Agrar- Forstwissenschaften

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Versauerung der Waldböden gefährdet Trinkwasser – von 11 Millionen Hektar Wald sind zwei Drittel kalkungsbedürftig

Länder vernachlässigen Waldkalkungen und verstärken Sturmanfälligkeit der Wälder

Der Wald und seine Böden sind geschädigt wie noch nie. Die aktuellen Berichte über die rapide zunehmenden Waldschäden in den Bundesländern decken schonungslos auf, was Wissenschaftler und Forst-Experten schon länger beklagen: In unseren Waldböden ticken Zeitbomben mit verheerenden Wirkungen. Die zunehmenden Schadstoffe im Waldboden gefährden massiv den Trinkwasserspeicher Wald. Gleichzeitig lässt die

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Salmonellenrisiko wirksam reduzieren

Ein neues Melde- und Beratungsinstrument soll Landwirtschaftlichen Betrieben helfen, das Salmonellenrisiko in ihren Tierbeständen zu reduzieren. Unterstützung erhalten Landwirte und Tierärzte dabei über eine Erweiterung der bundesweiten Salmonellendatenbank www.qualiproof.de . Die Softwarefirma Qualitype AG, die Landwirtschaftskammer Weser Ems und die Universität Bonn haben das Informations- und Beratungsangebot gemeinsam entwickelt. Es ist Baust

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PR als Trojanisches Pferd für Journalisten

Trend zu unkritischer Berichterstattung in ausgedünnten Redaktionen

Personalreduktion und gesteigerter Produktionsdruck sowie zunehmende Professionalisierung der PR-Branche fördern die Tendenz zu unkritischer Berichterstattung in den Medien. Zu diesem Ergebnis kommt eine seit mehreren Jahren laufende Benchmark-Studie des Instituts für Journalistik der Universität Leipzig. “Die Macht der PR geht einher mit der Ohnmacht der Journalisten”, meinte Studienleiter Michael Haller, Professor

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Zikaden düngen Wälder – Zyklisches Auftreten notwendig für Ökosystem

Die große Zikaden-Invasion, die in den östlichen US-Bundesstaaten Tennessee und Kentucky aufgetreten ist, ist für das Ökosystem des Waldes wichtig. Zu diesem Schluss kommt ein Forscherteam der University of California in Davis im Wissenschaftsmagazin Nature. Die toten Insekten liefern nämlich wertvolle Nährstoffe für die Waldböden.

Alle 17 Jahre treten die Zikaden der Spezies Magicicada in Massen auf und bevölkern große Flächen der östlichen US-Bundesstaaten. Obwohl sie in den Städten alle

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BfN begrüßt Entscheidungen der Weltnaturschutzorganisation (IUCN)

IUCN unterstützt BfN-Antrag zur Verstärkten Forschung über die Auswirkungen der Agro-Gentechnik auf die biologische Vielfalt

Gestern Abend endete der dritte Weltnaturschutzkongress der IUCN in Bangkok. Fast 5.000 Vertreter der staatlichen und nicht-staatlichen Mitgliedsorganisatio-nen der weltgrößten Naturschutzorganisation waren zu ihrer Generalversammlung und einem weltweiten Austausch zusammengekommen.

Die Mitglieder der IUCN beschlossen das Arbeitsprogramm für die

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Afrikanische-Heuschrecken Horrorvision für 2005

Experten warnen vor noch schlimmerer Invasion

Experten warnen davor, dass im kommenden Jahr die Heuschreckenplage noch massiver ausfallen wird als in diesem Jahr, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature. Die neue Brutsaison für die afrikanischen Heuschrecken, die in ungewöhnlich großer Zahl weite Teile Nord- und Westafrikas eroberten, hat bereits angefangen. Zuletzt waren die Insekten sogar auf den Inseln Kreta und Zypern aufgetaucht.

Seit Jahren waren solche Heuschrec

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Koexistenzfähigkeit gentechnisch veränderter Pflanzen weiterhin fraglich

Die Ergebnisse des Erprobungsanbaus mit gentechnisch verändertem Mais belegen nach Ansicht des Anbauverbandes Bioland in keiner Weise die Koexistenzfähigkeit gentechnisch veränderter Pflanzen. Die Versuche lassen keinerlei Rückschlüsse auf die Folgen eines großflächigen Anbaus zu. Sie stehen im Widerspruch zu Praxiserfahrungen, die in Ländern gewonnen wurden, in denen bereits heute ein großflächiger Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen durchgeführt wird. Lediglich Einzelfaktoren, die die Koexiste

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Europa hat genug Fleisch – Große Unterschiede im Selbstversorgungsgrad der Mitgliedsländer

Insgesamt gesehen, erzeugen die Bauern in den 15 alten Mitgliedsländern der Europäischen Gemeinschaft etwas mehr Fleisch, als verbraucht wird: Der Selbstversorgungsgrad lag im vergangenen Jahr mit 105 Prozent knapp über dem Bedarf. Zwischen den einzelnen Mitgliedsländern bestehen jedoch gravierende Unterschiede im Umfang der Fleischerzeugung. So erzeugte Dänemark mit 386 Prozent Selbstversorgungsgrad ein Mehrfaches des Eigenverbrauchs an Fleisch. Auch Irland (268 Prozent Selbstversorgungsgrad), die

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Natürlich färben – Färberpflanzen aus Deutschland

Bereits heute können Naturfarbstoffe in Deutschland mit hoher Qualität und teilweise zu Weltmarktpreisen hergestellt werden. Grundlage dafür sind Färberpflanzen.

