Agrar- Forstwissenschaften

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Gute oder böse Arten?

Bundesamt für Naturschutz legt Positionspapier zu Folgen der “biologischen Globalisierung” für den Naturschutz vor

Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) hat heute ein Positionspapier zu den Folgen der “biologischen Globalisierung” vorgelegt. “Nicht nur in Wirtschaft, Wissenschaft und Medien ist Globalisierung ein Thema, mit dem verstärkten globalen Austausch von Waren und Personen werden auch Pflanzen und Tiere über weite Strecken in neue Gebiete verbracht. Auch in Deutschland sind b

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Stärkung der europäischen Landwirtschaft

Grundsätzliche Veränderungen in der Wasserpolitik werden sich auch auf die europäische Landwirtschaft auswirken, nur ist noch nicht klar wie. Zum Glück beleuchtete eine im Rahmen des WADI-Projekts durchgeführte Untersuchung einige mögliche Szenarien.

Die europäische Landwirtschaft ernährt nicht nur die Europäer, sie ist auch ein wichtiger Arbeitgeber und Wirtschaftszweig. Die Politik bemüht sich natürlich, die Konkurrenzfähigkeit dieses Industriezweiges zu erhalten, doch muss si

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Das Haar in der Suppe – Knochen im Ackerboden!

Ergebnisse des Expertengespräches “Abbauverhalten von tierischen Reststoffen im Boden” vom 25.01.2005 im Institut für Pflanzenernährung und Bodenkunde der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) in Braunschweig

Als Folge der BSE-Krise dürfen Futtermittel für landwirtschaftliche Nutztiere keine Bestandteile tierischen Ursprungs mehr enthalten. Diese, zunächst bis 2006 befristete EU-Verordnung, soll unterbinden, dass “Fleisch-Knochen-Mehl” (FKM) (häufig einfach auch nur als “

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Herbstaussaat Brandenburg: Mehr Winterraps, weniger Wintergetreide

Die Aussaatbedingungen für Wintergetreide und -raps im Herbst des Jahres 2004 waren recht günstig. Wie schon im vorangegangenen Aussaatjahr kam es auch im Herbst 2004 nach vorläufigen Angaben des Landesbetriebes für Datenverarbeitung und Statistik zu einer Erweiterung der Fläche mit Winterraps. Die Aussaat dieser Kultur erfolgte auf 113.200 Hektar. Das entspricht einer Zunahme um 6 Prozent. Somit wird Winterraps zum vierten Mal in Folge auf einer Fläche von über 100.000 Hektar angebaut. Der Flächen

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Neue Wege zur Reparatur des Herzens

Das Rostocker Institut für Regenerative Medizin und Stammzelltherapie (Irmed e.V.) und die in Bergisch-Gladbach und Teterow ansässige Firma Miltenyi Biotec GmbH entwickeln Verfahren zur Regeneration von zerstörtem Herzgewebe – zur Heilung von Patienten mit Herzinfarkten. Im Rahmen eines dreijährigen Forschungsprojektes arbeitet seit Januar eine Gruppe internationaler Wissenschaftler an Verfahren zur Anzüchtung von Herzgewebe durch die Stammzelltherapie. Das Projekt ist auf drei Jahre angelegt,

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Farina di carne – Bolognese für den Acker?

Nein, kein neues Gericht beim Italiener, “farina di carne” ist das italienische Wort für “Tiermehl”. Dessen Verwendung in der Düngung war eines der zentralen und äußerst kontrovers diskutierten Themen auf der FERTILEXPO vom 29.11. – 02.12.2004 in Venedig und dessen Verbleib in Böden Thema eines Expertengespräches zum “Abbauverhalten von tierischen Reststoffen im Boden” am 25.01.2005 im Institut für Pflanzenernährung und Bodenkunde der Bundesforschungsanstalt in Braunschweig. Unter (handelsfähigem)

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Gesunde Lebensmittel müssen schmecken

Gesund oder ungesund, das entscheidende Kriterium für die meisten Menschen ist beim Essen der Geschmack. Vor allem bei frischem Obst und Gemüse spielt der sensorische Aspekt eine entscheidende Rolle. Und genau da setzt die Pflanzenzüchtung an. Speziell im Bereich von Obst und Gemüse kann die Züchtung dazu beitragen, aromatische, gehaltvolle und wohlschmeckende Produkte zu entwickeln. Neue Analyseverfahren erlauben eine genauere Bestimmung der wertgebenden Inhaltsstoffe. Unerwünschte Geschmackskomp

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Osterweiterung und ländlicher Raum – IAMO-Expertenrunde auf der Grünen Woche

Das Gewicht der Landwirtschaft und des ländlichen Raums für die Gestaltung der Lebensverhältnisse in der EU hat durch den Beitritt vieler mitteleuropäischer Staaten zugenommen. Namhafte Experten diskutierten daher im Rahmen des 12. Ost-West-Agrarforums der Grünen Woche auf einem agrarpolitischen Symposium “Ländliche Räume in Mittel- und Osteuropa – Chancen und Herausforderungen” Perspektiven der ruralen Entwicklung. Veranstalter war das Institut für Agrarentwicklung in Mittel- und Osteuropa (IAMO

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QS – Ihr Prüfzeichen für Lebensmittel: Sachsen prescht voran!

