Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
Weltweites Netzwerk von Schutzgebieten an Land und im Meer soll Artenschwund aufhalten Wissenschaftliche Karten über die letzten Urwälder der Erde sowie zu notwendigen Schutzgebieten in den Weltmeeren hat Greenpeace heute auf der Konferenz des UN-Übereinkommens über Biologische Vielfalt (CBD) in Curitiba/Brasilien veröffentlicht. Die Waldkarten basieren auf aktuellen, hochauflösenden Satellitenbildern und weltweit einheitlichen Kriterien. Es sind die bisher genauesten und einzigen
In 100 Jahren gewachsen, in drei Minuten gefällt: Ob im Amazonas, in Indonesiens oder in Russland – nach Aussagen des World Wide Fund For Nature (WWF) wird bei über 50 Prozent des dort geschlagenen Holzes gegen geltendes Recht verstoßen. Doch in Europa angekommen, ist es bislang schwer, illegal geschlagenes Holz zu erkennen. Das soll sich jetzt ändern: Mit Hilfe der Firma Agroisolab (Jülich) und finanzieller Unterstützung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) treibt der WWF ein Analyseverfahr
In Ägypten stehen für 75 Millionen Menschen weniger als 3 Millionen Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche zur Verfügung; zu wenig um bei einem Bevölkerungswachstum von jährlich 2 % und stetigem Flächenverbrauch die Ernährung des Landes aus eigenen Ressourcen auch nur annährend zu gewährleisten. Besonders groß ist das Defizit bei pflanzlichen Ölen, hier müssen fast 80 % des Verbrauches importiert werden. Das wenige Öl, was Ägypten selbst erzeugt, wird überwiegend aus Sonnenblumen, Baumwolle und Sesam
Aufquellendes Salzwasser könnte womöglich zum Problem für die Wasserversorgung der Region Berlin-Brandenburg werden. Mathematiker des Weierstraß-Instituts für Angewandte Analysis und Stochastik modellieren zusammen mit Kooperationspartnern die Grundwasserströme, um herauszufinden, was das Wasser an die Oberfläche treibt.
Salzwasserquellen gibt es im Umland von Berlin dutzendweise. In deren Umgebung wachsen Blumen, die sonst nur in Küstennähe vorkommen, zum Beispiel der Stranddrei
SCOUT-O3 Konferenz in Jülich zu ersten Ergebnissen der Flugmesskampagne in Australien
Klimaexperten des Forschungszentrums Jülich, der University Cambridge und der ETH Zürich leiteten Ende 2005 die internationale Messkampagne SCOUT- 03 Tropics im Norden Australiens. Sie durchflogen tropische Gewittertürme, um mehr über den Austausch von Spuren- und Treibhausgasen zwischen den Schichten der Atmosphäre zu erfahren. Vom 20. bis zum 24. März diskutieren die europäischen Atmosphärenfo
Internationale Kooperation mit Schwerpunkt in Afrika und Lateinamerika
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert Forschung für die Artenvielfalt. Erste Ergebnisse werden ab Montag auf der 8. Vertragsstaatenkonferenz der CBD (Convention on Biological Diversity) im brasilianischen Curitiba vorgestellt. Das BMBF setzt bei seiner Förderung auf Konzepte, mit denen sich die nachhaltige Nutzung der Biodiversität vor Ort und in der Region wirtschaftlich lohnt. Geog
Im Spessart soll ein länderübergreifendes Biotopverbundsystem entstehen. Hessens Umweltminister Wilhelm Dietzel und Unterfrankens Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer nahmen am heutigen Montag erste Ergebnisse des Biotopverbundprojekts Spessart in Augenschein. Mehr als 120 Gäste aus Naturschutz, Regionalentwicklung und Politik tauschten sich im Tagungszentrum Burg Rothen-fels aus. Ziel des von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) mit fast 500.000 Euro geförderten Vorhabens sind verschied
Mit der verstärkten Nachfrage nach Produkten aus biologischem Anbau steigt in der EU auch die Notwendigkeit strenger Kontrollen zum Schutz der öffentlichen Gesundheit.
Unter der Schirmherrschaft des LIFE QUALITY-Programms konzentrierte man sich in Rahmen des EU-finanzierten Projekts SAFE ORGANIC VEGETAB auf die Minimierung der Gefahr durch Pilzverunreinigungen bei Produkten aus biologischem Anbau. Ziel war es, Methoden zur sofortigen Feststellung und Rückverfolgung von Verschmut
Geodynamische Prozesse stehen spätestens dann im Blickpunkt der Öffentlichkeit, wenn die Erde bebt. Auch am Institut für Geowissenschaften der Friedrich-Schiller-Universität Jena beschäftigen sich seit vielen Jahren Wissenschaftler mit der Dynamik der Erde und deren Einflüssen. Doch das Interesse geht weit über Erdbebenforschung hinaus. Auch die Veränderungen der Erdfigur, darunter speziell der Kruste, etwa durch den Einfluss der Gezeiten, sind ein Forschungsgebiet.
