Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
Wilder Ginseng in Nordamerika extrem betroffen
Wilder Ginseng, der von Quebec bis Georgia vorkommt, wird die kommenden 100 Jahre nicht überleben, wenn die Wildbestände nicht deutlich zurückgehen. Forscher der University of West Virginia haben festgestellt, dass die Population von Rotwild in den USA deutlich zu hoch sei. Zahlreiche Pflanzen, die in der Heilkunde Verwendung finden, sind dadurch bedroht, berichten die Forscher im Wissenschaftsmagazin Science.
Nicht nur in O
Aus dem Institut für Rebenzüchtung Geilweilerhof der Bundesanstalt für Züchtungsforschung an Kulturpflanzen (BAZ) kommen vier neue Rebsorten, die sich durch eine weitgehende Resistenz gegenüber Pilzkrankheiten auszeichnen – die Sorten Felicia und Villaris (weiß) sowie Reberger und Calandro (rot).
Alle vier Sorten sind seit Mitte der achtziger Jahre durch Kreuzung der am Institut entwickelten pilzresistenten Rebsorten Regent und Sirius mit den Handelssorten Lemberger oder Domina o
Weitere 3,4 Millionen Euro in Aussicht gestellt
Bundesumweltminister Jürgen Trittin will die Bundesmittel für das Naturschutzgrossprojekt “Schaalsee-Landschaft” in den kommenden Jahren voraussichtlich um insgesamt 3,4 Millionen Euro aufstocken. “Diese grossräumige Landschaft im Bereich der ehemaligen innerdeutschen Grenze ist ein wichtiger Baustein für den Aufbau eines nationalen wie auch europäischen Biotopverbundsystems”, sagte Trittin heute bei der Übergabe des ersten Förder
Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD, München) und Deutsche Umwelthilfe (DUH, Radolfzell)
Walen und Delfinen droht weltweit eine neue, tödliche Gefahr. Schnellfähren, die mit enormen Geschwindigkeiten die Meere durchpflügen, verursachen in zunehmendem Maße Kollisionen mit den Meeressäugern. Jüngstes Beispiel: die Kanarischen Inseln. Die Fährverbindungen zwischen den Kanaren, einem der großen Urlaubsparadiese der Deutschen, werden mit sogenannten High-Speed-Fähren weiter ausgeba
Bundesamt für Naturschutz legt Positionspapier zu Folgen der “biologischen Globalisierung” für den Naturschutz vor
Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) hat heute ein Positionspapier zu den Folgen der “biologischen Globalisierung” vorgelegt. “Nicht nur in Wirtschaft, Wissenschaft und Medien ist Globalisierung ein Thema, mit dem verstärkten globalen Austausch von Waren und Personen werden auch Pflanzen und Tiere über weite Strecken in neue Gebiete verbracht. Auch in Deutschland sind b
Zwillingszyklone wirken bis 2.000 Kilometer aufeinander
Wissenschaftler des Naval Research Laboratory in Monterey haben festgestellt, dass tropische Zyklone, die zeitgleich an verschiedenen Orten auftreten, sich gegenseitig beeinflussen. Die Forscherinnen Melinda Peng und Carolyn Reynolds konnten sogar nachweisen, dass Wirbelstürme, die bis zu 2.000 Kilometer voneinander entfernt waren, Auswirkungen aufeinander hatten. Das erschwert demnach auch eine genaue Vorhersage, in welche Ri
Grundsätzliche Veränderungen in der Wasserpolitik werden sich auch auf die europäische Landwirtschaft auswirken, nur ist noch nicht klar wie. Zum Glück beleuchtete eine im Rahmen des WADI-Projekts durchgeführte Untersuchung einige mögliche Szenarien.
Die europäische Landwirtschaft ernährt nicht nur die Europäer, sie ist auch ein wichtiger Arbeitgeber und Wirtschaftszweig. Die Politik bemüht sich natürlich, die Konkurrenzfähigkeit dieses Industriezweiges zu erhalten, doch muss si
In den Alpen und anderen Hochgebirgen schmelzen die Gletscher dahin. Die Wissenschaft wertet das als Anzeichen dafür, dass sich die Atmosphäre der Erde immer mehr aufheizt. Wenn das stimmt, dann sollte auch der Permanente Bodenfrost in den Gebirgen, kurz Permafrost genannt, zunehmend auftauen. Diese Problematik erforscht der Geograph Christof Kneisel von der Uni Würzburg.
Der Wissenschaftler untersucht seit mehreren Jahren Permafrost in den Schweizer Alpen und in Nordschweden. Au
Mikroorganismen in Salzseen produzieren chlorhaltige Luftschadstoffe – Neuer natürlicher Faktor für Wüstenausbreitung entdeckt.
