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Landwirtschaft & Umwelt

Hat Die Steinnelke Ein Rezept Gegen Den Klimawandel?

Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…

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Alle Neuigkeiten

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Schleichende Klimaveränderung verändert alle Wälder dieser Erde

Noch in diesem Jahrhundert werden die Wälder mittlerer und hoher Breiten – bedingt durch den globalen Klimawandel – an ihren traditionellen Standort an der bisherigen Zusammensetzung weiter bestehen können. Nach Ansicht von Professor Hartmut Graßl am Zentrum für Marine und Atmosphärische Wissenschaften in Hamburg wird die globale Erwärmung und die damit verbundene Verschiebung der Klimazonen dazu führen, dass manche Waldflächen verschwinden und andere durch andere Baumarten ersetzt werden müssen. Auc

Geowissenschaften

Warum die Vulkane auf Hawaii in den Himmel wachsen

Mainzer Max-Planck-Forscher erklären, wie ein Olivin-freier Erdmantel riesige Vulkane produzieren kann

Der obere Erdmantel, wo sich die Schmelzen aller Vulkane bilden, besteht vorwiegend aus dem Mineral Olivin. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Chemie haben bei Untersuchungen des Nickel-Gehalts von Vulkanlava-Proben von Hawaii festgestellt, dass sich solche Schmelzen überwiegend ohne das Mineral Olivin bilden. Die Forscher entwickelten deshalb ein neues Modell der Sch

Geowissenschaften

Weltbank definiert "Katastrophen-Hotspots"

Identifizierung von gefährdeten Regionen soll Vorbereitungen erleichtern

Wissenschaftler der Columbia University haben im Auftrag der Weltbank eine Liste von besonders gefährdeten Regionen der Erde erstellt. Um Katastrophen wie dem erneuten Erdbeben in Indonesien besser entgegentreten zu können, werden vom Brüsseler Centre of Research on the Epidemiology of Disasters (CRED) Datenbanken über Katastrophen nach Ländern geordnet in die Liste eingearbeitet, berichtet das Wissenschaftsma

Agrar- Forstwissenschaften

Mastschweine aus Freilandhaltung – Fleischqualität kaum beeinflusst

Die Freilandhaltung von Mastschweinen zählt zu den tierfreundlichen Haltungsformen. Ob und wie sich diese Haltungsform auf Schlachtkörper- und Fleischqualität auswirkt, wurde in Mastversuchen – einmal in Texas, zum anderen in der Schweiz – erforscht. In Texas erhielten 48 Kastraten der Rasse Newsham in vier Versuchsvarianten ad libitum gleiche Futtermischungen auf Mais/Sojabasis. Jeweils 24 Tiere wurden im Freiland bzw. im Stall geboren, davon wurden wiederum je 12 entweder im Freiland oder im

Agrar- Forstwissenschaften

Strukturreiche Landschaft fördert Nützlinge – Biologische Schädlingsbekämpfung profitiert

Feldraine, Hecken, Brachen und Grünland sind Rückzugsflächen für Nützlinge, u.a. für Schlupfwespen. Diese können sich dort ungestört vermehren und stehen dann für die biologische Kontrolle von Blattläusen zur Verfügung. In einer dreijährigen Studie untersuchten Wissenschaftler des Fachgebiets Agrarökologie der Universität Göttingen auf 40 Weizenfeldern die Effizienz von Schlupfwespen in der Schädlingsbekämpfung. Dabei zeigte sich, dass das Vorhandensein ausreichender Rückzugsflächen eine Vorausse

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Neue Tierart entdeckt. Umdenken in der Waldbewirtschaftung nötig.

Wissenschaftler des Umweltforschungszentrum Leipzig-Halle (UFZ) haben in der Nähe von Dessau ein neues Insekt entdeckt. Dabei handelt es sich um eine extrem seltene Schwebfliege, von der weltweit nur sechs Exemplare bekannt sind. “Die Entdeckung einer noch unbekannten Tierart mitten im Herzen von Deutschland unterstreicht die Bedeutung der Erforschung der Artenvielfalt auch in Deutschland”, so Dr. Frank Dziock von der Abteilung Naturschutzforschung des UFZ. Die neue Art Brachyopa silviae (Silv

Geowissenschaften

Leben in Lost City wie zu Urzeiten der Erde

Vor rund vier Jahren haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der ETH Zürich zusammen mit Kollegen aus den USA eine neue Art von Kalkformationen und Warmwasserquellen mit Namen “Lost City” im Atlantik entdeckt. Die Lebensformen und ihre Verbindung zu den mineralogisch-chemischen Prozessen im Untergrund waren bislang unerforscht. Kürzlich hat ein Team von Forschenden ihre ersten umfassenden Resultate dazu im Wissenschafts-Magazin “Science” publiziert. Es stellt sich heraus, dass die Kalktü

Geowissenschaften

Arktis: Bremer Umweltphysiker befürchten massiven Ozonabbau

In diesem Winter kommt es zu erheblichen Ozonverlusten über der Arktis. Möglicherweise werden sie die bisherigen Rekordwerte übertreffen. Diese Befürchtung bestätigen Messungen von Umweltphysikern der Universität Bremen. Die Wissenschaftler Dr. Holger Bremer und Dr. Harry Kuellmann aus der Arbeitsgruppe von Professor Justus Notholt führten in einem Forschungsflugzeug der NASA diese Untersuchungen mit einem eigens entwickelten Messinstrument durch. Das überraschende Ergebnis: hohe Werte an akti

