Ein internationales Regelwerk ist vonnöten, damit sich die Weltwirtschaft weiter entwickeln kann. Das ist das Ergebnis des jetzt vorgelegten “Jahrbuchs 2001” des Wis-senschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB). Die Konflikte um Handelsinteressen werden ansonsten weltweit stark zunehmen, erwarten die WZB-Wissenschaftler. “Die Stärkung des marktwirtschaftlichen Ordnungsprinzips und der Ausbau und die Legitimation eines internationalen Ordnungsrahmens sind jetzt die vordringlichen A
“Der KfW ist es dieses Jahr gelungen, sich auf den internationalen Kapitalmärkten durch den Einsatz innovativer Finanzmarktprodukte und Emissionsprogramme, die eine hervorragende Akzeptanz der Märkte gefunden haben, erfolgreich neu zu positionieren und wesentliche Impulse zur Mittelstandsförderung zu geben”, so der Sprecher des Vorstands der KfW, Hans W. Reich, anlässlich eines Pressegesprächs am Mittwoch in Frankfurt. Die KfW hatte eingeladen, um die Jahresergebnisse ihrer Aktivitäten auf den Kapi
Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat beschlossen, wichtige Mittel für die Außenwirtschaftsförderung wieder aufzustocken, die dem Rotstift der Bundesregierung zum Opfer zu fallen drohten. Dies sei ein positives Signal für die weltweit tätigen Unternehmen, gerade in der augenblicklichen Konjunkturschwäche, so Martin Wansleben, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK). Der Haushaltsausschuss stockte fraktionsübergreifend die Mittel des Bundes für L
BMWi und kommunale Spitzenverbände starten Gemeinsame Initiative zum Abbau bürokratischer Hemmnisse Der “Abbau bürokratischer Hemmnisse” gehört zu den wichtigsten Aufgaben zur Stärkung wirtschaftlicher Innovation und Dynamik. Deshalb engagiert sich das BMWi hier durch konkrete Initiativen und Forschungsvorhaben und trägt aktiv zu einer Verbesserung dieser entscheidenden Rahmenbedingungen bei. Heute fand zwischen den Vertretern des Deutschen Städtetages, des Deutschen Landkreistages d
Morgen: noch 20 Tage bis zum Euro Neues Topthema: Noch immer sind nicht alle fit für den Euro Kurz vor der Währungsumstellung steigt die Zahl der Euro-Skeptiker wieder. Die größte Befürchtung: Das Bargeld wird knapp. Es werden Engpässe an Geldautomaten und Ladenkassen erwartet. Der Einzelhandel hat bereits Schwierigkeiten mit dem Wechselgeld angekündigt und hofft auf den bargeldlosen Zahlungsverkehr. 20 Tage vor dem Euro halten sich positive und negative Ansic
Ungeachtet des schwachen Konjunkturumfelds und den Einbrüchen in der New Economy rechnen viele Top-Manager der europäischen Informations- und Kommunikationsbranche bis zum Jahr 2004 mit einem Umsatzwachstum von jährlich bis zu 20 Prozent in ihrem Bereich. Das ist das wichtigste Ergebnis der Branchenstudie “Information, Kommunikation, Medien 2001-2004”, bei der die GfK Nürnberg im Auftrag von KPMG rund 1.200 Führungskräfte aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien und den Niederlan
Seit mehr als drei Jahren gilt in Deutschland das neue Energiewirtschaftsrecht: Gravierende Umbrüche althergebrachter Unternehmensstrukturen haben das Bild dieser Jahre ebenso geprägt wie das Entstehen vollständig neuer Marktstrukturen. Die Strompreise bilden sich nicht mehr nach den Kosten der Versorgung, sondern nach Angebot und Nachfrage – ein bis dahin weitgehend unbekannter Mechanismus. Auch wenn dieser Prozess mit Sicherheit noch nicht abgeschlossen ist, so stellt sich die Frage, ob die bisla
“Der wirtschaftliche Optimismus muss gestärkt werden. Für Wirtschaft und Verbraucher kann mit einem Verzicht auf die nächste Erhöhungsstufe der Ökosteuer neues Vertrauen in die konjunkturelle Erholung gewonnen werden.” Dies erklärte Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes des Deutschen Groß- und Außenhandels (BGA), anlässlich der nahenden vierten Stufe der Ökosteuer, die am 1. Januar 2002 in Kraft treten soll. “Die Bundesregierung muss noch in dieser letzten Plenarwoche des Bundestages im Ja
