Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
Antioxidantien sind Substanzen, die in der Lage sind, so genannte freie Radikale abzufangen und so Menschen, Tiere und Pflanzen vor diesen aggressiven Teilchen zu schützen.
Freie Radikale werden verstärkt bei Anwesenheit von Metallen gebildet. Auf schwermetallhaltigen Böden können Pflanzen nur deshalb wachsen, weil sie genügend Schutzstoffe enthalten, die sie vor freien Radikalen schützen. Forscher der Purdue Universität in West Lafayette, USA, fanden heraus, warum manche Pflanzen auf schwe
Umweltgerechte Sanierung für ostdeutsche Sportstätten geplant – Neue Technik für Wärme und Strom – DBU fördert mit rund 125.000 Euro
Flutlicht, Heizung, sanitäre Anlagen – für Sportler eine Selbstverständlichkeit, für die Vereine aufgrund des immensen Energieverbrauchs mit hohen Kosten verbunden. Gerade im Osten Deutschlands haben viele Sportstätten eine veraltete Haustechnik, die unwirtschaftlich ist und die Umwelt belastet. Das es auch anders gehen kann, will die Naturstiftung Da
Milliardengeschäft mit Mauerblümchen. WWF fordert stärkere Handelskontrollen für Heilpflanzen.
Auf der Konferenz zum Washingtoner Artenschutzübereinkommen CITES in Bangkok setzt sich die Umweltorganisation für den Schutz von Eiben der Gattung Taxus ein. Diese liefern einen Wirkstoff zur Krebsbekämpfung. „Die Weltöffentlichkeit und die Regierungsvertreter konzentrieren sich auf den internationalen Handel mit charismatischen Arten wie Elefanten oder Haie. Dabei werden die katastrophale
Öltransportierende Unternehmen müssen sowohl ihre Effizienz als auch ihre Fähigkeiten verbessern. Die Injektion langkettiger Polymere ist eine bekannte Methode zur Verringerung von durch Reibungsdruck verursachten Tropfenbildungen bzw. Ölsogs in Rohrleitungen, die zu Energieverlusten führen. Dank einer neu entwickelten Software und neuer betrieblicher Kenntnisse können durch diese Methode die herkömmlichen Einschränkungen dieses Verfahrens überwunden werden.
Tausende Meilen Rohrleit
Das Recycling von Abgaskatalysatoren ist nach Einschätzung von Branchenexperten bislang wenig effizient. In den vergangenen zehn Jahren gingen deshalb weltweit 65 Prozent der dafür eingesetzten Edelmetalle verloren. Nach Angaben amerikanischer Fachleute verteilten sich 25 Prozent der Edelmetalle auf den Straßen und weitere 36 Prozent kamen beim Kat-Recycling wegen ungenügender Sammelstrukturen nicht an. „Ein Schatz bestehend aus Platin, Palladium und Rhodium vagabundiert“, so die Kritik des Fachjourn
Mensch und Klimawandel bedrohen das Ökosystem
Ein Paläobiologe von der Universität von Kalifornien warnt davor, dass die Zukunft der Säugetiere ähnlich düster aussieht wie vor 50.000 Jahren. Damals resultierte eine Kombination aus Klimawandel und menschlichem Verhalten in der Ausrottung von zwei Dritteln aller großen Säugetiere auf dem Planeten. Anthony D. Barnosky und seine Kollegen kamen zu diesem Schluss, als sie das Aussterben der großen Säugetiere, der so genannten Megafauna, d
BMU-Wegweiser durchs Förder-Dickicht komplett aktualisiert
Eine komplett aktualisierte Auflage der Informationsbroschüre über Förderprogramme für Energiesparmassnahmen und erneuerbare Energien hat das Bundesumweltministerium in Zusammenarbeit mit dem BINE Informationsdienst herausgegeben. Rund 400 Förderprogramme der Europäischen Union, von Bund, Ländern, Kommunen und Energieversorgern werden vorgestellt. “Unser Ziel ist, den Bürgerinnen und Bürgern einen schnellen Überblick zu bieten
Aktuelle Veröffentlichung zu 30jähriger Erfahrung in Deutschland
In Deutschland gab und gibt es viele sanierungsbedürftige Industriestandorte und Deponien. Diese unerwünschten Hinterlassenschaften der Vergangenheit bildeten in den vergangenen 30 Jahren einen Schwerpunkt für den Umweltschutz in Deutschland. Mit der aktuellen englischsprachigen Publikation “MANAGEMENT AND REMEDIATION OF CONTAMINATED SITES” zeigt das Umweltbundesamt (UBA), mit welchem Engagement und vor allem, wie sich D
Übliche Methoden zur Rekonstruktion vergangener Klimaveränderungen, die auf der Analyse von sogen. Proxydaten für das Paläoklima (u. a. von Baumringen, Korallen und Eiskernen) beruhen, unterschätzen wahrscheinlich die tatsächlichen Temperaturschwankungen um einen Faktor bis zu 2, mög-licherweise sogar noch mehr. Diese Schlussfolgerung ergibt sich aus der Studie einer internationalen Forschergruppe koordiniert von Prof. Dr. Hans von Storch, Leiter des Instituts für Küstenforschung des GKSS Forsc
Am 3. Oktober wird das deutsche Forschungsschiff “Polarstern” des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung von seiner 20. Arktisexpedition nach Bremerhaven zurückkehren.
