Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
Das Management radioaktiver Abfälle kann nun Entwicklungsunterstützung für seine Prozesse der öffentlichen Beteiligung erhalten.
Es wurde eine Methode umgesetzt, die das RISCOM-Modell nutzt. Sie umfasst wissenschaftliche, prozedurale und organisatorische Aspekte, um zuverlässige Entscheidungsfindungsprozesse für die öffentliche Beteiligung am Management radioaktiver Abfälle zu erreichen. Das Ziel bestand darin, die Transparenz zu steigern, also wurde ein Beurteilungsverfahren d
Die Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft in der Schweiz hat herausgefunden, dass Flechten ein idealer Indikator für Artenvielfalt sind.
Obwohl Forscher immer wieder neue Arten entdecken, ist die genaue Anzahl nicht bekannt. Wir wissen jedoch, dass Arten mit alarmierender Geschwindigkeit aussterben, ein Phänomen, dessen Ursache oft in den Handlungen der Menschen gesehen wird.
Die schwindende Artenvielfalt könnte drastische Auswirkungen auf das
Wir wollen nicht nur wissen, wie das Wetter heute und morgen, sondern auch in den nächsten Monaten sein wird. Das DEMETER-Konsortium verbesserte saisonale Vorhersagen, indem es sieben gekoppelte allgemeine Zirkulationsmodelle integrierte.
Die Entdeckung und weitere Untersuchung des El Nino Southern Oscillation-Phänomens (ENSO) bestätigte, dass Veränderungen der meteorologischen Bedingungen in einem Teil der Welt das Klima auf große Entfernung beeinflussen können. Deshalb erforde
Die Problematik einer nachhaltigen Fischereipolitik ist in Europa wieder einmal ins Blickfeld geraten. Forschungsarbeiten durch die Universität von Portsmouth könnten zu einem besseren Verständnis darüber führen, wie man die widersprüchlichen Ziele der verschiedenen Interessengruppen in der Branche vereinbaren kann.
Die Fischindustrie ist ein wichtiger Bestandteil des wirtschaftlichen Lebens in Europa und hat überdies einen Anteil an der Erhaltung des ökologischen Gleichgewicht
Astrophysiker am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik in Garching messen den bisher stärksten Strahlenausbruch eines Magnetars
Am 27. Dezember 2004 um 22:30:26 MEZ wurde die Erde von einer gewaltigen Wellenfront von Gamma- und Röntgenstrahlung getroffen. Es war der stärkste Fluss von hochenergetischer Gammastrahlung, der jemals gemessen wurde. Das hat jetzt ein Team um Dr. Roland Diehl und Dr. Giselher Lichti vom Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MP
Wissenschaftler warnen vor ökologischen und ökonomischen Folgen
Eine zwiespältige Bilanz ziehen renommierte Wissenschaftler über die Einführung der Katalysatoren vor über zehn Jahren. “Wenn man die ökonomischen und ökologischen Risiken der verfolgten Strategie betrachtet, ist das gesamte Bild nicht eindeutig positiv: die Produktion der für den Katalysator benötigten Edelmetalle der Platingruppe (PGM) Platin, Palladium und Rhodium ist mit schweren Umweltbelastungen verbunden. In ein
Synthetisches Pheromon als erfolgreiches Insektizid
Um der immer größer werdenden Heerschar von Kakerlaken den Garaus zu machen, haben Forscher der Cornell University eine Sexfalle für die ungebetenen Insekten entwickelt. Die männlichen Kakerlaken werden mit einem synthetischen Pheromon des Weibchens angelockt, dieses führt allerdings zu einem tödlichen Pathogen, das die Männchen mit in ihre Kolonie nehmen, berichten die Forscher im Wissenschaftsmagazin Science.
