1. Phase des Terramare-Projektes RENTT weitgehend abgeschlossen
Wie kommt pflanzlicher Kohlenstoff in den indonesischen Fluß Siak, und wo bleibt er? Derartigen Fragen gehen Wissenschaftler des Wilhelmshavener Forschungszentrums Terramare in dem deutsch-indonesischen Gemeinschaftsprojekt RENTT*) nach. Inzwischen ist die Beprobung des Siak nahezu abgeschlossen und es gibt erste Zwischenergebnisse. Wichtig sind die auch für Handlungsempfehlungen zum nachhaltigen Umgang mit den natür
Die internationale Umweltstiftung Global Nature Fund (GNF) hat das Tote Meer zum “Bedrohten See des Jahres 2006” ernannt. Zum Welttag der Feuchtgebiete macht die Stiftung auf den dramatischen Rückgang des Wasserspiegels und die fortschreitende Zerstörung natürlicher Lebensräume am salzhaltigsten See der Welt aufmerksam. Das Tote Meer mit einer Größe von rund 600 km2 befindet sich am tiefsten Punkt der Erdoberfläche. Anrainer des abflusslosen Gewässers sind Israel, Jordanien und Palästina.
GEO und das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung rufen bundesweit zum 8. GEO-Tag der Artenvielfalt auf Experten führen am 10. Juni 2006 eine Bestandsaufnahme der Natur an der Küste zwischen Bremerhaven und Cuxhaven, auf Helgoland und auf Sylt durch / Zahlreiche Begleitaktionen von interessierten Laien und Fachleuten zum Thema Artenvielfalt werden bundesweit erwartet Wie wertvoll ist der Lebensraum Nordseeküste aus biologischer Sicht? Was lebt hier über Mi
Der wachsende Freizeit- und Urlaubsverkehr trägt zur Luftverschmutzung bei. Doch es gibt Konzepte, die “schönsten Wochen des Jahres” auch ohne Auto zu verbringen – ausgezeichnete sogar: Für ihr Projekt “Einsteigen: naturfreundlich unterwegs!” wurden die NaturFreunde Deutschlands heute im Rahmen der internationalen Konferenz “Umweltfreundlich Reisen in Europa” in Wien in der Kategorie “Beherbergungsbetriebe” mit Platz eins geehrt. Damit honoriert die Jury eine Kampagne, in der Mitarbeiter von 22 N
Im letzten Jahr vermehrten sich die Hinweise auf den menschgemachten Klimawandel. In der Tat war 2005 das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Die Verwüstungen durch Hurrikane machten deutlich, wie verwundbar auch Industrienationen durch extreme Wetterereignisse sind. Wieviel Temperaturanstieg können wir in Zukunft noch vertragen? Wie können wir eine Klimaentwicklung vermeiden, die gefährlich für die ganze Welt ist?
Das neue Buch Avoiding Dangerous Climate Change, dessen H
Internationale Tagung widmet sich dem Konfliktmanagement zwischen Naturschutz und menschlicher Ressourcennutzung
Strenge Naturschutzgesetze haben neben verbesserten Umweltbedingungen in vielen Teilen Europas dazu geführt, dass seltene oder lokal ausgerottete Tierarten wieder zurückkehren, im Bestand zunehmen oder gar neue Lebensräume erobern. Damit leben jedoch alte Konflikte zwischen Mensch und Tier wieder auf. Drei Jahre lang haben Wissenschaftler in sieben europäischen Modellr
Broschüre stellt Vor- und Nachteile der Versickerung und Nutzung von Regenwasser dar
Ist es sinnvoll, Regenwasser im privaten Haushalt zu nutzen? Darüber wird seit langem in Deutschland diskutiert. Das Umweltbundesamt (UBA) hat nun in der kostenlosen, 40-seitigen Broschüre “Versickerung und Nutzung von Regenwasser” Vorteile, Risiken und Anforderungen des Umgangs mit Regenwasser zusammengestellt. Fazit: Regenwasser im Haushalt zu nutzen, ist aus hygienischen Gründen und wegen der
“Energie”-Broschüre der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) stellt erfolgreiche Unternehmen vor Umweltschutz sichert Lebensgrundlagen, schafft Arbeitsplätze und kann auch in Unternehmen Kosten senken. Dessen war sich Bundespräsident Horst Köhler sicher, als er im vergangenen Jahr den Deutschen Umweltpreis übergab: “Umwelt, Wirtschaft und Arbeit gehören zusammen”, betonte Köhler in Lübeck. Wie Unternehmen erfolgreich Energie sparen und damit innovative Arbeit leisten – das beschr
Deutschlands Wälder müssen umgebaut werden, um in Zukunft bestehen zu können: Aus Monokulturen mit Nadelbäumen sollen Laub- und Mischwälder entstehen. Diese bieten die Chance, ökologische und ökonomische Ansprüche an den Wald gleichermaßen zu sichern. Inwieweit dies gelingt, schlägt sich auch in diesem Jahr wieder im Waldzustandsbericht nieder, der am 24. Januar veröffentlicht wird.
