Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
Neue Europäische Verordnung löst altes europäisches Schadstoffemissionsregister ab
Seit 7. Februar 2006 ist die neue Verordnung Nr. 166/2006 zur Schaffung eines Europäischen Schadstofffreisetzungs- und Verbringungsregisters (PRTR-Pollutant Release and Transfer Register) in Kraft. Das Register informiert die Öffentlichkeit regelmäßig sowohl über wesentliche Emissionen von Schadstoffen als auch über das Verbringen der Abfälle aus Industriebetrieben. Die EU-Mitgliedstaaten sind nun
Erstes praxisreifes Prognosemodell im Internet hilft Bauern ab heute bei Bekämpfung der Pflanzenkrankheit
Die Weißstängeligkeit ist für den Landwirt die Pest. Die durch einen Pilz verursachte Pflanzenkrankheit befällt die Rapsstängel, lässt sie absterben, gelangt zurück in den Boden und bleibt dort über Jahre infektionsfähig. Befallene Rapspflanzen sterben vorzeitig ab. Der Bauer muss vorbeugend spritzen. Muss er? Seit heute steht unter www.isip.de das derzeit einzige praxisreife
Kundige Personen im Sinne des gemeinschaftlichen Hygienerechts
Am 1. Januar 2006 ist ein neues EG-Lebensmittelhygienerecht in Kraft getreten. Welche Bedeutung und Auswirkungen das für die Jägerschaft hat, beleuchtete die Zeitschrift “Pirsch” anlässlich der Messe “Jagd und Hund” Anfang Februar in Dortmund in einem Vortragsseminar.
Dr. Hartwig Kobelt, Leiter des Referats “Fleischhygiene” im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), Bo
Methan vom Meeresgrund trägt stärker zur globalen Erwärmung bei als bisher angenommen. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung nach Untersuchungen an einem Schlammvulkan in der Tiefsee zwischen Norwegen und Spitzbergen.
Ein wichtiger Faktor für den derzeitigen globalen Klimawandel ist der Treibhauseffekt. Verantwortlich dafür sind unter anderem die beiden Gase Kohlendioxyd und Methan. Sie verhindern, dass überschüssige
Verbessertes Klimamodell sagt häufigere kalte Winter voraus
Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Institutes, der GKSS und weiterer Forschungsinstitutionen entwickelten im Rahmen eines EU-Projektes ein Ozean-Atmosphären-Modell, das verbesserte Aussagen zur Klimaentwicklung erlaubt. Dies gelang durch eine genauere Berechnung des Rückstrahlvermögens für Sonnenstrahlung, dem offenbar wichtigsten Faktor für die polare Verstärkung der globalen Erwärmung. Die Simulation zeigt eine deutlic
Europas Fledermäuse führen ähnliche Wanderungen zwischen ihren Sommer- und Winterlebensräumen aus wie Zugvögel. Die bisher weiteste Flugentfernung wurde bei einer Rauhautfledermaus (Pipistrellus nathusii) vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) und Museum Koenig festgestellt. Die Fledermaus war in Lettland markiert und 1.905 km südlich in Kroatien wieder gefunden worden.
Weitere Höchstleistungen wurden bei Zweifarbfledermaus (1.787 km), Abendsegler (1.600 km) und Kleinabendsegler (1.568 k
Wissenschaftler der TU Berlin koordinieren die Entwicklung von Methoden zur
Verbesserung der Vorhersage von Großhangrutschungen
Wenn Berghänge nach tagelangen, starken Regenfällen abrutschen, hat das katastrophale Folgen für Mensch und Umwelt. Das jüngste Schlammlawinenunglück auf den Philippinen hat das auf dramatische Weise einmal mehr gezeigt. Aber auch im europäischen Alpenraum kommt es immer wieder zu verheerenden Hangrutschungen. Präzise vorhersagen lassen sie sich bi
Am 5. Februar 1979 unterzeichnete die Bundesrepublik Deutschland den Antarktisvertrag und erlangte im März 1981 in der Runde der Antarktisvertragsstaaten den Konsultativstatus.
Voraussetzung dafür war der Betrieb einer permanent besetzten Antarktisstation: Am 3. März 1981 wurde die Georg-von-Neumayer-Station des Alfred-Wegener-Instituts für Polar und Meeresforschung eingeweiht.