Seit 1999 erfasst ein
Niederländische Forscher führten Modellanalysen zur Demographie durch, auf deren Grundlage die Notwendigkeit einer individuellen Artenschutzpolitik gegenüber allgemeinen Verfahren deutlich wurde, um die Vielfalt an europäischen Pflanzenarten vor dem Aussterben zu bewahren.
Im Verlauf des TRANSPLANT-Projekts, das auf der finanziellen Grundlage des Fünften Rahmenprogramms stattfand, wurde eine Vielzahl demographischer Daten über Pflanzen gesammelt. Die Universität Nijmegen, ein Mit
Interessenbekundung bis 13. April 2006 möglich
Die geplanten Projekte des Umweltbundesamtes (UBA) für den Umweltforschungsplan 2006 (UFOPLAN 2006) des Bundesumweltministeriums (BMU) sind ab sofort im Internet veröffentlicht. Unter der Adresse www.umweltbundesamt.de sind 61 Forschungsprojekte zu umweltrelevanten Themen aufgeführt, die im Jahr 2006 beginnen sollen. Neben dem Thema und der Kennzahl ist auch das betreuende Fachgebiet im Umweltbundesamt benannt. Institutionen oder U
Drei Mrd. Euro für die Erforschung der kältesten Erdregionen
2007 ist vom International Council of Sciences und der Welt-Meteorologiebehörde zum Polarjahr (IPY) erklärt worden. Im kommenden Jahr werden mehr als 50.000 Wissenschaftler sich mit den Themen rund um die “Polarregionen der Erde” beschäftigen. 50 Jahre nach dem ersten Internationalen Geophysikalischen Jahr suchen die Wissenschaftler nach weiteren Antworten auf Fragen der Klimaveränderungen auf der Erde.
Die Wiss
Sport und Umweltschutz passen nicht immer zusammen: Natursportarten wie Mountainbikefahren können Konfliktpotenzial mit Umweltschützern schüren. Und alte Sporthallen entpuppen sich oft als außerordentliche Energiefresser. Es geht aber auch anders: Zwölf Projekte mit rund 860.000 Euro hat die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) seit 2004 bewilligt, um umweltgerechten Sport zu fördern. Rund 60 Anfragen potenzieller Antragsteller prüfte die vom Deutschen Sportbund (DSB) eingerichtete “Clearings
Unterlassener Klimaschutz könnte die Staaten über 10 Prozent ihrer Wirtschaftsleistung kosten
Staaten, die jetzt mit dem Klimaschutz beginnen, müssen sich auch künftig nicht von Wohlstand und Wachstum verabschieden. Neue Modellrechnungen, die das Umweltbundesamt (UBA) und das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) auf einem Workshop am 16. und 17. März in Potsdam vorstellen, zeigen: Es ist auch wirtschaftlich vertretbar, den globalen Ausstoß von Treibhausgasen bis Mitte des
Die Luftqualität in den Städten Gießen und Wetzlar hat sich im Zeitraum von 1970 bis 2005 deutlich verbessert. Das hat eine Forschungsgruppe der FH Gießen-Friedberg ermittelt, die von dem Biologen Prof. Dr. Ulrich Kirschbaum geleitet wird. Flechten dienten dem Team dabei als Bioindikatoren zur Bestimmung der Luftgüte.
Weil Flechten empfindlich auf Schadstoffe in der Luft reagieren, ist ihr Wachstum sehr aufschlussreich für Ökologen. Am Vorkommen der unterschiedlichen Arten läss
Kenngrößen zeigen, wie weit Deutschland auf dem Weg zum angestrebten Zustand der Umwelt ist
Auf einen Blick die Entwicklungen im Umweltschutz erkennen – das Umwelt-Kernindikatorensystem (KIS) des Umweltbundesamtes (UBA) macht es nun möglich. Von “Treibhausgasen” über “Erneuerbare Energien” bis “Blei im Blut” reicht die Liste der mehr als 50 Indikatoren. KIS zeigt, wie weit Deutschland sich seinen Umweltzielen auf dem Weg zu einer dauerhaft umweltgerechten Entwicklung angenähert