Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
Zum Ergebnis des heutigen Gespraechs ueber die steuerliche Foerderung sauberer Dieselfahrzeuge erklaeren das Bundesministerium der Finanzen sowie das Bundesministerium fuer Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit:
Die Bundesregierung will mit einer steuerlichen Foerderung fuer eine rasche Markteinfuehrung von Diesel-PKW mit Russpartikelfiltern sorgen. Das ist das Ergebnis eines Gespraechs, das Bundeskanzler Schroeder heute im Anschluss an die Kabinettsitzung mit Bundesfinanzminist
Wissenschaftler weisen zusätzlich neun Öko-Krisengebiete aus
Die Zahl der bedrohten Biodiversitäts-Hotspots ist erneut um neun Gebiete gestiegen. Zu diesem Schluss kommen mehr als 400 Ökologen, die über einen Zeitraum von vier Jahren eine weitere Studienanalyse über die Artenvielfalt auf der Erde durchgeführt haben, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature. Seit 2000 sind weitere Gebiete durch menschliches Zutun unter extremen Druck geraten.
Ein Hotspot ist ein Gebiet mit mind
Britische Forscher: 13.000 Quadratkilometer Verlust in 50 Jahren
Alarmierende Befunde über das Abschmelzen der antarktischen Eisdecke haben Forscher der British Antarctic Survey (BAS) geliefert: Demnach sind in den vergangenen 50 Jahren mehr als 13.000 Quadratkilometer Meer-Eisfläche verschwunden, berichtet BBC-Online.
Die BAS-Forscher haben anlässlich der Climate Change Conference, die derzeit in Exeter stattfindet, vor den Folgen gewarnt. Wenn das Meer-Eis abgeschmolze
Die Schließung weiterer Bärenfarmen rückte die Freiheit für sechsundvierzig, jahrelang auf Farmen gefangenen Mondbären in greifbare Nähe. Transportiert auf Lastwagen, verstört, krank und in unvorstellbar engen Presskäfigen um ihr Leben kämpfend, erreichten sie die AAF-Rettungsstation, wo seit Oktober 2000 das Leben von bereits 139 Bären eine bis dahin völlig undenkbare Wende erfahren hat. Am 17. Januar lud das AAF-Team bei frierender, nasser Kälte umsichtig und professionell bis spät nach Mittern
Rahmenabkommen fuer Pilotprojekte unterzeichnet
Deutschland und Polen wollen ihre Zusammenarbeit im Umweltschutz verstaerken. Zu diesem Zweck haben Vertreter beider Seiten heute in Warschau ein Rahmenressortabkommen unterzeichnet, das die Grundlage fuer weitere gemeinsame Umweltschutzpilotprojekte ist. Das Bundesumweltministerium wird auch in Zukunft modellhafte Vorhaben in Polen finanziell foerdern.
Bundesumweltminister Juergen Trittin: “Mit der Foerderung von Demonstratio
Bis 2080: Weitere 80 bis 120 Mio. Hungerleidende weltweit
Ein Experte der nigerianischen Universität Jos warnt in einer Studie vor den Auswirkungen der Klimaveränderung auf die Verbreitung von Krankheiten, die Ernährungs- und Einkommenssituation. Die Studie ist bei der derzeit stattfindenden Climate Change Conference in Exeter vorgestellt worden. Besonders in Ländern wie Nigeria gibt es Auswirkungen auf soziale und ökonomische Entwicklungsmöglichkeiten sowie auf den Gesundheitssekt
Die Beobachtung aktiver Verwerfungsgebiete in Europa ist ein notwendiger Schritt, um zu einem umfassenden Verständnis der Verwerfungsgeologie zu gelangen. Der Golf von Korinth in Griechenland bietet Wissenschaftlern die einmalige Gelegenheit, natürliche Verwerfungsstrukturen zu untersuchen, insbesondere die Flüssigkeitsübertragung in und um Verwerfungszonen.
Natürliche Verwerfungsstrukturen sind von besonderer Bedeutung, nicht nur für Seismologen, sondern auch für die Kohlenwasse
“Ein Unglück kommt selten allein.” – Zumindest was das Wetter angeht, scheint diese Redensart berechtigt zu sein. Das hat eine deutsch-israelische Arbeitsgruppe um Armin Bunde, Professor für Theoretische Physik an der Justus-Liebig-Universität Gießen, an verschiedenen Wetterphänomenen gezeigt. Die Arbeit wird in der ersten Februarwoche in der Online-Ausgabe der renommierten “Physical Review Letters” publiziert und erscheint eine Woche später im Druck.
