angewandt: die Fischerei. Tatsächlich bleibt Fisch als Quelle für wirtschaftliche Aktivitäten und Lebensmittel zweifelsohne eine unserer bedeutendsten Meereswaren. Jüngste wissenschaftliche Fortschritte haben jedoch den Reichtum an anderen, in unseren Meeren und Ozeanen enthaltenen Ressourcen zum Vorschein gebracht und deren Bedrohung durch menschliche Aktivitäten wie die Großfischerei hervorgehoben.
Max-Planck-Wissenschaftler haben bisherige Vorstellungen korrigiert, wie viel Energie benötigt wird, um das Magnetfeld der Erde zu erzeugen
Das Magnetfeld der Erde entsteht im flüssigen äußeren Eisenkern der Erde in etwa 3.000 Kilometer Tiefe. Durch den Wärmefluss vom Erdkern in den Gesteinsmantel setzt sich das flüssige Eisen in Bewegung, ähnlich wie Wasser in einem geheizten Kochtopf. Diese Bewegungen des elektrisch leitenden Eisens führen zum so genannten Dynamo-Effekt: Elektrisch
Klimaduo älter als gedacht
Islandtief und Azorenhoch bestimmen das Winterwetter in unseren Breiten – und das auch schon vor über 120.000 Jahren. Dies hat ein internationales Team um Dr. Thomas Felis und Dr. Gerrit Lohmann vom DFG-Forschungszentrum Ozeanränder der Universität Bremen jetzt nachgewiesen. Zusammen mit jordanischen Forschern untersuchten sie die chemische Zusammensetzung fossiler Korallen aus dem nördlichen Roten Meer im Vergleich mit einem Klimamodell. Die Ergebnisse ersc
Hollywood hat ein Katastrophenszenario weniger: Der so genannte Sonnenwind soll die Erde vor dem tödlichen kosmischen Teilchenbeschuss retten, wenn der Schutz des schwindenden Erdmagnetfeldes zusammenbricht. Das zumindest meinen Münchner Forscher auf Grundlage von Modellrechnungen. Der Sonnenwind ist ein konstanter Strom elektrisch geladener Atomkerne von der Sonne. Er werde die Erde einhüllen und dabei ein Ersatzmagnetfeld erzeugen, berichtet das britische Wissenschaftsmagazin «New Scientist» (Nr.
Auf der vom 11. bis 14. Mai stattfindenden Analytik-Messe in München, Deutschland, wird eine neues europäisches Markenzeichen mit der Bezeichnung Europäische Referenzmaterialen (ERM®) eingeführt.
Ziel des ERM-Zeichens ist die Stärkung des öffentlichen Vertrauens in den Bereichen Ernährung, Gesundheitsfürsorge und Umweltschutz durch Bereitstellen eines europäischen Systems zur Ermittlung chemischer und biologischer Elemente in Lebensmitteln und anderen Erzeugnissen.
“Durch diese In
Der große Graben im Donau-Delta
In der Ukraine beginnen heute die Bauarbeiten am Bystroye Kanal im Donau-Delta. Der Bau soll für die Ukraine die Schiffsverbindung von der Donau ins Schwarze Meer verbessern. Der Kanal führt mitten durch das ukrainische Biosphärenreservat Donau-Delta und durchschneidet damit das jüngste, vor unseren Augen wachsende Festland Europas.
Damit wird dem gesamten 417.800 Hektar großen Donau-Delta, dem größten und wertvollsten Feuchtgebiet Europas, gr
Schimmelpilze bleiben problematisch
Wie lässt sich ungenügend getrocknetes Dürrfutter konservieren? Dieses Problem betrifft besonders die gepressten Großballen. In der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Nutztiere (RAP) in Posieux wurde unter praxisnahen Bedingungen der Einsatz stabilisierter Propionsäure (Ammoniumsalz) als Konservierungsmittel getestet. Das Naturwiesenfutter des zweiten Schnitts wurde bei einem mittleren Trockensubstanzgehalt (TS) von 76 Prozent in sechs Varianten
Zum ersten Mal konnten Forscher im Labor die durch die Felsen des Erdmantels hervorgerufenen Deformationen reproduzieren, die sich unter extremen Druck- und Temperaturbedingungen vollziehen, so wie sie auch im Erdmantel bei einer Tiefe von 700 Kilometern (ein Weltrekord!) herrschen. Diese Zusammenarbeit von Forschern des französischen Labors für Strukturen und Eigenschaften der Festkörper (Universität Lille), der Universität Bayreuth und der Universität Budapest wurde im renommierten Fachjournal „N
Mehr als 600 wildwachsende Arten vor dem Aussterben
Nach Angaben der UNO-Umweltorganisation UNEP sind mindestens 600 der 1.200 weltweit vorkommenden Bambus-Pflanzen massiv vom Aussterben bedroht. Die Bambuswälder sind aber nicht nur für den Menschen, sondern auch für die Tierwelt ein wichtiges Habitat, berichtet BBC-Online. Bedroht ist auch der Handel mit Bambusprodukten, der immerhin jährlich Umsätze von rund 2,7 Mrd. Dollar bringt.
Die Angaben über die Bestände der Bambuswä
Forschung und Entwicklung sind die Basis für Innovationen und tragen maßgeblich zum Fortschritt unserer Gesellschaft bei. Welchen Beitrag die deutsche Pflanzenzüchtung dazu leistet, hat Volkswirtschaftler Professor Dr. Harald von Witzke, Humboldt-Universität Berlin, im Rahmen einer Studie untersucht. Das Ergebnis: Investitionen in die Züchtungsforschung sind in Deutschland für Landwirtschaft und Verbraucher äußerst profitabel. Jeder Euro, der in Deutschland in die Pflanzenzüchtungsforschung
Ab 2005 müssen Städte dafür sorgen, dass auch Grenzwerte für Feinstaub überall im Stadtgebiet eingehalten werden, die durch die EU-Rahmenrichtlinie Luftqualität vorgegeben sind und in Zukunft weiter verschärft werden. Um Überschreitungen zu vermeiden, muss man wissen, woher die Luftverschmutzung stammt. Dr. Eberhard Reimer, Leiter der Troposphärischen Umweltforschung (TrUmF) am Institut für Meteorologie der Freien Universität Berlin (FU), verfolgt die Luftwege der Staubpartikel bis zu ihrem Ursprung