Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
“Hallo Lufthansa! In der Reihe der Weltfluggesellschaften heißen wir das “neue” alte Mitglied willkommen.” Das ist der Wortlaut einer am 1. April 1955 geschalteten Anzeige, mit der Pan American damals die Wiederaufnahme des Flugbetriebs der Lufthansa öffentlich begrüßte. Am 1. April steht nun das 50-jährige Jubiläum der Lufthansa an. Zu diesem Anlass möchten wir Sie bis zu diesem Datum jeweils montags und donnerstags über verschiedene Themen rund um die Geschichte und Entwicklung der Fluggesellschaf
Das Michael-Otto-Institut im NABU hat heute eine vom Bundesamt für Naturschutz in Auftrag gegebene Studie zu den “Auswirkungen regenerativer Energiegewinnung auf die biologische Vielfalt am Beispiel der Vögel und Fledermäuse” vorgestellt. “Es kommt darauf an”, so Dr. Hermann Hötker vom Michael-Otto-Institut auf die Frage nach den potenziellen Auswirkungen der Windenergie auf die Vogelwelt: Besonders gefährdet sind Greifvögel wie Seeadler und Rotmilan. Generell sind für Vögel Anlagen an Gewässern un
Dünne Bakterienfilme und ihr Einfluss auf die Gesteinsbildung und -korrosion in Gewässern stehen im Mittelpunkt einer neuen Forschergruppe, die mit Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ihre Arbeit an der Georg-August-Universität aufnehmen wird: Geologen und Mikrobiologen aus Braunschweig, Bremen, Göttingen und Magdeburg werden dabei diese so genannten Biofilme sowohl in Fließgewässern an der Erdoberfläche als auch in Wasseransammlungen unterirdischer Hohlraumsysteme untersuchen.
Mehr als drei Viertel aller Lebewesen auf der Erde besiedeln die Ozeane. Gegen das Eindringen des Menschen in diesen wertvollen Lebensraum müssen Maßnahmen ergriffen werden. Spanische Forscher wollen Wege finden, um die Arten im Meeresboden vor den Auswirkungen der marinen Wellenbrecher zu schützen.
Es hat sich gezeigt, dass eine steigende Population in einem bestimmten Lebensraum immer mit einer größeren biologischen Vielfalt oder Biovielfalt einhergeht. Natürliche Änderungen ein
Es wurden mathematische Modelle entwickelt, welche einige der typischen Entscheidungsfindungsprozesse von Landwirten nachbilden. Das Ziel ist die Schätzung der für die Bewässerung benötigten Wassermenge.
Wasser ist eine knappe und wertvolle Ressource, die Wohlstand und Fortschritt ermöglicht. Dies trifft um so stärker zu, wenn Felder bewässert werden müssen. Insbesondere die wasserärmsten Regionen wie der Mittelmeerraum, in denen die Feldbewässerung weit verbreitet ist, sind hiervo
Am 23. Februar 2005 jährt sich der Todestag von Carl Friedrich Gauss zum 150. Mal. Seine Forschungen auf den Gebieten der Astronomie, der Statistik, der Physik, der Geodäsie und der Geophysik erregten in seiner Zeit weltweit Aufsehen und haben Wirkung bis in die Gegenwart.
Nicht ganz zufällig wählte daher die gemeinnützige “Gesellschaft für Angewandten Umweltschutz und Sicherheit im Seeverkehr mbH” das Kürzel GAUSS, denn auch sie fühlt sich dem grundsätzlichen Zusammenhang von F
Ausnahmen vom Bauverbot in Ueberschwemmungsgebieten nur unter strengen Auflagen moeglich
Durch einen Kompromiss in der Frage des Bauverbots in Ueberschwemmungsgebieten haben das Bundesumweltministerium und das Land Rheinland-Pfalz eine wesentliche Huerde fuer die Verabschiedung des Hochwasserschutzgesetzes ueberwunden. Damit besteht die Chance, dass das Gesetz im Vermittlungsausschuss am 16. Maerz 2005 abschliessend beraten werden und schnell in Kraft treten kann. Das Gesetz wi
Internationales Forscherteam entdeckt Leben unterhalb des Meeresbodens
Was sich in der Tiefen Biosphäre unterhalb des Meeresbodens abspielt, konnte man lange Zeit nur ahnen. Jetzt hat die Auswertung der Daten eines internationalen Forscherteams gezeigt, dass die Bohrkerne aus dem östlichen Pazifik lebendige Bakterien enthalten. Beteiligt war das Team um Dr. Axel Schippers von der Bundesanstalt für Geologie und Rohstoffe in Hannover zusammen mit Kollegen vom Bremer Max-Planck-Instit
Woher kommt das Eis am Nordpol?