Während des letzten Fahrtabschnittes haben 44 Wissenschaftler aus Deutschland, Russland und Südkorea, unterstützt von Besatzungsmitgliedern, Hubschrauberpiloten und Technikern, das Gebiet nördlich und westlich von Spitzbergen erforscht. Schwerpunkte waren geophysikalische und geologische Untersuchun
„Kükenmord“ – 45 Mio. männliche Küken werden jährlich in Deutschland geschreddert
45 Millionen männliche Küken werden jährlich allein in Deutschland nach dem Schlüpfen aus rein wirtschaftlichen Gründen getötet. Während ihre weiblichen Geschwister auf dem Fließband zum Impfen transportiert werden, „fahren“ die kleinen Hähne in den Tod, werden vergast oder im so genannten „Kükenmuser“ durch rotierende Messerwalzen bei lebendigem Leibe geschreddert. PROVIEH-VgtM e.V. lehnt diese veran
Bundesumweltminister Trittin: Neues Gesetz wird Handel mit illegal geschlagenem Holz unterbinden
Bundesumweltminister Jürgen Trittin hat die herausragende ökologische Bedeutung der Urwälder für die biologische Vielfalt unterstrichen. “Wir dürfen dieses Naturerbe nicht verspielen, Raubbau und illegaler Holzeinschlag müssen beendet werden”, sagte Trittin heute im Deutschen Bundestag. In der Parlamentsdebatte zum Urwaldschutz kündigte der Minister ein deutsches Urwaldschutzgesetz
Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Chemie haben große Mengen an Sternenstaub in einem Meteoriten gefunden
Sternenstaub findet sich gewöhnlich nur in sehr kleinen Mengen in primitiver Materie unseres Sonnensystems. Mit einer neuartigen Technik, einer NanoSIMS-Ionenmikrosonde, ist es Forschern am Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz jetzt gelungen, hohe Konzentrationen an Silikat- und Spinellstaub, der vor mehr als 4,6 Milliarden Jahren in den Winden von Roten Riesenste
Globales Modell soll helfen, die Gefahr der Stickstoffüberdüngung von Flüssen und Küstengewässern abzuschätzen
Stickstoff (chemisch N) gilt allgemein als harmlos und ungefährlich. Tatsächlich bestehen etwa 78 Prozent unserer Atemluft aus Stickstoff. Stickstoff ist als Zellbaustein ein wichtiger Nährstoff für Mensch, Tier und Pflanze. Während der Luftstickstoff, der die Hauptmenge des irdischen Stickstoffs ausmacht, als inaktiv zu bezeichnen ist, sind die vielfältigen anderen Stickst
Die Deutschen räumen dem Umweltschutz – trotz Hartz IV und Gesundheitsreform – weiter hohe Priorität ein: 92 Prozent halten einen wirksamen Umweltschutz für wichtig, 82 Prozent sprechen sich dafür aus, nicht mehr Ressourcen zu verbrauchen als nachwachsen, und 97 Prozent bewerten den Klimaschutz als wichtige politische Aufgabe. Dies sind Ergebnisse der vom Sozialwissenschaftler Professor Dr. Udo Kuckartz vom Institut für Erziehungswissenschaft der Philipps-Universität Marburg im Auftrag des Umweltbund
Vor der am Wochenende in Bangkok startenden 13. Vertragstaatenkonferenz zum Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) hat der Naturschutzbund NABU die 166 Mitgliedstaaten aufgefordert, weitreichende Verbesserungen zum Schutz bedrohter Tiere und Pflanzen durchzusetzen. “Für manche der zur Diskussion stehenden Arten ist es eine Frage von Sein oder Nichtsein”, sagte NABU-Artenschutzexpertin Heike Finke. Wenngleich es sich um ein Handelsabkommen handele, sei CITES dennoch das einzig wirksame Instr