Geowissenschaften

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Die Erde unter Druck: Neues über Gesteinsstrukturen in Scherzonen

Neue Erkenntnisse über die Gesteinsstrukturen in sogenannten
“Scherzonen” haben die beiden Bayreuther Geowissenschaftler und
Professoren Stephen Mackwell und David Rubie in einem perspektivischen
Beitrag in der neuesten Ausgabe der angesehen Wissenschaftszeitschrift
SCIENCE (24.11.00) präsentiert. Sie beschäftigen sich dabei mit der
Anwendbarkeit einer neuartigen Experimentaltechnik, mit der die
Entwicklung und die Ausbildung von Gesteinsstrukturen unter hohen
Scher-Spannung

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Umweltfreundliche Erdwärmenutzung aus dem Naturschutzgebiet

Erdwärmenutzung im Naturschutzgebiet Pilotprojekt zur
Stromerzeugung aus Geothermie

Am 4. Dezember beginnt das GeoForschungsZentrum Potsdam (GFZ)
ein Projekt zur umweltfreundlichen Energienutzung durch Erdwärme in
einem 4,2 Kilometer tiefen Bohrloch bei Groß- Schönebeck, nordöstlich
von Berlin. Durch die Förderung heißen Wassers aus der bereits
1990 niedergebrachten Bohrung soll nicht nur Erdwärme gewonnen werden.
Bei der erwarteten Grundwas- sertemp

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Jedermann kann Geoinformationssysteme nutzen

Info-Tag bei den Geographen der Universität Bonn

Vorträgen, Diskussionen und einer Ausstellung von Projektergebnissen
und Produkten gab es beim Tag der offenen Tür im Geographischen Institut
der Universität Bonn zu sehen. Aber nicht nur in der Bundesstadt drehte
sich alles um Geoinformation und geographische Informationssysteme (GIS) –
1,5 Millionen Menschen informierten sich kürzlich bei Veranstaltungen im
Rahmen des weltweiten “GIS Day”. Etwa 100 Experten

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Der Entwicklungsgeschichte der Erdkruste auf der Spur

In einem geologisch bislang wenig erforschten Gebiet in Namibia
haben Wissenschaftler von der Universität Würzburg einige hundert
Kilogramm Steine gesammelt. Nun untersuchen sie deren
Entwicklungsgeschichte. Damit wollen die Forscher ein weiteres Puzzleteil
zum Verständnis der frühen Erdgeschichte beisteuern.

Vergleicht man die Entwicklungsgeschichte der 4,56 Milliarden Jahre
alten Erde mit einem 100 Meter langen Maßband, so umfasst die Geschichte
des Mens

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Suche und Bewertung von Erdölspeichergesteinen im Oman verbessert

In der Al-Khlata-Formation im Südosten Omans liegen Sandsteine an
der Tagesoberfläche. Die gleichen Gesteine sind im Süden Omans, allerdings
erdölführend, rund 2000 Meter tief unter der Erdoberfläche versenkt. Dort
können sie nur punktuell durch Bohrungen erschlossen werden. Dipl.-Geol.
Jan Witte hat nun im Südosten Omans das studieren können, was im Süden
Omans unter der Erde versteckt liegt. Er kartierte die charakteristischen
Veränderungen der Sandstein- und Tonablagerungen

Geowissenschaften

Erdbeben: Hilfe zur Selbsthilfe

Internationaler Trainingskurs zur Erdbebengefährdung

Mit der feierlichen Übergabe der Zeugnisse endet am Samstag, dem 04.
November, der internationale Trainingskurs zur "Erdbebenforschung,
seismologische Datenauswertung, Einschätzung der Erdbebengefährdung und
Reduzierung des Erdbebenrisikos" des
GeoForschungsZentrums Potsdam (GFZ). 29 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler
aus 27 Ländern Asiens, Afrikas, Lateinamerikas, des Nahen Ostens und
Europas na

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Wenn der Erdboden durchsichtig wird

Georadar erlaubt hoch auflösende Blicke in den Untergrund

Was in der Tiefe des Erdbodens verborgen liegt, ist für das Auge
unsichtbar, – seien es Bodenschätze, das Grundwasser gefährdende
Altlasten, Landminen oder gar verscharrte Leichen. Sie aufzuspüren,
erforderte bisher einen erheblichen Aufwand. Mit dem Georadar, einem
jungen Verfahren, das nur eine Handvoll Spezialisten in Europa in dieser
Form beherrschen, ist es jetzt möglich, dreidimensionale Einblic

Geowissenschaften

Raumbezogene Informationssysteme und Simulationswerkzeuge in Geowissenschaft und Geo-Engineering

Vom 4. – 5. Oktober fand das zweite Clausthaler FIS-Forum
“Raumbezogene Informationssysteme und Simulationswerkzeuge in
Geowissenschaft und Geo- Engineering", statt. Der folgende Tagungsbericht
greift exemplarisch einige der Vorträge heraus, um dieses eminent wichtige
Forschungsfeld schlaglichtartig zu beleuchten.

