Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
Buddha-Darstellungen dieser Art waren in der Region bislang unbekannt -“Diese Galerien sind wie ein Tunnel in die Vergangenheit”
Im Schatten des mächtigen Achttausenders Nanga Parbat, in der Hochgebirgsregion Nordpakistans, dort wo Hindukusch, Himalaya und Karakorum zusammenstoßen, strömt seit Urzeiten der Indus. Seine Quellen liegen jenseits der ewig vergletscherten Höhen in Tibet am heiligen Berg Kailasch. Doch schon bald schwillt er zu einem mächtigen Strom an, tief hat er sein
Zum dritten Mal innerhalb von 18 Monaten wird eine Gruppe von Trierer Studierenden eine Projektstudie in den Slums von Nairobi, Kenia durchführen. 20 Studierende der Angewandten Geographie/Raumentwicklung des Fachbereichs VI der Geographie/Geowissenschaften werden zusammen mit Dr. Michael Nebe und Prof. Heiner Monheim vom 1. bis zum 12. April 2006 in Zusammenarbeit mit zehn kenianischen Studierenden der Kenyatta University das Themenfeld “Slum Improvement for the Youth: Garbage Collection – Curre
Ablagerungsgeschehen soll in Klimamodelle eingehen
Ein internationales Wissenschaftler-Team hat nachgewiesen, dass sich klimawirksames Kohlendioxid erst nach einer jahrtausend langen Seereise im Meeresboden ablagert. Bis zu dieser Endstation driften die Teilchen oft aus küstennahen Bereichen weit von ihrem Entstehungsort weg. Anstatt, wie nach gängiger Meinung, von ihrem Ursprungsort senkrecht durch die Wassersäule nach unten zu sinken, treiben kohlenstoffhaltige Partikel ins off
Ökologen der Universität Jena haben erfolgreich Workshop in der Antarktis beendet
Etwas erschöpft, aber zufrieden ist Dr. Hans-Ulrich Peter von der Friedrich-Schiller-Universität jetzt aus der Antarktis nach Jena zurückgekehrt. Er hat dort mit seiner Arbeitsgruppe u. a. auf Einladung des deutschen Umweltbundesamtes und des Umweltministeriums an einem Workshop über Möglichkeiten für ein Umweltmanagement auf Fildes Peninsula und Ardley Island teilgenommen. Die aufwändige Durchf
Forscher evaluieren 280 Projekte in 57 Ländern
Es sind nicht hochtechnologische Landwirtschaftsmethoden, die den ärmsten Bauern der Welt helfen, sondern ökologischer Landbau. Zu diesem Schluss kommt ein Forscherteam in der jüngsten Ausgabe des Magazins Environmental Science and Technology. Insgesamt haben die Forscher 280 Projekte in 57 Staaten vier Jahre lang untersucht. Einheitliches Ergebnis: Nachhaltige Landwirtschaft brachte die größten Erfolge.
Das Geheimnis des
Am Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) in Kiel wird ein neues Kapitel der Meeresforschung aufgeschlagen. Jago, das einzige bemannte deutsche Forschungstauchboot ist in der Kieler Förde angekommen und wird den Wissenschaftlern neue Möglichkeiten bei der Erforschung der Ozeane eröffnen.
“JAGO” ist ein bemanntes Unterwasserfahrzeug für zwei Personen und maximal 400 m Wassertiefe, das zur Erkundung und Erforschung aquatischer Systeme und Lebensräume eingesetzt wird. E
In ihrem im Jahre 2004 vorgelegten Bericht zur nachhaltigen Entwicklung kam die frühere Bundesregierung bei Kraftstoffen zu dem Ergebnis, dass bis 2020 Effizienzsteigerungen bei Diesel- und Ottomotoren sowie innovative Antriebskonzepte eine zentrale Rolle spielen werden. Biokraftstoffe wie Biodiesel werden zukünftig insbesondere als Beimischungskomponente eingesetzt werden. Die gleiche Feststellung trifft nach Auffassung der früheren Bundesregierung ebenfalls für die zukünftige Verwendung sowohl vo
Bei zwei verendeten Schwänen in Rügen ist nach Angaben des Robert-Koch-Institutes das Vogelgrippevirus gefunden worden. Laut Agrarminister Horst Seehofer fiel der Schnelltest auf den hoch pathogenen Virusstamm H5N1 positiv aus. Dieser Virusstamm tritt insbesondere seit Ende 2003 in Südostasien auf. Die Viren werden durch Nasen-Rachen-Sekrete oder Kot auf andere Vögel übertragen. Hühner und Puten sterben in der Regel an der Erkrankung, Wassergeflügel wie Enten und Gänse ist nicht so stark betrof
Verfahren könnte vor massiven Ernteausfällen bewahren
Wissenschaftler der Universität Hohenheim haben die Früherkennung von schädlichen Mirkoorganismen in Saatgut massiv verbessert. Die Biologen Frank Brändle und Marco Thines haben dazu ein System entwickelt, mit dem sie Pflanzen-Krankheitserreger schneller und präziser über einen genetischen Fingerabdruck aufspüren können, als es bisher möglich war. Dabei gehen sie in zwei Schritten vor: Zuerst identifizieren sie den Übeltäter m
Das aktuelle Verbot von Antibiotika in Futtermitteln für Schweine hat zu einer Vielzahl von Alternativen auf dem Markt geführt. Häufig sind diese alternativen Futterarten jedoch nicht bewertet und getestet worden. Ein von der Europäischen Kommission finanziertes Projekt sollte diese neuen Alternativen genauer untersuchen.