Konkret empfehlen Forstwissenschaftler den verstärkten Anbau der heimischen Rotbuche, die am ehes
In Deutschland gab es laut Statistischem Bundesamt 2004 insgesamt 2166 Krankenhäuser mit rund 530.000 Betten. Ihr Energiebedarf ist enorm: 5000 Liter Heizöl pro Jahr würde jedes Patientenbett “schlucken”, würden Wärme und Energie mittels Heizöl erzeugt – ein modernes Einfamilienhaus kommt im selben Zeitraum mit weniger als der Hälfte aus. Das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT sieht im Energieverbrauch der Kliniken enormes Einsparpotenzial. Mit finanziell
“Schmetterling des Jahres 2006” ist der Schwalbenschwanz (Papilio machaon). Ausgewählt haben ihn die Naturschutzstiftung des nordrhein-westfälischen BUND-Landesverbandes und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Der Anlass für die Wahl ist erfreulich: Der Bestand des Schwalbenschwanzes hat sich nach einem Tief in den 70er und 80er Jahren leicht erholt. Inzwischen gilt der Falter nicht mehr als gefährdet. Hauptursache dafür ist die Verringerung des Einsatzes von Umweltgiften in Gä
Günstig Autofahren trotz hoher Treibstoffpreise / EcoTopTen-Marktübersicht aktualisiert
Um zehn Prozent und mehr sind die Preise für Benzin, Diesel und Erdgas im vergangenen Jahr gestiegen. Doch wer auf ein Auto setzt, das die EcoTopTen-Kriterien erfüllt, bleibt gelassen. Denn EcoTopTen empfiehlt Sparautos, die ökologisch weitaus besser als der Marktdurchschnitt sind – bei vertretbaren Kosten. Außerdem erfreulich: “Die EcoTopTen-Flotte unterbietet schon heute die selbst gesteck
Schlüsselkreislauf Abfall: Analyse der Daten problematisch
Die Millionenstadt Urumqi in Nordwest-China mit einem jährlichen Wirtschaftswachstum von 17 Prozent kämpft mit großen Umweltproblemen. Ein deutsches Expertenteam der Universität, Stadt Heidelberg und regionaler Unternehmen erarbeitet nun nachhaltige Lösungsvorschläge für die drei Schlüsselkreisläufe Wasser, Energie und Abfall. Pressetext berichtet über die Ansätze der drei Kreisläufe im Detail. (siehe Schlüsselkreis Ene
Schonende Energiegewinnung soll bewertbar werden – DBU fördert Machbarkeitsstudie In Deutschland wird immer mehr umweltfreundlicher Strom produziert. Dieser “grüne Strom” kann auch aus Wasserkraft gewonnen werden. Bisher gibt es jedoch kein Bewertungsverfahren, das einen hohen ökologischen Standard bei der Wasserkraftnutzung dokumentiert. Das soll sich jetzt ändern: Mit finanzieller Unterstützung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) überprüfen die Universität Stuttgart und das
Landwirtschaft und Umweltschutz profitieren
Aufbruchstimmung bei Landwirten in Deutschland: Seit der Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes vor zwei Jahren investieren immer mehr Landwirte in Biogasanlagen und bauen – mit staatlicher Unterstützung – nachwachsende Rohstoffe wie Raps, Mais oder Getreide an. Das ist gut für den Klimaschutz, denn Bioenergie ersetzt klimaschädliche fossile Energieträger wie Erdöl, Kohle und Erdgas. Und Biomasse hilft, die Abhängigkeit von Energ
Im Rahmen des ORFOIS-Projekts wurde ein neuer Modellierungsrahmen entwickelt, der Ökologen bei der Auswahl des geeigneten Komplexitätsgrades bei Wassersystemmodellen unterstützen soll. Damit sollen sie die Rolle der Meeresumwelt in Bezug auf den globalen CO2-Haushalt und die Klimaänderung leichter verstehen.
Dies wird für gewöhnlich mit Hilfe mathematischer Modelle und Vorhersagen erreicht. Die derzeitigen Wassersystemmodelle sind jedoch noch immer Schätzungen und es gibt kein e