Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
Wissenschaftlerin der Universität Hannover befasst sich mit Konsequenzen der Regenwasserbewirtschaftung
Seit mehr als zehn Jahren nimmt in den Städten die Anzahl der Projekte zu, in denen Regenwasser in Mulden versickert oder in Teichen beziehungsweise Becken vorübergehend aufgestaut und nach und nach in ein nahe gelegenes Gewässer abgeleitet wird. Diese Entwicklungen sind zu Gunsten eines umweltverträglicheren Umgangs mit der Ressource Wasser zu begrüßen. In diesen Fällen wird das
Der Westliche Maiswurzelbohrer ist ein Schädling mit invasionsartigem Befall, der eine Bedrohung für die europäische Maisproduktion darstellt. Um diesem Problem den Kampf anzusagen, wurde ein Simulationsmodell für mögliche Verbreitungsszenarien entwickelt.
In den frühen neunziger Jahren trat der Westliche Maiswurzelbohrer (WMWB) erstmals in Serbien auf. Daraufhin wurde die Untersuchung seiner Verbreitungsgeschwindigkeit in Europa angeregt. Um das Simulationsmodell entsprechend a
Automatische Melksysteme können dazu beitragen, die Lebensqualität europäischer Milchbauern zu verbessern. Diese Systeme erfordern einen neuen Ansatz zum Molkereimanagement, und die europäische Forschung hilft, diesen zu definieren.
Automatische Melksysteme (AMS) können die Melkhäufigkeit so optimieren, dass der Gesamtertrag gesteigert und gleichzeitig die Zahl der benötigten Arbeitskräfte gesenkt werden kann. Die vom Life Quality Programme unterstützte Forschung stellt sicher, das
Wasser aus Steinen zu holen, ist eine Vorstellung, die etwas Märchenhaftes an sich hat: vom Zauberstab berührt, öffnet sich der Fels und gibt das kühle Nass frei. Ganz so wundersam sieht die Welt in den Augen von Geologen nicht aus; dennoch liefern ihre Entdeckungen Grund genug zur Verwunderung. Scheinbar „trockene“ Gesteine könnten demnach große Wasservorräte bergen, und zwar am meisten dort, wo Fachleute bis vor kurzem am wenigsten vermuteten: in den Tiefen des Erdmantels. Am Institut für Geolo
In den Gebirgen Europas gibt es unzählige Gletscher. Satellitenbasierte Sensoren unterstützen Forscher bei der eingehenden Beobachtung dieser Gletscher und verbessern die Vorhersage von zerstörerischen Lawinen und Überschwemmungen.
Gletscher bilden sich, wenn die während des Winters angesammelten Schneemassen größer sind als die Schneemassen, die im Sommer schmelzen. Wenn der Schnee sich verdichtet und sich schließlich in Eis umwandelt, ändert der Gletscher seine Form und bewegt si
Künftige Veränderungen der Meeresströmungen hätten einen starken Einfluss auf den Meeresspiegel. Dies zeigen Wissenschaftler vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung in einer neuen Studie, in der sie den möglichen Zusammenbruch der atlantischen Ozeanzirkulation untersuchten. Sie fanden heraus, dass in diesem Szenario der Meeresspiegel an den Küsten des Nordatlantiks um einen Meter steigen würde, während er im Südatlantik sänke. Dies würde nahezu gleichzeitig mit der Veränderung der Meeresströmun
Sie könnten Vorbild gewesen sein für Motorradfahrer, Ritter und Wikinger: Die Männchen der gemeinen Dickkopffliege lassen sich im Frühjahr einen Helm wachsen, der den nordischen Kämpen und den Rittern der Landstraße in nichts nachsteht. Silber glänzend und frisch gehörnt sind sie bereits für den Höhepunkt des Dickkopffliegenlebens – die Begattung.
Da die Dickkopffliegen zur Gattung der Rüttlerfliegen gehören, werden sie beim Geschlechtsakt vom Weibchen gehörig durchgeschüttelt. Das
Ein Transportverbot von Schweröl in Einhüllentankern und verschärfte Altersgrenzen für Einhüllentanker treten heute weltweit in Kraft. Darauf wies Bundesverkehrsminister Dr. Manfred Stolpe am Dienstag in Berlin hin. Nach dem Unfall der “Prestige” habe die Weltgemeinschaft schnell und präzise reagiert, meinte Stolpe. Durch die neuen Regelungen werde ein neuer Maßstab zur Verbesserung des Schutzes der Meeresumwelt und der Küsten weltweit eingeführt. Der Umweltausschuss (MEPC) der inter
Forscher untersuchen Einfluss von Schwefeldioxid auf Weizen
Untersuchungen von Weizen über einen Zeitraum von 160 Jahren haben ergeben, dass Luftverschmutzung zu einem beträchtlichen Teil schuld an Erkrankungen der Pflanzen ist. Insbesondere Emissionen aus der Industrie steuern die Rate von Mikroben, die den Weizen befallen, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature.
