Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
Farbige Schmuckelemente zieren die Portale der St. Jakobi-Kirche im brandenburgischen Perleberg – glasierte Ziegel und Formsteine, wie sie oft an bedeutenden Gebäuden im norddeutschen Raum zu finden sind. In den vergangenen Jahrzehnten haben Luftschadstoffe diese Besonderheit stark geschädigt. In einem von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) unterstützten Projekt haben sich Wissenschaftler unter Leitung des Norddeutschen Zentrums für Materialkunde von Kulturgut (ZMK) gemeinsam mit Restauratore
70 Naturschutzexperten aus Europa trafen sich am 7.5.2004 im Leipzig-Institut für ökologische Raumentwicklung in Dresden
Im Mittelpunkt der Tagung stand eine ehemalige Außengrenze der EU, nämlich die Grenze Deutschlands mit Polen und der Tschechischen Republik. Die Experten stellten erhebliche Probleme bei der grenzüberschreitenden Umsetzung der FFH Richtlinie fest. Dadurch gehen erhebliche Chancen für die Sicherung der biologischen Vielfalt verloren. Notwendig sei ein verstärkter Aus
Antwort liegt in Interaktion zwischen Troposphäre und Stratosphäre
Seit Jahren kämpfen die Klimatologen mit einem Problem: Temperaturen in der niedrigeren Atmosphäre steigen im Verhältnis zur Erdoberfläche wesentlich langsamer als in den zahlreichen Modellvorhersagen. Die Gründe dafür haben US-Forscher entdeckt: Die Antwort liegt in der Interaktion zwischen Troposphäre und Stratosphäre, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature.
Diese Diskrepanz zwischen den Messwerten auf d
Warum Erde und Mars in ihrem Inneren eine so unterschiedliche Eisenverteilung aufweisen, erklären Forscher des Bayreuther Bayerischen Geoinstituts an Hand neuer, jetzt in “Nature” publizierter Forschungsergebnisse.
Nach gängiger Vorstellung haben sich sowohl die Erde als auch der Mars aus einer ursprünglich an Eisenoxiden reichen Materie gebildet. Warum weisen dann aber die beiden Planeten in ihrem Inneren eine so unterschiedliche Verteilung von Eisen auf? Die in dieser Woche von Dav
Das Energiekonzept des “Wohn- und Geschäftshauses München-Lehel” ist das zweihundertste Projekt, das im Internetportal energie-projekte.de des BINE Informationsdienstes vorgestellt wird. Das von der Stadt München geförderte Gebäude erreicht durch innovativen Technikeinsatz einen sehr niedrigen Heizwärmebedarf. Über den Einsatz einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sowie von Vakuumisolationspaneelen zur Wärmedämmung des Wohn- und Geschäftshauses können sich Internetnutzer
Vor allem lungengängige Aerosole in Dieselabgasen müssten reduziert werden
Mit den Dieselabgasen werden neben den sichtbaren Partikelemissionen eine große Anzahl von Feinstpartikel oder von lungengängigen Aerosolen in die freie Atmosphäre ausgetragen. Beim Betrieb von Diesel- aber auch Benzinmotoren sind auch immer polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAKs) vorhanden und es werden zwangsläufig auch Dioxine und Furane mit den Abgasen emittiert. Es ist nachgewiesen, dass bei Be
Neue Untersuchungsmethode spart Energie
Eine bislang nur im Labor eingesetzte Methode zur Bestimmung des Trockenmassegehaltes in Futterpflanzen wurde in Versuchen erfolgreich auf das Feld verlagert. Der große Vorteil der Methode: Sie ist deutlich stromsparender als das übliche Trockenschrankverfahren. Mit der Methode der Nah-Infrarot-Spektroskopie (NIRS) wurden unter den Bedingungen der Futterpflanzenzüchtung auf einer Versuchserntemaschine, einem Grünfuttervollernter, online Messunge
Das kleine Örtchen Laufenburg an der Deutsch-Schweizer Grenze wurde im vergangenen Dezember kurzzeitig berühmt: Die von Schweizer Seite her gebaute neue Rheinbrücke und ihre Anbindung am deutschen Ufer wichen in der Höhe um 54 Zentimeter voneinander ab; “Rheinbrücke mit Treppe” spottete prompt der “Spiegel”. Grund für den Schildbürgerstreich: Deutschland bezieht sich bei Höhenangaben auf den Meeresspiegel der Nordsee, die Schweiz auf das Mittelmeer. Dazwischen klafft aber eine Lücke von 27 Zentimete