Die T
Gemeinsame Erfassung von Verpackungen und Restmüll steht derzeit nicht zur Debatte
Eine Steigerung der Effizienz bei der Verwertung von Verpackungen wird auch künftig ein Schwerpunkt verschiedener Projekte und wissenschaftlicher Untersuchungen bleiben. Dies ist das Ergebnis der Fachtagung “Getrennterfassung auf dem Prüfstand – Erste Ergebnisse”, die gemeinsam vom nordrhein-westfälischen Umweltministerium sowie der Duales System Deutschland AG am Montag in Berlin durchgeführt wurd
Das Klima verändert sich dramatisch. Die Polkappen schmelzen ab, Küsten werden überflutet, Mitteleuropa erstarrt in sibirischer Kälte. In immer schnellerer Folge fegen Wirbelstürme, die eine Spur der Verwüstung hinterlassen, über Inseln und Küstengebiete – eine Horrorvision à la Hollywood? “Nein”, sagt Prof. Dr. Frank Riedel, Klimaforscher an der Freien Universität Berlin, “The Day After Tomorrow ist allerdings eine Klimasimulation im extremen Zeitraffer.” Riedel und sein Team suchen
Ein zufälliger Knochenfund hat Wissenschaftler auf die Spur eines großen Dinosaurierfriedhofs in Deutschland geführt. Vor rund 130 Millionen Jahren müssen im heutigen nördlichen Sauerland zahlreiche Dinosaurier gelebt haben. “An keinem anderen Ort in Deutschland sind jemals so viele Saurierarten auf so engem Raum gefunden worden”, sagt Klaus-Peter Lanser, Paläontologe am Westfälischen Museum für Naturkunde in Münster. Bereits acht verschiedene Spezies konnten identifiziert werden. Das beri
Forschungsprojekt zeigt: Geräuschvorschriften für Kraftfahrzeuge müssen besser überwacht werden
Ein Großteil der Bevölkerung fühlt sich durch den Lärm des Straßenverkehrs stark belästigt. Weniger Lärm wäre möglich, falls zum Beispiel Pkw und Lkw die Geräuschvorschriften über ihre gesamte Lebensdauer einhalten würden. Dies ist aber nicht der Fall, wie der TÜV Rheinland im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) herausgefunden hat. Eine ganze Reihe Fahrzeuge hielt die so genannten Lärm-T
Produktverantwortung gilt auch für Elektroschrott
Verbraucherinnen und Verbraucher können ab März 2006 alte Radios, Computer und andere Elektro- und Elektronikgeräte kostenlos bei den kommunalen Sammelstellen abgeben. Das sieht ein neues Gesetz vor, dem der Bundesrat heute mit grosser Mehrheit zugestimmt hat. Bundesumweltminister Jürgen Trittin: “Das Prinzip der Produktverantwortung greift jetzt auch beim Elektroschrott. Das ist eine gute Nachricht für Umwelt und Gesundheit: Rohstoff
Seit heute ist vor der Küste Schleswig-Holsteins die Stellnetzfischerei eingeschränkt, die für Schweinswale tödlich sein kann. Bundesumweltminister Jürgen Trittin begrüsst die Verschärfung des schleswig-holsteinischen Fischereirechts: “Die Bundesregierung wird sich bei der Europäischen Kommission und den anderen EU-Mitgliedstaaten dafür einsetzen, dass die Regelungen im schleswig-holsteinischen Walschutzgebiet möglichst bald für alle europäischen Fischer verbindlich werden”, so der Minister.
For the first time, scientists have shown precisely how weather conditions cause multiple populations of a species within a large geographical area to have simultaneous increases or decreases in their abundance, a process known as “spatial synchrony.” A paper published this week in the journal Nature reveals that occasional severe weather conditions directly cause the rapid increase or decrease in abundance and mobility of an intestinal parasite that infects populations of an important game bir
Proteomic-Urintest verbessert frühzeitige Diagnose von Blasenkrebs
Ein einfacher Urintest kann die Früherkennung von Blasenkrebs wesentlich verbessern. Das berichten amerikanische Wissenschaftler in einer aktuellen Veröffentlichung der Fachzeitschrift “Journal of the American Medical Association” (JAMA). Der Test weist im Urin das nukleäre Matrixprotein 22 (NMP22) nach. NMP22 ist ein Protein, das von den Krebszellen gebildet wird. Durch die neue Untersuchung lassen sich bösartige T
Wie Kommunen Schnee und Eis umweltfreundlich von den Straßen räumen können
Winterzeit – Schnee und Eis auf den Straßen: Wie kann eine Kommune für freie Wege sorgen und sich dabei noch umweltfreundlich verhalten? “Wir halten einen so genannten differenzierten Winterdienst für die ökologisch richtige Strategie”, sagt Dr. Dietlinde Quack, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Öko-Institut e.V. in Freiburg.
Unter einem differenzierten Winterdienst versteht die Expertin: