Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
200 internationale Forscher suchen im Arktisboden nach Lösungen des Klimarätsels
Das erste Mal in der Geschichte der Geologie wollen Forscher in den Arktisboden bohren, um Hinweise auf Klimadaten in der Erdgeschichte zu finden. Anfang August werden die 200 Wissenschaftler mit einem russischen Eisbrecher und einem Forschungsschiff den gefährlichen Weg zum Nordpol einschlagen, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature. Bisher ist es noch nie gelungen den Meeresgrund der Arktis anzubohr
Zum diesjährigen Weltumwelttag, der unter dem Motto „Meere und Ozeane – tot oder lebendig?“ steht, hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) eine Verminderung der Belastung von Menschen und Meeren mit giftigen Schadstoffen gefordert. Das geplante neue EU-Chemikalienrecht – bekannt unter dem Kürzel „Reach“ – könne dabei helfen. „Reach“ steht für Registrierung, Evaluierung und Autorisierung gefährlicher Chemikalien. Angelika Zahrnt, BUND-Bundesvorsitzende: „Die Schäden durch d
Französisches Emissionsregister wird in Deutschland getestet
Der französische Umweltminister Serge Lepeltier und Bundesumweltminister Jürgen Trittin haben anlässlich der Konferenz über erneuerbare Energien in Bonn ihrem Wunsch nach einer Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich bei der Einführung des europäischen Treibhausgas-Emissionshandels Ausdruck verliehen.
Die europäische Industrie und die Energielieferanten werden ab dem 1. Januar 2005 an einem
Bundesumweltminister: Jetzt sind die Länder gefordert
Nach nur zweijähriger Vorbereitungszeit unter Federführung des Bundesumweltministeriums hat die Bundesregierung eine Reihe von Meeresschutzgebieten vor der deutschen Küste offiziell an die EU-Kommission gemeldet. Die Gebiete, vier davon in der Nordsee und sechs in der Ostsee, sind ein Beitrag zum europäischen Schutzgebietsnetz “Natura 2000”. “Wir haben gezeigt, wie man europäisches Naturschutzrecht zügig umsetzen kann. Das sollen
Nagekäfer gefährdet zwei der ältesten Bauernhäuser Niedersachsens – Rettungskonzept kommt ohne Chemie aus – 90.000 Euro DBU-Förderung
Klus und Tiding – hinter diesen Namen verbergen sich zwei ganz besondere Häuser. Sie stammen aus dem 16. Jahrhundert und gehören zu den ältesten Bauernhäusern Niedersachsens. Doch an den Denkmälern, die Teil des Heimatmuseums in Haselünne sind, nagt nicht nur der Zahn der Zeit: sie werden auch durch ein kleines, gerade vier Millimeter großes Tierchen
Mit dem Ziel, die Redoxdynamik des chemischen Systems NOM-Eisenoxid-Arsen und die Bedeutung chemischer Randbedingungen für die Redoxdynamik aufzuklären, hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) Bayreuther Hydrologen um Dr. Christian Blodau (Limnologische Forschungsstation, Lehrstuhl für Hydrologie, Prof. Dr. Stefan Peiffer)ein zweijähriges Projekt genehmigt. Es trägt den Titel “Der Einfluss von natürlicher organischer Substanz und Eisenoxiden auf den Redoxzustand und die Komplexierung von Arsen
DLR-Umweltsensor MOS lieferte acht Jahre lang wichtige Daten für die Erforschung des größten Ökosystems der Erde
Die Ozeane bedecken rund 70 Prozent der Erde. Die Erforschung des größten Ökosystems auf unserem Globus war während der vergangenen acht Jahre die Aufgabe des vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelten und gebauten Umwelt-Sensors MOS (Modularer Optischer Scanner), der am 21. März 1996 mit einer Rakete der indischen Raumfahrtorganisation ISRO (Indian Sp
Neue Studie in USA kritisiert Resistenz-Management – Auswirkungen auf nationale Koexistenzregeln?
Bt-Mais ist gentechnisch veränderter Mais, der ein Gen des Bacillus thuringiensis enthält, das die Pflanze veranlasst, selbst Gift gegen Schädlinge herzustellen. Ein Problem dabei ist allerdings, dass die zu bekämpfenden Insekten mit der Zeit resistent gegen die Insektizide werden können. Dies gilt auch für Insektizide, die durch die Pflanze selbst hergestellt werden und nicht nur für die
Clues to the timing and cause of abrupt climate changes in the past may lie in ocean floor sediments, according to a study by scientists at Woods Hole Oceanographic Institution (WHOI).
