Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
Global Nature Fund weist mit dieser Ernennung auf ökologische Bedrohung vom größten See Afrikas hin – Überfischung und Armut als Hauptgefahren.
Der ostafrikanische Viktoriasee ist der “Bedrohte See des Jahres 2005”, teilt die Umweltstiftung Global Nature Fund (GNF) zum Welttag der Feuchtgebiete mit. Mit der Ernennung will der GNF auf den dramatischen Fischrückgang, die Zerstörung der Ufervegetation und die wachsende Verarmung der am See lebenden Bevölkerung aufmerksam machen. Der
Gesund oder ungesund, das entscheidende Kriterium für die meisten Menschen ist beim Essen der Geschmack. Vor allem bei frischem Obst und Gemüse spielt der sensorische Aspekt eine entscheidende Rolle. Und genau da setzt die Pflanzenzüchtung an. Speziell im Bereich von Obst und Gemüse kann die Züchtung dazu beitragen, aromatische, gehaltvolle und wohlschmeckende Produkte zu entwickeln. Neue Analyseverfahren erlauben eine genauere Bestimmung der wertgebenden Inhaltsstoffe. Unerwünschte Geschmackskomp
Seit dem Seebeben in Südostasien ist ein bislang nur Fachleuten geläufiger Begriff aus dem Japanischen in aller Munde: Tsunami. An ihrer Erforschung und Vorhersage wird an der Universität Bamberg seit Jahren gearbeitet. Am Lehrstuhl von Prof. Dr. Gerhard Schellmann hat die Geographin Dr. Franziska Whelan einen “Forschungsschwerpunkt Tsunami” aufgebaut.
Die gebürtige Dresdnerin begann zunächst auf Hawaii, wo sie selbst einige kleinere Tsunamis erlebte, zusammen mit Kollegen von d
Robert Bosch Sfitung fördert Forschungsarbeiten zu den Folgen erhöhter Stickstoffzufuhr
Tropische Regenwälder sind nicht nur durch Abholzung, Brand und Raubbau, sondern auch durch Luftverunreinigungen gefährdet. Wie dabei der Wald auf eine erhöhte Zufuhr von Stickstoff reagiert, ist bislang vollkommen unbekannt und soll nun von einer Nachwuchsforschergruppe an der Fakultät für Forstwissenschaften und Waldökologie der Georg-August-Universität untersucht werden: Das Team junger Forsch
China will den Mouth Everest neu vermessen. Die Gründe dafür sind Angaben, wonach der höchste Berg der Welt wegen der globalen Erwärmung um 1,3 Meter geschrumpft sein soll. Die Höhe des Everest, der an der Grenze zwischen China und Nepal liegt, ist seit langem ein Auslöser zahlreicher Kontroversen, berichtet BBC-Online.
Erstmals wurde der Mount Everest von indischen Forschern im Jahr 1954 vermessen. Die Wissenschaftler bedienten sich eines so genannten Theodoliten und haben die Höhe des Ber
Nach gravierenden Pannen bei der Bauausführung und mit fünfjähriger Verspätung soll im Sommer dieses Jahres auf dem Truppenübungsplatz Munster-Nord ein neuer Verbrennungsofen zur Beseitigung von chemischen Kampfstoffen belasteter Erde seinen Probebetrieb aufnehmen. Das berichtet die Zeitschrift Wirtschaftsbild in ihrer Februar-Ausgabe.
Wie die Zeitschrift weiter schreibt, handelt es sich dabei um einen so genannten “Plasma-Ofen”, in dem das belastete Material mit einem Lichtbogen geschmol
Ab sofort koennen gasbetriebene Waermepumpen mit dem Umweltzeichen “Blauen Engel” ausgezeichnet werden. Die Jury Umweltzeichen hat dafür die Vergabegrundlage veroeffentlicht. Bundesumweltminister Jürgen Trittin: “Gasbetriebene Wärmepumpen helfen durch die Nutzung regenerativer Wärmequellen wie Wasser, Erdwärme oder Luft, fossile Brennstoffe einzusparen. Ich wünsche dem Blauen Engel viele neue Nutzer.” Schon länger existiert die Vergabegrundlage für Mini-Blockheizkraftwerke. Erstmals wurde der Blaue
Das Gewicht der Landwirtschaft und des ländlichen Raums für die Gestaltung der Lebensverhältnisse in der EU hat durch den Beitritt vieler mitteleuropäischer Staaten zugenommen. Namhafte Experten diskutierten daher im Rahmen des 12. Ost-West-Agrarforums der Grünen Woche auf einem agrarpolitischen Symposium “Ländliche Räume in Mittel- und Osteuropa – Chancen und Herausforderungen” Perspektiven der ruralen Entwicklung. Veranstalter war das Institut für Agrarentwicklung in Mittel- und Osteuropa (IAMO
Geophysiker der Universität Jena ist Mit-Herausgeber eines soeben erschienenen Sonderbandes
Die Aktivitäten im und auf dem Erdmantel, die sich immer wieder in großen und vielen kleinen Beben bemerkbar machen, werden in einem globalen Netzwerk erfasst. Darin integriert ist auch das Geodynamische Observatorium Moxa der Universität Jena, das von Prof. Dr. Gerhard Jentzsch geleitet wird. Der Lehrstuhlinhaber für Angewandte Geophysik der Friedrich-Schiller-Universität hat in Zusammenar
Radioaktive Abfälle werden zur Endlagerung in tief gelegenen geologischen Formationen entsorgt, deren Zustand in regelmäßigen Abständen analysiert wird. Im Mittelpunkt des Projektes BIOCLIM stand die Sicherheit solcher Endlager. Es wurden eine umfangreiche Methodik sowie Modelle zur Untersuchung der langfristigen Auswirkungen des Klimawandels auf die Biosphäreneigenschaften entwickelt.
