Am 9. März läuft das deutsche Forschungsschiff METEOR von Montevideo/Uruguay zu einer neuen Expedition in den subtropischen Südatlantik aus. Das Bordtagebuch dieser spannenden geowissenschaftlichen Reise wird von der Online-Redaktion der Wochenzeitung “DIE ZEIT” veröffentlicht. Ab Samstag, den 10. März, im Internet unter: www.zeit.de/wissen Die E-Mails, die in den letzten Woche von Bord kamen, lösten zwiespältige Gefühle aus: Windstärken b
Oldenburg. Sedimente, Schlickablagerungen des Mittelmeeres, bilden für den Forscher ein unschätzbares Archiv, in dem sich vergangene Klimaschwankungen Südeuropas und des afrikanischen Kontinents verewigt haben. Die Geochemiker Prof. Dr. Hans-Jürgen Brumsack und Dr. Rolf Wehausen vom Oldenburger Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) konnten dies anhand chemischer Analysen von 2,5 bis 3 Millionen Jahre alten Sedimenten eindeutig belegen. Zusammen mit ihrem niederländischen Kollegen
Es wird in Oberfranken wärmer und wahrscheinlich auch feuchter, lässtsich zusammenfassen, was in einem geoökologischen Forschungsprojekt derUniversität Bayreuth als Trend ermittelt wurde. Forschungsprojekt der Geoökologie Klimatrend in Oberfranken: wärmer und wahrscheinlich auch feuchter In dem studentischen Forschungsprojekt unter Leitung von Prof. Dr. ThomasFoken(Mikrometeorologie), “Lufthygienisch-bioklimatologische Kennzeichnung des oberen Egertals” gefördert vom Bayerisch
Experiment Hamburger und Kieler Geophysiker soll offene Fragen
klären
Ein zur Zeit im Mittelmeer laufendes Forschungsprojekt von Hamburger
und Kieler Geophysikern ist vor allem für die auf Sizilien lebenden
Menschen und den süditalienischen Tourismus von vitalem Interesse. Die
norddeutschen Wissenschaftler untersuchen nördlich der italienischen Insel
geodynamische Vorgänge am Meeresboden. Dieses Gebiet ist wegen des aktiven
Vulkanismus auf Stromboli, Vul
Erste satellitengestützte Atmosphärenprofile (Temperatur, Feuchte)
unter Nutzung von GPS-Signalen
Atmosphärensondierung mit Blickkontakt von Satellit zu
Satellit Pilotprojekt zur Verbesserung der Wettervorhersage
GFZ Potsdam,22.02.01 – Der am 15. Juli 2000 gestartete Satellit CHAMP
des GeoForschungsZentrums Potsdam (GFZ) hat erstmals erfolgreich
Vertikalprofile von Temperatur und Wasserdampf in der Atmosphäre mithilfe
von GPS-Radiosignalen gemessen.
Durch Einsatz von massiv parallelen
Supercomputer
Geophysikern des Instituts für Geophysik und Meteorologie der
Universität zu Köln ist es zum ersten Mal weltweit gelungen, unter dem
Einsatz massiv paralleler Supercomputer ein dreidimensionales
tomographisches Image einer stillgelegten Abfalldeponie auf dem
Stadtgebiet von Köln im Stadtteil Longerich zu erzeugen. Dieser wichtige
Durchbruch stellt ein neues diagnostisches Hilfsmittel bereit, um
Wie Fenster, die den Blick auf verborgene Schätze erlauben, lassen
Quellbiotope den Zustand der wertvollen Vorräte an Grundwasser erkennen,
die unter der Erde lagern. Wo das Wasser zu Tage tritt, sind
Lebensgemeinschaften von Spezialisten entstanden, deren Geschichte zum
Teil bis in die Eiszeit zurückreicht. Das fein abgestufte System reagiert
auf Umweltveränderungen über längere Zeiten und größere Räume und bietet
damit günstige Voraussetzungen für biologisches Umweltmonitorr
Was die
Welt im Innersten zusammenhält – um das herauszufinden, bohren Forscher
Löcher in den Meeresgrund. Vom Mittwoch, 28. Februar, bis Freitag, 2.
März, treffen sich etwa 200 deutsche Wissenschaftler in Karlsruhe, um über
die Ergebnisse des internationalen Tiefseebohrprogramms ODP (Ocean
Drilling Program) zu sprechen. Beim jährlichen Berichtskolloquium
diskutieren die Experten die Proben und Daten, die sie bei Bohrfahrten
ermittelten. Gastgeber ist das Institut für Petrograp
Das größte Forschungsprojekt der EU im Rohstoffbereich wird von der
österreichischen Montanuniversität Leoben aus koordiniert. Über 4,1
Millionen Euro (ca. 56 Millionen Schilling) werden in die Verringerung des
Feinmaterials bei der Rohstoffgewinnung investiert.