In a paper published May 21 in the journal Science through its Science Express web site, Konrad Hughen, Timothy Eglinton, Li Xu and Matthew Makou used multiple records of climatic and terrestrial vegetation change preserved in ocean floor sediments in the Cariaco Basin in Northern Venezuela. The sediment core
WWF begrüßt Meldung der NATURA 2000 Gebiete in der deutschen Nord- und Ostsee
Bundesumweltminister Jürgen Trittin hat vorgestern auf dem deutschen Naturschutztag in Potsdam bekannt gegeben, dass Deutschland als erster EU-Mitgliedsstaat eine umfassende Meldung für NATURA 2000 Gebiete in der Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) von Nord- und Ostsee abgegeben hat. Ausgewiesen wurden zwei Vogelschutzgebiete für auf See lebende Vögel wie die störempfindlichen Seetaucher in der Nordsee und die E
Welche Risiken entstehen bei der Freisetzung gentechnisch veränderter Gehölze? Kann man das Auskreuzen von Transgenen vermeiden? Sollten diese Pflanzen steril, also unfruchtbar sein, wenn sie ins Freiland gebracht werden? Bleiben diese Sterilitätsfaktoren in Bäumen stabil? Kann man die Ausbreitung von Pollen im Freiland simulieren? Diesen Fragen gingen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einem dreijährigen Verbundprojekt des Ministeriums für Umwelt-, Naturschutz und Landwirtschaft des Landes
Ohne Moos nix los!
Gartenbau, Landwirtschaft und Naturschutz sollen künftig vom Anbau von Torfmoosen profitieren. Mit Unterstützung der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) untersucht das Botanische Institut der Uni Greifswald jetzt Alternativen zum Abbau nur begrenzt vorhandener Torfe. Ziel ist es, den Rohstoff systematisch anzubauen und zu ernten.
Nicht nur im Erwerbsgartenbau, auch bei Kleingärtnern erfreut sich Torf als Substrat für Spezialkulturen größter Beli
WWF-Studie: Biomasse ist CO2-arme und wirtschaftliche Alternative zur Kohle
Die OECD-Länder könnten bis 2020 etwa 15 Prozent ihrer Stromgewinnung von Kohle auf Biomasse umstellen und so ihren jährlichen Kohlendioxid-Ausstoß um eine Milliarde Tonnen senken. Das geht aus einer am Donnerstag anlässlich der „Internationalen Konferenz für Erneuerbare Energien“ in Bonn (1.-4. Juni) veröffentlichten Studie des WWF hervor. Bisher wird erst ein Prozent des Stromes aus nachwachsenden Rohstoffen
Internationales Aktionsprogramm nimmt Gestalt an
Fuenf Tage vor Beginn der “renewables”-Konferenz in Bonn (1.-4. Juni) nimmt das internationale Aktionsprogramm, das auf der Konferenz verabschiedet werden soll, klare Formen an: Mehr als 60 Beitraege mit konkreten Massnahmen und selbst gesteckten Zielen und Verpflichtungen fuer den Ausbau der erneuerbaren Energien sind bisher von Regierungen, internationalen Organisationen, Verbaenden und der Privatwirtschaft aus aller Welt in Bonn ein
Heidelberger Wissenschaftler wenden hochmodernes Verfahren zur Altersbestimmung an – Ist das Ende eines jahrzehntelangen Streites in Sicht?
Bereits seit Goethes Zeiten erhitzt die Frage nach dem Alter der Felsgrotten in den Externsteinen nahe Detmold die Gemüter immer wieder aufs neue. Denn bis heute ist das archäologische Rätsel ungelöst, ob sie aus vorchristlicher Zeit stammen oder erst im Mittelalter angelegt wurden. Nachweislich haben sich während der späteren Altsteinzeit und d
Der Winter 2003/2004 zeichnete sich in der Schweiz durch allgemein sehr gute Schneeverhältnisse und durch wenig Lawinenopfer aus: Bis zum 25. Mai starben zehn Personen in den Schweizer Alpen bei Lawinenunfällen – das ist weniger als die Hälfte verglichen mit dem langjährigen Mittelwert.
Bis zum 25. Mai verloren drei Tourenskifahrer, zwei Schneeschuhläufer, ein Variantensnowboarder, drei Variantenskifahrer und ein Kleinkind bei Lawinenunfällen ihr Leben. Diese Opferzahl liegt deutlich unter