Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
Umweltmanagement-Professor Dr. Werner Schulz lobt den Emissionsrechtehandel in Deutschland – und will auch die privaten Haushalte ihr Scherflein zum Klimaschutz leisten lassen
“Das Erfolgsmodell Emissionshandel sollte auch auf Privathaushalte ausgedehnt werden”, zieht Prof. Dr. Werner Schulz vom Lehrstuhl für Umweltmanagement der Universität Hohenheim ein Jahr nach Inkrafttreten des Kyoto-Protokolls zum Klimaschutz Bilanz. Nach seinem Szenario könnten Schornsteinfeger künftig
Vom 10. Februar bis 11. April 2006 erkundet der Forschungseisbrecher Polarstern des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung die südliche Amundsensee in der Antarktis. Die Vereisungsgeschichte der Westantarktis ist ein Schwerpunkt des vierten Fahrtabschnitts der 23. Antarktis-Expedition. Weiterhin stehen biologische Probennahmen und logistische Aufgaben auf dem Programm. Die Polarstern-Expedition in der Drake-Passage zwischen der Antarktischen Halbinsel und Südamerika wurde am
Die Arktis schmilzt. Mit Hilfe des internationalen EU-Projektes “DAMOCLES” soll die Entwicklung des arktischen Eises langfristig beobachtet und zuverlässig prognostiziert werden. So sollen Risiken und Auswirkungen extremer Klimavorgänge wie dem Verschwinden des arktischen Eises im Sommer besser abschätzbar sein. Von deutscher Seite ist unter anderem das Institut für Umweltphysik der Universität Bremen beteiligt.
Das Arktische Meereis verringert sich Jahr für Jahr um 37.000 km 2
Internationalisierung ist für die Agrar- und Ernährungswirtschaft eine große Herausforderung. Unternehmensgrenzen, Produktionsstufen sowie Landesgrenzen stellen Hürden für Transparenz, Qualitätsverbesserung und Prozessoptimierung dar. Qualitätsmanagement (QM) soll Arbeitsabläufe und Produktionsprozesse optimieren. QM in der Fleischwirtschaft umfasst sowohl landwirtschaftliche Betriebe und Schlachthöfe als auch verarbeitende Unternehmen und den Handel.
Prof. Brigitte Petersen von der U
Erdbebenexperten tagen am 9./10. Februar im Institut für Geowissenschaften der Universität Jena
Permanent sind die Kontinente in Bewegung und reiben sich aneinander. Oft wird dies nur von Spezialisten registriert, manchmal führen diese Reibungen aber auch zu Erd- oder Seebeben, die – wie der verheerende Tsunami gezeigt hat – katastrophale Folgen für Land und Leute haben können. Daneben gibt es aber noch Mantel-Kruste-Wechselbeziehungen in aktiven Intraplattenregionen – also fer
Die deutsche Meersforschung begrüßt mit FS Maria S. Merian das weltweit modernste Forschungsschiff. Der erste Einsatz gilt dem wissenschaftlichen Nachwuchs.
Am kommenden Donnerstag, dem 9. Februar 2006, wird das neue Forschungsschiff MARIA S. MERIAN in Rostock-Warnemünde der Wissenschaft übergeben. Das Durchschnittsalter der Gäste dieses Festaktes wird dabei ungewöhnlich niedrig sein: Abordnungen von “Jungforschern” – Doktoranden und Postdocs – aus den Forschungsinstituten in Bre
Überarbeitete Internet-Seite erleichtert die Informationssuche über die aktuelle Luftbelastung in Deutschland
http://www.env-it.de/luftdaten/start.fwd – das ist die Internet-Adresse, unter der sich Interessierte seit einiger Zeit über die deutschlandweite Belastung der Luft mit Feinstaub, Ozon, Kohlenmonoxid, Stickstoff- und Schwefeldioxid informieren können. Nun hat das Umweltbundesamt (UBA) das Angebot überarbeitet. Ein neuer Aufbau und ein überarbeitetes Layout erleichtern die Suche nach In
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat den Universitäten Köln und Bonn 1,2 Millionen Euro für den Kauf eines hochpräzisen Massenspektrometers bewilligt. Mit dem Gerät werden die Mineralogen unter anderem nach der ältesten Materie im Sonnensystem fahnden. In einem neuen Bonn-Kölner Labor für Isotopengeochemie wollen sie auch Mondgestein unter die Lupe nehmen.