Welche Pflanzen zur Herstellung von Naturfarbstoffen geeignet sind, wie sie kultiviert, geerntet und weiter verarbeitet werden, zeigt die neue Broschüre “Färberpflanzen” der Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe. Sie ist besonders für Landwirte gedacht, die sich mit Färberpflanzen beschäftigen, aber auch für Hersteller vo

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Erprobungsanbau mit gentechnisch verändertem Mais zeigt: Koexistenz ist machbar

Der Erprobungsanbau mit gentechnisch verändertem Mais hat gezeigt, dass Koexistenz im Anbau mit konventionellem Mais durch die Einhaltung einfacher Regeln einer Guten fachlichen Praxis machbar ist. Dies wurde auf der heutigen Pressekonferenz der Projektträger in Berlin deutlich, auf der die vorläufigen wissenschaftlichen Ergebnisse des Erprobungsanbaus präsentiert wurden.

Bei dem in sieben Bundesländern durchgeführten Programm wurde der nachbarschaftliche Anbau von gentechnisch veränderte

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Fleisch so unbelastet wie nie – Umweltkontaminanten deutlich zurückgegangen

Das kürzlich in den Niederlanden gefundene dioxinhaltige Futtermittel stellte keine Gefährdung der Konsumenten dar. Solche Vorfälle oder Schlagzeilen schüren dennoch immer wieder Ängste bei vielen Verbrauchern. Bekannt ist, dass Schadstoffe wie Dioxin, Schwermetalle oder organische Kontaminanten aus dem Futter in das Fleisch, die Milch und die Eier von Nutztieren gelangen, sich dort anreichern und auf diesem Wege auf unsere Teller kommen können. Wie belastet ist aber das Lebensmittel Fleisch eigentl

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Überwachung von Brüchen und Verwerfungen mit seismischen Profilen

Ziel des von einer Gruppe europäischer Partner durchgeführten Projekts ist ein besseres Verständnis des seismischen Profils rund um den Golf von Korinth. Im Rahmen des Projekts sollten die durch Bohrbrunnen erzielten Daten erweitert werden, um so durch den Einsatz neuer Technologien Untergrunddaten aus verschiedenen Tiefen zu erhalten.

Der Golf von Korinth steht seit vielen Jahren für Forscher aus verschiedenen Bereichen im Mittelpunkt des Interesses. Obwohl durch die Untersuchung d

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Tränkwasserdesinfektion in landwirtschaftlichen Betrieben

Die Ausrichtung der deutschen Agrarpolitik auf die Stärkung des Umweltschutzes, Tierschutzes und vor allem der Lebensmittelsicherheit ist eine Herausforderung, der sich Wissenschaft, Industrie und Landwirte stellen müssen. Im Hinblick auf die Tiergesundheit landwirtschaftlicher Nutztiere, auch unter dem Aspekt des Verbotes der antibiotischen Leistungsförderer, kommt der Futter- und Stallhygiene eine steigende Bedeutung zu. Dabei wird oftmals dem Tränkwasser eine zu geringe Beachtung geschenkt.

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Massentierhaltung ist schlecht für unsere Gesundheit

Ein neuer wissenschaftlicher Bericht der WSPA Welttierschutzgesellschaft, “Landwirtschaftliche Massentierhaltung – die nächste weltweite Gesundheitskrise?” wirft ein Schlaglicht auf die realen Gefahren, die von der Massentierhaltung ausgehen und die Gesundheit von Mensch und Tier bedrohen – ein Problem, mit dem vor allem Entwicklungsländer konfrontiert sind. Der Bericht wird diese Woche auf der Konferenz der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Mexiko vorgelegt. Die landwirtschaftlic

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Anbau, Ernte und Nutzung von Färberpflanzen

Naturfarbstoffe können in Deutschland schon heute in hoher Qualität und teilweise zu Weltmarktpreisen produziert werden. Welche Pflanzen dafür geeignet sind, wie man sie kultiviert, erntet und weiterverarbeitet, zeigt die Broschüre “Färberpflanzen”.

Sie will Landwirte mit Anbautelegrammen motivieren, sich mit dem Färberpflanzenanbau zu beschäftigen, aber auch Herstellern von Farben oder Textilien ökologische Alternativen zu synthetischen Farbstoffen aufzeigen. Das 52-seitige Heft ist

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Fütterungstechnik – Altsauen dominieren an frei zugänglichen Futterautomaten

Wildschweine zeigen gruppendynamisches Fressverhalten: sie verfügen dabei jedoch über genügend Ausweichfläche und Individualdistanz. Bei Zuchtsauen an frei zugänglichen Abruffütterungsautomaten wurden dagegen – bei geringer Individualdistanz – rangniedere Tiere häufig durch ranghöhere am Fressen gehindert.

Die Forschungsanstalt für Agrarwirtschaft und Landtechnik in Tänikon, Schweiz, beobachtete 36 Zuchtsauen an drei Abruffütterungsstationen, die nur über Schulterblenden verfügten un

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