Buttersäure ist ein natürliches Metabolikum zur Stimulierung der Stoffwechseltätigkeit im Darm. Als ein Katalysator bei der Zelldifferenzierung/-entartung von
Start der Forschungsbohrung Heidelberg am Donnerstag – Medien sind herzlich eingeladen – Die Bohrung hat eine Schlüsselfunktion für die geologische Verknüpfung des alpinen mit dem nordeuropäischen Raum
In Gegenwart des Heidelberger Umweltbürgermeisters Dr. Würzner wird am Donnerstag, 16. 2.2006, 11 Uhr, am Sportzentrum Nord in Heidelberg der offizielle Startschuss für eine 500 m tiefe Bohrung gegeben. Die Presse ist hierzu herzlich eingeladen.
Die Forschungsbohrung is
In der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts könnten die Kosten für Wetterextreme aufgrund des weltweiten Klimawandels in Deutschland explodieren. Jeder Bürger, so eine Abschätzung von Greenpeace, müsste dann jährlich bis zu 1500 Euro zusätzlich für die Folgen des Klimawandels zahlen. Greenpeace stützt sich bei dieser Hochrechnung auf Zahlen des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung “Globale Umweltveränderungen” (WBGU), der bei einer um zwei Grad Celsius höheren globalen Temperatur Belastunge
Neue Erkenntnisse zur Rolle des Ozeans im Klimageschehen
Auf einer Expedition vor der Küste Namibias entdeckte ein internationales Wissenschaftler-Team, dass Jahrtausende vergehen können, ehe sich Partikel aus der Wassersäule endgültig am Meeresboden ablagern. Dabei driften die Teilchen oft über weite Strecken aus küstennahen Bereichen in den offenen Ozean hinaus. Da es sich dabei u.a. um Reste von Meeresorganismen handelt, in denen klimawirksamer Kohlenstoff gebunden ist, ist die
Wer weiß schon, wie eine Rotbauchunke aussieht? Oder ein Kammmolch? – Wohl nur wenige: Diese Amphibien sind vom Aussterben bedroht. Ihr Lebensraum, kleingewässerreiche Ackerflächen in Nordostdeutschland, sind von intensiver Landnutzung geprägt. Deshalb ist es wichtig, ein erfolgreiches Schutzkonzept zu entwickeln, das die gegensätzlichen Interessen von Naturschützern und Landwirten unter einen Hut bringt. Das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF e.V., Müncheberg, Brandenburg) entwick
Klimawandel und Wasserknappheit als neue Bedrohung für die Bevölkerung an Afrikas größtem See Der kürzlich offiziell für den Oscar nominierte Dokumentarfilm “Darwins Alptraum” des österreichischen Regisseurs Hubert Sauper weist mit dramatischen Bildern auf die sozialen und ökologischen Krisen am Viktoriasee hin. Die Umweltverbände Global Nature Fund (GNF) und Global 2000 warnen vor einer neuen Gefahr für Natur und Menschen am Viktoriasee: der Wasserspiegel an Afrikas größtem See si
DAMOCLES soll Auswirkungen auf Erde ermitteln
Um den Schwund des arktischen Eises besser und vor allem genauer auf den Grund zu gehen, ist das EU-Projekt DAMOCLES ins Leben gerufen worden. Jährlich verringert sich das arktische Meereis um 37.000 Quadratkilometer. Die durchschnittliche Eisdicke ist inzwischen von 3,1 Metern auf 1,8 Meter geschrumpft. Die Wissenschaftler wollen nun erfahren, wie zuverlässig Vorhersagen des schrumpfenden Eises tatsächlich sind und welche klimatisch