Mit ihren 190 Metern ist sie Höhe-Punkt und markante Silhouette der Stadt Osnabrück und des nördlich angrenzenden Landschaftsraums: Die “Felsrippe”, ein Relikt des ehemaligen Piesbergmassivs, Überbleibsel des Gesteinsabbaus. Nach den Vorstellungen der Stadt wird diese Rippe allerdings langfristig das Filetstück des Landschafts- und Erholungsparks Piesberg sein. Insbesondere im Rahmen der Planungen zur Bundesgartenschau (BUGA) 2015 soll das Gelände in den nächsten Jahren attraktiver gestaltet werd
Der Kiebitz steckt in der Krise. Wie die Uferschnepfe. Experten registrieren seit Jahrzehnten einen Rückgang der Population dieses typischen Wiesenvogels. Doch Hilfe ist in Sicht! Wird weniger stark entwässert, werden die Grabenprofile flacher, liegen die Mahdtermine möglichst spät und werden die Flächen von innen nach außen gemäht, dann haben die Bodenbrüter eine Chance. Das ist das Ergebnis eines Forschungsprojektes der Hochschule Vechta in der Stollhammer Wisch (Landkreis Wesermarsch, Nieder
Neue Europäische Verordnung löst altes europäisches Schadstoffemissionsregister ab
Seit 7. Februar 2006 ist die neue Verordnung Nr. 166/2006 zur Schaffung eines Europäischen Schadstofffreisetzungs- und Verbringungsregisters (PRTR-Pollutant Release and Transfer Register) in Kraft. Das Register informiert die Öffentlichkeit regelmäßig sowohl über wesentliche Emissionen von Schadstoffen als auch über das Verbringen der Abfälle aus Industriebetrieben. Die EU-Mitgliedstaaten sind nun
Europas Fledermäuse führen ähnliche Wanderungen zwischen ihren Sommer- und Winterlebensräumen aus wie Zugvögel. Die bisher weiteste Flugentfernung wurde bei einer Rauhautfledermaus (Pipistrellus nathusii) vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) und Museum Koenig festgestellt. Die Fledermaus war in Lettland markiert und 1.905 km südlich in Kroatien wieder gefunden worden.
Weitere Höchstleistungen wurden bei Zweifarbfledermaus (1.787 km), Abendsegler (1.600 km) und Kleinabendsegler (1.568 k
Erstes deutsches “Projekt für umweltverträgliche Entwicklung” nach dem Kyoto-Protokoll zugelassen
Klimaschutz und wirtschaftliche Entwicklung gehen jetzt noch besser Hand in Hand: In Kürze reduzieren 1.000 solar betriebene Kocher des Klimaschutz e.V. aus Bonn den Brennholzbedarf auf den indonesischen Sabang-Inseln. Das schützt den Wald vor Ort, sorgt für reinere Luft und spart binnen sieben Jahren 24.500 Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid (CO2). Auch Deutschland profitiert von
Im Rahmen des TRANSPLANT-Projekts wurden die Wachstumsfähigkeit der Jungpflanzen und die quantitative genetische Variation von drei Pflanzengattungen im Verhältnis zu Populationsgröße sowie Isolation und Plastizität untersucht.
Die stetig zunehmenden Eingriffe des Menschen durch die Bereiche Landwirtschaft, Transportwesen, Erholungsbranche und Ausbreitung der Städte gingen mit entscheidenden Veränderungen des Flächenbedarfs einher. Trotz nationaler und internationaler Naturschutzb
Zum dritten Mal innerhalb von 18 Monaten wird eine Gruppe von Trierer Studierenden eine Projektstudie in den Slums von Nairobi, Kenia durchführen. 20 Studierende der Angewandten Geographie/Raumentwicklung des Fachbereichs VI der Geographie/Geowissenschaften werden zusammen mit Dr. Michael Nebe und Prof. Heiner Monheim vom 1. bis zum 12. April 2006 in Zusammenarbeit mit zehn kenianischen Studierenden der Kenyatta University das Themenfeld “Slum Improvement for the Youth: Garbage Collection – Curre
Ökologen der Universität Jena haben erfolgreich Workshop in der Antarktis beendet
Etwas erschöpft, aber zufrieden ist Dr. Hans-Ulrich Peter von der Friedrich-Schiller-Universität jetzt aus der Antarktis nach Jena zurückgekehrt. Er hat dort mit seiner Arbeitsgruppe u. a. auf Einladung des deutschen Umweltbundesamtes und des Umweltministeriums an einem Workshop über Möglichkeiten für ein Umweltmanagement auf Fildes Peninsula und Ardley Island teilgenommen. Die aufwändige Durchf