Zurzeit sind große Gebiete auf der Nordhalbkugel mit Eis bedeckt. Doch das war nicht immer so. In der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins “Nature” veröffentlichen Wissenschaftler des Potsdamer GeoForschungsZentrums (GFZ) und des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) eine mögliche Lösung des ältesten Rätsels der Paläoklimaforschung – der Entstehung der Eiszeit auf der Nordhalbkugel vor gut 2,7 Millionen Jahren.
Damit ein
Gemeinschaftsprojekt HERMES: Erkundung der Kontinentalränder von Europa
Europa ist größer, als die meisten Menschen denken. Nicht etwa deshalb, weil die Aufnahme der neuen Mitgliedsländer in die Europäische Union zu wenig bekannt wäre. Die Fläche, die ignoriert wird, entzieht sich der oberflächlichen Aufmerksamkeit, denn sie liegt unter Wasser, oft sogar mehrere tausend Meter tief. Was dort an natürlichen Schätzen verborgen ist, stellt versunkene Piratenschiffe, auch wenn sie mit Sc
Forscher der Universität Hannover und der Technischen Universität München untersuchen die Schwerkraft auf der Zugspitze
Am höchsten Punkt Deutschlands, der Zugspitze, ist nicht nur die Luft dünner, auch der Mensch wird leichter. Der Grund dafür liegt in der Schwerkraft, die am Gipfel um ein halbes Promille geringer ist als im Tal bei Garmisch-Partenkirchen, nämlich 9,8005 m/s² anstatt 9,8058 m/s². Ein Bergsteiger von 80 Kilogramm Körpergewicht wiegt auf der Zugspitze also bei einem
Globale Erwärmung durch Bodenbakterien noch weiter angeheizt
Wissenschaftler des Stevens Institute of Technology in Hoboken/New Jersey haben im Permafrostboden in Alaska Mikroben gefunden, die Temperaturen von minus 40 Grad überleben können. Die Entdeckung macht die Forscher aber unsicher, denn mit zunehmenden Temperaturen könnten die Mikroben ein großes Problem für die Bildung weiterer Treibhausgase sein, die dann den Temperaturanstieg weiter antreiben, berichtet BBC-Online.
Arbeitsgruppe einigt sich auf Kostenabschätzung
Die Kosten für verbesserten Lärmschutz an den deutschen Verkehrsflughäfen fallen wesentlich geringer aus als bisher befürchtet. Eine Arbeitsgruppe mit hochrangigen Experten aus den beteiligten Bereichen hat dem Bundesumweltministerium heute einen gemeinsam erarbeiteten Bericht zu den Kostenfolgen der geplanten Novellierung des Fluglärmgesetzes vorgelegt. Danach belaufen sich die Kosten, die die deutschen Verkehrsflugplätze vor allem fü
Die Umweltstiftung WWF und die Zoologische Gesellschaft Frankfurt setzen sich gemeinsam für die zentralasiatische Saiga-Antilope ein
Keine andere größere Wirbeltierart hat einen so drastischen Rückgang ihres Bestands zu verbuchen wie die Saiga-Antilope: 1980 gab es in Russland, Kasachstan und der Mongolei noch mehr als eine Million dieser aufgrund ihrer ungewöhnlichen Nasenform außerirdisch anmutenden Tiere. Rund zwanzig Jahre später wurde ihre Anzahl auf nur noch 40.000 geschätzt –
Bundesamt für Naturschutz informiert über die geschützten Arten der FFH-Richtlinie
Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) hat heute eine neue Veröffentlichung als Hilfestellung zum Umgang mit den Arten der Fauna-Flora-Habitat-(FFH-)Richtlinie in Deutschland vorgestellt. “Damit liegen erstmals die relevanten Grundlagendaten für FFH-Arten gebündelt vor, die bei der Umsetzung der europäischen Richtlinie z. B. bei Fragen der Planung, zu Berichtspflichten und bei Umweltverträglichkeitsprüfu
Auf dem Mars existiert ein zugefrorenes Gewässer von der Größe der Nordsee, auf dessen Oberfläche riesige Schollen von Packeis zu sehen sind. Die Tiefe des Sees wird auf 45 Meter geschätzt. Das Gebiet mit einer Ausdehnung von etwa 800 x 900 Kilometern befindet sich bei fünf Grad nördlicher Breite und 150 Grad östlicher Länge in der Elysium-Ebene. Der See wurde in hochauflösenden Bildern der Stereokamera HRSC (High Resolution Stereo Camera) auf der europäischen Raumsonde Mars Express entdeckt. Zu