Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
Jürgen Trittin: viel versprechendes Pilotprojekt
Die Belastung der Luft mit Feinstäuben ist eine Hauptursache für schwere Erkrankungen der Atemwege, ihre drastische Verringerung zählt daher zu den vorrangigen Aufgaben der Umweltpolitik. Diesem Ziel dient ein neues Pilotprojekt in Hamburg, das Bundesumweltminister Jürgen Trittin mit rund 1,5 Millionen Euro aus dem “Investitionsprogramm zur Verminderung von Umweltbelastungen” fördert. Mit dem von der Norddeutschen Affinerie geplanten V
Kooperation zwischen den Universitäten Frankfurt, Mainz und Darmstadt sowie dem Max-Planck-Institut für Chemie
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat zum 1. Juli 2004 einen neuen Sonderforschungsbereich (SFB 1990) zum Thema “Die troposphärische Eisphase” eingerichtet und zunächst für einen Zeitraum von vier Jahren Forschungsmittel in Höhe von etwa fünf Millionen EURO bewilligt. In diesem Forschungsverbund werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus insgesamt sieben Institute
Viele zentralisierte Abwasseraufbereitungsanlagen sind veraltet und müssen erneuert werden. Außerdem haben sich die herkömmlichen septischen Tank-/Feldsysteme für die Abwasseraufbereitung als ungeeignet erwiesen, denn sie sind mit einem hohen Grundwasserstand bzw. schlechter Bodensickerung verbunden. Deswegen werden energiesparende und umweltfreundlichere Methoden zur Abwasseraufbereitung und Trinkwassererhaltung benötigt.
Es ist schon lange bekannt, dass natürliche Feuchtgebiete wie Sümpfe
Schwimmen ist eine feine Sache – so lange die Wasserqualität stimmt. Um diese konstant zu halten, werden in Schwimmbädern Filter eingesetzt, die regelmäßig gereinigt werden müssen. Dabei wird viel Wasser verbraucht, das größtenteils als Abwasser entsorgt wird. Die Firma Aquila aus dem baden-württembergischen Wertheim hat ein System entwickelt, das erheblich weniger Energie und Spülwasser benötigt als herkömmliche Filter. Mit finanzieller Unterstützung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) wird da
Mit Meeresschildkröten-Tourismus lässt sich nach neuesten Berechnungen des WWF fast dreimal mehr Geld verdienen als durch den Handel mit Schildpatt, Schildkrötenfleisch und -eiern. In einer Studie zum ökonomischen Wert der Panzertiere, die der WWF heute in der Schweiz vorstellt, rechnen die Umweltschützer außerdem vor, dass durch das weltweite Schrumpfen ihrer Bestände auch touristische Angebote und Arbeitsplätze in vielen Entwicklungsländern gefährdet sind. Die Autoren vergleichen den Gewinn, der si
Weniger Proteine bei der Ernährung von Schweinen können die Ammoniakemissionen in die Luft verringern. So wird weniger Jauche produziert und damit die Umweltbelastung verringert. Zu diesen Ergebnissen kam eine Forschungsgruppe des CEMAGREF im Rahmen des Programms „Umweltfreundliche Schweinehaltung“. Ammoniak ist ein Reizgas, das bei Züchtern und Tieren Krankheiten wie Asthma oder chronische Bronchitis verursacht und so Wachstumsstörungen hervorruft. Die Niederschläge tragen ebenfalls zur Eu
Plattentektonik ist ein globales Schema, das gut funktioniert und ein befriedigendes Bild der Erddynamik bietet.
Die Frage ist jedoch, seit wann dieses Schema funktioniert. Seit wann existieren Subduktionszonen (Subduktion ist die Absenkung von Ozeanplatten entlang der großen Tiefseegräben)? Was wurde aus den absinkenden Platten?
Einen Teil der Antwort lieferten jetzt Forscher des französischen CNRS und des südafrikanischen Geowissenschaftszentrums von De Beers. Sie analys
Viele renommierte Wissenschaftler, die im Rahmen einer internationalen Unesco Veranstaltung versammelt waren, haben am vergangenen Freitag ihren «Aufruf aus Paris» gestartet. Ziel dieses Aufrufes ist es, der Öffentlichkeit die Gefahren der chemischen Umweltverschmutzung bewusst zu machen.
