Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
OECD-Studie: Knapp 77 Prozent der Unternehmen setzen auf Vermeidung
Nach einer jetzt veröffentlichten Studie des Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) setzen 76,8 Prozent der Unternehmen in Deutschland, Frankreich, Japan, Kanada, Norwegen, Ungarn und den USA zur Vermeidung von Umweltbelastungen auf integrierten Umweltschutz. Die Untersuchung, die im Auftrag der Organisation für ökonomische Kooperation und Entwicklung (OECD) durchgeführt wurde, macht weiters deutlich, da
Aufgrund von Naturkatastrophen und menschlichen Eingriffen hat sich die internationale Entwaldung zu einem bedeutenden ökologischen Problem und mit Auswirkungen auf die Nachhaltigkeit des Waldes entwickelt. Um dieses Problem in den Griff zu bekommen, wurden bei einem EU-finanzierten Projekt Methoden aus der Biotechnologie wie z.B. die somatische Embryogenese eingesetzt, um innerhalb kurzer Zeit möglichst viele Kiefern zu erzeugen.
Konventionelle Züchtungsmethoden konzentrieren sich
Der Westliche Maiswurzelbohrer, einer der stärksten und zerstörerischsten Schädlinge, bedroht den europäischen Maisanbau. Im Rahmen des DIABROTICA-Projektes werden daher verschiedene Möglichkeiten zur effektiven, kostengünstigen und umweltfreundlichen Bekämpfung dieses Schädlings untersucht.
Der Diabrotica virgifera virgifera LeConte oder der Westliche Maiswurzelbohrer (Western Corn Rootworm – WCR) ist einer der bedeutendsten Maisschädlinge. Er verursacht hohe Ertragsverluste und l
Innerhalb der EU ist der Schutz von Stahlmaterialien vor Korrosion eine weit verbreitete Aktivität auf industrieller Ebene. In gegenwärtig eingesetzten Verfahren werden schützende Chromatfilme aufgetragen, die eine ernsthafte Bedrohung für die Umwelt darstellen.
Im Rahmen des SILACOR-Projektes der EU wollte man neue Beschichtungsverfahren mit besserem Umweltprofil finden. Die Hauptsorge bei Chromfilmen besteht darin, dass sechswertiges Chrom wasserlöslich ist und in jeder Phase de
Das Frühjahrshochwasser hält nicht nur die Anwohner der Elbe in Atem – auch die Forscher beschäftigt die Flutwelle. So untersuchen die Wissenschaftler des Umweltforschungszentrums Leipzig-Halle (UFZ) Schadstoffablagerungen in den Überschwemmungsgebieten. Nicht zuletzt seit der Elbe-Flut 2002 ist bekannt, dass organische Schadstoffe und Schwermetalle sowie Arsen mobilisiert, flussabwärts transportiert werden und sich in strömungsarmen Zonen ablagern. Im Extremfall kann dies bis in die Nordsee reichen
Schlechte Zeiten auch für Bienen und Schmetterlinge
Der kommerzielle Anbau von genetisch veränderten Pflanzen könnte nach Ansicht von Forschern große Wirkungen auf die umliegenden Gewächse und damit auch auf die Schmetterlinge und Bienen haben. Zu diesem Schluss kommt eine dreijährige Studie, die im Wissenschaftsmagazin Nature veröffentlicht wurde. Die Untersuchung wurde von der britischen Regierung in Auftrag gegeben und hat elf Mio. Dollar gekostet.
