Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
Die geologischen Strukturen großer europäischer Ölvorkommen erschweren die herkömmliche seismische Nutzung. Außerdem war die eingesetzte geophysikalische Methode bis vor kurzem aufgrund von Problemen bei der Verarbeitung und Interpretation nur ungenügend entwickelt. Jetzt jedoch wurde die bestehende Technologie weiterentwickelt, um die Ausbeutung von Kohlenwasserstoffvorkommen zu verbessern.
Etwa im Laufe der vergangenen fünfzig Jahre wurde die magnetotellurische (MT) Sondierun
Bohrungen in einem der jüngsten Meteoritenkrater der Erde – dem Bosumtwi-Krater in Ghana – führen zu einer bisher noch rätselhaften Erkenntnis: Die durch die Hitze des Meteoriteneinschlags geformte Gesteinsschicht ist nur halb so mächtig wie erwartet.
Dies ist ein erstes Ergebnis eines großen Bohrprojekts, das durch raffinierte Planung gleichzeitig neue Erkenntnisse sowohl für die Geo- als auch für die Klimawissenschaften liefern wird. Die technisch sehr schwierigen Bohrungen wurden
Die Zukünftige Technologien Consulting der VDI Technologiezentrum GmbH hat eine neue Studie zum integrierten Umweltschutz herausgegeben. Sie zeigt, wie integrierte Technologien künftig besser in die amtliche Statistik einbezogen und damit für Öffentlichkeit und Entscheidungsträger sichtbar gemacht werden können. Zu diesem Thema trafen sich in Düsseldorf im Auftrag des BMBF Experten aus Wissenschaft und Verwaltung und diskutierten Chancen und Probleme der Einbeziehung integrierter Technologien in
Ein Drittel aller Amphibien massiv vom Aussterben bedroht
Die Welt der Frösche, Kröten und der Salamander steht massiv vor dem Aussterben: Zu diesem Schluss kommen 500 internationale Wissenschaftler in der jüngsten Ausgabe des Magazins Science. Es sei zwar bekannt gewesen, dass die Amphibien unter Druck stehen, dass ihre Bedrohung aber derart groß ist, war den Forschern bisher nicht klar, berichtet das Wissenschaftsmagazin. Die Experten gehen davon aus, dass mehr als 30 Prozent
Polarforschung vom heimischen Schreibtisch aus
Die Polarforscher vom Institut für Geophysik der Universität Münster brauchen kein kostspieliges Forschungsschiff, keine große Forschungscrew, ja noch nicht einmal einen Eskimopelz. Zusammen mit Vermessungskundlern der Technischen Universität Dresden entwickeln sie derzeit ein Verfahren, das ihnen Erkenntnisse über die polaren Eisschilde direkt auf den Schreibtisch liefert.
Im Zentrum des Projektes steht der antarktische Wedd
Der WWF zieht eine sehr positive Bilanz der Weltartenschutzkonferenz CITES, die heute in Bangkok endet. Große Erfolge konnten zum Beispiel bei Handelskontrollen für Elefanten, Wale und Weiße Haie erzielt werden. Auch das Geschäft mit weniger bekannten Arten wie dem Napoleonfisch und dem Tropenholz Ramin wird künftig stärker kontrolliert. Volker Homes, der für den WWF an der zweiwöchigen Konferenz teilnahm: “Die Staaten haben erkannt, dass Schutz und Nutzung von gefährdeten Tieren und Pflanzen Hand in
Handel mit Produkten der Raubfische verboten
Obwohl der große Weiße Hai nicht bei allen Menschen Sympathien hervorruft, wird seine Existenz unter besonderen Schutz gestellt: Bei der 13. Konferenz zum Washingtoner Artenschutzabkommen CITES, die derzeit in Bangkok stattfindet, wurde vereinbart den Handel mit Produkten des großen Hais zu verbieten. Der Antrag wurde von Australien und Madagaskar eingebracht und von allen Umweltorganisationen begrüßt.