Rund 2,7
Milliarden Tonnen Rohstoffe werden jährlich in Europa abgebaut, die
Hälfte davon mittels Bohrungen und Sprengungen. Zwischen 10 und 15 %
dieses Materials sind aber nicht verwendbar, da e
Ein Kompetenzzentrum für die “Dynamik komplexer
Geosysteme” wird neu an der Friedrich-Schiller-Universität Jena
eingerichtet. Es soll die Wechselwirkungen zwischen biogeochemischen
Stoffhaushalten und dem Wasserkreislauf näher untersuchen. Wichtige
Erkenntnisse erhoffen sich die Forscher auch über die biogeochemische
Kohlenstoffdynamik, die im Zusammenhang mit dem Wasserhaushalt für globale
Klimamodellierungen bedeutsam sein kann.
Das neue Kompetenzzentru
ZDF-Wissenschaftsreihe “Die Erde – live” beginnt mit der
Neumayer-Station in der Antarktis am 4.2. um 19.30 Uhr
Am 4. Februar um 19.30 Uhr beginnt das ZDF eine Reihe von
Wissenschaftssendungen mit einer Folge aus der Antarktis. Unter der
Überschrift “Die Erde – live” schaltet das ZDF in entlegene Regionen der
Erde zu dort arbeitenden Wissenschaftlern. Die Liveschaltung zur
Neumayer-Station des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und
Meeresforschung (AWI),
Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft
Unter Federführung der in Berlin ansässigen ART+COM Medientechnologie
nahmen das Troja-Projekt der Universität Tübingen, die Abteilung Kairo des
Deutschen Archäologischen Instituts sowie die ixl-AG als Spezialist für
Satellitenfernerkundung gemeinsam an dem vom Bundesministerium für Bildung
und Forschung ausgeschriebenen “Ideenwettbewerb Virtuelle und Erweiterte
Realität” mit großem Erfolg teil.
Generelles Zie
Forschungsschiff Sonne erkundet erstmals Erzvorkommen
südlich des 60. Breitengrades Am 9. Februar 2001 verlässt das deutsche Forschungsschiff Sonne unter der Leitung von Wissenschaftlern der TU Bergakademie Freiberg den Hafen von Balboa (Panama) zu einer 48-tägigen Expedition in die Gewässer nördlich der antarktischen Halbinsel. Ziel des Vorhabens ist die detaillierte Untersuchung von hydrothermalen Erzvorkommen im Bereich der sogenannten Bransfield Straße, die 1997 unter B
Um die vom Menschen beeinflusste
Klimazukunft zuverlässiger abschätzen zu können, ist es ratsam, auch jene
Klimaprozesse zu untersuchen, die natürlich, sprich: ohne menschliches
Zutun in der geologischen Vergangenheit abliefen. Eine jetzt im
Wissenschaftsmagazin “Science” erschienene Studie zeigt, wie die vor etwa
4,5 Millionen Jahren herrschende Warmzeit in mehreren Phasen Richtung
Kaltzeit kippte und sich vor rund 900.000 Jahren ein neuer Klimarhythmus
ausbildete: Erst sei
Lavaproben ergeben mehrphasige Eruptionen seit 70 Mio. Jahren In der neuesten Ausgabe der renommierten naturwissenschaftlichen Zeitschrift “Nature” (vom 21. Dezember 2000) berichten die Meeresgeowissenschaftler Dr. John O’Connor (GEOMAR Forschungszentrum Kiel) und Prof. Dr. Peter Stoffers (Institut für Geowissenschaften der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel) gemeinsam mit Kollegen von der Freien Universität Amsterdam und dem University College Dublin über neue Erkenntnisse zum Alt
Neue Einsichten in den Untergrund eines
Hochgebirges
Unter den zentralen Anden in Nordchile ist
die Erdkruste doppelt so mächtig wie unter Europa. Zugleich variiert ihre
Dicke hier äußerst stark. Die Gesteinstypen der ozeanischen Erdkruste, die
unter die Anden verschluckt wird, lassen sich bis in über 120 km Tiefe
nachweisen. Das sind die Hauptergebnisse einer Untersuchung, die eine
Gruppe von Wissenschaftlern unter Führung des GeoForschungsZentrums
Pots