Seit Anbeginn fungierte die Georg-von-Neumayer-Station als wissenschaftliches Observatorium fü
Erstes deutsches “Projekt für umweltverträgliche Entwicklung” nach dem Kyoto-Protokoll zugelassen
Klimaschutz und wirtschaftliche Entwicklung gehen jetzt noch besser Hand in Hand: In Kürze reduzieren 1.000 solar betriebene Kocher des Klimaschutz e.V. aus Bonn den Brennholzbedarf auf den indonesischen Sabang-Inseln. Das schützt den Wald vor Ort, sorgt für reinere Luft und spart binnen sieben Jahren 24.500 Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid (CO2). Auch Deutschland profitiert von
Wie wirkt sich die Art der Bodenbearbeitung auf die Befallsdichte und Populationsentwicklung von Rapsschädlingen aus? Dieser Frage ging eine Doktorarbeit an der Georg-August-Universität Göttingen nach (Fakultät für Agrarwissenschaften). Dafür wurden Winterrapskulturen mit den Bodenbearbeitungssystemen “konventionell wendend”, “konservierend” und “mit Direktsaat” bewirtschaftet und die Schädlinge Rapserdfloh, Großer Rapsstängelrüssler, Gefleckter Kohltriebrüssler, Rapsglanzkäfer und Kohlschotenrüs
Wenn das Lamm beim Gehen schwankt und dabei immer wieder in der Hinterhand einknickt, kann ein Grund dafür Kupfermangel sein. Die Symptome für Mangelerscheinungen von Spurenelementen sind oft unspezifisch und für den Laien schwer auszumachen. Davon konnten sich die Teilnehmer bei Praxisübungen innerhalb der Fortbildung für Schaf- und Ziegenhalter “Tiergesundheit erhalten und vorbeugen”, überzeugen, die im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau an der Klinik für kleine Klauentiere der Tie
Im Rahmen des TRANSPLANT-Projekts wurden die Wachstumsfähigkeit der Jungpflanzen und die quantitative genetische Variation von drei Pflanzengattungen im Verhältnis zu Populationsgröße sowie Isolation und Plastizität untersucht.
Die stetig zunehmenden Eingriffe des Menschen durch die Bereiche Landwirtschaft, Transportwesen, Erholungsbranche und Ausbreitung der Städte gingen mit entscheidenden Veränderungen des Flächenbedarfs einher. Trotz nationaler und internationaler Naturschutzb
Spritzgeräte, etwa für Unkrautvernichtungsmittel, dürfen in Deutschland nur verkauft und gehandelt werden, nachdem sie von der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft in Braunschweig (BBA) geprüft worden sind. Bisher füllten die Hersteller oder Vertreiber dazu ein gut 20-seitiges Papier-Formular aus. Seit Mitte Februar 2006 werden diese Anträge nun elektronisch bearbeitet. Sowohl die Anträge für das Erklärungsverfahren, als auch für die freiwillige Prüfung im Anerkennungsverfah
Zu diesem Thema fand zum 6. Mal im Forum der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) in Braunschweig am 9. Februar 2006 die Jahrestagung der Gesellschaft für Konservierende Bodenbearbeitung (GKB) mit Unterstützung des FAL-Instituts für Betriebstechnik und Bauforschung statt. Der GKB als Kommunikations- und Informationsplattform für konservierende Bodenbearbeitung gehören inzwischen 375 Mitglieder an; darüber hinaus haben sich in den letzten fünf Jahren unter dem Dach der GKB zehn regi
Das Forschungsflugzeug Polar 2 des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven kehrt am 20. Februar von der jährlichen Expedition aus der Antarktis nach Deutschland zurück. Schwerpunkte der knapp siebenwöchigen Kampagne waren Messungen von Eisdicken und Bodenstruktur in einem bisher nicht untersuchten Gebiet der Antarktis sowie die Ermittlung der ehemaligen Lage Indiens am antarktischen Kontinent.
Während der Forschungskampagne vom 21. Dezember 2005
Ein schweizerisch-russisches Forschungsteam unter Leitung des Paul Scherrer Instituts (PSI) hatte im Sommer 2001 einen Eiskern aus dem sibirischen Belukha-Gletscher gebohrt und dieses gefrorene Klimaarchiv mit speziellen Methoden untersucht. Die Resultate zeigen für die zentralasiatische Gebirgsregion eine Erwärmung in den vergangenen 150 Jahren, die weit über dem Durchschnitt liegt. Nachgewiesen wurden auch stark erhöhte Konzentrationen von Luftschadstoffen, die auf die Besiedelung und Industr