Hohe Ozonkonzentrationen belasten die Pflanzenwelt. Das ist seit Mitte der Fünfziger Jahre bekannt. Doch nicht alle Organismen sind im gleichen Maße betroffen. Einige können sich vor den schädlichen Einflüssen besser schützen. Bei Anderen reichen schon geringfügig erhöhte Werte, um erste Schäden beobachten zu können. Wissenschaftler des GSF – Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit – untersuchten die Gründe für diese unterschiedlichen Reaktionen auf erhöhte Ozonkonzentrationen. Früher dachte man,
Fast jeder erinnert sich noch an den “sauren Regen”, der Ende der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts jährlich noch über 100 kg/ha Schwefel (S) auf den Boden brachte. Das Ergebnis waren Schäden an Bäumen, Gebäuden und der Gesundheit des Menschen. Durch die damals begonnene Einführung der Rauchgasentschwefelung in Kraftwerken und von schwefelarmen Treibstoffen gelangen heute nur noch weniger als 10 kg/ha Schwefel im Jahr aus der Atmosphäre in den Boden. Schäden durch Schwefeldioxid und Schwefelsäure s
Deutsche sammeln 5,99 Mio. Tonnen Wertstoffe
Mit der Energie, die durch das Recycling von Verkaufsverpackungen im letzten Jahr eingespart wurde, könnten die deutschen Bäckereien über drei Jahr lang für jeden der rund 83 Mio. Bundesbürger täglich zwei Brötchen backen. Die Einsparung an Primärenergie betrug 64,1 Mrd. Megajoule. Darüber hinaus konnte der Ausstoß von 1,32 Mio. Tonnen klimaschädlicher Treihausgase vermieden werden, was rund 25 Mrd. gefahrenen Bahnkilometern entspricht. Das
Wissenschaftler entwickeln derzeit eine Sonde, um das Wasser unter dicken Eisschichten (subglaziale Seen) beproben zu können. SUSI (Sonde Under Shelf Ice) soll zuerst in der Antarktis getestet werden.
Danach wollen die Forscher sie auf dem Jupiter-“Eismond” Europa einsetzen. Ihr Interesse gilt dabei besonders der biologischen Aktivität oder Lebensspuren und den physikalischen Aspekten des Lebensraums unter dem Eis.
SUSI wurde unter der Leitung von Dr. Helmut Tüg aus der Meer
Wer Wert auf umwelt- und gesundheitsverträgliches Bauen legt, kann sich bei der Produktauswahl am Qualitätszeichen natureplus orientieren. Es kennzeichnet Bauprodukte, die umweltfreundlich hergestellt und gesundheitlich unbedenklich sind. Deshalb zeichnet die VERBRAUCHER INITIATIVE natureplus als Label des Monats im April aus.
„Als Emissionsquelle von Schadstoffen tragen Bau- und Einrichtungsmaterialien entscheidend zur Belastung der Luft bei“, so Heike Dickhut, Referentin der VERBRAUCHER IN
Heidelberger Forscher Dr. Stephan Klemme konnte erstmals in neuseeländischen Gesteinsproben aus dem Erdmantel in Subduktionszonen Fluoridgläser nachweisen, die nur durch Aufschmelzen der subduzierten Platte entstehen können (Geology 32(5), 2004)
Ein Heidelberger Forscher konnte nun erstmals in neuseeländischen Gesteinsproben aus dem Erdmantel in Subduktionszonen Fluoridgläser nachweisen, die nur durch Aufschmelzen der subduzierten Platte entstehen können. Dr. Stephan Klemme vom Mine
University of Utah meteorologists are using a NASA research jet to examine icy, wispy cirrus clouds high in the atmosphere – a study aimed at determining how much the clouds warm Earth’s climate and how much they cool it.
“This experiment involves measuring cirrus clouds, and ultimately will help us understand the mechanisms of climate change,” says Jay Mace, an associate professor of meteorology at the university and mission scientist for the project, which is sponsored by the National Aero
Trotz des Mangels an Ressourcen, unter dem sie seit dem Ende ihrer zentralisierten Wirtschaften leiden, gibt es in den neuen Mitgliedstaaten und Bewerberländern in Mitteleuropa viele Tierforschungszentren von hoher Qualität, die einen bedeutenden Beitrag zu den Forschungsaktivitäten Europas leisten können.
Dringenden Bedarf gibt es im Zuge der Erweiterung der EU-Grenzen insbesondere an einem Transfer von Fachkenntnis in Bereichen wie Lebensmittelsicherheit und Rückverfolgbarkeit von Lebensm