Die Schäden, die zum Beispiel der Pilz Mycosphaerella graminicola jährlich an Weizen in den USA anrichtet,
Die europäischen Bemühungen um eine nachhaltige Entwicklung widerspiegeln sich im Schutzbedarf der finanziellen Überlebensfähigkeit derjenigen Industriezweige, die untrennbar mit den natürlichen Rohstoffen des Kontinents in Verbindung stehen. Vor diesem Hintergrund gaben ökologische und finanzielle Überlegungen dem SEP-Programm der EU neuen Aufschwung, das sich mit der Vermehrung von zwei wirtschaftlich bedeutenden Kiefernarten – Pinus Pinaster und Pinus sylvestris – beschäftigt.
Die Reinigung von Schiffsrümpfen auf Trockendocks ist nicht nur umweltschädlich, sondern auch teuer. Da die Richtlinien hinsichtlich der Qualität des in die Docks abgeführten Abwassers immer strenger werden, wurde es notwendig, das Verfahren zu verbessern, um den Gesetzesanforderungen gerecht werden zu können.
Schiffsrümpfe werden derzeit immer noch durch Hochdruckabstrahlen mit Süßwasser gereinigt. Die Hochdruckwasserstrahlen von bis zu 3000 bar werden zum Waschen des Schiffsrumpfe
Künftige Veränderungen der Meeresströmungen hätten einen starken Einfluss auf den Meeresspiegel. Dies zeigen Wissenschaftler vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung in einer neuen Studie, in der sie den möglichen Zusammenbruch der atlantischen Ozeanzirkulation untersuchten. Sie fanden heraus, dass in diesem Szenario der Meeresspiegel an den Küsten des Nordatlantiks um einen Meter steigen würde, während er im Südatlantik sänke. Dies würde nahezu gleichzeitig mit der Veränderung der Meere
Nagel: Bundesregierung sorgt für mehr maritime Sicherheit
“Mit dem neuen Schadstoffunfall-Bekämpfungsschiff “Arkona” werden die zahlreichen Aktivitäten der Bundesregierung zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und des verkehrlichen Umweltschutzes auf der Ostsee ergänzt.” Das sagte Ralf Nagel, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, anlässlich einer Fahrt mit Pressevertretern zum Leuchtturm am Kap Arkona auf Rügen. Die Laterne des Leuchtturms ist
Filterhersteller und Kfz-Handwerk können Fahrzeugbestand kurzfristig schnell ausstatten Deutsche Umwelthilfe schlägt aufkommensneutrales Förderkonzept vor. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat Bund und Länder aufgerufen, die öffentliche Debatte über Feinstaubproblematik und bevorstehende Fahrverbote als Chance zur entschlossenen Förderung des Dieselrußfilters zu nutzen. DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch sprach sich in Berlin für “eine bis Ende 2007 befristete aufkommens
Limnologin der Universität Jena an neuer DFG-Forschergruppe beteiligt
Tsunamis, starke Regenfälle, lange Hitze- oder Schneeperioden – extreme Wetterereignisse nehmen zu. Die Folgen auf der Oberfläche sind meist deutlich sichtbar, was sich jedoch im Boden abspielt, ist oft noch unerforscht. Dies soll sich nun ändern. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat dafür die Forschergruppe “Dynamik von Bodenprozessen bei extremen meteorologischen Randbedingungen” an der Universität
Hightech gegen drohenden Gen-Verlust
Um den drohenden Verlust der für die Andenbewohner Perus so wichtigen Alpacas zu stoppen, werden den Wolllieferanten nun Mikrochips eingepflanzt. Für Tausende kleine Gemeinden in den luftigen Höhen des südamerikanischen Landes bilden die Tiere eine lukrative Einnahmequelle, allerdings gehen viele der Alpacas verloren – sie wandern über die “grüne Grenze” nach Bolivien oder Chile, oftmals aber nicht ganz freiwillig, berichtet BBC-Online.