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Aktivkoksfilter verringert die Emission von Dioxinen und Furanen bei der Elektrostahlproduktion

Saubere Stahlproduktion – dank Braunkohle Eines der gebräuchlichsten Verfahren in der Stahl erzeugenden Industrie ist das Einschmelzen von Eisen und Stahlschrotten, das rund 34 Prozent der Weltstahlproduktion ausmacht. Der größte Teil des Schrottaufkommens wird dabei im Elektrolichtbogenofen verarbeitet. Durch die thermische Behandlung des mit Farben, Ölen oder anderen organischen Bestandteilen beladenen Schrotts können im Prozess Dioxine und Furane entstehen, die in Einzelfällen z

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Das Wandern ist des Otters Lust: Lebensräume in Europa vernetzen

Experten haben neue Wege für die bedrohten Tiere ermittelt / Gute Aussichten in Norddeutschland / DBU förderte mit rund 102.000 Euro Er ist wieder da: der Fischotter. In den letzten Jahren hat er ehemals verlassene Lebensräume zurückerobert, zum Beispiel im östlichen Niedersachsen. Experten gehen davon aus, dass er auch außerhalb von Schutzgebieten überleben könnte – vorausgesetzt, dass Gewässer- und Feuchtgebiete ausreichend miteinander vernetzt sind. Die Aktion Fischotterschutz

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Panamas wertvollem Regenwald droht Rodung – Artenvielfalt bedroht

Einem der größten Biodiversitäts-Hotspots der Erde droht das Ende: Panamas Regenwälder, an der Schwelle zweier Kontinente, sollen gerodet werden. Umweltschützer in der ganzen Welt sind besorgt, denn das Gebiet, das einst als “Panama-Kanalzone” von den USA verwaltet wurde, soll auch weiterhin Naturland bleiben, berichtet BBC-Online.

Nach Angaben der Umweltgruppe “Defence of Forests” sind bereits 27 Hektar des Landes in der ehemaligen Kanalzone zum Verkauf ausgeschrieben, weitere

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Ungebrochene Gier nach den neuesten Handys

User wollen State-of-the-Art – Umweltproblem nimmt zu

Mobiltelefone sind jene elektronischen Geräte, die von ihren Besitzern am häufigsten gegen die allerneuesten Modelle ausgetauscht werden. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung des Marktforschungs-Softwareanbieters GMI unter weltweit 20.000 Konsumenten. Demnach wollen die User bei Handys immer State-of-the-Art, alte Modelle werden gnadenlos entrümpelt. Was die Industrie freut, ist freilich mittlerweile ein gewaltiges Umwel

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Intensivlandwirtschaft bleibt Hauptbedrohung für Feldhasen

Dem „Osterhasen“ geht es schlecht. Seit 1994 findet sich Meister Lampe auf der Roten Liste der bedrohten Arten. Auch wenn einige Regionen Deutschlands leicht zunehmende Bestände melden, geht es mit dem Feldhasen seit Mitte der siebziger Jahre bergab. Füchse oder streunende Hunde haben es zwar nach wie vor schwer, den Haken schlagenden, Zickzack laufenden Flüchtling zu erwischen, doch gegen Mähdrescher und intensiv eingesetzte Pflanzengifte hilft diese Taktik nicht. Nach Einschätzung des WWF hat

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Mit Kompost und torffreier Erde die Moore dauerhaft schützen

Der WWF weist zum Beginn der Gartensaison darauf hin, dass die Entwässerung von Mooren und der Jahrhunderte lange Torfabbau den Hochmooren in Europa schwer zugesetzt haben: 60 Prozent der ursprünglichen Flächen wurden bereits vernichtet. In Deutschland gelten nur noch rund fünf Prozent der einstigen Hochmoorflächen als natürlich oder naturnah. Angesichts dieses drastischen Schwunds empfiehlt der WWF, beim Düngen auf Torf zu verzichten und am besten Kompost aus dem eigenen Garten zu verwenden. Beim Ka

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Um das Überleben der Flussdelfine steht es schlecht

Am Dienstag beginnt die von den Vereinten Nationen ausgerufene Dekade des Wassers. Die Chancen, dass die letzten überlebenden Flussdelfine das Jahrzehnt überleben, stehen schlecht. Verschmutztes Wasser, Staudämme und begradigte Flüsse machen den blinden Säugern das Leben schwer. Zudem verfangen sich immer wieder Tiere als ungewollter Beifang in den Kiemennetzen der Fischer, wo sie oft qualvoll ersticken. Der WWF startet jetzt eine Initiative, um sie vor dem drohenden Aussterben zu retten. Ziel is

Ökologie Umwelt- Naturschutz

Weltweit einzigartiges Klima-Forschungsprojekt gestartet

“Hallo Lufthansa! In der Reihe der Weltfluggesellschaften heißen wir das “neue” alte Mitglied willkommen.” Das ist der Wortlaut einer am 1. April 1955 geschalteten Anzeige, mit der Pan American damals die Wiederaufnahme des Flugbetriebs der Lufthansa öffentlich begrüßte. Am 1. April steht nun das 50-jährige Jubiläum der Lufthansa an. Zu diesem Anlass möchten wir Sie bis zu diesem Datum jeweils montags und donnerstags über verschiedene Themen rund um die Geschichte und Entwicklung der Fluggesellschaf

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