Prof. Dr. Armin Bunde und seine
Extreme Wetterlagen werden häufiger – und vermutlich ist der Boden davon stärker betroffen als bisher angenommen. Bayreuther Umweltwissenschaftler fanden hierfür in den vergangenen Jahren zahlreiche Hinweise. Jetzt bewilligte die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) dem Zentrum für Ökologie und Umweltforschung BayCEER an der Universität Bayreuth die Forschergruppe “Dynamik von Bodenprozessen bei extremen meteorologischen Randbedingungen”.
Bayreuth (UBT) Extreme Wetterlagen wer
Die NABU-Stiftung Nationales Naturerbe hat heute bei Finsterwalde im brandenburgischen Teil der Niederlausitz weitere 467 Hektar ehemalige Bergbaufläche in ihren Besitz übernommen. Die “Kostebrauer Heide” und die “Mastkippe” gehören künftig zum stiftungseigenen “Naturparadies Grünhaus”. “Die unzerschnittenen ehemaligen Tagebauflächen besitzen wegen ihrer Nährstoffarmut und Größe einen außergewöhnlich hohen Wert für die Natur”, sagte Christian Unselt, Vorsitzender der NABU-Stiftung Nationales Nature
Bremer Forscher entdecken weitreichende ökologische Veränderungen
Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung haben festgestellt, dass sich die Nordsee in einem raschen ökologischen Wandel befindet. Zurückzuführen ist dies auf die Einschleppung gebietsfremder Arten und den globalen Klimawandel, berichtet das Alfred-Wegener-Institut (AWI).
Seit 1962 untersuchen Forscher der Biologischen Anstalt Helgoland die Nordsee. Die Daten belegen
Die Aussaatbedingungen für Wintergetreide und -raps im Herbst des Jahres 2004 waren recht günstig. Wie schon im vorangegangenen Aussaatjahr kam es auch im Herbst 2004 nach vorläufigen Angaben des Landesbetriebes für Datenverarbeitung und Statistik zu einer Erweiterung der Fläche mit Winterraps. Die Aussaat dieser Kultur erfolgte auf 113.200 Hektar. Das entspricht einer Zunahme um 6 Prozent. Somit wird Winterraps zum vierten Mal in Folge auf einer Fläche von über 100.000 Hektar angebaut. Der Flächen
Erste Hinweise auf beginnende Ozonzerstörung
Wissenschaftler aus ganz Europa weisen heute in einer gemeinsamen Erklärung auf außerordentlich tiefe Temperaturen in der Stratosphäre in etwa zwanzig Kilometern Höhe über der Arktis hin. Die ungewöhnlichen Bedingungen dieses Winters könnten den Abbau der arktischen Ozonschicht verstärken. Erste Anzeichen für eine beginnende Ozonzerstörung haben die Wissenschaftler bereits nachgewiesen. Wenn es nicht in den nächsten Wochen zu einer
Auswertung des Internationalen Aktionsprogramms vorgelegt
Durch den Ausbau erneuerbarer Energien verringern sich im Jahr 2015 die globalen Kohlendioxid-Emissionen um 1,2 Milliarden Tonnen – mehr als der gesamte CO2-Ausstoss Deutschlands im Jahr 1990. Dies ist das Ergebnis der Auswertung des internationalen Aktionsprogramms, das im Juni letzten Jahres auf der Internationalen Konferenz fuer Erneuerbare Energien – renewables2004 – beschlossen wurde.
Im Rahmen des internationale
Das Rostocker Institut für Regenerative Medizin und Stammzelltherapie (Irmed e.V.) und die in Bergisch-Gladbach und Teterow ansässige Firma Miltenyi Biotec GmbH entwickeln Verfahren zur Regeneration von zerstörtem Herzgewebe – zur Heilung von Patienten mit Herzinfarkten. Im Rahmen eines dreijährigen Forschungsprojektes arbeitet seit Januar eine Gruppe internationaler Wissenschaftler an Verfahren zur Anzüchtung von Herzgewebe durch die Stammzelltherapie. Das Projekt ist auf drei Jahre angelegt,
Nein, kein neues Gericht beim Italiener, “farina di carne” ist das italienische Wort für “Tiermehl”. Dessen Verwendung in der Düngung war eines der zentralen und äußerst kontrovers diskutierten Themen auf der FERTILEXPO vom 29.11. – 02.12.2004 in Venedig und dessen Verbleib in Böden Thema eines Expertengespräches zum “Abbauverhalten von tierischen Reststoffen im Boden” am 25.01.2005 im Institut für Pflanzenernährung und Bodenkunde der Bundesforschungsanstalt in Braunschweig. Unter (handelsfähigem)