Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
Auf der Grundlage einer vergleichbaren Biosphärenmethodik wurde die Biosphärenmodellierung entwickelt und in Langzeitsicherheitsstudien zur Leistungsbeurteilung der Atommüllentsorgung angewendet.
Das BioMoSA-Projekt konzentrierte sich auf die Entwicklung standortspezifischer Biosphärenmodelle zur Leistungsbeurteilung der Atommüllentsorgung. In diesem Zusammenhang wurden ursprünglich fünf europäische Standorte mit verschiedenen ökologischen und landwirtschaftlichen Bedingungen b
Aktuelle Forschungsergebnisse lassen das grundlegende Verständnis der Prozesse und gesammelten Schlüsseldaten des geochemischen Verhaltens langlebiger Spaltprodukte und Aktinidionen in einem neuen Licht erscheinen.
Die meisten Studien zur Sicherheit und Leistungsbewertung von Atommüllentsorgung umfassen eine Menge Forschungsarbeit. In diesem Zusammenhang werden die Freisetzung von Radionukliden aus dem Müll in die Biosphäre, die durch diese Mobilität verursachte Grundwasserbewegu
US-Forscher löst Rätsel um marines Wachstum
Wissenschaftler der Universität von Südkalifornien in Santa Cruz USC haben eine erstaunliche Entdeckung gemacht: Sie haben Bakterien gefunden, die das Leben in den Ozeanen ermöglichen. Cyanobakterien schaffen es nämlich Stickstoff so zu verändern, dass er von anderen Lebewesen aufgenommen werden kann, berichtet die Zeitung der USC Daily Trojan.
Bakterien werden zu oft mit Krankheiten in Verbindung gebracht, allerdings ist die
Der Weiße Hai und alle asiatischen Süßwasser-Schildkröten stehen jetzt beim Washingtoner Artenschutz-Übereinkommen unter Schutz. Damit führten jahrelange Bemühungen des IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds) zum Erfolg.
Die Listung der Arten auf Anhang II, bedeutet, dass der Handel mit ihnen oder ihren Produkten eingeschränkt und streng reguliert wird.
“Der blühende Handel mit Zähnen, Kiefern und Flossen des Weißen Hais ist zu einer Bedrohung der Art geworden. Die Be
Die Erforschung der Antarktis soll künftig international besser koordiniert und dadurch effektiver und kostengünstiger werden. Das hat das Wissenschaftliche Komitee für Antarktisforschung zum Abschluss seines fünftägigen Treffens am Freitag in Bremerhaven vereinbart. Die rund 100 Delegierten aus 31 Staaten verständigten sich auf fünf große wissenschaftliche Schwerpunkte für die kommenden zehn Jahre, berichtete der Direktor des Alfred-Wegener-Institutes für Polar- und Meeresforschung (AWI/Bremerhaven
Gefahr: Globale Erwärmung im Eiltempo
Von einem unerklärbaren Anstieg der CO2-Werte berichten Forscher in den beiden britischen Zeitungen The Independent und The Guardian. Nach jüngsten Messungen am Mauna Loa Vulkan in Hawaii sind die CO2-Werte in den Jahren 2002 und 2003 extrem gestiegen. Experten warnen nun davor, dass die Erde diese großen Mengen des Treibhausgases nicht mehr absorbieren könne, berichtet BBC-online.
In den vergangenen Dekaden stiegen die Kohlendioxid-Ge
Elf pazifische Inselstaaten versuchen Mynah-Vögel auszurotten
In insgesamt elf verschiedenen Inselnationen des Südpazifik ist der ursprünglich aus Indien stammende Mynah-Vogel heimisch geworden. Jetzt versuchen Umweltgruppen den Vogel auszurotten, denn nach Angaben von Ökologen ist diese Art eine der schlimmsten Bioinvasoren des Jahrhunderts, berichtet das Pacific Magazine in seiner aktuellen Ausgabe.