Große technische Bauvorhaben, beispielsweise ein Alpentunnel oder die
Sanierung eines Altbergbaugebiets, sind hoch komplex. Planer, Ingenieur

Geowissenschaften

Geographen erstellten virtuelles Oberflächenrelief für Jena

 Ein dreidimensionales, digitales Geländemodell des
Saaletales von Zwätzen bis Lobeda haben Geographen der
Friedrich-Schiller-Universität gemeinsam mit dem
Landschaftsarchitekturbüro Stock & Partner entwickelt. Diese
ungewöhnliche Ansicht auf Jena und seine romantische Tallage dient aber
nicht ästhetischen Zwecken, sondern steht im Zusammenhang mit dem
Naturschutzgroßprojekt “Orchideenregion Jena”. Das Team um Prof. Dr.
Roland Mäusbacher und Dr. Martin Gude erstellt

Geowissenschaften

Nature-Artikel: Abbau von Methan ohne Sauerstoff

Entdeckung einer Symbiose von marinen Bakterien und Archaea –
Schlüssel zum Rätsel um den Abbau von Methan ohne Sauerstoff

Seit mehr als 30 Jahren versuchen
Wissenschaftler weltweit einen Mikroorganismus zu finden, der Methan ohne
Sauerstoff veratmen kann. Methan (chemische Summenformel: CH4) ist ein
wichtiges Treibhausgas und entsteht in großen Mengen an Land (vor allem in
Reisfeldern und Kuhmägen) sowie im Meer (tief unter dem Meeresboden). An
Land wird M

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Deutsche Flugsicherung Langen baut Low Energy Office mit Erdwärmesondenanlage

Deutsche Flugsicherung Langen baut Low Energy Office mit
Erdwärmesondenanlage 6. Geothermische Fachtagung Trends – Perspektiven
– Herausforderungen

Die Deutsche Flugsicherung (DFS) realisiert in Langen für 1200
Mitarbeiter einen Verwaltungskomplex mit dem Anspruch an ein “low energy
office” Gebäude. Die Kälte- und Wärmegewinnung erfolgt mittels 154
Erdwärmesonden. Geheizt und gekühlt wird über Thermoaktive Decken (TAD) im
3-Leiter-System. Dieses Projek

Geowissenschaften

Datenbank zu Qumran im Internet: Archäologisches Wissen auf Knopfdruck

Qumran ist sicherlich eines jener theologischen Themen, das immer
wieder den Weg in die öffentliche Diskussion findet. Neben den berühmten
in den Höhlen von Qumran gefundenen Bibelfragmenten und anderen Schriften,
wird seit einiger Zeit zur Siedlung selbst geforscht – und gestritten. In
einer Internet-basierten Datenbank
www.ku-eichstaett.de/qumran

hat jetzt
der Eichstätter Wissenschaftsphilosoph und Qumran – Experte D

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Softwarelösungen für den weltweiten Naturschutz

In Deutschland wird jeder Quadratkilometer Natur, sozusagen jedes
Fleckchen Erde, intensiv beobachtet und auf eventuelle Veränderungen
überwacht. Wie aber gewinnt man aus der Flut der Umweltdaten einen
großräumigen Überblick und damit, fachlich gesprochen, eine ökologische
Flächenbilanz? Weltweit gehen jedes Jahr unzählige wertvolle Biotope
verloren, ohne dass ihr Verschwinden auch nur bemerkt würde. Wie kann man
drohende Verluste frühzeitig registrieren und auf langfristige F

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"Polarstern" fährt zum 18. Mal in die Antarktis

Erster Teil des umfangreichen Forschungsprogramms ist ein
Eisenexperiment

Am 29. September läuft das eisbrechende Forschungsschiff des
Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung, “Polarstern”, von
Bremerhaven zu seiner achtzehnten Reise in die Antarktis aus. Nach einem
Monat Generalüberholung in der Lloyd-Werft Bremerhaven ist das Schiff für
die fast neun Monate dauernde Reise gut gerüstet. Der erste Fahrtabschnitt
führt nach Kapstadt und wird zur Erp

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Bisher keine Schäden bei Erdbeben im Vogtland

Jena/Vogtland. (26.09.00) Im Vogtland bebt die Erde. Seit dem 28.
August registrierten die seismischen Stationen der
Friedrich-Schiller-Universität Jena mehrere Tausend Erdbeben. Deren
Schwerpunkt bildet ein Herdgebiet südlich von Klingenthal nahe Novy Kostel
(Tschechische Republik). Höhepunkte wurden am 4., 8. und 17. September mit
Beben der Stärke über 3.0 auf der Richterskala erreicht. Erdbebenschäden
haben die Experten im Jenaer Institut für Geowissenschaften bislang nicht

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5 Jahre Geothermie-Heizwerk Neustadt-Glewe. Wärme aus den Tiefen der Erde

6.000 Tonnen weniger CO2-Emissionen durch Geothermienutzung

Seit fünf Jahren erfolgt durch die Erdwärme Neustadt-Glewe GmbH in der
mecklenburgischen Kleinstadt Neustadt-Glewe die Fernwärmeversorgung von
Wohn- und Gewerbeeinrichtungen auch aus unterirdischen Wärmequellen.  
Dabei
wird das Prinzip der hydrothermalen Geothermienutzung angewendet.
Grundlage dafür ist eine vorhandene wasserführende Gesteinsschicht in etwa
2.450 Meter Tiefe, die ang

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