Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
25-jähriges Jubiläum des Alfred-Wegener-Instituts
Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn sieht Deutschland in der Meeres- und Polarforschung international an führender Stelle. “Deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler leisten mit exzellenter Infrastruktur hervorragende Arbeit”, sagte die Ministerin am Freitag in Bremerhaven anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Alfred- Wegener-Instituts (AWI).
Nur mit dem Wissen über Klima und Erde könnten Menschen vor Kata
Touristik–Magazin „Naturlandschaften in Deutschland“ vorgestellt
Das Bundesumweltministerium macht Werbung für die Naturlandschaften in Deutschland. Mit dem Magazin „Naturlandschaften in Deutschland“ werden Naturschönheiten aus den 15 Nationalparken, 14 Biosphärenreservaten und 93 Naturparken vorgestellt. „Mit diesem Magazin wollen wir die Bürgerinnen und Bürger einladen, auf Natur-Entdeckungstour zu gehen. In all diesen Gebieten können Natur und Landschaft wandernd, per Fahrrad, m
Experten warnen vor Overkill seltener endemischer Arten
Mehr als 40 Prozent der Säuger Madagaskars sind akut vom Aussterben bedroht. Zu diesem Schluss kommen 65 führende Säugetier-Experten bei einem Workshop des IUCN Global Mammal Assessment (GMA). Die Inseln vor der ostafrikanischen Küste, Madagaskar, die Komoren, die Seychellen, Mauritius und Reunion sind Lebensraum für einige sehr seltene endemische Tier- und Pflanzenarten. Seit der Besiedelung durch Menschen sind 45 Arten völlig
An der Universität Jena wurden Ergebnisse des Klimaforschungsprojekt SIBERIA-II vorgestellt.
Wer gehofft hatte, die ausgedehnten Waldgebiete der Erde könnten die von der Menschheit ausgestoßenen Treibhausgase reduzieren helfen und einige Länder von der lästigen Pflicht befreien, die Emission von Kohlendioxid oder Methan zu senken, wurde heute bei einer Pressekonferenz an der Friedrich-Schiller-Universität Jena eines Besseren belehrt. “Die Hypothese, dass große Waldgebiete wie die sib
Gewerbeabfälle vorrangig verwerten
Zu einem Gespräch über die Situation bei der Entsorgung von Siedlungsabfällen sind gestern auf Einladung des Bundesumweltministeriums der Vorsitzende der Länderarbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA), sowie Vertreter der privaten und kommunalen Entsorgungswirtschaft, der abfallerzeugenden Wirtschaft sowie der Unternehmensverbände der Betreiber thermischer und mechanisch-biologischer Behandlungsanlagen zusammen getroffen. Seit dem 1. Juni 2005 müssen nicht
Forschungszentrum Jülich verstärkt Zusammenarbeit mit China Im Forschungszentrum Jülich wurde jetzt ein Kooperationsvertrag zwischen dem Forschungszentrum und dem für den Yangtze-Staudamm zuständigen chinesischen Ministerium unterzeichnet. In diesem Vertrag sichert das Ministerium seine Unterstützung für die kommenden Jülicher Arbeiten zu. Weiter wurden Verabredungen zum Austausch von Wissenschaftlern, zu gemeinsamen Forschungsprojekten und Ausbildungsaktivitäten getroffen. Das Forsc
Ultraschall zur Früherkennung nicht-tragender Kühe
Die Zwischenkalbezeit ist für die Wirtschaftlichkeit eines Betriebes von großer Bedeutung. Jeder Leertag kostet Geld. Auch die Verzögerungszeit, also das Intervall zwischen erster und erfolgreicher Belegung, sollte im Mittel möglichst 18 Tage nicht überschreiten. Um früh eine Trächtigkeitsdiagnose zu erhalten, werden zunehmend Ultraschallgeräte bei der Herdenbetreuung eingesetzt.
In einer zweijährigen Studie der Universit
Zwar ist die EU als Ganzes nicht die Region auf der Welt mit der höchsten seismischen Aktivität, in den vergangenen Jahrhunderten ereigneten sich hier aber dennoch einige verheerende Erdbeben. Besonders Griechenland, einer der Mitgliedsstaaten der EU, ist aufgrund seines seismologischen Profils von großem Interesse mit Hinblick auf die Bewertung der seismischen Gefahren.