Er unterstreicht den sich immer weiter verschlechternden Gesundheitszustand weltweit und seine Folgen: vermehrtes Auftreten von Krebserkrankungen, 15% der europäischen Pärchen sind unfruchtbar und 1 von
Innovative Technik spart 260.000 Kubikmeter Abwasser im Jahr. DBU förderte mit rund 635.000 Euro Man sieht es dem einzelnen Blatt nicht an: für die Produktion von Papier wird sehr viel Wasser benötigt, etwa 14 Liter pro Kilogramm. Um den Verbrauch dieser wertvollen Rohstoffquelle zu senken, hat die Papierfabrik Julius Schulte Söhne (Düsseldorf) eine absolute Neuheit für die Branche entwickelt. Mit finanzieller Unterstützung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) ist es den Rheinlän
40 Prozent der in Hühnern vorkommenden Bakterien sind inzwischen unempfindlich gegen mindestens ein Antibiotikum. Das fanden Schweizer Forscher heraus, die 415 Hühnerfleisch-Proben von mehr als 120 verschiedenen Lebensmittelhändlern der gesamten Schweiz und Liechtensteins auf Antibiotika-Resistenzen untersuchten. 91 verschiedene Campylobacter-Stämme wurden identifiziert, davon waren 59 Prozent gegen alle getesteten Antibiotika resistent, 19 Stämme gegen ein Antibiotikum, neun Stämme gegen zwei und ac
FAL entwickelt Demonstrationsanlage zur Abwasser- und Abfallverwertung an Schlachthöfen
“Gesundheitliche Gefährdung der Bevölkerung durch stark verschmutztes Wasser und Geruchs- und Rauchentwicklung vom Rinder-Schlachthof in Jakarta”. Diese Meldung gehört der Vergangenheit an, seitdem im Herbst 2002 eine moderne, beispielhafte Demonstrationsanlage zur Abwasserbehandlung und Kompostierung am dortigen Schlachthof in Betrieb genommen worden ist. Zuvor wurde das gesamte Abwasser ungereini
Globales Dimming: CO2-Ausstoß und Partikel sind schuld
Wissenschaftler des australischen geophysikalischen Instituts haben beim Jahrestreffen der Geophysical Union in Montreal einmal mehr den Beweis angetreten, dass die Erde durch Wolken und Partikel zunehmend dunkler wird. Im Klartext bedeutet dies, dass weniger Sonnenstrahlen die Erdoberfläche erreichen. Dieser Vorgang wird “globale Dimming” genannt. Die Forscher äußern sich besorgt über die Tatsache, hoffen aber darauf, dass dadur
Wissenschaftler aus Berlin und Göttingen entdecken Weg der Ausbreitung von Scrapie in den Muskel
Übertragbare Erreger von Prionkrankheiten, wie “Scrapie” lassen sich schon vor dem Auftreten erster klinischer Symptome in der Muskulatur nachweisen. Dabei dringen die Erreger offensichtlich aus dem Gehirn oder Rückenmark über Nerven in Muskelfasern ein, in denen sie sich dann weiter ausbreiten können, wie Forscher vom Robert Koch-Institut in Berlin und dem Institut für Neuropathologie an
In den letzten vier Jahrzehnten beobachten wir eine Abnahme der Sonnenstrahlung am Erdboden. Im Mittel hat die Einstrahlung um 1.3% pro Dekade abgenommen. Besonders stark ist die Abnahme über Landflächen. Trotzdem steigen die bodennahen Temperaturen weiter an. Ein Paradox?
Wissenschaftler vermuten, dass einerseits die Zunahme von Wasserdampf – eine wärmere Atmosphäre kann mehr Wasserdampf aufnehmen – und andrerseits die Zunahme von Aerosolpartikeln diese Abnahme der Sonnenstrahlung v
Anthropogen verursachte Treibhausgase beeinflussen die Nordatlantische Oszillation heute ähnlich wie erdgeschichtliche Veränderungen der Umlaufbahn um die Sonne
Der Ausstoß von Treibhausgasen, die der Mensch in den letzten hundert Jahren in Gang gesetzt hat, beeinflussen das für die Nordhalbkugel unserer Erde bestimmende Klimaphänomen der so genannten Nordatlantischen Oszillation (NAO) in ähnlichem Umfang wie frühere Veränderungen in der Umlaufbahn der Erde um die Sonne. Dies zeigen F
Nach aktuellen Angaben des Umweltprogramms der Vereinten Nationen UNEP sind weltweit die Hälfte aller 1.200 Bambusarten vom Aussterben bedroht. Bambus ist das Hauptnahrungsmittel der ebenfalls seltenen Großen Pandas, des berühmten Wappentiers der Umweltschutzorganisation WWF. Pandas sind im Gegensatz zu den anderen Vertretern der Bärenfamilie fast reine Vegetarier und ernähren sich hauptsächlich von den nährstoffarmen Blättern und Stengeln des Bambus. Um satt zu werden, ist ein ausgewachsener Panda