Der Vogel wurde von den Briten zu Beginn des 20. Jahrhunderts nach Fids
UBA veröffentlicht Praxisleitfaden: Aspekte der Biodiversität bei Klimaschutzmaßnahmen berücksichtigen
Die vom Menschen zusätzlich in die Atmosphäre eingebrachten Treibhausgase – zum Beispiel aus Verkehr, Industrie und den Haushalten – führen zu weltweiten Klimaänderungen. Die internationale Umweltpolitik reagiert darauf mit Maßnahmen, die zwar das Klima schützen, dabei jedoch andere Schutzgüter – wie etwa die biologische Vielfalt (Biodiversität) – gefährden können. Das kann auch zum
Aspekte der Biodiversität: Unbedingt zu berücksichtigten
Mit einer Aktion will das deutsche Umweltbundesamt auf ein wachsendes Problem im Bereich Biodiversität reagieren. Häufig werden nämlich zum Klimaschutz Wege beschritten, die sich negativ auf die lokale Artenvielfalt auswirken. Um solche Konflikte und später anfallende hohe Regenerationskosten zu vermeiden, hat das UBA den Praxisleitfaden “Integration of Biodiversity Concerns into Climate Change Mitigation Activities” veröff
Driftende Station auf dem Meereis geplant
Nach einem kurzen Werftaufenthalt in Bremerhaven sticht “Polarstern”, das Forschungsschiff des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven, am 12. Oktober 2004 wieder in See. Die acht Monate dauernde 22. Antarktisexpedition führt Wissenschaftler und Besatzungsmitglieder ins Weddellmeer und in die Scotia See.
Die Überfahrt von Bremerhaven nach Kapstadt werden Wissenschaftler für meereschemische und luftc
Das neue Seilbahn- und Skigebietskonzept ersetzt die bisherigen Seilbahngrundsätze (1992, 1996 und 2000). LR Anna Hosp bringt wesentliche Änderungen auf den Punkt: “Das neue Konzept wird in Form eines Raumordnungsprogrammes erlassen.
Es wird verbindlich für ganz Tirol gelten und Entscheidungssicherheit für die Behörden sowie Planungssicherheit für Projektwerber bringen. Ich freue mich, dass es gelungen ist, einen guten Interessensausgleich zwischen wirtschaftlichen Nutzungsansprüc
Neue Möglichkeiten für gemeinnützige Einsatzstellen Anerkannte Kriegsdienstverweigerer haben nun auch die Möglichkeit, den Zivildienst auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien zu leisten. Darauf haben sich Bundesfamilienministerin Renate Schmidt und Bundesumweltminister Jürgen Trittin verständigt. Eine Ergänzung im Merkblatt des Bundesamtes für den Zivildienst (BAZ) schafft die Voraussetzung dafür: Neben den Einsatzfeldern im sozialen Bereich und den bisher bereits möglichen Tätigk
Bundesumweltminister Juergen Trittin: “Washingtoner Abkommen hat sich bewaehrt” Auf der internationalen Artenschutzkonferenz in Bangkok zeichnet sich ein Beschluss zum besseren Schutz von Tropenhoelzern ab. Der wissenschaftliche Ausschuss hat heute einvernehmlich empfohlen, die Tropenholzart Ramin in den Anhang II des Washingtoner Artenschutzuebereinkommens (WA, englisch CITES) aufzunehmen. Bundesumweltminister Juergen Trittin: “Es ist eine erfreuliche Nachricht fuer den Tropenwald
Würzburger Verpackungsforum diskutiert neue Wege für die Abfallentsorgung Auf dem fünften Würzburger Abfallforum, organisiert vom Witzenhausen-Institut, hat Professor Peter Michaelis vom Sachverständigenrat für Umweltfragen eine Abkehr von staatlichen Quotenvorgaben für das Recycling von Verpackungen gefordert. “Über Verwertungsquoten versucht der Gesetzgeber, bestimmte Recyclingmengen zu erzwingen, die der Markt bei den gegebenen Preisen nicht freiwillig erzeugt”, betonte Michaeli
Einen sofortigen Stopp der Tiefseefischerei fordern zahlreiche Umweltorganisationen: Die Gründe dafür liegen in der Zerstörung des wertvollen Lebensraums Tiefsee auf Jahrzehnte. Die verwendeten Reusen mit Gewichtern dran graben sich wie Bulldozer in den Meeresboden und hinterlassen Wüsten, berichtet die Deep Sea Conservation Coalition. Erst kürzlich forderten mehr als 1.000 Forscher den Schutz der Kaltwasserkorallen.
Durch die Jagd nach wertvollen Speisefischen am Grund der Ozeane wird der
Eine Replik auf die Kritik vom Institut der deutschen Wirtschaft
“Jobmotor Umweltschutz: Fast 1,5 Millionen Beschäftigte” – unter dieser Überschrift stellten das Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt (UBA) im April 2004 in einer Presse-Information die aktuelle Schätzung zur Zahl der Beschäftigten im Umweltschutz vor. Die vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) erstellten Berechnungen seien schöngefärbt, behauptete daraufhin das Institut der deutschen Wirtschaft Kö