Die Forscher nutzten eine hierarchische Strategie, die aus drei verschiedenen Klimamodellen di
Obwohl in Nordeuropa die Wechselwirkungen zwischen Aquakultur und Umwelt ausgiebig überwacht werden, so ist nur wenig über diese Zusammenhänge im Mittelmeerraum bekannt. Um diese Thematik näher beleuchten zu können, wurden mehrere Richtlinien zur effektiven Kontrolle von marinen Käfig-Fischzuchtanlagen aufgestellt.
Die ökologischen Besonderheiten, das Klima, die Kultur verschiedener Spezies sowie die Unterschiede in der Vielfalt von Flora und Fauna sind einige der Hauptuntersch
Die sich ständig ändernden soziopolitischen, wirtschaftlichen, verwaltungstechnischen, personalbezogenen und technologischen Umgebungen stellen neue Anforderungen an die Leitung von Kernkraftwerken. Mit dem Ziel, in diesen sich ändernden Umgebungen eine betriebliche Kompetenz und optimale Sicherheit zu erreichen, wurde das organisatorische Lernen in die Nuklearindustrie eingeführt.
Aufgrund der wechselnden politischen, sozialen, wirtschaftlichen, technologischen, verwaltungstechnis
STORMA: Eine beispielhafte Zusammenarbeit – Sonderforschungsbereich als „best practice exemple“ auf internationaler Konferenz vorgestellt
Als „best practice example“ wurde das Engagement der Universität Göttingen in der Entwicklungszusammenarbeit am 3. November 2004 auf einer Konferenz in Berlin vorgestellt. Vor allem von der Kooperation zwischen der Georg-August-Universität und Partnerhochschulen in Indonesien im Rahmen des Sonderforschungsbereichs 552 „Stabilität von Randzone
CO-Konzentration soll unter 400ppm bleiben
Etwas mehr als zehn Jahre stehen zur Rettung vor der Klimakatastrophe noch zur Verfügung. Zu diesem Urteil kommen die Experten der International Climate Change Taskforce in einem nun veröffentlichten Bericht. Demnach müssen alle Verantwortlichen dafür Sorge tragen, dass die Temperaturen nicht mehr als um zwei Grad Celsius über die im vorindustriellen Zeitalter ansteigen, berichtet BBC-Online.
Die Taskforce wurde vom Institute for
Kommission für Ökologie der Bayerischen Akademie der Wissenschaften kritisiert das Verfahren zum Waldzustandsbericht des Bundesministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft
Die Kommission für Ökologie der Bayerischen Akademie der Wissenschaften hat in ihrer Sitzung am 14. Januar 2005 eine Stellungnahme zu den alljährlich erhobenen Waldzustandsberichten verabschiedet. Sie enthält folgende Kernaussagen:
1. Das Verfahren der Waldzustandserhebung is
Zuwenig Notunterkünfte und fehlende Warnbojen
Das von internationalen Experten gelobte Tsunami-Frühwarnsystem für den Pazifik scheint nach Angaben des Honolulu Advertiser doch nicht so vorbildlich: So fehlt es an Warnbojen zwischen Hawaii und Japan, aber auch südlich der Big-Island Hawaii. Außerdem fehle es an Notunterkünften im Falle einer Evakuierung.
Hawaii hatte im 20. Jahrhundert mehr als 200 Todesopfer durch Tsunamis zu beklagen. Flutwellen gelten im 50. US-Bundesst