“QS – Ihr Prüfzeichen für Lebensmittel gewinnt im dritten Jahr seines Bestehens in Sachsen weiter an Fahrt”, sagte Umwelt- und Landwirtschaftsminister Stanislaw Tillich heute auf der Grünen Woche in Berlin. In Sachsen beteiligen sich mittlerweile mehr als 620 Betriebe am QS-System. Das Interesse der sächsischen Lebensmittelwirtschaft ist ungebrochen, gerade in den letzten Wochen wurden zahlreiche neue Unternehmen aus allen Erzeugerstufen in das QS-System integriert. “Die sächsischen Unternehmen erk

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Einweihung des weltweit einmaligen ökologischen Milchkuhstalls in Trenthorst – Schleswig-Holstein

Am 13. Januar 2005 wurde der neue Milchkuhstall des Instituts für ökologischen Landbau der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) durch den Staatssekretär des BMVEL Alexander Müller und den Landwirtschaftsminister des Landes Schleswig Holstein Klaus Müller offiziell seiner Bestimmung übergeben. Für den ökologischen Landbau ist der neue Stall in Trenthorst wichtig, da es im gesamten deutschsprachigen Raum nur zwei weitere ökologische Forschungsställe für Milchkühe gibt. Die technische Ausst

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Erbgut des Blattdürre-Erregers nahezu entschlüsselt

Der Erreger Mycosphaerella graminicola ist der bedeutendste Schaderreger bei Weizen. Der Pilz verursacht die Septoria-Blattdürre. Die Infektion im Feld geht von befallenen Strohresten, vor allem von Getreidestoppeln aus. Weitere wichtige Wirtspflanzen sind Triticale und Roggen. Die Bekämpfung dieses Pilzes kostet allein in Europa jährlich 600 Millionen Euro. An der Entschlüsselung des Erbgutes arbeiten das amerikanische Joint Genome Institute, die Purdue University sowie das holländische Institut P

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Anbau von gentechnisch verändertem Mais im Jahr 2005: Koexistenz ist machbar

Nachdem der vom InnoPlanta e.V. koordinierte Erprobungsanbau mit gentechnisch verändertem Bt-Mais im letzten Jahr gezeigt hat, dass Koexistenz im Anbau von gentechnisch verändertem und konventionellem Mais durch die Einhaltung einfacher Regeln der guten fachlichen Praxis machbar ist, hat nun auch der Saatgut- und Getreidehandel einen innovativen Lösungsvorschlag zur Sicherung der Koexistenz vorgestellt.

Das Modell wurde von der Märkischen Kraftfutter GmbH und der Monsanto Agrar Deutschla

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PMWS – eine sich ausbreitende Viruskrankheit bei Schweinen

Die Untersuchung von Auftreten und Epidemiologie des Postweaning Multisystemic Wasting Syndroms (PMWS) in der Schweinehaltung in der EU hat einige interessante Ergebnisse hinsichtlich dieser neu entdeckten Krankheit geliefert.

PMWS ist eine Viruskrankheit, die durch den porzinen Circovirus 2 (PCV2) verursacht wird, allerdings untersuchen Wissenschaftler auch, welche Rolle genetische und umweltbedingte Faktoren spielen. Epidemiologische Untersuchungen über die PCV-Infektion haben er

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Voraussage des Ertrags von Feldfrüchten über Wettervorhersagen

Die neuesten Erkenntnisse bei der jahreszeitlichen Wettervorhersage werden genutzt, um zuverlässigere Aussagen über die Ernteerwartungen treffen zu können.

Das Wetter ist nicht nur einer der wichtigsten Einflussfaktoren in der Landwirtschaft, sondern auch der am wenigsten kontrollierbare. Heute kann man schon hochpräzise Wettervorhersagen für bis zu fünf Tage treffen. Unter Nutzung derselben physischen Modelle könnten probalistische Informationen sogar für Monate (Jahreszeitenmodell

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Intelligente Schweine finden immer ihr Futter

Ton-Schalter-Futterautomaten: Maschinen im Dienste der artgerechten Schweinehaltung

Schweine sind ziemlich kluge Tiere, die in natürlicher Umgebung erkundungsfreudig und anpassungsfähig sind. In der konventionellen Schweinehaltung können die meisten dieser Fähigkeiten nicht entwickelt werden; sie treten häufig sogar in Form von unerwünschten Verhaltensweisen auf: Statt der Umwelt erforschen die Tiere ihre Haltungsgenossen und fügen ihnen mitunter dabei Schäden zu. Um eine ausreichend

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Milchgängigkeit von Acrylamid untersucht – Futtermittel unbedenklich

Die Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel untersuchte, ob Acrylamid aus Futtermitteln in die Kuhmilch gelangen kann. In einer “Provokationsstudie” erhielt eine Kuh (Milchleistung ca. 20 l Milch täglich) zehn Tage lang nach dem Morgengemelk eine Gelatinekapsel mit 1,5 g Acrylamid. Diese Dosis entsprach etwa 3,1 mg/kg Körpergewicht und lag damit deutlich über den durch Futteraufnahme zu erwartenden Acrylamidwerten. Die Kuh zeigte keine Leistungs- oder Gesundheitsveränderungen. I

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