Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
Phosphor- und Stickstoffüberschüsse führen gerade in Gebieten mit intensiver Tierhaltung zu Belastungen von Luft, Boden und Wasser. Extensivierungsmaßnahmen reduzieren diese Beeinträchtigungen teilweise erst nach längerer Zeit. In seiner Literaturstudie beschreibt Dr. Peter Schweigert vom Institut für Bodenkunde der Universität Hannover die Möglichkeit, durch den Einsatz von Aluminiumverbindungen kurzfristig die Emissionen von Phosphor und Stickstoff zu senken. In Untersuchungen aus den USA reduzier
Strengere Schutzstandards für europäische Grundwasservorkommen hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) verlangt. In Berlin, München, Leipzig, Bremen, Hannover, Saarbrücken und weiteren Städten besuchten Mitarbeiter der Umweltorganisation die Büros von Abgeordneten aller Fraktionen des EU-Parlaments. Dort übergaben sie frisches Trinkwasser und Vorschläge zur Reinhaltung des Grundwassers. Kommende Woche beraten die Parlamentarier eine neue EU-Grundwasserrichtlinie. CDU/CSU, SPD, Gr
Am Freitag, den 14. Januar, beginnt ein weiteres spannendes Kapitel der erfolgreichen Weltraummission Cassini, die schon spektakuläre Bilder von den Ringen des Planeten Saturn geliefert hat: Die europäische Tochtersonde Huygens, die auf der amerikanischen Cassini-Sonde mit zum Saturn geflogen ist, taucht in die Atmosphäre Saturnmondes Titan ein. Die Huygens-Kapsel ist mit Messinstrumenten bestückt und wird während des Abstiegs durch die Atmosphäre an einem Fallschirm hängend Messungen vornehmen
Mangroven sind tropische Gezeitenwälder an der Grenze zwischen Land und Meer, die eine große Vielfalt an außergewöhnlichen Lebensformen beherbergen. Die salzwassertoleranten Mangrovenwälder sind wichtige Aufwuchsgebiete für Fische, Krebse und Garnelen. Mangroven bedecken heute eine Fläche von ca.15,7 Millionen ha, das entspricht der Hälfte der Fläche Deutschlands. Für die Küstenbewohner leisten Mangroven als natürlicher Küstenschutz eine unersetzliche Funktion.
Den tropischen Küsten
Öko-Institut untersuchte rechtlichen und politischen Hintergrund / Umfassende Analyse jetzt veröffentlicht
Nur noch zwölf Pflanzenarten und fünf Nutztierarten bilden die Grundlage unserer Ernährung. 99,6 Prozent der Kulturpflanzen bleiben hingegen ungenutzt und rund 2000 Nutztierrassen sind derzeit vom Aussterben bedroht. Das wissenschaftliche Verbundprojekt “Agrobiodiversität entwickeln!” untersuchte die Ursachen und Folgen, die der Verlust der Artenvielfalt im Bereich der Landwirt
Das Bundeskabinett hat heute den von Bundesumweltminister Juergen Trittin vorgelegten Entwurf eines Gesetzes zur Kontrolle hochradioaktiver Strahlenquellen beschlossen. Trittin: “Mit dem Gesetz wird die Ueberwachung hochradioaktiver Strahlenquellen entscheidend verbessert. Damit leistet Deutschland einen wichtigen Beitrag fuer mehr Sicherheit.”
Schwerpunkt der vorgeschlagenen gesetzlichen Regelungen ist ein neues zentrales Register beim Bundesamt fuer Strahlenschutz (BfS). Dieses Register
Bundesumweltminister Juergen Trittin hat den Vorschlag von EU-Kommissar Guenter Verheugen fuer eine neue europaeische Abgasnorm “Euro-5” begruesst. Danach soll ab 2010 der Grenzwert fuer die Emission von Russpartikeln durch Dieselautos 5 Milligramm pro Kilometer betragen. “Die EU-Kommission gibt damit gruenes Licht fuer die steuerliche Foerderung von Fahrzeugen, die den neuen Grenzwert vorzeitig erfuellen”, sagte Trittin.