Salzseen haben einen größeren Einfluss auf den Klimawandel als bisher angenommen. Das haben Wissenschaftler des Umweltforschungszentrums Leipzig-Halle (UFZ) gemeinsam mit Kollegen aus Österreich, Russland und Südafrika festgestellt. Dabei konnten sie nachweisen, dass Bakterien in Salzseen Substanzen produzieren, die als Treibhausgase wirken und die Ozonsch
Die europäische Maisproduktion wird von einem neuen Schädling bedroht: dem westlichen Maiswurzelbohrer (WMWB). Das EU-Projekt DIABROTICA hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Ökologie dieses Käfers zu untersuchen und daraus Methoden zu dessen Bekämpfung sowie zur Verhinderung seiner Verbreitung in mitteleuropäische Regionen abzuleiten.
Der WMWB hat in den vergangenen Jahren immer wieder Gebiete in Italien befallen. Falls keine einschränkenden Maßnahmen ergriffen werden, ist das Ri
Verbesserungen bei Lärmreduzierungstechnologien haben die Kriterien der Komfortklasse für Hochgeschwindigkeitsschiffe erreichbarer gemacht.
Fast Ferries repräsentieren einen Bereich des Seetransports, der sich weltweit umfassend ausdehnt. Zu den wirtschaftlichen Vorteilen gehören höhere Geschwindigkeiten und Ladekapazitäten bei minimalen Kosten. Eine weitere Verbesserung dieser Parameter muss jedoch mit den Konstruktionsanforderungen in Zusammenhang stehen, die von Klassifizierun
Australische Behörden: Krieg gegen 100 Mio. Amphibien
Eigentlich hätten die südamerikanischen Aga-Kröten (Bufo marinus) schädliche Käfer in Zuckerrohrfeldern vernichten sollen. Doch nun werden die seinerzeit 100 Kröten, die 1935 nach Nord-Australien gebracht wurden, zur Landplage. Geschätzte 100 Mio. Tiere bedrohen sämtliche heimischen Arten. Der Versuch Herr der Lage zu werden, ist bis jetzt kläglich gescheitert. Nun rufen die Behörden Private dazu auf, im Kampf gegen die gro
WWF warnt: Zwei Drittel der Kongo-Regenwälder könnten in 50 Jahren verschwunden sein
Wenn Rodungen, illegaler Holzeinschlag, Wildtierhandel und -schmuggel sowie der Handel mit Buschfleisch in gleichem Maße weiter betrieben werden wie bisher, werden nach Schätzungen des WWF zwei Drittel der Tropenwälder im zentralafrikanischen Kongobecken innerhalb der nächsten fünfzig Jahre verschwunden sein. Davor warnt die Umweltorganisation zum Auftakt des zweitägigen Waldgipfels für die Kongoreg
Japanisches Team findet Mikroben im Sediment des Marianengrabens
Forscher der Japan Agency for Marine-Earth Science and Technology haben im Marianengraben im Sediment Lebewesen gefunden. Die mikroskopisch kleinen Organismen leben dort unter Drücken von mehr als 1.000 Atmosphären. Die Lebewesen wurden vom ferngesteuerten unbemannten U-Boot Kaiko an die Oberfläche gebracht, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature.
Das Forscherteam um Hiroshi Kitazato hat zahlreiche Bakteri
Ergebnisse des Expertengespräches “Abbauverhalten von tierischen Reststoffen im Boden” vom 25.01.2005 im Institut für Pflanzenernährung und Bodenkunde der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) in Braunschweig
Als Folge der BSE-Krise dürfen Futtermittel für landwirtschaftliche Nutztiere keine Bestandteile tierischen Ursprungs mehr enthalten. Diese, zunächst bis 2006 befristete EU-Verordnung, soll unterbinden, dass “Fleisch-Knochen-Mehl” (FKM) (häufig einfach auch nur als “
Auch die Atlantikküste und das Mittelmeer sind von Riesenwellen bedroht – “Daß wir in uns in Sicherheit wiegen, ist eine trügerische Illusion”
Das Erdbeben des 26. Dezember 2004 vor der Küste Sumatras und der davon ausgelöste Tsunami haben zu einer der größten Naturkatastrophen der Menschheit geführt. Ein vergleichbares Ereignis könnte, wie das Beben von Lissabon 1755 zeigte, auch die Küsten Portugals, Spaniens und Nordafrikas treffen. Europa wäre dann kaum besser vorbereitet als di