Der Weiße Hai (Carcharodon
Nach Angaben der NABU-Bundesarbeitsgemeinschaft Weißstorchschutz brüteten im Jahr 2003 genau 4.162 Weißstorchpaare in Deutschland. Damit setzte sich auch 2003 der leichte Abwärtstrend bei der Anzahl der Störche fort, noch im Jahr 2000 haben 4422 Paare in Deutschland gebrütet. “Besorgniserregend war aber insbesondere der geringe Bruterfolg der Storchpopulation”, so Dr. Christoph Kaatz, Leiter der NABU-Bundesarbeitsgemeinschaft. In den meisten Bundesländern lag der nämlich unter dem Wert von zwei Jun
Die genetische Resistenz des Echten Mehltaus (Oidium neolycopersici) kann sowohl von einem (monogene Resistenz) als auch von mehreren Genen (polygene Resistenz) abhängig sein. Viele Resistenzgene gegen Mehltau – wie auch gegen andere Schaderreger – sind dabei auf dem Chromosom 6 der Tomate zu finden. Die Resistenzmechanismen und die Spezifität der Resistenzgene sind sehr vielfältig. Das fand eine Wissenschaftlerein an der Universität Wageningen (Niederlande) im Rahmen ihrer Dissertation heraus. Die E
Die Verwendung pflanzlicher Futterzusatzstoffe in der Tierernährung stößt auf zunehmendes Interesse. Wie sieht es aber mit den wissenschaftlichen Überprüfungen hinsichtlich der tatsächlichen Wirksamkeit sowie des Verbleibs im Tierkörper aus?
Am Institut für Tierernährung und Stoffwechselphysiologie der Universität Kiel wurden in einer Dissertation mögliche Effekte eines pflanzlichen Futterzusatzstoffes an laktierenden Sauen und wachsenden Schweinen untersucht.
Leit- und Wir
In Deutschland werden in diesem Jahr voraussichtlich gut 12,6 Mill t Kartoffeln geerntet. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, wird das Ergebnis der Vorjahresernte damit um 27,2% und der Sechsjahresdurchschnitt (1998 bis 2003) um 10,3% übertroffen.
Der durchschnittliche Hektarertrag in Deutschland wird auf 430,7 Dezitonnen (dt) je Hektar (ha) geschätzt. Gegenüber dem extrem trockenen Vorjahr ist dies eine Steigerung um 85,5 dt/ha oder 24,8%, gemessen am Sechsjahresdurch
Abkommen zur Einhaltung der EU-Vogelschutzrichtlinie
Das Naturschutz-Netzwerk BirdLife International und der Dachverband der europäischen Jagdverbände, FACE, haben jetzt in Brüssel eine Vereinbarung zur Einhaltung der EU-Vogelschutzrichtlinie unterzeichnet. Damit sollen Praktiken wie die jährlich in vielen südeuropäischen Ländern stattfindende Jagd auf Zugvögel im Frühjahr oder die von der italienischen Regierung geplante Freigabe von weiteren Vogelarten für die Jagd bald ein Ende ha
Ökologischer Landbau fördert die Artenvielfalt in jedem Schritt der Nahrungskette: von einfachen Bakterien bis hin zu Säugetieren. Zu diesem Ergebnis kommt die bisher umfangreichste Studie über Öko-Landbau von zwei britischen Forschungsorganisationen. Die Wissenschaftler haben Datenmaterial in Europa, Kanada, Neuseeland und in den USA gesammelt, berichtet das Wissenschaftsmagazin New Scientist.
Die beiden Forschergruppen waren English Nature, eine Regierungsorganisation, die sich mi
Der Antrag Japans, den internationalen Handel mit Walfleisch zu legalisieren, wurde heute bei der 13. Artenschutzkonferenz in Thailand abgelehnt. Noch bis 14. Oktober 2004 diskutieren und entscheiden 160 Staaten in Bangkok, Thailand, über den Handel mit gefährdeten Tier- und Pflanzenarten. Das Komitee I des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES) lehnte den Antrag Japans, ein seit vielen Jahren in Kraft befindliches internationales Handelsverbot von Fleisch und anderen Produkt
In einem transdisziplinären und praxisbezogenen Ansatz erarbeitet ’Zukünftige Technologien Consulting’ der VDI Technologiezentrum GmbH gemeinsam mit Partnern der abfallwirtschaftlichen Praxis in dem BMBF-geförderten Forschungsprojekt “KIDA – Kooperation in der Abfallwirtschaft” anwendbares Orientierungs- und Handlungswissen zur Nachhaltigkeit in der Abfallwirtschaft.
Die Abfallwirtschaft in Deutschland befindet sich im Umbruch: Seit der Verabschiedung des Kreislaufwirtschafts- und
Um die Artenvielfalt von Süßwasserökosystemen bewerten und erhalten zu können, wurden Zyanobakterien isoliert. Die umfangreiche Sammlung steht für Taxonomie-Studien, für die Untersuchung von bioaktiven Molekülen und die Erforschung von Giftstoffen zur Verfügung.
Obwohl Mikroorganismen die Mehrheit der Arten innerhalb des gesamten globalen biologischen Systems bilden, ist bisher wenig über sie bekannt. Im Gegensatz zu anderen Organismen ist das Wissen über die Morphologie oder Bi