Schwere Einbußen im Mittelstand und bei grenzüberschreitenden Transaktionen Das weltweite M&A-Geschäft ist nach einem Einbruch im ersten Halbjahr in der zweiten Jahreshälfte 2001 noch einmal drastisch zurückgegangen; der Transaktionswert ist um 30 Prozent (von 836 Milliarden Euro auf 582 Milliarden Euro) gesunken. Insgesamt fiel der Wert weltweiter Unternehmenstransaktionen im Jahr 2001 gegenüber dem Vorjahr um 52 Prozent zurück. Das entspricht einem Rückgang von 2.929 Milliarden Euro auf
Neue Studie zum Thema Migrationseffekte der Osterweiterung auf die EU-Arbeitsmärkte erschienen Die Osterweiterung der EU wird große Auswirkungen auf institutioneller, politischer und ökonomischer Ebene nach sich ziehen wird. Besondere öffentliche Aufmerksamkeit gilt dabei der Erwartung von Wanderungen von Arbeitskräften aus den Beitrittsländern. Die Arbeit zeigt, dass die “erste Welle” der Osterweiterung der EU von moderaten Arbeitskräftewanderungen in die bisherigen EU-Länder beglei
Bulmahn: “Ausbildungsbilanz bestätigt Trend zu mehr Ausbildung in IT- und Dienstleistungsberufen” Nach den Erhebungen des Bundesinstituts für Berufsbildung (BiBB) bei den Kammern sind von Anfang Oktober 2000 bis Ende September 2001 insgesamt knapp 614.000 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen worden – davon etwa 480.000 in den alten und 134.000 in den neuen Ländern Anlässlich der Bekanntgabe der Ausbildungsplatzbilanz 2001 erklärte Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn am Freita
In dieser Woche überraschte der unerwartet starke Anstieg des amerikanischen Einkaufsmanagerindex positiv. Die Aktienmärkte reagierten mit einem deutlichen Kursplus. Besonders im Technologiesektor herrscht wieder Kaufstimmung. Viele Technologiewerte sind zwar unter fundamentalen Gesichtspunkten bereits hoch bewertet. Trotzdem kaufen institutionelle Investoren diese Werte, um für einen erwarteten weiteren Kursanstieg im nächsten Jahr positioniert zu sein. Im Kontrast zu der guten Stimmung an den
“Im September wuchs der deutsche Außenhandel nur noch um etwas mehr als ein Prozent. Diese abgeschwächte Wachstumsdynamik ist keine Folge der Terroranschläge in den USA. Diese werden sich erst mit einer Verzögerung von rund sechs Monaten auf die deutschen Exporte niederschlagen. Die Abkühlung des Welthandels und eine insgesamt schwierige weltwirtschaftliche Lage setzten der deutschen Exportwirtschaft schon vor dem 11. September zu.” Dies erklärte Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes des D
Vorstandsvorsitzender Pierer: ’Wir werden bei der Umsetzung der Restrukturierungsmaßnahmen schon 2002 deutliche Erfolge vorweisen können.’ Siemens hat sich trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds im laufenden Geschäftsjahr Ergebnisverbesserungen vorgenommen. Er sei zuversichtlich, dass der Konzern die richtigen Konzepte gefunden habe und bei der Umsetzung der Restrukturierungsmaßnahmen schon im Laufe des Geschäftsjahrs 2002 deutliche Erfolge vorweisen könne, sagte Dr. Heinrich v. Pier
Die Zinssenkungen der EZB in den vergangenen sechs Monaten auf 3,25 % bezeichnet das DIW Berlin in seinem aktuellen Wochenbericht 49/2001 als zu zögerlich. Angesichts der hohen Arbeitslosigkeit im Euroraum und der moderaten Lohnentwicklung hätte die EZB schneller und stärker auf die sich abkühlende Binnennachfrage reagieren müssen. Schließlich kommt der Geldpolitik eine wichtige Rolle bei der Stabilisierung der wirtschaftlichen Entwicklung zu – insbesondere mit Blick auf den weltweit zu beobacht
Beschluss des Aufsichtsrates: Bayer will Strategische Holding mit selbstständigen Gesellschaften gründen Prozess der Umorganisation wird fortgesetzt – Noch stärkere Fokussierung auf die Kerngeschäfte – Haarmann & Reimer, Rhein Chemie Rheinau und Beteiligung an PolymerLatex sollen verkauft werden Die Bayer AG will ihre bisherige Organisationsstruktur – vorbehaltlich der Zustimmung der Hauptversammlung – mit Wirkung vom 1. Januar 2003 zugunsten einer Strategischen Holding mit eigenständ