Im Rahmen des CORSEIS-Projekts als Teil des EESD-Programms konzentrierte man sich auf die Anreicherung der vorhan
550 Mio. Jahre alte Organismen in China gefunden
Wissenschaftler der Universität von Nanjing und von der Virginia Tech haben gut erhaltene Organismen entdeckt, die vor etwa 550 Mio. Jahren am Ozeanboden gelebt haben. Die Fossilienfunde in Südchina sind nach Angaben der Experten einige der frühesten Lebensformen, die je gefunden wurden, berichten die Forscher in der jüngsten Ausgabe des Fachmagazins Proceedings of the National Academy of Sciences PNAS.
Vendobionten sind vor
Die Behandlung von Abfällen stellt ein entscheidendes Problem für die meisten europäischen Regierungen dar, die nach neuen Wegen zur Vermeidung von Umweltbelastungen und zur gleichzeitigen produktiven Abfallnutzung suchen.
Spanische Forschungsbemühungen brachten einen neuen Prozess hervor, der sich zur Behandlung ölhaltiger Abfälle eignet und eine wertvolle Alternative zu den gegenwärtigen Standards liefert. Der Schlüssel des Prozesses liegt in der Veränderung der physikalischen Eig
Der Ozonverlust über der Arktis kann eine Bedrohung für das Leben von Tieren und Pflanzen an der Oberfläche in den nördlichen mittleren Breiten darstellen. Die wahre Natur und das Ausmaß dieses Naturproblems können nur durch Überwachung und Modellierung genau beurteilt werden.
Mitte der 80er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts entdeckten europäische Wissenschaftler ein Loch in der stratosphärischen Ozonschicht über der Antarktis. Die Zerstörung von stratosphärischem Ozon durch vom M
Die effektive Überwachung von Wildbachgefahren ist heute für den Schutz von Menschenleben und Eigentum von höchster Bedeutung – besonders in der Region der europäischen Alpen. Im Rahmen des THARMIT-Projekts wurde eine Reihe von Instrumenten und Verfahren zur zuverlässigen Gefahrenbewertung, -überwachung, -vermeidung und -minderung entwickelt.
Die anhaltende Urbanisierung und die zunehmende Abholzung sowie klimatologische Veränderungen, die zur Bodensedimentation führen, sind bedeu
Es wurde ein System zur Unterstützung der Entscheidungsfindung bei ökotechnischen Lösungen für Hangstabilitätsprobleme entwickelt. Als erstes Verwaltungstool dieser Art kann es sowohl ökotechnische als auch bodenbiotechnologische Verfahren mittels einer benutzerfreundlichen Software kombinieren.
Erdrutsche in Europa haben in verschiedenen Gemeinden zahlreiche Todesopfer und enorme Schäden verursacht. Dies deutet auf einen entscheidenden Bedarf an der Verbesserung der Verwaltung ins
Neues Klimaschutzprogramm setzt Schwerpunkte im Verkehr und bei Privathaushalten
Die Bundesregierung hat heute auf Vorschlag von Bundesumweltminister Juergen Trittin das Klimaschutzprogramm 2005 beschlossen. „Mit dem Programm stellt die Bundesregierung sicher, dass Deutschland sein anspruchsvolles Klimaschutzziel erreichen wird“, so Trittin. „Darueber hinaus stellen wir die Weichen fuer unsere ambitionierten Klimaschutzziele bis 2020.“ Das Programm ist der sechste Bericht der 1990 un
Auf die Bedeutung des Klimaschutzes fuer die Alpenregion hat Bundesumweltminister Juergen Trittin aufmerksam gemacht. Anlaesslich einer Wanderung mit Vertretern des Deutschen Alpenvereins im Nationalpark Berchtesgaden sagte der Minister: „Im sensiblen Oekosystem Alpen ist der Klimawandel am dramatischen Rueckgang der Gletscher und an zunehmenden Naturgefahren wie Lawinen und Hochwasser besonders spuerbar.“ Trittin sprach sich fuer eine Vorreiterrolle Deutschlands beim Klimaschutz und dem Schut
Höchster Müllplatz der Erde als Umweltbombe
Die Auswirkungen des menschlichen Entdeckergeistes haben auf dem höchsten Berg der Welt deutliche Spuren hinterlassen: Tonnen von Müll, Zelte, leere Sauerstoffflaschen und Lebensmittelverpackungen machen eine der interessantesten Landschaften des Planeten zur höchstgelegenen Mülldeponie. Nun reagiert die Regierung von Nepal und schafft den Abfall unter schwierigen Bedingungen ins Tal, berichtet BBC-Online.
Schon Sir Edmund H