In ihrem im Jahre 2004 vorgelegten Bericht zur nachhaltigen Entwicklung kam die frühere Bundesregierung bei Kraftstoffen zu dem Ergebnis, dass bis 2020 Effizienzsteigerungen bei Diesel- und Ottomotoren sowie innovative Antriebskonzepte eine zentrale Rolle spielen werden. Biokraftstoffe wie Biodiesel werden zukünftig insbesondere als Beimischungskomponente eingesetzt werden. Die gleiche Feststellung trifft nach Auffassung der früheren Bundesregierung ebenfalls für die zukünftige Verwendung sowohl vo
In der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts könnten die Kosten für Wetterextreme aufgrund des weltweiten Klimawandels in Deutschland explodieren. Jeder Bürger, so eine Abschätzung von Greenpeace, müsste dann jährlich bis zu 1500 Euro zusätzlich für die Folgen des Klimawandels zahlen. Greenpeace stützt sich bei dieser Hochrechnung auf Zahlen des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung “Globale Umweltveränderungen” (WBGU), der bei einer um zwei Grad Celsius höheren globalen Temperatur Belastunge
Wer weiß schon, wie eine Rotbauchunke aussieht? Oder ein Kammmolch? – Wohl nur wenige: Diese Amphibien sind vom Aussterben bedroht. Ihr Lebensraum, kleingewässerreiche Ackerflächen in Nordostdeutschland, sind von intensiver Landnutzung geprägt. Deshalb ist es wichtig, ein erfolgreiches Schutzkonzept zu entwickeln, das die gegensätzlichen Interessen von Naturschützern und Landwirten unter einen Hut bringt. Das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF e.V., Müncheberg, Brandenburg) entwick
Klimawandel und Wasserknappheit als neue Bedrohung für die Bevölkerung an Afrikas größtem See Der kürzlich offiziell für den Oscar nominierte Dokumentarfilm “Darwins Alptraum” des österreichischen Regisseurs Hubert Sauper weist mit dramatischen Bildern auf die sozialen und ökologischen Krisen am Viktoriasee hin. Die Umweltverbände Global Nature Fund (GNF) und Global 2000 warnen vor einer neuen Gefahr für Natur und Menschen am Viktoriasee: der Wasserspiegel an Afrikas größtem See si
Umweltmanagement-Professor Dr. Werner Schulz lobt den Emissionsrechtehandel in Deutschland – und will auch die privaten Haushalte ihr Scherflein zum Klimaschutz leisten lassen
“Das Erfolgsmodell Emissionshandel sollte auch auf Privathaushalte ausgedehnt werden”, zieht Prof. Dr. Werner Schulz vom Lehrstuhl für Umweltmanagement der Universität Hohenheim ein Jahr nach Inkrafttreten des Kyoto-Protokolls zum Klimaschutz Bilanz. Nach seinem Szenario könnten Schornsteinfeger künftig
Überarbeitete Internet-Seite erleichtert die Informationssuche über die aktuelle Luftbelastung in Deutschland
http://www.env-it.de/luftdaten/start.fwd – das ist die Internet-Adresse, unter der sich Interessierte seit einiger Zeit über die deutschlandweite Belastung der Luft mit Feinstaub, Ozon, Kohlenmonoxid, Stickstoff- und Schwefeldioxid informieren können. Nun hat das Umweltbundesamt (UBA) das Angebot überarbeitet. Ein neuer Aufbau und ein überarbeitetes Layout erleichtern die Suche nach In
Angesichts der aktuellen Risikobewertung zur Einschleppung des Vogelgrippevirus durch Zugvögel hat der Naturschutzbund NABU davor gewarnt, Weißstörche vorschnell zu Sündenböcken zu stempeln. “Die Wahrscheinlichkeit ist äußerst gering, dass sich Zugvögel wie der Weißstorch beim Rasten während des Vogelzugs infizieren”, sagte NABU-Vogelschutzexperte Markus Nipkow. Es sei kaum zu erwarten, dass Weißstörche in der Türkei mit infiziertem Geflügel in Kontakt kämen. Das Zugverhalten des NABU-Wappenvogels
Auf dem Weg vom Schadstofffilter zur Schadstoffquelle
Geograph der Ruhr-Uni untersucht Bochumer Stadtwälder
Belastungen durch Altindustrien und Kfz-Verkehr
Der aktuelle Waldschadensbericht 2005 zeigt es: Der Zustand der deutschen Wälder ist weiterhin besorgniserregend. Sog. Stadtwälder sind in diesen Berichten allerdings häufig unterrepräsentiert. Das gilt für das gesamte Forschungsfeld Stadtwald. Diese Lücke schließt Dr. Michael Dohlen (Lehrstuhl für Physische Geographie un