Nach den Ergebn
Verbraucherschutzministerium sucht idealistische Flottenbetreiber
In Schweden etabliert, sollen Ethanolfahrzeuge jetzt auch auf deutschen Straßen fahren. Der Biokraftstoff aus Stärke oder Zucker hilft nicht nur fossile Ressourcen schonen, sondern auch CO2 einsparen. FFV (Flexible-Fuel-Vehicles) heißen die Fahrzeuge, die in der Lage sind Benzin und Ethanol in verschiedensten Mischungen zu fahren. Flottenbetreiber, die auf diese Technologie umsteigen wollen, sind aufgerufen, ihr In
Wasser ist Leben: Zum weltweiten “Tag des Wassers” am 22. März 2005 rufen der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Baden-Württemberg, und der Sanitärtechnik-Hersteller Geberit zum schonenden und sparsamen Umgang mit dem lebenswichtigen Trinkwasser auf. Auf der gemeinsamen Homepage www.ja-zum-wasser.de geben sie 53 Tipps zum verantwortungsbewussten Umgang mit dem kühlen Nass. Außerdem ist dort ein Wasserspar-Rechner zu finden, mit dem jeder schnell errechnen kann
Studie des Instituts für Umweltphysik der Universität Heidelberg im Wissenschaftsmagazin Science veröffentlicht – Satellitengestützte Methanmessungen erlauben erstmals global die Identifizierung regionaler Emissionen
Zum ersten Mal in der Geschichte der Satellitenmessungen kann die globale Verteilung atmosphärischen Methans mit hoher Sensitivität zu den bodennahen Luftschichten gemessen werden. Es stellt sich heraus, dass Methanemissionen aus den Tropen wahrscheinlich höher als bisl
Blauer Engel, Europäische Umweltblume, FSC – die zunehmende Vielfalt anerkannter Nachhaltigkeitszeichen verwirrt Verbraucher bei der Suche nach umweltfreundlichen Papierprodukten. Daher hat die Initiative Pro Recyclingpapier in Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale Bundesverband, dem Umweltbundesamt und der Jury Umweltzeichen die Kriterien der einzelnen Zeichen miteinander verglichen. Das Fazit: Der Blaue Engel ist empfehlenswert. “Beim Kauf von Recyclingpapier erwarten die Verbraucher Transpare
Satelliten-Methanmessungen geben genauen Einblick in Emissionen
Wissenschaftlern des Instituts für Umweltphysik der Universität Heidelberg ist es erstmals gelungen, Methanemissionen mithilfe von Satelliten genau zu eruieren. Damit kann die globale Verteilung atmosphärischen Methans mit hoher Sensitivität zu den bodennahen Luftschichten gemessen werden. Bei den Untersuchungen hatten die Forscher auch festgestellt, dass Methanemissionen aus den Tropen wahrscheinlich höher sind als bi
Ergebnis aus Mars Express-Aufnahmen / Eis könnte noch heute unter Marsstaub vorhanden sein / Hinweise auf Klimawandel in jüngerer Zeit?
Die Marsoberfläche wurde bis vor wenigen Millionen Jahren auch in mittleren Breiten und sogar in Äquatornähe von Gletschern geprägt. Noch heute könnte Wassereis in geringer Tiefe als “fossiles” Überbleibsel dieser Gletscher anzutreffen sein. Das geht aus zwei Artikeln hervor, die heute in der Fachzeitschrift “Nature” veröffentlicht werden. Die Auss
Wie die kürzlichen Ereignisse zeigten, können Überschwemmungen einen erheblichen Verlust von Leben und Eigentum verursachen und zu heftigen finanziellen Einbußen führen. Daher ist es entscheidend, Fluten – sowie die möglicherweise am stärksten betroffenen Überschwemmungsgebiete – genau vorhersagen zu können.
Die letzte Flut in Europa (2002) wurde als die schlimmste seit Jahrhunderten bezeichnet. Neuere, durch präzisere und effektivere Mittel erlangte Informationen lassen nun jedoc
In einer Zeit, in der ökologische Belange vordringlich sind, tritt die Wissenschaft mit der Bioreinigung von verschmutztem Erdreich und Wasser in den Vordergrund.
Die Anstrengungen spanischer Wissenschaftler haben zur Entwicklung eines neuen Systems zur Dekontaminierung von verschmutztem Boden und Wasser geführt. Das System basiert auf der Bioreinigung betroffener Gebiete unter Verwendung mikrobischer Biofilmverfahren. Die Bioreinigung ist als die Verwendung von Biotechnologie zur
Das 3. Fachgespräch “Geophysik und Barrieresysteme” beschäftigt sich mit der langfristigen Entsorgung von toxischen und radioaktiven Abfällen in Untertagedeponien. Gesucht werden Gesteinsformationen, die Deponien auf 1 Million Jahre hin sicher machen können.
Radioaktiver und toxischer Müll, z. B. aus Kraftwerken und Kliniken, muss langfristig sicher verwahrt werden. Die Suche nach geeigneten Deponien ist ein gesellschaftliches Problem, für dessen Lösung das Bundesministerium f
Zu Presseberichten, wonach Bundesumweltminister Juergen Trittin Laendern und Kommunen “gruenes Licht” fuer die Einfuehrung einer City-Maut bei zu hoher Feinstaubbelastung in den Innenstaedten geben wolle, erklaert ein Sprecher des Bundesumweltministeriums:
Nach der seit Anfang 2005 in Deutschland geltenden EU-Richtlinie ist es die Aufgabe der Bundeslaender sowie der betroffenen Staedte und Regionen, fuer die Einhaltung der Feinstaubgrenzwerte Sorge zu tragen. Weder der Bund no