Der neue Grenzwert kann nach heutiger Erkenntnis nur durch den Einba
Um dem drohenden Verlust der biologischen Vielfalt in der Landwirtschaft aufzuzeigen, appelliert das deutsche Öko-Institut an die Politik. Nach Untersuchungen bilden nämlich nur noch zwölf Pflanzenarten und fünf Nutztierarten die Grundlage unserer Ernährung. 99,6 Prozent der Kulturpflanzen bleiben hingegen ungenutzt und rund 2.000 Nutztierrassen sind derzeit vom Aussterben bedroht. Das wissenschaftliche Verbundprojekt “Agrobiodiversität entwickeln” untersuchte die Ursachen und Folgen, die der Ver
Die höchste jemals auf der Erde registrierte Windgeschwindigkeit beträgt 510 Stundenkilometer – gemessen am 3. Mai 1999 in einem Tornado in Oklahoma. Auf dem Saturnmond Titan bläst der Wind vermutlich noch stärker – und das dauerhaft: In den oberen Atmosphärenschichten des Trabanten stürmt es wahrscheinlich mit über 700 Stundenkilometern. Am kommenden Freitag, 14.1., wird man es noch genauer wissen: Mit Hilfe der Raumsonde Huygens soll dann während ihres etwa zweistündigen Flugs durch die Titanat
Eine mangelnde Infrastruktur zur Auswertung und Kommunikation von bereits vorhandenen wissenschaftlichen Daten führte letztendlich dazu, dass in den vom Seebeben betroffenen Gebieten Millionen Menschen nicht gewarnt werden konnten.
Selbst in Deutschland gibt es nach Auskunft der Wissenschaftler keine geeignete Infrastruktur um vor einer allerdings sehr unwahrscheinlichen Tsunami Welle in Nord- oder Ostsee zu warnen.
Eine fehlende UN-Behörde für die Auswertung von bereits vo
Jülicher Forscher installieren Mikrowellen-Antenne auf Meteorologischem Turm Jülich, 11. Januar 2005 Jülicher Umweltwissenschaftler haben eine Radiometer-Antenne in 100 Metern Höhe auf dem Meteorologischen Turm des Forschungszentrums installiert. Hiermit wollen die Forscher in den nächsten Monaten auf einer Waldfläche von einem Hektar den Feuchtigkeitsgehalt im Boden kontinuierlich messen. Dabei interessiert sie zunächst, ob die vorhandene Vegetation, die den Boden abschirmt, Messungen aus der Luft
159 Initiativen in Polen, Tschechien, Ungarn und der Slowakei ins Leben gerufen – Neue Arbeitsplätze – DBU förderte mit 409.000 Euro
Im tschechischen Hostetin wird Apfelsaft aus lokalem Anbau verkauft. Im ungarischen Ipoly Tal gehen Tourismus und Umweltfreundlichkeit Hand in Hand, während in der polnischen Region Babia Gora Holzspielzeug hergestellt und in den Weissen Karpaten (Slowenien) Handwerkstraditionen neu belebt werden. Vier von 159 Initiativen, die eines gemeinsam haben: s
Die Untersuchung von Auftreten und Epidemiologie des Postweaning Multisystemic Wasting Syndroms (PMWS) in der Schweinehaltung in der EU hat einige interessante Ergebnisse hinsichtlich dieser neu entdeckten Krankheit geliefert.
PMWS ist eine Viruskrankheit, die durch den porzinen Circovirus 2 (PCV2) verursacht wird, allerdings untersuchen Wissenschaftler auch, welche Rolle genetische und umweltbedingte Faktoren spielen. Epidemiologische Untersuchungen über die PCV-Infektion haben er
Die neuesten Erkenntnisse bei der jahreszeitlichen Wettervorhersage werden genutzt, um zuverlässigere Aussagen über die Ernteerwartungen treffen zu können.
Das Wetter ist nicht nur einer der wichtigsten Einflussfaktoren in der Landwirtschaft, sondern auch der am wenigsten kontrollierbare. Heute kann man schon hochpräzise Wettervorhersagen für bis zu fünf Tage treffen. Unter Nutzung derselben physischen Modelle könnten probalistische Informationen sogar für Monate (Jahreszeitenmodell
Die globale Erwärmung ist nicht mehr wegzuleugnen. Sollte sie ungebremst fortschreiten, droht dem Menschen ein Schreckensszenarium. Schon jetzt häufen sich Meldungen über Klimakatastrophen, die vielfach mit der Erwärmung der Atmosphäre in Verbindung gebracht werden: Jahrhunderthitze, Überflutungen, Wirbelstürme. Sie haben schwerwiegende Folgen: die verheerende Sturmflut in Bangladesh im April 1991 kostete 140.000 Menschen das Leben. Angesichts dieser Entwicklung sind Klimavorhersagen für die Zukunft
Das Deutsche Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) unterstützt die Krisenreaktionsteams des Bundes und der Länder sowie internationale Einsatzkräfte in den Katastrophengebieten Südost-Asiens. Das Deutsche Fernerkundungsdatenzentrum (DFD) des DLR erstellt Basiskarten sowie aktuelle Kartierungen der von der Tsunami-Welle betroffenen Regionen.
Die Karten dienen der Unterstützung humanitärer Hilfsmaßnahmen vor Ort. Das DFD des DLR hat sich auf die schnelle Bereitstellung von Satelli