Vor 14,7 Millionen Jahren hagelte es im heutigen Tschechien grünes Glas. Kurz zuvor war in Süddeutschland ein riesi
Unter der provokanten Frage “Wie viele Schweine braucht das Land?” diskutierten am 26. Januar 2006 über 100 Teilnehmer aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft am Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Mittel- und Osteuropa (IAMO) in Halle die Perspektiven der Veredlungswirtschaft in den neuen Bundesländern. Aktueller Ausgangspunkt der Veranstaltung war die Kontroverse um laufende Genehmigungsverfahren von Schweinemastanlagen mit mehr als 30.000 Plätzen in Sachsen-Anhalt.
Staatssekretä
BBA-Fachgespräch am 7. Februar zeigt Perspektiven zur Bekämpfung
pflanzenparasitärer Nematoden im Ökolandbau auf
Beim Anblick von gedrungenen, “mehrbeinigen”, mit Pusteln übersäten Möhren blutet jedem Landwirt das Herz. Auch wenn sie für den Verbraucher gesundheitlich nicht gefährlich sind – solche “Zombies” lassen sich nicht vermarkten. Schuld an dem deformierten Gemüse sind winzige Fadenwürmer (Nematoden) im Boden. Welche Möglichkeiten der Abwehr es gibt, ist Thema des
Freiburger Wissenschaftler entwickeln in Zusammenarbeit mit dem Holzforum Allgäu Beratungskonzepte für die Holz-Branche
“Zukunftsmärkte der Forst-Holz-Kette” (ZUFO) heißt das seit Mai 2005 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Modellprojekt, das die Entwicklungsmöglichkeiten für Unternehmen und Verbände in der Forst-Holz-Kette aufzeigen und gemeinsam mit ihnen umsetzen möchte. Das Institut für Forstökonomie der Universität Freiburg, das Institut für ö
Geoinformatiker der Universität Jena entwickeln “Integriertes Landschafts-Management-System (ILMS)”
Die Landschaft nachhaltig zu nutzen und zu pflegen, dass nachfolgende Generationen in ihr ebenfalls einen intakten Wirkungsbereich finden, fordert Wissenschaft und Wirtschaft gleichermaßen – und heutzutage immer stärker. Prof. Dr. Wolfgang-Albert Flügels Lehrstuhl an der Universität Jena, der sich mit Geoinformatik, Geohydrologie und Modellierung befasst, widmet sich dieser Auf
Archäologen der Universität Münster untersuchen Kult um Iupiter Dolichenus in der Südost-Türkei
Wissenschaftler der Forschungsstelle Asia Minor der Universität Münster sind bei der Enträtselung des Kultes um den Iupiter Diolichenus in der Kommagene (Südost-Türkei) entscheidende Schritte weiterkommen. Verehrt wurde er als “Garant der Weltordnung” (conservator totius mundi) und als der “vorzüglichste” (praestantissimus) und “hervorragendste” (exuperantissimus) auf dem Dülük Baba Tep
Angesichts der aktuellen Risikobewertung zur Einschleppung des Vogelgrippevirus durch Zugvögel hat der Naturschutzbund NABU davor gewarnt, Weißstörche vorschnell zu Sündenböcken zu stempeln. “Die Wahrscheinlichkeit ist äußerst gering, dass sich Zugvögel wie der Weißstorch beim Rasten während des Vogelzugs infizieren”, sagte NABU-Vogelschutzexperte Markus Nipkow. Es sei kaum zu erwarten, dass Weißstörche in der Türkei mit infiziertem Geflügel in Kontakt kämen. Das Zugverhalten des NABU-Wappenvogels
Verbesserte Verfahren und gutes Management gefragt
Beim konventionellen Melken können durch die Vormelkproben schnell Veränderungen an der Milch erkannt werden. Bei den automatischen Melkverfahren (AMV) wird im Allgemeinen die Leitfähigkeit der Milch auf Viertelebene – manchmal auch unter Hinzuziehen von Farbveränderungen – zur Erkennung abnormaler Milch genutzt. Diese Messungen sind in ihrer Empfindlichkeit noch unzureichend. Neue Verfahren werden daher erprobt. Ein weiteres Pr
Auf dem Weg vom Schadstofffilter zur Schadstoffquelle
Geograph der Ruhr-Uni untersucht Bochumer Stadtwälder
Belastungen durch Altindustrien und Kfz-Verkehr
Der aktuelle Waldschadensbericht 2005 zeigt es: Der Zustand der deutschen Wälder ist weiterhin besorgniserregend. Sog. Stadtwälder sind in diesen Berichten allerdings häufig unterrepräsentiert. Das gilt für das gesamte Forschungsfeld Stadtwald. Diese Lücke schließt Dr. Michael Dohlen (Lehrstuhl für Physische Geographie un